Wasserstoff-Rennserie-Extreme-H

Extreme E plant Rallye-Serie mit Wasserstoffautos

Copyright Abbildung(en): Extreme E

Die Rennserie Extreme E will 2024 eine Rallye-Rennserie mit Wasserstoffautos starten. Analog zu dem Namen Extreme E, der rein elektrischen Rennserie, soll die Wasserstoff-Rennserie den Namen Extreme H tragen. Alejandro Agag, der kürzlich mit dem „Pioneering and Innovation Award“ von Autosport 2022 ausgezeichnet wurde, gab die Nachricht vor dem Eröffnungsrennen der zweiten Staffel von Extreme E, dem Desert X Prix, in Neom, Saudi-Arabien, bekannt.

Die Extreme E wurde entwickelt, um ein Testlabor für Innovationen und Lösungen für unsere Mobilität zu sein“, so Agag. Es sei im Laufe der Zeit immer deutlicher geworden, dass die Schaffung einer Wasserstoff-Rennserie eine natürliche Weiterentwicklung der Mission sei, neue Technologien und Lösungen gegen Klimaprobleme zu präsentieren.

Gemeinsam mit den aktuellen Extreme E Teams soll in den kommenden Monaten entschieden werden, wie die wasserstoffbetriebenen Autos am besten in das Rennwochenende integriert werden können. Es gebe drei Optionen: Der vollständige Wechsel hin zu Wasserstoff, zwei separate Kategorien oder gemeinsame Rennen.

Extreme E ist eine FIA-Rennserie und es ist unsere Absicht, bei der Entwicklung von Extreme H wieder eng mit der FIA und dem Automobile Club de Monaco zusammenzuarbeiten“, so Agag weiter. Motorsport sei eine schnelle und effektive Plattform, um Innovationen voranzutreiben.

Die Extreme H-Rennwagen sollen über den gleichen Antriebsstrang und das gleiche Chassis verfügen, die auch in Extreme E verwendet werden. Der wichtigste Unterscheidungsfaktor der Extreme H werde sein, dass eine Wasserstoff-Brennstoffzelle die Batterie als Hauptenergiequelle ersetzt. Der Wasserstoff für die Rennen soll vor Ort ökologisch nachhaltig per Solarenergie erzeugt werden. Diese Technologie wird bereits hinter den Kulissen der Extreme E eingesetzt, wo sie die Energie für die Batterien der Fahrzeuge liefert.

Die Rennserie Extreme E wendet verschiedene Methoden an, um ihren gesamten CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Einige Beispiele sind etwa die Nutzung eines generalüberholten Schiffes für den Transport der Fracht- und Logistikausrüstung der Meisterschaft, einschließlich der Rennwagen und Fahrerlager; die Nutzung von Fernübertragung und digitalem Streaming; die Deckelung der Personalzahlen der Teams; und die Verwendung einer Kombination aus Batterieleistung und grünem Wasserstoff zur Stromversorgung. Die Entwicklung für den Extreme H-Rennwagen sei bereits im Gange, mit dem Ziel, Anfang 2023 einen Prototypen zu zeigen.

Quelle: Extreme E – Pressemitteilung vom 18.02.2022

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Schon wieder Wasserstoff!
Dieses Forum entwickelt sich immer mehr zur Hölle für die Anhänger des grossen Guru. Drei Beiträge hintereinander verstossen gegen eine der zentralen Glaubensbotschaft des Meisters.

Es gibt inzwischen genug Studien die dem Wasserstoff in Industrie und Super-Heavy-Schwerverkehr (zB. Frachtschiffe) eine vielversprechende Zukunft voraus sagen – aber niemand, wirklich niemand glaubt noch an Wasserstoff in PKW Segment.
Einzig alleine bei einer Website die Elektroauto Neuigkeiten im Namen hat ist man immer noch davon überzeugt – muss man nicht verstehen…

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