GM und Pilot Company bauen in den USA Schnellladenetz von Küste zu Küste

Copyright Abbildung(en): GM

In den USA sind die Distanzen bekanntlich weit. Keine gute Voraussetzung für Elektroautos. Autohersteller GM und die Pilot Company – ein amerikanisches Erdölunternehmen – planen daher den Bau eines Schnellladenetzwerks von Küste zu Küste. Das soll auch den Amerikanern, die es gewohnt sind, weite Strecken zu fahren, den Umstieg auf die Elektromobilität erleichtern.

Gebaut werden sollen etwa 2.000 Schnellladestationen an 500 „Pilot and Flying J travel centers“ entlang der amerikanischen Highways, die die urbanen und ländlichen Gebiete sowie Ost- und Westküste verbinden. GM-Kunden erhalten spezielle Vergünstigungen wie eine exklusive Reservierungsmöglichkeit, Rabatte auf das Laden, Plug and Charge sowie die Integration in die GM-App, sodass die Ladestellenverfügbarkeit in Echtzeit angezeigt werden kann. Die überdachten Travel Centers werden in einem Abstand von etwa 50 Meilen errichtet und mit Schnellladern mit bis zu 350 Kilowatt ausgestattet. Manche davon werden so gestaltet, dass auch Pick-ups oder SUVs, die einen Anhänger ziehen, leicht geladen werden können – quasi im Vorbeifahren. Die Center sollen 24 Stunden und 7 Tage die Woche geöffnet sein, Annehmlichkeiten wie gratis Wi-Fi-Zugang, Lounges oder Restaurants bieten und sich in unmittelbarer Nähe der Durchzugsstraßen befinden. Bequemes Reisen mit dem Elektroauto von Küste zu Küste soll so möglich werden.

Unter den Markennamen „Pilot Flying J“ und „Ultium Charge 360“ soll EVgo das Netzwerk errichten und über deren eXtend-Angebot betreiben. EVgo – das gemeinsam mit GM bis 2025 auch 3.250 Schnelllader in amerikanischen Städten errichtet – wurde als strategischer Partner gewählt, weil es Erfahrung mit dem Bau, dem Betrieb und der Wartung von Schnellladeinfrastruktur mitbringt. Über Ultium Charge 360 haben GM-Kunden dann Zugang zu mehr als 100.000 Ladestellen in den USA und Kanada. Außerdem sollen bei über 40.000 GM Händlern ebenfalls Lademöglichkeiten errichtet werden.

Das Projekt ist Teil der kürzlich von GM vorgestellten Initiative „New Horizons“, wonach insgesamt eine Milliarde Euro investiert werden soll, um das Laden so angenehm wie möglich zu gestalten. Darüber hinaus nutzen GM und die Pilot Company auch noch weitere Public-Private-Programme, um die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen.

Quelle: GM – GM and Pilot Company to Build Out Coast-to-Coast EV Fast Charging Network

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Da ist VW mit „Electrify America“ schon deutlich weiter. Nicht freiwillig aber weiter.
Da muss sich jetzt GM ganz schön strecken.

Bei BEV.-einführung schwach und verspätet und jetzt auch noch das Ladenetz verpennt.

Wohlgemerkt: sie planen – „machen“ ist noch was ganz anderes.

Geplant haben auch in Deutschland so einige – machen tun Aral, Shell, EnBW, Ionity, allego .. is da noch jemand?

Das ist alles zu langsam.
In Asien ist ma da schon viel weiter.

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