City Transformer: Faltbares Elektrofahrzeug startet in Serie

City Transformer: Faltbares Elektrofahrzeug startet in Serie

Copyright Abbildung(en): City Transformer

City Transformer, ein israelisches Elektroauto-Startup, beschleunigt nach Abschluss seiner Serie-A-Finanzierung den Weg zur Massenproduktion seines ersten faltbaren Elektro-Kleinstwagens, des CT-1. Erste E-Fahrzeuge können vorbestellt werden, gegen eine Gebühr von 150 Euro. Dann gibt es den CT-1 aber auch für 12.500 Euro statt 16.000 Euro beim Kauf. Der Umweltbonus/ Kaufprämie für E-Autos greift allerdings nicht. Die Anzahl der Vororder sei entsprechend limitiert.

Wie das Start-Up zu verstehen gibt werden die gesammelten 10 Millionen Dollar City Transformer dabei helfen, die  Pläne für die Markteinführung des CT-1 voranzutreiben. Die Serienproduktion soll 2024 beginnen, mit einer schnell wachsenden Pipeline von Interessenten in Europa (als erstem Markt), Nordamerika und Israel. Angeführt wurde die Series A Finanzierungsrunde von der Lubinski-Gruppe, einem der ältesten und größten Autoimporteure Israels mit 160 Service- und Reparaturwerkstätten in Deutschland und Autoverkaufsbetrieben in Frankreich und Osteuropa. Zu den weiteren Investoren gehören Privatinvestoren und multinationale Unternehmen aus dem Transport- und Immobiliensektor.

„Das städtische Verkehrsmodell ist reif für eine Veränderung und braucht dringend frische Ideen, um uns in eine neue Ära der sauberen Luft und der nachhaltigen Fortbewegung zu führen. Das Team von City Transformer wird viel Spaß haben, und wir freuen uns, einer der ersten Geldgeber zu sein“, so Dani Shavit, CEO der Lubinski-Gruppe, über das Investment in das israelische Unternehmen. Dr. Asaf Formoza, CEO und Gründer von City Transformer führt darüber hinaus aus: „Mit dieser Finanzierungsrunde schaffen wir eine solide Grundlage, um die Massenproduktion des CT-1 zu beschleunigen und den Betrieb in Israel und Europa auszubauen.“

Interessenten des E-Fahrzeugs erwartet eine spannendes Fortbewegungsmittel. Denn dem City Transformer ist es möglich die eigene Karosserie auf eine Breite von einem Meter zusammenfalten, regulär sind es 1,4 Meter. Angetrieben wird das Fahrzeug durch je einen 7,5 kW E-Motor an den beiden hinteren Räder. Hierdurch ist es dem City Transformer möglich eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h zu erreichen – im Faltmodus 40 km/h, bei einer geschätzten Reichweite von 180 km. Gesprintet wird innerhalb der Stadt von 0 auf 50 km/h in 5 Sekunden. Ist der Akku entsprechend leer lädt dieser an Schnelllademöglichkeiten in 30 Minuten auf 80 Prozent. An der Schukosteckdose daheim benötigt er hingegen vier bis sechs Stunden.

Quelle: City Transformer – Webseite

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für was genau brauch ich jetzt diese Spurverbreiterung?

damit ich schneller fahren kann? Will ich das mit so einem Auto?

Totgeburt -.-

es bleibt spannend

…ich hätte da einen für Marketing Leute. Die kommen ja nicht mehr ohne „Abkürzungen“ aus.

„COV“….. City Origami Vehicle

;-)

Eine gute Idee. Auch der Smart sollte ursprünglich schmaler sein und musste dann wegen dem Kippverhalten in der Spur verbreitert werden. Und der ist zwei Personen breit und nicht nur eine.

90km/h halte ich für sinnvoll. Ich lebe im Rhein-Main-Gebiet. Da sind die Gemeinden zwischen Wiesbaden und Frankfurt klein und 2-5km auseinander. Da mit 50km/h zwischen den unbeschränkten PKWs zur Arbeit pendeln wäre nervig. Wenn ich mit dem E-Bike unterwegs bin, kann ich überholt werden oder gleich Fahrradfernwege benutzten.

Ich würde mir z.B. auch eine 90km/h Version vom Opel Rocks-e wünschen. Damit könnte man auch mit zwei Personen mal kurz auf einer Stadtautobahn mitschwimmen.

16.000 Euro für ein L7e-Fahrzeug mit 2 Sitzen ab 2024 – ich gehe davon aus, dass die europäischen Hersteller für den Preis 2024 auch ein normales E-Auto mit 4 Sitzen anbieten könnten, wenn sie denn wollten.

Ein L6e-Fahrzeug (45 km/h) für 7.000 Euro ist ja schon heute in der EU möglich – leider nicht in Deutschland, da muss man rund 8.000 Euro auf den Tisch legen für den Opel Rocks-e, plus X Euro für Zusatzausstattung.

Der Microlino (L7e, 90 km/h) soll ja ab 12.500 Euro zu haben sein, hier wären auch nur 10.000 Euro möglich gewesen, wenn es ein größerer Autohersteller machen würde, aber da besteht wohl (noch) kein Interesse.

Den Sqaud als L6e-Fahrzeug mit 2 Sitzen und 2 Türen soll es für rund 8.400 Euro geben. Die L7e-Version (70 km/h) mit 2+2 Sitzen (2 Erwachsene und 2 Kinder bis 125 cm Größe) dürfte etwas teuerer sein.

In einer ähnlichen Preisklasse bewegen sich die überdachten Pedelecs (25 km/h), obwohl diese eigentlich viel günstiger sein könnten, aber hier tummeln sich Startups mit Kleinserien und Investoren, die Rendite wollen.

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