E-Autofamilie MIA auf Weg zum Serienstart in 2024

Copyright Abbildung(en): fox e-mobility AG

Das in München ansässige Unternehmen fox e-mobility hat den Batteriehersteller „InoBat“ Bratislava als Partner für das neue E-Auto MIA 2.0 gewonnen. Verbaut ist deren Batterie im Plattformkonzept des Micro-Vans. Die Serienstromer aus der Elektroauto-Familie MIA lassen aber noch ein wenig auf sich warten, zwar ist das Innen- und Außendesign sämtlicher Varianten final verabschiedet, bis zum Produktionsstart dauert es aber noch.

Mit dem verabschiedeten Design habe man einen Meilenstein auf dem Weg zum Produktionsstart, der für das Jahr 2024 geplant ist, erreicht. „Das Design der neuen MIA ist hervorragend gelungen. Es erfüllt nicht nur die hohen Erwartungen aller Partner, Aktionäre und der vielen Interessenten an unsere neue Produktfamilie. Vor allem ist dieser Meilenstein ein klares Signal, dass unsere Marke MIA ihren Weg zum Produktionsstart konsequent und zuverlässig weitergeht“, so Philippe Perret, der Vorstandsvorsitzende von fox, über das aktuelle Zwischenziel.

MIA selbst sei das einzige innovative Elektroauto-Projekt, das ausschließlich in Europa finanziert und entwickelt wird sowie mit europäischen Partnern in Europa gebaut werden wird. Entstehen soll aus dieser Zusammenarbeit der intern benannte MIA 2.0-Stromer – eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängermodells MIA 1.0 aus dem Jahr 2012. MIA 2.0 stehe hierbei im Zentrum einer neuen Familie von agilen, hochfunktionellen Elektrofahrzeugen. Konkret bekannt ist mittlerweile, dass es der Stromer auf eine Länge von 3,2 Meter bringt, unter 1.000 kg wiegt und ein Ladevolumen von 1.500 Litern bietet. Durch eine optionale zweite Batterie (die auch nachgerüstet werden kann) verdoppelt sich die Reichweite auf 400 km.

fox zeigt sich zuversichtlich, dass es nicht bei einem E-Fahrzeug bleibt. Denn der MIA 2.0 bietet durch seine kompakte Außendimensionen bei höchstmöglichem Raumangebot, großer Agilität und Flexibilität die Basis gewerbliche Mobilitätsanforderungen im urbanen Raum umzusetzen. Daher stehen die beiden Varianten für Lieferdienste und Passagierfahrzeuge im Zentrum der weiteren Entwicklungsarbeiten. Weitere Versionen sind möglich. Der Preis wird deutlich unter 20.000 Euro liegen.

Mit der planmäßigen Fertigstellung des Außen- und Innendesigns liegt auch die Gesamtentwicklung weiter im Zeitplan. Nach der kürzlich geschlossenen Vereinbarung mit InoBat Auto über die Entwicklung und Belieferung von kompletten Batterie-Systemen, ist nun ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Vorbereitung der Markteinführung der neuen MIA gesetzt. Die Produktion erster Prototypen ist noch für das laufende Jahr 2022 geplant. Die Serienproduktion in Kooperation mit einem führenden Fahrzeughersteller soll im Jahr 2024 beginnen.

Quelle: fox e-mobility AG – Pressemitteilung

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Aus dem Artikel:

„Konkret bekannt ist mittlerweile, dass es der Stromer auf eine Länge von 3,2 Meter bringt, unter 1.000 kg wiegt und ein Ladevolumen von 1.500 Litern bietet.“

Etwas verwirrend, da sich der Mix obiger Angaben eher auf drei verschiedene Grundmodelle bezieht …
Einen weit besseren Einblick gibt das .PDF

https://fox-em.com/wp-content/uploads/2022/01/fox-em-Corporate-present-220128-1.pdf

für 3 Modellkonzepte auf Seite 14 …
Wer ein wenig „stöbert“, findet weitere, neue Konzept-Ideen, von denen ich ja nicht erwarte, dass sie den Weg schon in die erste Auflage finden werden! Wichtig wäre, das Fahrzeug in einer ersten Version überhaupt erstens zur Produktionsreife und dann zweitens auf den Markt zu bringen, an beidem aber fehlt es aktuell noch deutlich :)

Last edited 3 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Sie liegen in ihrem Zeitplan, den sie stets neu definieren. Das ist der einzige Grund, warum sie nicht zu spät sind. Zuletzt hieß es 2023. Jetzt also 2024. Meine Prognose: Der Untergang.

@ Martin:

„Der klassische Sion-Moment. Ein Startup verspricht ein tolles neues Modell.“

Eigentlich ist es bei der MIA ganz anders :)

Die MIA 1.0 fährt ja seit 2011 (in -F- produziert) auf den Straßen, mehr als 10 Jahre nach dem Marktstart und die allermeisten noch mit dem ersten 12-kWh-LFP-Akku!
Auch heute noch sind knapp 1.000 davon in der EU unterwegs. Trotz Liquidation 2013/2014 gibt es dank persönlicher Initiative Einzelner auch noch Service und Ersatzteile.
Es ist sogar – vom damaligen original OEM! – ein mechanisch sowie software- und steckerkompatibler neuer Akkublock mit deutlich verbessertem BMS und Leistungsvermögen (in Kleinserie) verfügbar!
Die MIA 2.0 könnte mit den richtigen Kapitalgebern und einem tatkräftigen Mangement schon (wieder) auf dem Markt sein – ist sie (leider) aber nicht!

„Dann dauert es länger, […] und […] dann […] fährt die Konkurrenz schon auf der Straße.“

Vielleicht … nur sehe ich noch keine wirkliche Konkurrenz für diesen ökonomischen Mini-Van :P

Last edited 3 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ich bin für kleine E-Autos mit kleinen Batterie als resourcenschonende Art des Induvidualverkehr, aber ich befrüchte die neue Mia kommt um Jahre zu spät, wenn die Serienproduktion 2024 beginnen sollte.

Die großen Hersteller dürften bis 2024 den Markt der großen Autos weitgehend ausgereizt haben und vermehrt Kleinwagen produzieren und da haben sie mit ihren großen Produktionsanlagen klare Kostenvorteile.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ – und der große Vogel nimmt dem kleinen Vogel den Wurm weg.

Ich hoffe, dass der Microlino dieses Jahr in die Produktion geht bevor der Zug abgefahren ist.

Viele Startups werden „den Bach runter gehen“ – entweder sind sie zu spät dran, zu teuer oder Luftnummern.

Große Träume und heiße Luft

E-Autobauer Uniti nur ein Fake?

Das Elektroauto-Start-up Uniti aus Schweden sollte nach Wunsch des Eigners Lewis Horne das nächste große Ding nach Tesla werden. Unterdessen legen Medienberichte nah, dass der E-Autobauer weder technisch noch finanziell in der Lage ist, Fahrzeuge herzustellen. Selbst beim Showcar soll Uniti betrogen haben.

(Quelle: n-tv.de – 28.01.2022)

Hoffentlich kommen bald die menschen- und fahrradfreundlichen Städte mit separaten Radstraßen und wir brauchen im Stadtbereich fast nur noch überdachte Pedelecs für Personen- und Warentransport.

Die Türenkonstruktion hat einen Mangel am Dach. Wenn dort Schnee liegt und hartgefroren ist, dürften die Türen nicht mehr zu öffnen sein.

Wie soll bei dem Frontdesign der Fußgängerschutz ausreichend gesichert werden? Und wo ist eigentlich der Scheibenwischer versteckt?

Man betrachte den Smart in der Retrospektive:

Smart 1998 vs. 2007:
comment image

Smart 2007 vs. 2014:
http://4.bp.blogspot.com/-BcQ1k4sMvMI/VjGbpIWCY9I/AAAAAAAAcd8/H-KX-MQORXQ/s1600/smart-car-comparison.jpg

Last edited 3 Monate zuvor by Jens

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