Hertz steigt bei digitalem E-Autovermieter Ufodrive ein

Hertz steigt bei digitalem E-Autovermieter Ufodrive ein

Copyright Abbildung(en): Ufodrive

Letztes Jahr hat der E-Autovermieter Ufodrive noch im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne Geld für die Expansion eingesammelt, jetzt steigen Autovermieter-Multi Hertz und der Investment-Fonds Certares beim Luxemburger Start-up ein. Ufodrive will den verstaubten Mietwagenmarkt aufräumen, mit einer rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugflotte im Premium-Segment, komplett kontaktlos und App-basiert sowie mit 100%iger Kostentransparenz. Die aktuelle Finanzierungsrunde spült 19 Millionen US-Dollar (16,7 Millionen Euro) in die Kassen.

Ufodrive ist 2018 angetreten, um den Mietwagenmarkt zu revolutionieren. Während der Corona-Pandemie wurden die Vorteile des Systems deutlich – Ufodrive ist entgegen dem Trend im Krisenjahr 2020 gewachsen, hat neue Standorte eröffnet und seinen Kundenstamm verdoppelt. In nur zwei Jahren hat das Unternehmen 17 Standorte in acht Ländern eröffnet, unter anderem in Berlin. Vor allem die Software-as-a-Service Plattform überzeugt, mittels künstlicher Intelligenz werden Organisation, Energiekosten, Ladevorgänge und Flottenmanagement optimiert.

Neo-Investor Hertz hat im Oktober 2021 angekündigt, in eine Tesla-Flotte zu investieren zu wollen, um so in Nordamerika die größte E-Mietautoflotte anzubieten. Auch die globale E-Flotte wollte man beträchtlich steigern, um seinen Urlaubs- und Businesskunden die beste Miet- und Ladeerfahrung der Welt bieten. Mit Uber ist man ebenfalls eine Partnerschaft eingegangen.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wird von Hertz und dem Investment-Fonds Certares unter Beteiligung von Knighthead Capital Managament organisiert und umfasst auch bereits bestehende Investoren. Hertz‘ Strategieverantwortlicher Jayesh Patel und Certares-Fondschefin Chantal Noble Haldorsen werden den Vorstand von Ufodrive ergänzen. „Unsere Partnerschaft ist ein weiterer  Meilenstein in den Bestrebungen von Hertz, ein zentrales Asset im modernen Mobilitäts-Ökosystem zu werden„, erklärt Mark Fields, Interim-CEO von Hertz. Gemeinsam wolle man das Mieten eines E-Autos mithilfe der Ufodrive-Plattform einfacher und bequemer machen.

Aidan McClean, CEO von Ufodrive, ist stolz, dass man „die Transformation zur Null-Emissions-Mobilität unterstützt„. Die aktuelle Investmentrunde bringt das Unternehmen dem Traum des „radikal besseren Auto-Mietens“ einen bedeutenden Schritt näher. Man hätte als Pionier begonnen und sei jetzt bereits das führende Betriebssystem für elektrisch betriebene Flotten mit einer wachsenden Kundenliste an führenden Mobilitätsanbietern.

Nachdem Hertz das System 2021 umfassend getestet hat, soll das System nun global in allen E-Flotten eingesetzt werden. Gestartet wird mit Schlüsselpartnern in den USA und Europa. Das System umfasst einen vollständig digitalen Buchungsprozess, Ladestellen-Navigation, berührungslosen Smartphone-Zugang und einen Online-Kundensupport, der über die Software-Plattform genau weiß, wo sich das Fahrzeug befindet. Die Investmenttranche wird Ufodrive nutzen, um das System weiterzuentwickeln und global zu expandieren. Der Fokus liegt auf dem US-Markt. Der bisherige Erfolg basiert auf einem radikalen Umweltschutzdenken, exzellentem Kundenerlebnis und einem Auge für die Kundenwünsche. Das wolle man auch anderen Mietwagenkunden auf der Welt bieten können.

Quelle: ufodrive.com – Pressemitteilung vom 15. Februar 2022

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Ufodrive nutzt eigentlich ähnliche Prozesse zur Buchung via App, wie er bei carsharing Anbietern schon lange üblich ist und gut funktioniert.
bei Car2Go und Co muss ich ja auch nicht erst vor jeder Fahrt irgendwelche Formulare unterschreiben. Mir ein Rätsel, warum die klassischen Autovermietungen das nicht bereits seit Jahren so anbieten. Ufodrive ist da echt vorne und funktioniert prima

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