"Electric Vision": Honda kündigt bis 2023 drei neue Elektromodelle an

„Electric Vision“: Honda kündigt bis 2023 drei neue Elektromodelle an

Copyright Abbildung(en): Honda (Youtube)

Honda hat sein nächstes PHEV-Modell für Europa vorgestellt: den neuen Civic e:HEV. Außerdem hat der japanische Autohersteller für das Jahr 2023 drei weitere E-Modelle angekündigt – darunter der SUV-Prototyp e:ny1. Und das ist noch lange nicht alles …

Honda will sich bis zum Jahr 2050 komplett klimaneutral aufstellen und ab 2040 keine Verbrennerautos mehr verkaufen. Auf dem Weg dorthin werden die Japaner ihre elektrifizierte Modellpalette bis zum kommenden Jahr drastisch ausbauen. Nach eigenen Angaben schaffen sie damit das umfassendste europäische Produktprogramm seit vielen Jahren“. Zu den Neuzugängen soll ein vollelektrischer SUV im B-Segment, der e:Ny1 Prototype (siehe Titelbild), ein Vollhybrid-SUV im C-Segment und der neue CR-V sein, der übrigens erstmals in Europa sowohl mit Vollhybrid- als auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb erhältlich sein wird.

Das Elektrofahrzeug e:Ny1, das 2023 auf den Markt kommen soll, werde im Mittelpunkt der zukünftigen Modellpalette von Honda stehen. „Das Erreichen unseres Elektrifizierungsziels ist ein bedeutender Moment für Honda in Europa“, so Tom Gardner, Senior Vice President, Honda Motor Europe. „Aber wir werden noch weiter gehen. Wir wollen die Auswahl an batterieelektrischen Fahrzeugen und Hybridmodellen kontinuierlich ausbauen und unser Angebot in den schnell wachsenden B- und C-SUV-Segmenten vergrößern. Diese Pläne sind bereits weit fortgeschritten. Die neuen Modelle, die wir 2023 vorstellen werden, stellen die Weichen für die nächste Generation elektrifizierter Honda-Fahrzeuge, die alle begeisternde Fahrdynamik, Komfort und Benutzerfreundlichkeit bieten (…)“.

"Electric Vision": Honda kündigt bis 2023 drei neue Elektromodelle an
Honda (Youtube)

Honda konzentriert sich auf Energiemanagement 

Der neue Civic vervollständigt die elektrifizierte Honda Modellpalette für Europa. Er ist das neueste Fahrzeug, das serienmäßig mit der e:HEV-Technologie (Hybrid Electric Vehicle) angeboten wird, und ergänzt die weiteren elektrifizierten Modelle von Honda: Jazz, Jazz Crosstar, CR-V, HR-V und Honda e. Im neuen Civic komme die bislang fortschrittlichste Version der e:HEV-Hybridtechnologie zum Einsatz. Bestandteile sind eine leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie und zwei kompakte, leistungsstarke Elektromotoren in Kombination mit einem neu entwickelten 2,0-Liter-Atkinson-Benzindirekteinspritzer. Der elektrische Antriebsmotor entwickelt eine maximale Leistung von 184 PS und ein maximales Drehmoment von 315 Nm. Die Markteinführung sei für Herbst 2022 geplant.

Neben der Erweiterung des elektrifizierten Fahrzeugangebots für Europa konzentriert sich Honda weiterhin auf den Bereich Energiemanagement. Honda will die Nutzung von heimischen Ladegeräten für Elektrofahrzeuge, städtischen Ladelösungen und kommerziellen Energiedienstleistungen steigern und damit durch die Verbindung von elektrifizierten Mobilitätsprodukten und Energie-Services zum Ziel einer nachhaltigen Gesellschaft ohne Umweltauswirkungen beitragen. So habe Honda in der Schweiz im Rahmen des Konsortiums „V2X Suisse“ 50 vollelektrische Honda e und 35 Honda Power Manager an den Carsharing-Anbieter Mobility geliefert. Die Honda e kommen als Teil einer Carsharing-Flotte in einem Pilotprojekt zum Einsatz, das die bidirektionale Ladefähigkeit des Honda e nutzt: Wenn die Fahrzeuge nicht in Gebrauch sind, kann die in der Batterie gespeicherte Energie zurück in das Netz gespeist werden.

Ein weiteres Projekt sei der neue Ladeservice namens „e:Progress“, der bereits auf dem britischen Markt eingeführt wurde. Dies soll es den Besitzern von E-Fahrzeugen ermöglichen, die Betriebskosten ihres Fahrzeugs zu senken und gleichzeitig den Anteil der aus erneuerbaren Quellen gewonnenen Energie zu maximieren. In Deutschland haben Honda und das Energieunternehmen Vattenfall zudem mit der Einführung des „Honda Power Charger S+ (4G)“ begonnen: eine intelligente, vernetzte Ladestation für Elektrofahrzeuge. Zusammen mit „e:Progress“ trage dieser Dienst dazu bei, durch die Verbindung von elektrifizierten Mobilitätsprodukten und Energiedienstleistungen die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern.

Honda e:progress
Honda

Co2-Neutralität bis zum Jahr 2050 angestrebt

Für die nächste Stufe der Elektrifizierung verfolge Honda eine mehrgleisige Strategie, um seine Verpflichtung zur CO2-Neutralität aller Produkte und Unternehmensaktivitäten weltweit bis 2050 zu erfüllen. Das Unternehmen werde in großem Umfang in emissionsfreie Technologien investieren, darunter Festkörperbatterien, austauschbare Batteriesysteme, CO2-neutrale Kraftstoffe und Brennstoffzellen. Ein zentraler Teil dieser Strategie sehe vor, dass alle wichtigen Märkte einschließlich Europa den Anteil der verkauften Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge bis 2030 auf 40 Prozent und bis 2035 auf 80 Prozent erhöhen. Den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor will Honda bis 2040 weltweit beenden.

Die Japaner möchten zudem in neue Bereiche vorstoßen: Im Bereich Luftfahrt entwickelt Honda etwa ein senkrecht startendes und landendes Fluggerät (eVtol) mit Elektroantrieb für den Stadt-zu-Stadt-Verkehr. In Sachen Robotik werde bis Ende 2024 ein KI-gesteuerter, mehrfingriger Roboter in die Fußstapfen des humanoiden Roboters Asimo treten, der weltweit für Aufsehen sorgte. Ein praktischer Einsatz sei für die 2030er-Jahre geplant. Wer glaubt, das sei es gewesen, der irrt. Sky is the limit? Nicht für Honda: Gemeinsam mit der japanischen Raumfahrtagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) forsche das Unternehmen am Einsatz seiner Brennstoffzellentechnologie für zukünftige Außenposten auf dem Mond – na wenn das mal nicht innovativ ist …

Quelle: Honda-Pressemitteilung

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Schon der Honda E wird nicht gebraucht……………..

Was Honda alles will glauben die wirklich Sie können die Meinung Ihrer Kunden Händler und Mitarbeiter komplett ignorieren anscheinend schon aber zu welchen Marktanteilen das führt wir ja Jahr für Jahr aufs Neue bewiesen.
Honda sollte sich schämen.

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