John Deere: Investment in Ausbau Kreisel-Batterieproduktion

Copyright Abbildung(en): John Deere

Deere & Company, den meisten unter dem Markennamen John Deere bekannt, hat zu Beginn des Jahres eine Mehrheitsbeteiligung an Kreisel Electric erworben. Gut ein halbes Jahr später tätigt man entsprechende Investments, um die wachsende Nachfrage nach Batterien für Batterieelektrische- oder Hybridantriebssystem zu bedienen. Neben der Produktionsstätte in Österreich investiert John Deere ab sofort in zwei weitere Standorte, um die Produktionskapazitäten von Kreisel Electric („Kreisel“) zu erweitern.

Seit 2014 gilt Kreisel als ein führender Innovator, der sich auf die Entwicklung von flüssigkeitsgekühlten elektrischen Batteriemodulen und -packs für Hochleistungs- und Off-Highway-Anwendungen konzentriert. Das Unternehmen verfügt über ein differenziertes Angebot an Batterietechnologie und batteriegepufferter Ladeinfrastruktur und bedient derzeit einen globalen Kundenstamm in verschiedenen Endmärkten, darunter Nutzfahrzeuge, Off-Highway-Fahrzeuge, MarineE-Motorsport und andere Hochleistungsanwendungen.

Durch das Investment werde die Produktionskapazität von Kreisel-Batterien um mehr als 2 GWh erhöht. Den Aufschlag macht hier eine neue Anlage im John Deere Werk Saran – dem wichtigsten Produktionsstandort für John Deere Motoren in der Europäischen Union. Parallel hierzu wird John Deere auch in eine Batteriemontage in den Vereinigten Staaten investieren, um das Wachstum seiner Kunden zu unterstützen.

Jennifer Preston, Global Director, John Deere Electric Power, ordnet das Ganze wie folgt ein: „Diese Investition legt einen starken Fokus auf die Industrialisierung und Automatisierung des gesamten Produktionsprozesses sowie auf die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten am Hauptsitz von Kreisel in Rainbach.“ Darüber hinaus wird in der Mitteilung ausgeführt, dass durch die Nutzung des etablierten Know-hows im Werk Saran Kreisel Zugang zu erstklassigem Supply Chain Management, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung, Logistikkoordination und hochmodernen Automatisierungslösungen erhalten wird.

Über die strategische Investition zeigt sich Markus Kreisel, Geschäftsführer von Kreisel Electric, erfreut: „Wir freuen uns über diese strategische Investition, die uns hilft, die stetig wachsende internationale Nachfrage nach Kreisel-Batterietechnologie zu bedienen.“ Die Mittel aus der Investition fließen in erster Linie in den Bereich der mobilen gewerblichen und industriellen Lösungen sowie der Ladeinfrastruktur Abteilung.

„Wir sind auf dem Weg in eine Zukunft mit emissionsfreien Antrieben und verfolgen unser Nachhaltigkeitsziel, bis zum Jahr 2026 praktikable alternative Energielösungen mit niedrigem/keinem CO2 Ausstoß zu entwickeln“, so Preston weiter. Notwendig sei dies, da der globale Energiemarkt nach nachhaltigen und effizienten Batterielösungen verlangt. „Jetzt ist es für uns an der Zeit, loszulegen und unsere Führungsposition bei der Elektrifizierung zu verdeutlichen“, so Kreisel abschließend.

Quelle: Kreisel Electric – Pressemitteilung

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