Norwegischer Fresco XL bietet Platz für acht Personen und 1.000 Kilometer Reichweite

Copyright Abbildung(en): Fresco

Das Erstlingswerk des norwegischen E-Start-ups Fresco – die Premium-Limousine Reverie – ist noch nicht mal ausgeliefert, da stellt das Unternehmen bereits ein neues Modell vor: der kompakte Fresco XL ist ein Limousinen-Van-Crossover, der ein wenig an ein Brillenetui erinnert. Acht Personen sollen im Fresco XL Platz finden, der bis zu 1.000 Kilometer weit pro Ladung kommen soll.

Der XL-Van ist für den Gebrauch im rauen Klima Norwegens optimiert: zwei Elektromotoren – je einer auf jeder Achse – ermöglicht offroad-fähigen Allradantrieb und eine bessere Traktion auf rutschigen Straßen. Der Fresco XL kommt außerdem „mit einem extragroßen Batteriepack„, wie Adrian Kristofer Locklindh, COO von Fresco betont. Da die Module doppelt gestapelt sind, beträgt die Reichweite bis zu 1.000 Kilometer pro Ladung. Möglich wird die enorme Reichweite auch durch spezielle aerodynamische Felgen, die die Energieeffizienz zusätzlich erhöhen.

Das Unternehmen kündigt außerdem an, dass der Fresco XL – ähnlich wie der neue F-150 Lightning von Ford – auch als Notstromversorger fungieren kann. Details zur notwendigen bidirektionalen Ladetechnik bleibt das Unternehmen jedoch schuldig. Neue Zielgruppen will man hingegen mit einem weiteren Feature ansprechen: der Fresco XL soll mit wenigen Handgriffen zum Camper umgebaut werden können. Die Sitze können umgelegt werden, sodass eine flache Liegefläche entsteht, auf der ein Camping-Bett locker Platz findet.

Jakob Kirsebom Lanto, CFO von Fresco, hatte in der Presseaussendung zwar angekündigt, „Spezifikationen und mehr Informationen zum vollelektrischen POD zu präsentieren„, die Informationen sind dennoch immer noch sehr verhalten. Batteriegröße, Normverbrauch oder auch maximale Ladeleistung wollte oder konnte man offenbar noch nicht bekanntgeben. Obwohl für die Limousine Reverie – französisch für „Träumereien“ – offenbar schon mehrere Tausend Bestellungen eingegangen sind, ist es in letzter Zeit ruhig um das Modell geworden.

2021 sollte der Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wann er in Serie gefertigt und auf die Straße kommt, steht hingegen auch heute noch nicht fest. Es stellt sich daher die Frage, ob mit der Ankündigung des Fresco XL tatsächlich schon in die Detailplanung gegangen wird, oder von den Verzögerungen beim Reverie abgelenkt werden soll.

Quelle: frescomotors.com – Pressemitteilung vom 1. Februar 2022

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Ein Konzept eines Startups…weckt mich bitte, wenn der Prototyp getestet wird und Leistungsdaten sowie Preise feststehen…

P.S. Eine hohe Reichweite durch einen „extra großen Batteriepack“ zu erreichen, das kann jeder.
Preis, Gewicht und Nutzvolumen sind die Gründe, weshalb dieses geniale Konzept keine breite Anwendung findet…

Es stellt sich daher die Frage, ob mit der Ankündigung des Fresco XL tatsächlich schon in die Detailplanung gegangen wird, oder von den Verzögerungen beim Reverie abgelenkt werden soll.

dem stimme ich ganz zu.
Es wird hier wohl versucht durch neue Ideen und Ankündigungen den Firmenwert nach oben zu treiben weil man frische Geld benötigt.

und wenn ich mir die Webpräsenz anschaue….
Nun ja…. ich lass da die Finger weg

The Reverie bekam nicht mehr als viele Versprechungen und ein paar Renderings, die bei Freelancer.com bestellt wurden. Von Fresco Motors würde ich weit weg bleiben.

Lieferbar ab 01.07.2159

Tesla XXXXLKeyFob like…
Alleine schon dafür…ein Like… :)

Sieht aus wie der Schlüssel von meinem Porsche.

Na, da wurde beim Design aber deftig vom Cybertruck abgeschaut.

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