Mer Germany und &Charge kooperieren für ein besseres Ladeerlebnis

Mer Germany und &Charge kooperieren für ein besseres Ladeerlebnis

Copyright Abbildung(en): Mer Germany

Die E-Mobilität ist schon lange kein Trend mehr, sondern neue Realität. Um die Zuverlässigkeit von Ladestationen und das Ladeerlebnis vor Ort zu verbessern, geben das Technologieunternehmen „&Charge“ und der Elektromobilitätsdienstleister „Mer Germany“ nun ihre Kooperation bekannt.

Elektroauto-Fahrer dürften die Probleme an öffentlichen Ladesäulen nur allzu gut kennen: Nicht selten sind sie verdreckt oder sie funktionieren erst gar nicht – um nur wenige Beispiele zu nennen. Ein Ärgernis, denn eigentlich sollte das Ladeerlebnis ja positiv sein. Hierfür hat sich das Unternehmen &Charge bereits seit einigen Jahren auf das Erfassen, Aufbereiten und Zurverfügungstellen von vielseitigen Ladestationsdaten spezialisiert. Das Besondere an dem SaaS-Modell sei der sogenannte Crowd-Sourcing Ansatz, den das Unternehmen in den letzten drei Jahren optimiert hat. Seit dem eigentlichen Marktstart im Jahr 2019 hat &Charge das erste nachhaltige Bonusprogramm für E-Mobilität in Europa etabliert, eine Community von E-Autofahrern aufgebaut und den Grundstein für den Crowd-Sourcing-Ansatz gelegt.

Bedeutet im Klartext: Nutzer können konkret in der &Charge-App den Zustand von Ladestationen am aktuellen Standort bewerten, auf Beeinträchtigungen hinweisen oder Anregungen zur Verbesserung geben. Liegt eine Beeinträchtigung der Ladestation vor, kann diese in Echtzeit gemeldet werden. Als Dank für die Rückmeldung oder der Teilnahme an einer Umfrage zur jeweiligen Ladestation, erhalten Nutzer in der &Charge-App „Kilometer“ gutgeschrieben, die dann unter anderem in Form von Ladeguthaben für das kostenlose Aufladen des Elektroautos eingelöst werden können.

Mer Germany und &Charge kooperieren für ein besseres Ladeerlebnis
Über die &Charge-App können E-Autofahrer ihr Feedback abgeben | Bild: Screenshot &Charge-App

Autofahrer als Teil der Qualitätssicherung

Im Rahmen der Kooperation mit &Charge setzt Mer Germany, nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von Ladelösungen, ab sofort vermehrt auf die direkte Rückmeldung von Autofahrern, um an den eigenen Ladestationen ein angenehmes und reibungsloses Ladeerlebnis sicherzustellen. Elektroautofahrer sind damit direkt Teil des Qualitäts- und Feedback-Prozesses und können sich so proaktiv einbringen. Hiervon verspricht sich der Dienstleister eine noch schnellere Mängelbeseitigung an der Ladestation und künftig weniger Beanstandungen. Immerhin betreibt Mer mehr als 25.000 Ladestationen in über fünf europäischen Ländern.

„Wir haben &Charge gegründet, um das Laden günstiger, zuverlässiger und erlebnisreicher zu machen. Wir sind begeistert, durch die Zusammenarbeit mit Mer einen weiteren Schritt in diese Richtung zu gehen, um einen deutlichen Mehrwert zur Standortqualität an den Ladestationen gewährleisten zu können, sowie einen positiven Effekt auf das Ladeerlebnis zu erzielen. Dies gelingt durch unseren einzigartigen Crowd-Sourcing-Ansatz und einer starken Community von E-Autofahrer*innen, die über unsere &Charge-App in den Qualitätsprozess des Ladestationbetreibers eingebunden werden und qualitativ hochwertiges Echtzeit-Feedback zur Ladeinfrastruktur liefern“, unterstreicht Simon Vogt CSO und Mitgründer von &Charge GmbH.

Nicht nur die Qualitätssicherung vorhandener Ladestationen spielt bei Mer eine große Rolle, sondern als Tochter der Statkraft, größter Erzeuger Erneuerbarer Energie in Europa, auch die Frage wie das Laden von Elektroautos effizient und ressourcenschonend gestalten kann. „Mit &Charge gehen wir beim Thema Kundenfokus den nächsten Schritt. Feedback ist für uns von höchster Bedeutung, um das Ladeerlebnis zu verbessern. Gerade durch die Challenges wollen wir Kundenbeziehungen intensivieren und am Wissen der User partizipieren, um den Ausbau der Elektromobilität voranzutreiben“, bestätigt Anton Achatz, Geschäftsführer von Mer Germany GmbH. Doch damit nicht genug: Mer und &Charge geben schon jetzt bekannt, dass sie künftig ihre Kooperation auf die Entwicklung weiterer Angebote zur Verbesserung des Ladeerlebnisses und der Servicequalität für Elektroautofahrer ausweiten werden.

Quellen: Mer Germany, &Charge 

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Statt des ganzen Geschwurbels über eine „Verbesserung des Ladeerlebnisses vor Ort“ einfach erstmal alle Mehrfach-Ladestationen mit einer (Solar-)Dachüberdeckung versehen ,,,

Der große Fehler liegt in dem an sich begrüßenswerten Vorhaben liegt für mich in der Reaktion statt die dringliche Prävention zu fördern.
Es sollte doch möglich sein, durch geeignete Maßnahmen, z. B. per ständiger technischer Überwachung, Probleme bis hin zu Ausfällen schnellstmöglich zu verhindern und nicht erst auf verärgerte Kunden zu warten!

Last edited 1 Monat zuvor by Bruford

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