Manz AG beteiligt sich mit 40 Prozent an Zellproduzenten Customcells

Manz AG beteiligt sich mit 40 Prozent an Zellproduzenten Customcells

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Die Manz AG, ein weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, will sich durch eine Beteiligung in Höhe von 40 Prozent an der Customcells Tübingen GmbH neue Kundengruppen erschließen und die bereits seit einigen Jahren bestehende Zusammenarbeit weiter ausbauen. Über finanzielle Details der Beteiligung wurde Stillschweigen vereinbart, so Manz in einer aktuellen Mitteilung.

Die Unternehmensgruppe Customcells, zu der auch das Tochterunternehmen in Tübingen gehört, ist aktiv tätig in der Entwicklung und Serienfertigung modernster Lithium-Ionen-Batteriezellen und verfolgt ganzheitliche Elektrifizierungskonzepte. Internationale Bekanntheit erlangte die Unternehmensgruppe zuletzt durch Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures zur Zellproduktion mit der Porsche AG. Die Kombination der Expertise in der Zellentwicklung von Customcells mit dem langjährigen Know-how der Manz AG als Hightech-Maschinenbauer bezeichnen die beiden Unternehmen als einen bedeutenden Schritt für die Entwicklung und Produktion hocheffizienter Batteriezellen der nächsten Generation.

„Manz gehört bereits seit Jahren zu den Innovationstreibern und Technologieführern im Bereich der Batterieproduktion. Die Beteiligung an der Customcells Tübingen GmbH ist ein konsequenter Schritt zur nachhaltigen Stärkung dieser Positionierung und auch im Kontext des europäischen Batterie-Förderprojekts EuBatIn ein wichtiger Baustein zur Realisierung unserer Ziele. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist der Aufbau von Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batteriezellen für Kunden aus dem Aviation-Sektor, die besonders hohe Anforderungen an die Leistungsdichte und Sicherheit der Batteriezellen haben. Mit der in Tübingen bei Customcells entstehenden Pilotfertigungsanlage schaffen wir eine Umgebung, in der wir neue Zell- und Anlagenkonzepte für Wachstumsindustrien wie diese entwickeln werden.“ – Martin Drasch, CEO Manz AG

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Kunden von Customcells mit den zunächst in kleinerem Maßstab gemeinsam entwickelten Prozessen bei der weiteren Skalierung ihrer Produktionskapazitäten erfolgreich zu unterstützen. Neben der batteriebetriebenen Luftfahrt mit ihren äußerst hohen Anforderungen und Qualitätsstandards sollen auch bestehende Beziehungen zu Kunden von Customcells aus der Automobil- und Elektronikindustrie weiter ausgebaut werden.

Wir bringen das Beste aus zwei Welten zusammen. Dieser Schritt wird uns helfen, unsere Produktion noch effizienter zu gestalten, Servicezeiten zu minimieren und durch kontinuierliche Begleitung der Prozessstabilität die Ausschussrate deutlich zu verringern“, sagt Leopold König, CEO von Customcells. „Wir können neue Prozesse und Anlagen im direkten Einsatz erproben und haben die fachliche Expertise dafür direkt vor Ort. Dieser Schulterschluss ist in der Industrie einmalig und wird Vorbildcharakter haben.“

Quelle: Manz – Pressemitteilung vom 31.05.2022

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