KfW startet breit angelegte Förderprogramme für nachhaltige Mobilität

KfW startet breit angelegte Förderprogramme für nachhaltige Mobilität

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Bei der Transformation zu einer klimaneutralen Gesellschaft spielt der Verkehrssektor eine zentrale Rolle. Der Bedarf zur Reduzierung von CO2-Emissionen ist in diesem Bereich besonders hoch. Im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die KfW ab sofort Unternehmen, Kommunen und kommunale Unternehmen bei Investitionen in nachhaltige Mobilität mit einem breit angelegten Förderangebot. Der neue Investitionskredit Nachhaltige Mobilität bietet zinsgünstige Finanzierungen für Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur, klimafreundliche Fahrzeuge des Personen- und Güterverkehrs, etwa des ÖPNV, Schienen- und Wasserstraßenverkehrs und Investitionen in die hierfür erforderliche Infrastruktur, so die KfW in einer aktuellen Mitteilung.

Es werden ebenfalls Digitalisierungsprojekte gefördert, die zur Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen, etwa die Vernetzung bestehender Mobilitätsangebote. Die Anforderungen an die förderbaren Maßnahmen im Rahmen des neuen Angebots orientieren sich an den definierten Kriterien der EU-Taxonomie. So werden mit dem neuen Programm z. B. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen für den öffentlichen Personennahverkehr sowie Züge und Binnenschiffe gefördert, wenn deren direkter CO2-Ausstoß Null beträgt.

„Wir wollen Klimaneutralität und der Verkehrssektor muss hier einen großen Beitrag leisten. Wir alle sind hier in der Verantwortung – Bund, Länder, Kommunen und Wirtschaft. Wir brauchen überall gute Infrastruktur und klimaneutrale Mobilitätsangebote, die die Bedürfnisse von jeder und jedem berücksichtigen. Die KfW-Förderung erleichtert langfristige Investitionen der Kommunen und Unternehmen in die Transformation des Verkehrs. Das Angebot schafft die nötige Finanzierungsgrundlage und Planungssicherheit für diese wichtige Aufgabe.“ – Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr

Der Verkehrssektor spielt für die klimaneutrale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft eine zentrale Rolle. Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, müssen wir uns schnellstmöglich auf emissionsarme Formen der Mobilität umstellen. Dies erfordert enorme Investitionen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der KfW, Stefan Wintels. Die KfW, so Wintels weiter, wolle ihrer Verantwortung als transformative Förderbank gerecht werden und hierfür passende Finanzierungsinstrumente bereitstellen.

Der neue Investitionskredit Nachhaltige Mobilität ist Bestandteil des zum Jahresbeginn 2022 erweiterten Green-Bond-Rahmenwerks, bei dem die KfW Mittelabrufe in spezifischen Förderprogrammen ihren grünen Anleihen zuordnet. Unternehmen und Kommunen profitieren von den günstigen Refinanzierungsbedingungen der KfW; darüber hinaus hat die KfW die Zinskonditionen des neuen Programms aus eigenen Mitteln weiter reduziert. In der Standardvariante können einzelne Vorhaben mit bis zu 50 Millionen Euro und mit einer Laufzeit bis zu 30 Jahren finanziert werden. Die konkreten Zinssätze orientieren sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes.

Quelle: KfW – Pressemitteilung vom 10.01.2022

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Es sollten auch private Haushalte gefördert werden.

Paket 1 für Hausbesitzer: PV + Speicher + Bidirektionale Wallbox + eAuto(bidirektinaler Charger, Kaufpreis bis 50.000€)

0% Zinsen 20 Jahre Volltilger Darlehen für Haushalte bis max. 100.000€/Jahr Einkommen.

Paket 2 für Mieter/ Wohnungseigentümer: Balkon PV mit Wallspeicher und eAuto (bidirektionaler Charger, Kaufpreis bis 50.000 €)

0% Zinsen 20 Jahre Volltilger Darlehen für Haushalte bis max. 60.000€/Jahr Einkommen

Last edited 8 Monate zuvor by Stefan

So 60000 Euro Einkommen da bleibt mir glatt mein Frühstücksbrot im Hals stecken.Wieviel Prozent der Bevölkerung sind das? Gerade die habens bitter nötig.Das Zweitwägelchen E-Auto von denen Finanzieren lassen die es nicht so dick haben.Ich habe eine andere Lösung,Zauberwort Bus und Bahn anstatt E-Auto ach ich bin so nachhaltig.Denn das sind diese Karren gar nicht. Spanier und Portugiesen gehen auf die Barrikaden weil ihnen das Trinkwasser knapp wird. Muß ich noch mehr sagen. Wenn die Öffentlichen attraktive Tarife hätten könnte der Verbrenner stehen bleiben.Die Innenstädte für den privaten Autoverkehr sperren generell. Lächerlich den Privates auch noch Autos und die Ladestationen zu finanzieren.E Auto Besitzer fahren nicht emissionsfrei das ist ein Märchen.Der Mix macht es.Man kann hier nur noch sehen das man rechtzeitig die Segel streicht.

@ Brombeer:

„Wenn die Öffentlichen attraktive Tarife hätten, könnte der Verbrenner stehenbleiben.“

In diesem Punkt Zustimmung:
Die Verkehrsverbünde sollten in die Lage versetzt werden, 365-€/Jahr-Tickets (1-€/Tag :) ) anzubieten!

Mit der FDP im Verkehrssektor wird das nichts. Der Markt wird nichts richten, außer für die Eliten !
Die PKW’s müssen aus den Stätten. Die Öffentlichen müssen attraktive Tarife bieten, besser kostenfrei.

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