Kompakter Wasserstoff-SUV von Renault vorgestellt

Copyright Abbildung(en): Renault

2021 vorgestellt will die „Renaulution” die nachhaltige Profitabilität von Renault sicherstellen und verfolgt dabei gleichzeitig das Ziel, bis 2050 in Europa den CO2-Fußabdruck der Renault Gruppe auf Null zu reduzieren. Um dies zu erreichen möchte man nicht nur auf Batteriebetriebene Mobilität setzen, sondern auch auf Wasserstoff-Fahrzeuge. Auch im Bereich der Pkw. Mitte Februar 2022 gestattet Renault einen ersten Blick auf den kompakt wirkenden Wasserstoff-Stromer im SUV-Segment.

Mit diesem ersten Foto gibt Renault einen Ausblick auf ein neues Concept Car, das die Verpflichtungen der Renault Strategie zu einer nachhaltigen Entwicklung verkörpert. Im Fokus stehe hierbei: Umwelt, Sicherheit, Inklusion. Für die Renault Group selbst sei das Wasserstoff-Fahrzeug ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung. Des Weiteren wolle man das Concept Car nutzen, um Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft und der Verwendung recycelter und wiederverwertbarer Materialien aufzuzeigen. Spätestens bei der offiziellen Premiere im Mai 2022 sei dies der Fall.

Das einzigartige Konzeptfahrzeug setzt die Verpflichtungen der Gruppe zur nachhaltigen Entwicklung um und interpretiert sie im Dienste einer nachhaltigen, sicheren und integrativen Mobilität. Renault gibt bereits heute zu verstehen, dass das neue Konzeptfahrzeug neben einem lokal emissionsfreien Antrieb über einige technologische Innovationen verfüge, die der Sicherheit von Fahrer und den Passagieren dienen. Darüber hinaus verkörpert die Studie auch das Thema Inklusion, indem die Zugänglichkeit des Fahrzeugs zentrales Element ist.

Entworfen und gestaltet, sowie umgesetzt wurde das Konzeptauto unter der Leitung von Gilles Vidal, Renault Design Director. Wie das Unternehmen ausführt könne das im Mai 2022 erstmals in Gänze zu sehende Fahrzeug ein wichtiger Teil des kürzlich verkündeten Unternehmensziels, bis 2030 ein zu 100 Prozent elektrisches Fahrzeugangebot zu realisieren, sein.

Quelle: Renault – Pressemitteilung

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Wenn Du merkst daß Du auf einem toten Pferd sitzt – steig ab…..Warum in aller Welt BESTEIGT Renault ein totes Pferd?? Wasserstoff im PKW, ist tot, töter am tötesten… es wird nur noch künstlich durch staatliche Forschungsgelder am Leben gehalten, sogar mittlere LKW Entfernungen lassen sich mittlerweile mit BEV betreiben ohne daß mehr als die üblichen Trucker-Stops stattfinden müssen. Sorry hier wird Entwicklung von Renault betrieben die nichts als das abgreifen von Steuergeldern bedeuten. Verschwendung von Geld und Talent in eine komplette Fehlentwicklung.

Schade um den Aufwand für Entwicklung und Design für diesen Rohrkrepierer.

sogar im LKW-Bereichen rücken immer mehr davon ab.

Muss man das noch kommentieren?Ja,ich denke mal,dass damit EU-Subventionen abgegriffen werden und das Fahrzeug nie in Serie geht.Wer wettet dagegen?

Setzen 6 !

Deutschland und Europa buttern so massiv Geld in Technologien, die gerade einmal mittel- bis langfristig eine kleine Chance haben könnten. Aber was bringt uns das, wenn die so subventionierten Unternehmen bereits kurzfristig von Amerikanern und Chinesen aus dem Markt gekegelt werden?

Es ist keinesfalls gesichert, dass Renault, VW, Mercedes, BMW und Stellantis im Jahr 2027 noch so selbstbewusst auftreten werden wie heute, wenn sie sich nicht sofort dem Wettbewerb aufrichtig stellen. Europa ist bereits heute weder bei Batterietechnik noch vernetztem Infotainment marktführend. Von der Produktion ganz zu schweigen. Und der größte Markt, China, hat seine eigene Industrie mittlerweile dermaßen weit entwickelt, dass sie wieder protektionistisch werden können – und das werden sie! China braucht die Europäer nur noch als Kunden.

Irre!

Wenn Renault im Mai 2022 ein Konzeptauto vorstellt, dann dürfte wohl erst 2025 ein „kaufbares“ H2-Auto vorgestellt werden – ob es dann noch einer braucht bzw. ob Renault damit überhaupt Geld verdienen kann?

Renault sollte besser seinen Transportern nicht nur eine kleine 33-kWh-Batterie (120 km WLTP) spendieren, sondern auch mal 50 oder 75 kWh anbieten, damit sie mehr Reichweite bekommen.

E-Ducato von Fiat Professional Batterien mit 47 und 79 kWh

Opel Vivaro-e Batterien mit 50 oder 75 kWh

Ford E-Transit (Frühjahr 2022) mit 67 kWh

Maxus aus dem SAIC-Konzern Modell EV80 mit einer 56-kWh-Batterie

Maxus eDELIVER 3 Akku 35 oder 52,5 kWh

Mercedes-Benz den e-Sprinter Akkugrößen 35 oder 47 kWh

Nissan E-NV200 mit 40-kWh-Batterie

VW Nutzfahrzeuge e-Crafter 36-kWh-Batterie

Renault Master Z.E. und Kangoo Z.E. Batterien 33 kWh

(Quelle: ADAC – 04.08.2021)

Dem Twizy sollte Renault die Batterien spendieren statt zu vermieten, schliesslich ist er teuer genug.

Lieber gibt Renault unnötig viel Geld für ein H2-Konzeptauto aus, nur um der H2-Lobby in den H… zu kriechen.

Zu den Kosten eines H2-Betriebes aus der IFEU Studie (Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg):

https://www.electrive.net/2022/02/08/ifeu-studie-e-lkw-im-jahr-2030-bei-kosten-und-klima-vor-diesel-fahrzeugen/

„Die Kosten für Wasserstoff werden mittelfristig deutlich höher sein als die für Strom, ebenso die CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der H2-Herstellung.“

Der H2-Pkw ist tot, schon lange, nur weiß das immer noch nicht jeder … [oder will das nicht wissen?] beim H2-LKW sieht die Studie nur ein mögliches Nischendasein.

Last edited 9 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Wenn Renault zu viel Geld hat ist das sicher ein gutes Projekt, um etwas Geld ab zu bauen.

@ Draggy:

„Wenn Renault zu viel Geld hat, ist das sicher ein gutes Projekt, um etwas Geld abzubauen.“

+1 … nur gerade das – zu viel Geldhat Renault eben nicht!

Last edited 8 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Eine kleine 33kwh Batterie macht Sinn , wenn da zugleich eine Methanolbrennstoffzelle paralell geschaltet ist.

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