BMW stellt rein elektrischen BMW iX1 vor

Copyright Abbildung(en): BMW

Mit dem rein elektrischen iX1 will BMW lokal emissionsfreie Fahrfreude in einem weltweit wachsenden Fahrzeugsegment und für eine besonders breite Zielgruppe erlebbar machen. Mit dem E-Auto in seinem Einstiegssegment will BMW einen starken Impuls für einen forcierten Hochlauf der Elektromobilität setzen. Zu den im Vergleich zum Vorgängermodell erzielten Fortschritten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit trage neben der konsequenten Elektrifizierung auch ein gesteigerter Einsatz von Grünstrom in der Produktion und in der Lieferkette sowie der verstärkte Einsatz von Sekundärrohstoffen und Naturmaterialien bei.

Zur Markteinführung im Oktober 2022 stehen zunächst zwei Otto- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl, die serienmäßig mit einem 7-Gang Steptronic Getriebe mit Doppelkupplung kombiniert werden und ihre Kraft je nach Modell über die Vorderräder oder den intelligenten Allradantrieb BMW x Drive auf die Fahrbahn bringen. Bereits unmittelbar danach folgen nicht nur der vollelektrische BMW iX1 xDrive30, sondern auch zwei Plug-in-Hybrid-Modelle sowie zwei weitere Varianten mit konventionellem Antrieb und 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Produziert wird der neue BMW X1 im BMW Group Werk Regensburg, wo erstmals Modelle mit Verbrennungsmotor, Plug-in-Hybrid-Systemen und rein elektrischem Antrieb auf einer Fertigungslinie entstehen.

Der BMW iX1 xDrive30 ist das erste allradgetriebene Elektroauto der Marke im Kompaktsegment. Zwei integrierte Antriebseinheiten an der Vorder- und an der Hinterachse erzeugen gemeinsam eine Leistung, die einschließlich eines temporären Boosts 230 kW / 313 PS beträgt. Das Systemdrehmoment beläuft sich auf 494 Nm. Der elektrische Allradantrieb gewährleiste souveräne Traktion, Spurtreue und Fahrstabilität in jeder Situation, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der iX1 xDrive30 in 5,7 Sekunden.

BMW

Die BMW eDrive Technologie der fünften Generation umfasst außerdem eine effiziente Ladetechnologie mit einer analog zum BMW i7 weiter optimierten Ladesoftware und eine flach im Fahrzeugunterboden angeordnete Hochvoltbatterie, die eine Reichweite von 413 bis 438 Kilometer ermöglichen soll. (Bei den Angaben über Leistung, Performance, Energieverbrauch und Reichweite des BMW iX1 xDrive30 handelt es sich um Prognosen auf Basis des bisherigen Entwicklungsstands des Fahrzeugs.)

Plug-in-Hybrid-Modelle mit gesteigerter elektrischer Reichweite

Die BMW eDrive Technologie der fünften Generation kommt auch in den Plug-in-Hybrid-Modellen des neuen BMW X1 zum Einsatz. Dadurch sollen hinsichtlich Sportlichkeit, Effizienz und Ladeleistung deutliche Fortschritte im Vergleich zur Vorgängergeneration erzielt werden. Auch die elektrische Reichweite sei erheblich gesteigert worden. Sie soll zwischen 78 und 89 Kilometern nach WLTP-Messung liegen.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 01.06.2022

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Quo vadis BMW – ohne Worte

Denke, das Konzept wird für BMW aufgehen, ähnlich der Strategie wie bei Hyundai Kia mit Kona und Niro, spart zumindest Produktionskosten im verbrennerlastigen Märkten, wie Deutschland.
Den X1 finde ich schon gut gelungen, gutes Format, leider nicht polarisierend wie der iX, da hätte BMW mehr rausholen sollen.
Die technischen Daten von Batteriekapazität haben mit 60kWh viel Luft nach oben, wenn das Fahrzeug nicht nur auf Kurzstrecken taugen soll. Dazu noch bei 180 abgeriegelt ;-)

Ui, da staune ich. Ein aufgemotztes Veteran – Design aus dem letzten Jahrtausend, ein richtiges Opa-Auto. Klar, die Greise haben meist genügend Geld und kaufen das vielleicht sogar. Viel Glück damit, BMW!

Schade für diese ehemals so innovative Firma. BMW ist auf bestem Weg zur Bedeutungslosigkeit.

So wird das weiterhin nix. Aber das ist der Markt. Wer’s nicht kapiert wird verschwinden. Bye bye BMW. Ein Dino weniger…

Wo bleiben bloss die bezahlbaren Elektroautos der europäischen Hersteller für die Normalos? Vermutlich werden genau deshalb bald die chinesischen Automarken unseren Markt überschwemmen…und die übergrossen Europäer werden ungekauft rumstehen bleiben.

Wozu 313 ps?

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