BaWü sieht bei E-Mobilität gewaltigen Förderschub

BaWü sieht bei E-Mobilität gewaltigen Förderschub

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Das Land Baden-Württemberg hat in Sachen E-Mobilität eine positive Zwischenbilanz gezogen. In den vergangenen fünf Jahren habe E-Mobilität durch die Förderung des Landes einen gewaltigen Schub erhalten, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Im Vergleich der Bundesländer liege Baden-Württemberg sowohl bei der Zahl der E-Fahrzeuge als auch bei der Ladeinfrastruktur mit an der Spitze.

Die Transformation hin zu klimaneutralen Antrieben sei unabdingbar, um die Klimaschutzziele der Landesregierung zu erreichen, so Kretschmann. Zudem könne sich das Land damit im Verkehrssektor Schritt für Schritt von der Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen lösen. „Wie wichtig das ist, erleben wir in diesen Tagen in besonders drastischer Form durch den Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen auf die Versorgung Deutschlands und Europas mit Öl und Gas.

Verkehrsminister Winfried Hermann hatte zuvor dem Landeskabinett über die Ergebnisse der Förderprogramme berichtet. Diese hätten maßgeblich zum Hochlauf der Elektromobilität beigetragen. Durch Zuschüsse seien seit 2017 Investitionen in E-Fahrzeuge und in den Aufbau der Ladeinfrastruktur von insgesamt weit mehr als einer halben Milliarde Euro ausgelöst worden. Unter anderem sei landesweit der Aufbau von 15.865 Ladepunkten für E-Fahrzeuge finanziell unterstützt worden.

Überdies habe Baden-Württemberg das flächendeckende Sicherheitsladenetz Safe BW ausgebaut und damit bereits im November 2019 alle zehn Kilometer mindestens einen öffentlichen Ladepunkt sowie alle 20 Kilometer mindestens einen Schnellladepunkt geschaffen. Gemäß dem grün-schwarzen Koalitionsvertrag soll das flächendeckende Ladenetz für E-Autos weiter ausgebaut werden. Die Landesregierung hat sich demnach zum Ziel gesetzt, dass es im Südwesten bis 2030 rund zwei Millionen öffentlich und nichtöffentlich zugängliche Ladepunkte gibt.

Quelle: Verkehrsministerium Baden-Württemberg – Pressemitteilung vom 22. März 2022

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Wenn Baden-Württemberg mal beim Ausbau der Windenergie mehr Tempo vorlegen würde, dann wäre das viel besser. Der Umstieg vom Kraftstoff auf Strom bedeutet nach wie vor eine Verschiebung der Energiebereitstellung von der Tankstelle zum Kraftwerk. Die CO2-Einsparung findet nicht direkt beim E-Auto statt, sondern bei der Stromerzeugung. Es ist völlig unverständlich, wieso das seit 2011 grün regierte Land Baden-Württemberg beim Ausbau der Windenergie so weit hinten liegt.

Es wurde hier schon richtigerweise angemerkt, das Bawü bundesweit ganz hinten liegt, wenn es um den prozentualen Anteil von Windstrom an der Primärenergieerzeugung geht. Da hat auch die grüne Regierungsbeteiligung und den vielen Jahren in Bawü nichts daran geändert! Das der prozentuale Anteil an E-Autos in Bawü höher ist, als in anderen Bundesländern, liegt an den vielen gut bezahlten Jobs im Ländle. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen gut bezahlten Jobs und Anzahl der zugelassenen Elektroautos. Ich selbst komme aus Ostsachsen und arbeite seit vielen Jahren in Bawü. In Sachsen spielt E-Mobilität quasi keine Rolle, weil schlicht das Geld für ein neues (E-)Auto fehlt. Und das wird in den nächsten Jahren bestimmt nicht besser, wegen der allgemeinen Unsicherheit und der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise.
Also fahren die Ostsachsen ihre alten Verbrenner solange weiter bis sie vom TÜV geschieden werden und tanken in Polen.
Im übrigen schont es auch Ressourcen, wenn man sein altes Auto so lange wie möglich fährt!

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