Daimler Truck geht strategische Partnerschaft mit Maschinenbauer Manz ein

Copyright Abbildung(en): V.l.n.r.: Yaris Pürsün, Leiter der globalen Produktion von Antriebskomponenten für Daimler Truck, Martin Drasch, CEO Manz AG (Foto: Daimler Trucks)

Immer mehr Hersteller von Elektrofahrzeugen bauen nicht mehr einfach nur Fahrzeuge – um die Verfügbarkeit zu sichern, steigen immer mehr auch in die Zulieferketten ein. So auch Daimler Truck, das sich nun am deutschen Maschinenbauer Manz beteiligt, um gemeinsam Batterien zu produzieren. Im Mercedes-Benz Werk Mannheim wird eine Pilotlinie für Batteriezellen und die Montage von Batterien aufgebaut, das „InnoLab Battery“.

Wie Daimler Truck gestern bekanntgab, will man mit Manz verstärkt in der Batterietechnologie zusammenarbeiten. Die 10-Prozent-Beteiligung am Maschinenbauer aus Reutlingen ist erst der Anfang. Beide Unternehmen streben eine strategische Partnerschaft in der Batterieproduktion an. Erstes gemeinsames Projekt ist der Aufbau einer Pilotlinie für die Produktion von Batteriezellen und die Montage ganzer Akku-Packs in Mannheim. Dort befindet sich das Kompetenzzentrum für Batterietechnologien bei Daimler Truck, welches bereits heute Akku-Packs für den eActros nach Wörth liefert.

Die Partnerschaft soll den Grundstein legen für weitere zukünftige Projekte in der Batterietechnologie, für LKWs und Busse. „Wir haben den Anspruch, Innovationsführer in der Nutzfahrzeugindustrie zu sein. Dafür ist es elementar, über Batteriezellen zu verfügen, die den äußerst speziellen Anforderungen in Lastkraftwagen und Bussen gerecht werden„, erklärt Andreas Gorbach, Vorstand von Daimler Truck, die Beweggründe. Yaris Pürsün, Leiter der globalen Produktion von Antriebskomponenten für Daimler Truck, ergänzt: „Unsere InnoLabs arbeiten an der Weiterentwicklung der Antriebe der Zukunft. Mit der Partnerschaft werden wir Benchmark-Lösungen für die Produktion von batterielelektrischen Antriebstechnologien in Europa schaffen.“ Ziel sei es, Vorreiter in der Nutzfahrzeugindustrie zu sein.

Daimler Truck hat für die Zukunft einiges vor: mit Partnern will man in den USA eine Ladeinfrastruktur für E-LKW aufbauen, in Europa soll gemeinsam mit TotalEnergies eine Wasserstoff-Infrastruktur entstehen. Für den ersten Wasserstoff-LKW GenH2 wurde erst letztes Jahr die Straßenzulassung erteilt. Auch bei Bussen setzt man vermehrt auf Wasserstoff-Antrieb. Der Wasserstoffantrieb werde „definitiv im Reisebusverkehr auf der Langstrecke“ zum Einsatz kommen, hatte Vorstandschef Martin Daum unlängst erklärt.

Quelle: Daimler Truck – Pressemitteilung vom 23. Mai 2022

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