Mahle chargeBIG

Ladelösung Mahle chargeBIG auf Wachstumskurs

Copyright Abbildung(en): Mahle

Mahle chargeBIG, Anbieter einer smarten, skalierbaren und kostengünstigen Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, ist weiter auf Wachstumskurs. Jetzt ist das frühere Corporate Startup eine eigenständige Tochtergesellschaft des Mahle Konzerns. Damit will der Automobilzulieferer seine Transformation hin zu einem Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen beschleunigen. Das chargeBIG Team gewinne so mehr unternehmerischen Handlungsspielraum.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit Markteintritt im Jahr 2018 sind bereits rund 1500 Ladepunkte an mehr als 20 Kunden verkauft worden und das aktuelle Akquisegeschäft läuft laut eigener Aussage äußerst erfolgreich. Zudem hat chargeBIG eine Entwicklungskooperation mit dem Leistungselektronik-Spezialisten Prettl Electronics Automotive vereinbart, um die Markteinführung seiner jüngst vorgestellten Schnellladelösung chargeBIG Power zu beschleunigen.

Die stärkere Verankerung im Konzern macht uns als Anbieter und Betreiber von Dienstleistungen für die E-Mobilität unternehmerisch noch leistungsfähiger“, sagt Sebastian Ewert, Gründer und Geschäftsführer der Mahle chargeBIG GmbH. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Entwicklungspartner Prettl Electronics Automotive jetzt den nächsten Schritt beim Aufbau unserer Schnellladelösung chargeBIG Power gehen können.“

Mit chargeBIG Power werde Mahle eine Gleichstrom-Schnellladelösung mit bis zu 750 kW Ladeleistung anbieten. Sie basiert auf dem bewährten chargeBIG Prinzip des intelligenten Lastmanagements. Die Schnellladelösung eigne sich für Ladeparks mit bis zu 20 Ladepunkten – und das bei begrenztem Netzanschluss. Es soll sich preiswert in die vorhandene Netzinfrastruktur integrieren lassen. Dies soll insbesondere entlang der Fernstrecken geschehen, wo es aktuell oft noch an ausreichend Schnelllademöglichkeiten fehlt. Damit will Mahle die Elektrifizierung des Individual- und Nutzverkehrs beschleunigen.

In der Prettl Electronics Group hat chargeBIG den richtigen Partner zur Umsetzung seiner ambitionierten Ziele gefunden. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenzubringen ist unser zentraler Ansatz“, sagt Carsten Ellermeier, CEO von Prettl Electronics. „Mit unserer Expertise im Bereich Leistungselektronik und dem Prinzip der intelligenten Lastverteilung stellen wir genau das sicher. So entsteht eine innovative und leistungsfähige Ladelösung.

Das chargeBIG Basiskonzept für das Wechselstromladen eignet sich für Flotten und Anwendungsfälle von etwa 20 bis 100 oder mehr elektrifizierten Stellplätzen. Die Lösung eignet sich besonders für Parkplätze, auf denen E-Fahrzeuge länger verweilen, etwa an Flughäfen, an Bürostandorten oder Mehrparteienwohnanlagen. chargeBIG bietet hier schlüsselfertige zentralisierte Lösungen für unterschiedliche Ladeanforderungen. Dabei kommt in den meisten Fällen eine Ladeleistung von bis zu 7,2 kW zum Einsatz, wobei die Einbindung von Ladepunkten mit einer Ladeleistung bis 22 kW ebenfalls möglich ist. chargeBIG entspricht den Anforderungen des Eichrechts und ist über die eigene App einfach zu bedienen.

Allein in den vergangenen sechs Monaten konnte Mahle chargeBIG rund 500 neue Ladepunkte bei mehreren Unternehmen umsetzen. Um im internationalen Markt leichter Fuß zu fassen, wurde zudem in einer Mahle Niederlassung im chinesischen Changshu ein Ladepark mit 72 Ladepunkten errichtet. So sollen sich potenzielle Neukunden vor Ort von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Systems überzeugen können.

Quelle: Mahle – Pressemitteilung vom 07.04.2022

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Dass noch ein Unternehmen in diesen Markt der HPC einsteigt ist dringend überfällig.
Die Abhängigkeit von italienischen, portugiesischen und australischen Unternehmen ist für ein großes Industrieland wie Deutschland etwas beschämend.
Die Angebote von Siemens, Enercon und Porsche (hab ich jemand übersehen) sind zwar präsent aber können sich nicht so richtig durchsetzen.

Jetzt hat Ionity sogar von einem polnischen Hersteller bestellt. Ich unterstelle keine schlechte Qualität aber warum gibt es keinen starken Player aus Deutschland?

In der Tat wird es schlauere Lastverteilungen geben, die lokalen Speicher einbeziehen. Denn in der 24 Stunden Sicht, werden stark frequentierte Stationen meist nur zu bestimmten Uhrzeiten besucht.

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