Lade-Betriebssystem von EcoG wächst 2021 deutlich schneller als der E-Mobility-Gesamtmarkt

Lade-Betriebssystem von EcoG wächst 2021 deutlich schneller als der E-Mobility-Gesamtmarkt

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Einen rasant wachsenden Markt sogar noch überflügelt hat das deutsche E-Mobility-Startup EcoG im Jahr 2021. Das auf Betriebssysteme für Ladestationen spezialisierte Unternehmen hat bei DC-Schnellladestationen europaweit einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent erreicht. Bis Ende 2021 sind in Europa laut CharIN e.V. 29.000 CCS Schnelllader aufgestellt worden. Im Jahr 2020 lag diese Zahl noch bei etwas unter 13.000 (laut dem European Alternative Fuels Observatory – EAFO). EcoG hat im Jahr 2021 knapp 10 Prozent der CCS DC-Ladesysteme in Europa mit Controllern und dem Betriebssystem EcoG | OS beliefert.

Dabei wuchs EcoG deutlich schneller als der Gesamtmarkt. Innerhalb von zwei Jahren nach Markteintritt hat EcoG mit dem EV Charging Betriebssystem EcoG | OS in Europa eine führende Stellung eingenommen. Das System kommt unter anderem in den DC-Schnellladesäulen Siemens – Sicharge D und i-charging – blueberry zum Einsatz. Daneben wird EcoG | OS in den USA und seit 2021 auch in Indien eingesetzt.

Die überproportional hohe Steigerung ist mit der einfachen Integration von EcoG | OS zu erklären. Kunden haben über ein Starter Kit die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit Prototypen für Ladesäulen zu entwickeln. Da das Betriebssystem alle Kernfunktionen des Ladevorgangs abdeckt, ist zudem der Aufbau eigener Softwareoberflächen sowie die Integration in Geschäftsprozesse mit B2B Apps sehr einfach.

Dies kann die Marktentwicklung der Elektromobilität begünstigen. Fakt ist, dass Europa beim Aufbau von Schnellladestationen nicht schnell genug voranschreitet. Laut dem World Energy Outlook 2021 der Internationalen Energieagentur (IEA) sollten allein in Europa bis 2030 etwa sieben Millionen Schnellladepunkte aufgebaut sein, damit E-Auto-Fahrer:innen überall und jederzeit Strom laden können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen Industrie und Politik dafür sorgen, dass sich die Anzahl der DC-Lader Jahr für Jahr verdoppelt.

Eine Lösung wie das Betriebssystem EcoG | OS, bestehend aus einfach zu integrierender Hard- und Software, erleichtert die Professionalisierung und Skalierung bei der Herstellung von DC-Ladesäulen. Was wiederum den Anforderungen des Marktes nach stetig steigenden Stückzahlen sowie der technischen Interoperabilität der verschiedenen Systeme gerecht wird.

Am Ende profitieren alle E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer. Denn sie werden den Umgang mit ihren Autos in einem wesentlichen Punkt radikal verändern: Der Art und Weise, wie sie ihnen die Energie fürs Vorwärtskommen zuführen“, erklärt Jörg Heuer, Mitgründer und CEO von EcoG. „Laden ist nicht Tanken 2.0. E-Fahrer:innen werden nicht erst dann eine Ladesäule anfahren, wenn der Akku leer ist. Sondern bevorzugt immer und überall dort laden, wo eine Möglichkeit dafür vorhanden ist – und wo sie sich ohnehin regelmäßig aufhalten: Einkaufszentren, Supermärkte, Möbelhäuser und Fitnessstudios zum Beispiel“. Somit werde sich Heuer zufolge auch die Art und Weise verändern, wie und wo Ladestationen gebaut, aufgestellt und betrieben werden: „Weg von punktuellen Insellösungen, hin zu nahtlos integrierter Infrastruktur in der Breite, mit Fokus auf möglichst bequem Nutzung.“

Jetzt ist es an der Zeit, diesen Ausbau zu starten. Denn der Markt – sowohl für Elektroautos als auch der Ladeinfrastruktur – nimmt nach einer Phase normalen Wachstums stark an Fahrt auf“, so Heuer weiter. „Wer sich frühzeitig auf den exponentiellen Anstieg der Elektromobilität einstellt, wird auch davon profitieren können. Eine Plattform wie EcoG | OS erleichtert es, an diesem Erfolg teilzuhaben.“

Quelle: EcoG – Pressemitteilung vom 23.02.2022

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„Sondern bevorzugt immer und überall dort laden, wo eine Möglichkeit dafür vorhanden ist – und wo sie sich ohnehin regelmäßig aufhalten: Einkaufszentren, Supermärkte, Möbelhäuser und Fitnessstudios zum Beispiel“. Die Annahme, dass an solchem Standorten eine DC-Ladesäule profitabler ist, halte ich für fragwürdig. Die Preisdiffererenz mag den Early Adaptern relativ egal sein,
Hinz und Kunz werden sich bei den üblichen DC-Preisen aber erst gar kein BEV kaufen.

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