Eurocell will Gigafactory in 12 Monaten in Europa errichten

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Der britisch-koreanische Batteriehersteller Eurocell strebt den Bau einer Gigafactory in Westeuropa. Innerhalb von 12 Monaten soll dort die Produktion beginnen. Erreichen will man diese schnelle Fertigstellung durch ein stufenweises Vorgehen und den Einsatz produktionsreifer Technologien, welche herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien für Energiespeicherung und E-Autos übertreffen soll.

Mit einer Anfangsinvestition von 600 Millionen Pfund, die in zwei Phasen geplant ist, will das Unternehmen europäische Energiespeicher-, Automobil- und E-Mobilitätsanwendungen beliefern. Die volle Kapazität wird bereits im Jahr 2025 erreicht sein. Der schnelle Einstieg in die Batterie-Fertigung wird dadurch erreicht, dass man auf ein bewährtes Batterieprodukt setzt, welches nun in puncto Produktion skaliert werden soll.

Den Standort für die eigene Gigafactory wolle man in einem der drei Schlüsselmärkte – dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden oder Spanien – finden. Hierfür suche man bereits aktiv. Wolle die endgültige Wahl davon abhängig machen, wie die Unterstützung der jeweiligen Regierung ausfällt. Geht es nach Eurocell, werde das Land, in dem die Gigafactory errichtet werde von der Schaffung hunderter direkter und indirekter Arbeitsplätze profitieren. Recardo Bruins, CEO Eurocell EMEA ordnet es wie folgt ein: „Um unser Ziel zu erreichen, suchen wir aktiv nach einem europäischen Produktionsstandort und sind in fortgeschrittenen Gesprächen mit Standorten in Großbritannien, den Niederlanden und Spanien. Mit dem richtigen Maß an zentralem Engagement und Unterstützung wollen wir den schnell wachsenden europäischen Markt so schnell wie möglich für uns nutzen.“

Zur Technologie ist bekannt, dass die in Korea entwickelten Eurocell-Batterien technische Vorteile mit sich bringen sollen. So gibt das Unternehmen zu verstehen, dass diese mehr als zehnmal so lange wie herkömmliche Lithium-Ionen-Zellen halten. Hierdurch sind diese entsprechend weitaus nachhaltiger. Aufgrund ihres breiten Betriebstemperaturbereichs eignen sie sich auch ideal für Gebiete mit extremen Wetterbedingungen und ohne bestehendes Stromnetz. Geht es nach dem britisch-koreanische Batteriehersteller sollen die eigenen Produkte „in Monaten, nicht in Jahren, auf den Markt kommen.“

Bruins führt hinsichtlich der Pläne von Eurocell aus, dass beabsichtigt sei die Gigafactory in zwei Phasen zu errichten. „In der ersten Phase wird Eurocell Anfang 2023 damit beginnen, fortschrittliche Batteriezellen in großem Maßstab für bestehende Kunden zu produzieren. Parallel dazu wird am selben Standort eine maßgeschneiderte Anlage errichtet, die bis 2025 mehr als 40 Millionen Zellen pro Jahr produzieren kann“, so der Geschäftsführer des Unternehmens weiter.

Quelle: Eurocell – Pressemitteilung

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Eurocell scheint in Europa weitgehend unbekannt zu sein, wenn man Google fragt.

Gefunden habe ich einen Artikel auf der englischsprachigen Webseite – cityam.com – einer kostenlosen Zeitung in England, das ist mir aber etwas zu wenig, um darüber viel zu schreiben.

Vielleicht kommen im Lauf des Tages deutschsprachige Webseiten dazu, die mehr Licht ins Dunkel bringen.

Und schon scheidet Deutschland als potentieller Standort aus – Grünheide wirft seine Schatten bereits voraus – schade eigentlich.

Warum die wohl nicht nach D. wollen????

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