Hertz: Nach Tesla, Polestar nun 175.000 E-Autos von General Motors

Hertz: Nach Tesla, Polestar nun 175.000 E-Autos von General Motors

Copyright Abbildung(en): General Motor

Nachdem Hertz im Oktober 2021 bei Tesla eine massive Elektroautobestellung platziert hat, wurde im April bekannt, dass bei Polestar die nächste E-Auto-Order getätigt wurde. Gut ein halbes Jahr später geht Hertz wieder auf Shopping-Tour. Dieses Mal werden bis zu 175.000 Chevrolet, Buick, GMC, Cadillac und BrightDrop EVs in den nächsten fünf Jahren geordert. Hertz und GM sind der Meinung, dass dieser Plan die größte Ausweitung von Elektrofahrzeugen bei Flottenkunden darstellt.

Hierbei handelt es sich um um die wohl breiteste Palette von Fahrzeugkategorien und Preisklassen die durch Hertz abgedeckt werden. Von kompakten und mittelgroßen SUVs bis hin zu Pickups, Luxusfahrzeugen und mehr gibt es nun entsprechende E-Fahrzeuge im eigenen Angebot. Die Vereinbarung umfasst die Auslieferung von Elektrofahrzeugen bis 2027. Hertz schätzt, dass seine Kunden in diesem Zeitraum mehr als 8 Milliarden Meilen mit diesen E-Fahrzeugen zurücklegen könnten, was einer Einsparung von etwa 3,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten im Vergleich zu ähnlichen benzinbetriebenen Fahrzeugen entspricht, die eine solche Strecke zurücklegen.

„Es ist aufregend, dass zwei ikonische amerikanische Unternehmen, die die Entwicklung des Transportwesens seit mehr als einem Jahrhundert geprägt haben, zusammenkommen, um die Zukunft der Mobilität im 21. Jahrhundert neu zu definieren“, sagte Stephen Scherr, CEO von Hertz. General Motor Vorsitzende und CEO Mary Barra äußert sich wie folgt zum Deal: „Unsere Zusammenarbeit mit Hertz ist ein großer Schritt nach vorn bei der Emissionsreduzierung und der Einführung von E-Fahrzeugen, der dazu beitragen wird, Tausende von neuen E-Fahrzeug-Kunden für GM zu gewinnen. Mit der Fahrzeugauswahl, der Technologie und der Reichweite, die wir anbieten, bin ich zuversichtlich, dass jedes Vermietungserlebnis die Kaufbereitschaft für unsere Produkte weiter erhöhen und das Wachstum unseres Unternehmens fördern wird.“

Gemietet werden können die Elektroautos an 500 Hertz-Standorten in 38 Bundesstaaten. Bis Ende 2024 wolle man ein Viertel seiner Flotte mit Elektrofahrzeugen ausstatten. Mit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge wird im ersten Quartal 2023 gerechnet. Die Auslieferungen von GM an Hertz werden voraussichtlich zunehmen, da GM seine Elektroauto-Produktion zwischen 2023 und 2025 rasch ausbaut, was durch die Eröffnung der Batteriezellenwerke von Ultium Cells in Ohio, Tennessee und Michigan vorangetrieben wird. GM plant eine jährliche Produktionskapazität von einer Million E-Fahrzeugen in Nordamerika bis 2025.

Quelle: General Motors – Pressemitteilung

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Geht jetzt die GM-Aktie durch die Decke?
Ganz normale Sache. Alle Mietwagenunternehmen werden zunehmend Elektroautos bestellen. Und natürlich werden es tendenziell weniger oft Tesla werden, weil sie nur zwei recht ähnliche Modelle im marktgängigen Segment anbieten.

Offensichtlich reicht bei Porsche FUD Lobbyisten David schon das Wort Tesla im Titel einer Meldung um den Beißreflex auszulösen – Therapie?

Absolut richtig! Gerade bei Autovermietung ist große Vielfalt kein fehl am Platz… Die folgenden Statistiken über evtl. Wiederwahl der einzelnen Modelle wäre sehr interessant ;)

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