Von 0 auf 100 km/h in 1,5 Sekunden: Bentley setzt neue Beschleunigungsmaßstäbe

Von 0 auf 100 km/h in 1,5 Sekunden: Bentley setzt neue Beschleunigungsmaßstäbe

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Bentley

Von 0 auf 100 km/h in 1,5 Sekunden. Aber nein, diese unglaubliche Beschleunigung – dank 1.400 PS – wird „nicht das Hauptverkaufsargument sein„. Dieses Understatement stammt von Adrian Hallmark, CEO von Bentley. Der hat nämlich gerade erste Details des ersten vollelektrischen Autos von Bentley vorgestellt. Vielmehr sollen die Käufer mit dem „völlig mühelosen Überholen“ gelockt werden.

Dass die Beschleunigungswerte vom Stand bei Elektroautos fulminant besser sind als bei Verbrennern, ist bekannt. Aber Bentley setzt hier doch neue Maßstäbe. Und stapelt tief. „Der GT Speed hat 650 PS, das werden wir mit dem E-Auto verdoppeln. Das Problem ist, eine solche Beschleunigung ist beinahe unangenehm. In 2,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, ist 10 Mal besser. Danach wird es ekelhaft.„, erklärt Hallmark. Deshalb überlasse man es dem Kunden, ob der die angenehme oder die ekelhafte Beschleunigung haben möchte.

Wie der E-Bentley aussehen wird, ist noch unklar. Hallmark enthüllt nur, dass er sich in die aktuelle Modellpalette (Continental GT Coupe und Convertible, Flying Spur Sedan und Bentayga SUV) einordnen, aber keine Limousine sein wird. Wenn die Laufzeiten der aktuellen Modelle enden, werden sie ebenfalls durch elektrische Modelle ersetzt. Bis 2030 sollen nur mehr rein elektrische Modelle angeboten werden. Das Design wird entsprechend angepasst, aber nicht den allgemeinen Trends für Elektroautos folgen.“Was wir nicht machen werden, ist zu versuchen, sie wie Elektroautos aussehen zu lassen„, lässt Hallmark keine Zweifel offen.

Kosten wird der E-Bentley mindestens 250.000 Euro, eine Preisgrenze, die Bentley festgelegt hat, als die Produktion des Mulsanne 2020 gestoppt wurde. Der hohe Preis ist jedoch nicht durch die Batterie bedingt. „Eine duchschnittliche Batterie kostet weniger als der 12-Zylinder-Motor„, erklärt Hallmark.

Wer diesen Raketenstart ausprobieren will, muss sich aber noch bis 2025 gedulden. Erst dann soll der neue elektrische Bentley, der auf der PPE Plattform von Audi basiert, in Crewe, England, vom Band rollen.

Quelle: Automotive News Europe – Bentley promises „effortless overtaking“ from its first electric car

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Von 0 auf 100 km/h in 1,5 Sekunden: Bentley setzt neue Beschleunigungsmaßstäbe“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
14 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Wen interessiert schon so ein absurder Schwanzvergleichwert?

Es kommt nicht auf die Höchstleistungen an, sondern vielmehr auf den Hinweis, Verbrenner fahren ist nicht mehr Stand der Technik und verpestet die Umwelt.

Unglaublich zu welchem Schwachsinn die Menschheit fähig ist! Als Ingenieur schäme ich mich ob solchem Unsinn.

1,5 Sekunden ? – Das sollte Bentley gegebenenfalls noch einmal mit der Physik ausdiskutieren ;-)

Mit welchen Gummiwalzen dieser Wert (bei dem in etwa zu erwartenden Fahrzeuggewicht und dem daraus resultierenden Trägheitskraft) wohl in den Asphalt gebrannt werden soll?

mich widert es fast schon an, von einer grotesken, dekadenten, sonst-wie-sinnlosen Neuvorstellung
nach der anderen zu erfahren. Sinnvolle Autos wie ein MG5 wirken schon wie Exoten, die man höchstens belächelt. Für mich rückt der Schritt in die e-mobilität in immer weitere Ferne.
Wie zierlich und klein mein E-Klasse Kombi auf einmal ist. mit 2000 l Stauraum!

Wie schon woanders geschrieben, sollte Management von Bentley vielleicht einen Tag bei Rimac verbringen und sich bei der Konzerntochter erklären lassen, wie kompliziert es ist, 2000 PS auf der Straße in eine perfekte Beschleunigung umzusetzen. Dort landete man, Stand jetzt, bei 1,9 Sekunden. Die größte Hürde bei einer weiteren Steigerung ist aktuell die begrenzte Verzahnungsmöglichkeit straßenzugelassener Reifen. Die einzige Möglichkeit, anders an die Sache heranzugehen, wäre eine extreme Gewichtsersparnis. Nur ist der Rimac ja nicht aus Blei, sondern aus Kohlefaser. Was sollte ein Bentley da sparen können?

Da Brauch m,w,d doch bestimmt einen Pilotenschein,ob das Gehirn da mitkommt.

Starke Anwärter für die dämlichste Neuentwicklung des Jahres!

Diese Leute ruinieren den Planeten und die Regierungen lassen sie gewähren.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Wie Mercedes-Benz auf E-Autos umstellen und klimafreundlicher werden will
Tesla eröffnet 800. Supercharger-Standort in Europa
Stellantis stellt Neuauflage des DS 7 vor

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).