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FedEx flottet 150 Elektrotransporter von GMs BrightDrop ein

Copyright Abbildung(en): FedEx

Das Logistikunternehmen FedEx hat seine ersten 150 Elektrotransporter von BrightDrop erhalten, dem Technologie-Startup des Autoherstellers General Motors (GM), das die Lieferung auf der letzten Meile und von Paketdiensten dekarbonisieren will. Für FedEx handelt es sich laut eigener Aussage um einen entscheidenden Meilenstein, da das Unternehmen plant, seine gesamte Flotte für die Paketabholung und -Zustellung bis 2040 auf vollelektrische Fahrzeuge umzustellen.

Bei FedEx haben wir ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele, und unser schrittweiser Ansatz zur Elektrifizierung von Fahrzeugen ist ein entscheidender Teil unserer Roadmap, um global einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb zu erreichen“, sagt Mitch Jackson, Chief Sustainability Officer bei FedEx. Jackson habt die Geschwindigkeit hervor, mit der BrightDrop die Elektrotransporter liefern konnte: Innerhalb von nur knapp sechs Monaten nach Beginn der Partnerschaft konnte BrightDrop 150 Stück des E-Transporters Zevo 600 bereitstellen. „Im heutigen Klima der Chipknappheit und Lieferkettenprobleme ist das keine gewöhnliche Leistung“, so Jackson.

Die ersten 150 BrightDrop Zevo 600 wurden über ganz Südkalifornien verteilt an FedEx Express ausgeliefert, eine Tochtergesellschaft der FedEx Corp. und eines der weltweit größten Kurierunternehmen für Expresszustellungen. Angetrieben von GMs rein elektrischer Ultium-Plattform ist der Zevo 600 prädestiniert für Lieferungen auf der letzten Meile, mit einer geschätzten Reichweite von bis zu 250 Meilen (etwa 400 Kilometer) bei voller Ladung. Die ersten 150 Fahrzeuge sind Teil einer größeren Vereinbarung zwischen FedEx und BrightDrop, innerhalb derer FedEx in den kommenden Jahren insgesamt 2500 Zevo 600 in seine Abläufe integrieren will.

FedEx-Elektrotransporter-General-Motors-Zevo-600-Einstieg
FedEx

Um die neue Fahrzeugtechnologie zu unterstützen, baut FedEx in seinem riesigen Netzwerk an Standorten umfassend Ladeinfrastruktur auf, einschließlich der mehr als 500 Ladestationen, die das Unternehmen bereits in ganz Kalifornien installiert hat. FedEx arbeitet dabei laut eigener Aussage aktiv mit Versorgungsunternehmen zusammen, um die Kapazität zu bewerten und zu bestimmen, die für Stromnetze zur Unterstützung einer solchen Ladeinfrastruktur erforderlich ist. Gleichzeitig investiere das Unternehmen in den Ausbau der Erzeugung und Beschaffung erneuerbarer Energien vor Ort.

Damit FedEx seine Nachhaltigkeitsziele erfolgreich erreichen kann, bedarf es der Zusammenarbeit im öffentlichen, gemeinnützigen und im Unternehmenssektor“, sagt Jackson. „Unsere laufende Zusammenarbeit mit BrightDrop ist ein gutes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn zwei Unternehmen zusammenkommen und darauf hinarbeiten, ähnliche Ziele auf der Suche nach einer besseren Welt zu erreichen.“

Im Jahr 2003 war FedEx das erste Zustellunternehmen, das Hybridfahrzeuge für die Abholung und Lieferung einsetzte. Bereits 1994 testete das Unternehmen sein erstes Elektrofahrzeug – ein säurebatteriebetriebenes Fahrzeug in Kalifornien. BrightDrop hat bereits im vergangenen Dezember sein erstes elektrisches Nutzfahrzeug an FedEx ausgeliefert. Mit diesem Fahrzeug begann bei General Motors (GM) ein neues Zeitalter. Die ersten Serienmodelle des BrightDrop Zevo 600 wurden in nur 20 Monaten entwickelt, so schnell wie noch kein anderes Fahrzeug in der Geschichte des amerikanischen Autoherstellers. Laut General Motors ermöglichte die Kombination der Agilität eines Start-ups mit der Produktionskraft und der Expertise von GM die schnelle Markteinführung des BrightDrop Zevo 600.

Quelle: FedEx – Pressemitteilung vom 21.06.2022

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sehr gut.
ein wichtiger Schritt den es in D auch bräuchte.
Diese ganzen Kuriere lassen ständig ihr Wagen laufen als würde der Kraftsoff zum verbrennen nix kosten.

es bleibt spannend

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