Expertise gesichert für Mullen FIVE

Copyright Abbildung(en): Mullen

Das 2014 gegründete Unternehmen Mullen Technologies, ein in Kalifornien ansässiger Hersteller von Elektroautos und Zulieferer für einige OEM, gab erst im Sommer 2020 bekannt einen E-SUV auf die Straße zu bringen, der vor allem durch Leistung überzeugen soll. Bisweilen ist der Mullen FIVE noch nicht auf der Straße zu sehen. Doch das könnte sich nun bald ändern. Denn das amerikanische Unternehmen hat sich die Expertise von Comau gesichert.

Comau, ein führender italienischer Systemintegrator und Lösungsanbieter mit langjähriger Erfahrung im Automobilsektor, soll Mullen bei dem Aufbau einer Karosseriewerkstatt in Mullens Advanced Manufacturing and Engineering Center (AMEC) in Tunica, Mississippi unterstützen. Die Gesamtausbaupläne für AMEC umfassen eine Fläche von 1,2 Millionen Quadratmetern für den Karosseriebau, die Lackiererei und die allgemeine Montage.

Mit gemeinsamen Kräften soll es gelingen, eine hochmoderne Karosseriewerkstatt für den neuen Mullen FIVE EV Crossover zu entwickeln. Das amerikanische Unternehmen profitiert bei dieser Zusammenarbeit von der Tatsache, dass Comau seit den frühen 1970er Jahren führend in der Automobilindustrie und anderen Sektoren ist. Im Detail betrachtet zeigt sich, dass die Kompetenz von Comau auf über 45 Jahren praxiserprobter Erfahrung und einer starken Präsenz in allen wichtigen Industrieländern beruht.

Wie die Unternehmen ausführen werde Comau die Pläne von Mullen bei der Entwicklung von Prozessen und Ausrüstungen für die AMEC-Anlage in Tunica unterstützen, in der der FIVE produziert werden soll. Die große Erfahrung von Comau bei der Planung von Karosseriewerkstätten für die Automobilindustrie verschafft Mullen einen Vorsprung in Sachen Effizienz und Qualität für den Body in White. David Michery, CEO und Vorsitzender von Mullen Automotive, äußert sich wie folgt über die Zusammenarbeit: „Comau ist international führend in der Entwicklung von Automatisierungstechnik und Karosseriewerkstätten der Weltklasse für die Automobilindustrie. Wir freuen uns, dass Comau an der Entwicklung unseres Karosseriewerkstattplans für Tunica AMEC mitarbeitet.“

Von Seiten Comau heißt es unter anderem: „Dieses Projekt bestätigt unser Engagement, die Mobilität der Zukunft voranzutreiben“. Konkret geschieht dies durch die Mitwirkung an der Markteinführung des E-SUV Mullen FIVE. Der FIVE basiert auf einer EV-Crossover-Skateboard-Plattform, die mehrere Antriebsstrangkonfigurationen und Ausstattungsvarianten in einem schlanken Design bietet. Das Auto soll in gut drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, gut 220 km/h in der Spitze schaffen und mit einer Akkuladung aus der 100 kWh-Batterie eine Reichweite von 500 km zurücklegen können.

Quelle: Mullen – Pressemitteilung

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Etwas spät dran. Dass es nicht jedes computergerenderte Modell auf die Straße schafft, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Und sollte das in bestenfalls 2-3 Jahren geschehen, dann gibt es in diesem Fahrzeugsegment die größte Auswahl. Mit den Spezifikationen steht Mullen dann auch nicht alleine da. Und die Optik…mich erinnert das an ein chinesisches Porscheplagiat.

Klar, ist jedes neue BEV ein Gewinn und jeder potentielle Newcomer eine Bereicherung. Aber es wäre doch cool, den etablierten Herstellern mit ungewöhnlichen, neuen Konzepten Marktanteile wegzunehmen. Natürlich ist dann das Risiko höher. Aber dann steht man konkurrenzlos da.

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