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E-Auto Hyundai Ioniq 5 beherrscht jetzt Over-the-Air-Updates

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Ab sofort genießen alle Besitzer des E-Autos Hyundai Ioniq 5 die Vorzüge der Over-the-Air-Updates für ihr Infotainmentsystem (Infotainment OTA-Updates). Diese Kunden erhalten künftig alle Karten- und Infotainment-Updates automatisch „over the air“ über die im Fahrzeug installierte SIM-Karte des E-CUV aufgespielt. Vorbei ist die Zeit des manuellen Herunterladens und Installierens oder gar des Werkstattbesuchs, um Updates zu erhalten. Der Ioniq 5 ist das erste Hyundai Modell in Europa, das seinen Fahrern die OTA-Funktionalität bietet.

„Wir stellen moderne Update-Technologie zur Verfügung. Damit bleiben alle Ioniq 5 in Kundenhand ohne zusätzlichen Werkstattbesuch auf dem neuesten Stand.“ – Jürgen Keller, Geschäftsführer Hyundai Motor Deutschland

Die neue, auf mobilem Internet basierende Technologie bietet den Eigentümern des World Car of the Year von 2022 vor allem Komfort und Zeitersparnis. Die Kunden können nämlich selbst entscheiden, wann und wo sie ihre Software fürs Fahrzeug aktualisieren wollen. Ioniq 5 Fahrer freuen sich zusätzlich über mehr Sicherheit, weil sie wissen, dass ihr Fahrzeug in Sachen Software und Navigationskarten stets auf dem Stand der Technik ist – dasselbe gilt für die neuesten Infotainmentfunktionen und Verbesserungen in der Servicequalität.

Eine letzte Aktualisierung von Hand

Um den Ioniq 5 endgültig OTA-fähig zu machen und alle Updates in Zukunft automatisch zu erhalten, muss die Basis-Software des Infotainmentsystem einmalig manuell auf den neuesten Stand gebracht werden (mindestens Version 220211). Diese Version kann man auf der Website für die Hyundai Navigations-Updates herunterladen und per USB-Stick ins Auto übertragen. Wer dabei Unterstützung braucht, kann sich auch an einen Hyundai Händler wenden, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Danach wird das Infotainmentsystem des Ioniq 5 stets automatisch neue Software herunterladen und installieren, sobald sie zur Verfügung steht. Weil dieser Prozess im Hintergrund abläuft, müssen sich Kunden um nichts kümmern und können selbstverständlich während der Aktualisierung Navigation und Infotainment weiter nutzen. Ist das Update vollendet, wird über die Bluelink App ein Hinweis an das Smartphone des Autobesitzers gesendet.

Zwei Updates pro Jahr sind in Planung

Künftig will Hyundai laut eigener Aussage zwei Infotainment OTA Updates pro Jahr zum Herunterladen zur Verfügung stellen. Das erste stehe schon ab etwa Mitte Juni zur Verfügung und werde nach und nach an alle Ioniq 5 Besitzer gesendet, die das Update der Basis-Software (mindestens Version 220211) installiert haben. Das zweite Update 2022 ist für das zweite Halbjahr geplant.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 31.05.2022

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Andere Konzerne hatten auch 2 Updates pro Jahr versprochen – hat irgendwie nicht wirklich funktioniert.
Wo es wirklich gut funktioniert (und zwar nicht nur für Infotainment oder Kartenupdates) muß ich wohl nicht extra erwähnen.

Klar, alle haben irgendwann OTA-Updates. Nur, die Lösungsquote ist begrenzt.

Das hat ein amerikanischer Elektroautohersteller schon vor einigen Jahren erfahren müssen, als er einen Speicherüberlauf in der Zentraleinheit durch noch so viele Updates nicht in den Griff bekam. Immerhin hatte die Firma dann gelernt, Hardwarefehler durch Software zu vertuschen. So hatte man die Zentraleinheit über die Garantiezeit bringen können und ebenso hat man so Probleme mit den Akkus vertuscht. Es kam allerdings alles heraus.

Und was sich nicht per Software verbergen lässt, ist in die Jahre gekommene Optik und Technik. Das Model 3 kann man nicht OTA hübscher machen. Das Model Y erst recht nicht. 800V wird es OTA nicht geben. Eventuell wird es aber CarPlay OTA geben, man hört, dass die Usererfahrung so schlecht ist, dass der Prophet zähneknirschend bei Apple lizensieren musste.

Der Wettbewerb richtet sich nicht nach Tesla, sondern Tesla muss seine Autos nach den Wettbewerbern umrüsten. Erst CCS, dann Großzellen statt Rundzellen, jetzt CarPlay und vermutlich Instrumente, wie Spyshots der Platine zeigten. Bei VW lachen sie sich schlapp, wie ihnen Tesla brav alles nachbauen muss. Vielfahrer mit Tesla haben ja auch schon die VW-Elli-Karte.

Hey jetzt melde ich mich doch noch einmal mit einem aktuellen Artikel vom Handelsblatt zurück:
Ich lehne mich entspannt zurück greife nach dem Popcorn und überlasse David, Egon und dem Rest der Gang das Spielfeld:

Was sagt ihr denn zu diesem Zitat:

Berlin, Düsseldorf, Munich Volkswagen’s software is supposed
to be groundbreaking and pioneering, or so it says on the
website of the Cariad subsidiary, which was founded in 2020.

But after start-up investments of more than six billion euros, the
future project is mainly producing trouble.

possibilities Volkswagen has thanks to its own software
development, Diess said. This biggest challenge also offers the
greatest potential, he said.
„In the past, we supplied our suppliers with the programs and
then didn’t intervene. They then ran for ten, fifteen years,“ Diess
told the symposium. Today, he said, the software has to be
adapted on an ongoing basis. To the vehicle model, to the
customer, to the environment. „Constant updating, like with a
smartphone,“ Diess explained. „Software is simply part of the
product today. You can’t delegate it.“
The various programs are severely delayed and incompatible
with each other, and promised leaps in quality have failed to
materialize. According to information from the Handelsblatt, the
cause of the misery is a fundamental rift within the board of
management.

Englisch könnt ihr ja hoffentlich ;-)

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