Volkswagen-Wandel-Elektromobilität

G7-Minister:innen informieren sich bei VW über Wandel zur E-Mobilität

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

Im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft haben die G7-Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister vor wenigen Tagen das Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg besucht, um sich u.a. über die Transformation des Standortes zur E-Mobilität zu informieren. Die Ministerinnen und Minister wurden von Gunnar Kilian, Personalvorstand des Volkswagen Konzerns, und von Thomas Schäfer, dem künftigen CEO und jetzigen COO der Marke Volkswagen, empfangen.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Rolle von Volkswagen beim erfolgreichen Wandel zum nachhaltigen und softwarebasierten Tech-Konzern bei gleichzeitig starker Arbeitnehmerorientierung. Nach den Belegschaften in Zwickau und Emden werden auch die rund 60.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkswagen AG in Wolfsburg in den kommenden Jahren mit umfassenden Schulungsmaßnahmen fit für die E-Mobilität gemacht.

„Wir müssen Nachhaltigkeit, technologischen Vorsprung, wirtschaftlichen Erfolg und Beschäftigungssicherung zusammen denken. Nur so kann der notwendige Strukturwandel am Industriestandort Deutschland gelingen.“ – Gunnar Kilian, Vorstand Personal und Truck & Bus Volkswagen AG

Volkswagen will dabei als Blaupause für den gesamten Automobilbereich aber auch darüber hinaus dienen, so das Unternehmen. Als einer der bedeutendsten Arbeitgeber weltweit sehe VW es als seine Verpflichtung, seinen Weg in das vollelektrische Zeitalter gemeinsam mit der Belegschaft zu gestalten.

Der Besuch des Stammwerks führte die G7-Arbeits- und Sozialministerinnen und -minister unter anderem in die Fertigung, in der ab 2023 auch die Teilmontage des vollelektrischen ID.3 starten soll. Zudem zeigten Auszubildende und Dual Studierende der Delegation beim Besuch im neuen E-Kompetenz-Center, wie Volkswagen die Qualifizierung auch bei der Berufsausbildung an die veränderten Bedarfe anpasst und zunehmend auf Kompetenzen im Bereich IT und Elektronik setzt. Das Lernzentrum ist eines von insgesamt sechs neuen Elektronik- und IT-Laboren allein am Standort Wolfsburg, in die das Unternehmen in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro investiert hat. Auf dem Programm stand ebenfalls der Austausch zu neuen Lernmethoden wie agiles, selbstbestimmtes Lernen und kollaborativen Arbeitsweisen in der Berufsausbildung.

Transformation des Stammwerks in Wolfsburg

Nach der Elektrifizierung der Werke in Zwickau und Emden wird auch das weltweit größte Fahrzeugwerk im Konzern für die Fertigung von Elektroautos umgebaut und erhält ab 2026 mit dem Trinity-Werk eine zweite Fabrikeinheit, in der Fahrzeuge deutlich schneller als bisher und bilanziell CO2-neutral produziert werden sollen. Die Investitionen dafür belaufen sich VW zufolge auf rund zwei Milliarden Euro.

Der Bau der neuen Trinity-Fabrik in Wolfsburg-Warmenau in unmittelbarer Nähe zu der bestehenden Fabrik sei ein zentraler Baustein des größten Erneuerungsprogramms in der Geschichte des Hauptstandorts von Volkswagen. Parallel dazu beginne auch die schrittweise Umstellung des Stammwerks in eine Produktionsstätte für E-Fahrzeuge bereits mit der Teil-Fertigung des ID.3 ab 2023 und der Vollfertigung im Jahr 2024. Einen weiteren Meilenstein der Transformation will das Unternehmen 2024 mit der Fertigstellung des Campus Sandkamp erreichen, dem neuen Entwicklungszentrum der Marke Volkswagen für Fahrzeuge und Zukunftstechnologien wie die SSP-Plattform.

Die Qualifizierung der Beschäftigten für die neue Mobilitätswelt ist eines der zentralen Elemente dieser Transformationspläne, die das Unternehmen gemeinsam mit dem Betriebsrat vereinbart hat. Insbesondere in den Zukunftsfeldern will Volkswagen zudem in den nächsten Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze in Wolfsburg und der Region schaffen und der Belegschaft mit der Transformation des Stammwerks und dem Neubau der Trinity Fertigung eine starke Langfristperspektive geben. So will das Unternehmen zeigen, dass eine wirtschaftliche Transformation am Industriestandort Deutschland möglich ist.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 24.05.2022

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WTF? „Volkswagen will dabei als Blaupause für den gesamten Automobilbereich aber auch darüber hinaus dienen, so das Unternehmen“. Da hat wohl jemand vergessen Herbert Diess zu fragen, wer die Blaupause für deren Blaupause ist.

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