Farizon will bei E-Nutzfahrzeugen aus China heraus Druck aufbauen

Farizon will bei E-Nutzfahrzeugen aus China heraus Druck aufbauen

Copyright Abbildung(en): Farizon

Farizon Auto, die Nutzfahrzeugmarke der Geely Holding Group, schärft ihr Profil. Hierfür stellt die Marke Elektro-Lkw und leichte Nutzfahrzeug-Elektrotransporter in den Mittelpunkt. Auf der jährlichen Markenveranstaltung wurden zwei neue Fahrzeuge vorgestellt: der Homtruck Cabless sowie der SuperVan. Beide E-Fahrzeuge basieren auf der technologisch fortschrittlichen Architektur von Farizon und erfüllen die weltweite Nachfrage nach umweltfreundlichen, intelligenten Nutzfahrzeugen, wie das Unternehmen mitteilt.

Der Farizon Homtruck Cabless versteht sich als Botschafter des Autonomen Fahrens. Und sieht seinen Einsatzzweck vor allem auf Betriebsgeländen vor. Farizon gibt zu verstehen, dass man das E-Fahrzeug speziell für den Einsatz auf festen Routen, beispielsweise in Häfen oder in Logistikzentren entwickelt habe. Der Testbetrieb von Homtruck wird 2023 in ausgewählten chinesischen Häfen beginnen und zu gegebener Zeit schrittweise weitere Anwendungsszenarien abdecken, darunter Logistik im Linienverkehr, Bergbaugebiete und Logistikparks.

Mit dem SuperVAN, der auf der Grundlage der Geely Multi-Purpose Architecture (GMA) von Farizon aufbaut, wolle man sich verschiedener städtischer Verkehrsszenarien annehmen. Die GMA-Plattform verfügt über die erste intelligente, dual redundante Drive-by-Wire-Architektur für modulare Nutzfahrzeuge, die von Farizon unabhängig entwickelt wurde und eine vollständige Entkopplung von Karosserie und Fahrgestell ermöglicht, was zu einer besseren Integration des Fahrzeugpakets führt.

Unterschiedliche Ausprägungen des E-Fahrzeugs beispielsweise mit kurzem oder langem Radstand sind möglich. Darüber hinaus setzt Farizon bei der Produktion des SuperVAN auf erneuerbare und biologisch abbaubare umweltfreundliche Materialien. Dies zahlt darauf ein, dass die Marke ihr Ziel erreicht bis 2023 gesamten Lebenszyklus CO2-frei zu gestalten. Der Farizon SuperVAN wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 in China in kleinen Mengen in den Testbetrieb gehen. Im Jahr 2024 wird der SuperVan in die Massenproduktion gehen und in die globalen Märkte geliefert werden, darunter Europa, Australasien, Südostasien, Südamerika und der Nahe Osten.

Farizon beabsichtigt, seine globale Markteinführung zu beschleunigen, indem es schrittweise ein Compliance-Entwicklungssystem für Exportprodukte einführt und gleichzeitig lokalisierte F&E-Zentren, KD-Fabriken und operative Niederlassungen einrichtet.

Als Chinas erste Nutzfahrzeugmarke, die sich auf neue Energien konzentriert, hat Farizon das größte Forschungsinstitut für neue Energie-Nutzfahrzeuge in China gegründet und drei Plattformen für die Flottenvermietung und das intelligente Management von Logistikfahrzeugen, grüne Energieversorgungsketten sowie Batterielade- und -tauschdienste eingerichtet, um sein grünes intelligentes Transportmanagement- und Servicenetzwerk zu erweitern.

Quelle: Farizon Autos – Pressemitteilung

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Das autonome Fahrzeug für Betriebsgelände ist in der Tat sehr interessant, auch weil eben auch in solchen geschützten Gebieten viel zu viele Fahrzeuge einen menschlichen Fahrzeugführer haben. Ich weiß nicht, wie die Regularien in China sind, aber ich vermute, dass man dort auf Betriebsgelände sehr viel machen darf. Wenn sich dieses Fahrzeug im Testbetrieb durchsetzt,kann das weltweit was werden.

im Kern frage ich mich sowieso, warum nicht zum Beispiel sämtliche U-Bahnen oder die Schwebebahn in Wuppertal ohne Fahrer fahren. Es geht doch nur darum, die Bahnsteige mit einer Verkleidung und automatischen Türen zu versehen. Und auch das gibt es schon lange, ich meine, der People Mover am Flughafen in Atlanta fährt so seit 1990.

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