Batteriewerk in Indiana liefert bis zu 33 Gigawattstunden für Stellantis-Autos

Batteriewerk in Indiana liefert bis zu 33 Gigawattstunden für Stellantis-Autos

Copyright Abbildung(en): shutterstock / 1880921266

Und wieder eine Kooperation Autohersteller-Batterieproduzent: Die Stellantis-Gruppe (Peugeot, Opel, Citroen, Dodge, Chrysler) baut nach eigenen Angaben gemeinsam mit der südkoreanischen Samsung SDI ein Batteriewerk in den USA. Das Werk in Kokomo, Indiana, soll 2025 in Betrieb gehen und 2,5 Milliarden US-Dollar (etwa 2,25 Millionen Euro) kosten. 1.400 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Die anfänglich geplante Kapazität von 23 Gigawattstunden jährlich soll sukzessive auf 33 Gigawattstunden erhöht werden.

Die neue Anlage ist Teil der „Dare Forward 2030“-Strategie und wird Batteriemodule für eine Reihe von E-Fahrzeugen liefern, die in den nordamerikanischen Stellantis-Werken produziert werden. Die Investitionen könnten schrittweise auf bis zu 3,1 Milliarden US-Dollar (etwa 2,8 Milliarden Euro) steigen und die Jahreskapazität nochmals erhöht werden, wenn die Nachfrage nach Elektroautos der Stellantis-Gruppe weiterhin so stark steigt. Mit dem Bau des Werks soll noch heuer begonnen werden. Stellantis-CEO Carlos Tavares hatte angekündigt, insgesamt fünf Gigafactories in Europa und Nordamerika zu bauen, die bis zu 400 Gigawattstunden pro Jahr produzieren sollen. Im neuen Werk in Kokomo wird Samsung SDI seine hochmoderne Batterie-Technologie PRiMX zur Herstellung von Zellen und Modulen einsetzen. Die Batteriemarke wurde erst im Januar auf der CES 2022 vorgestellt. In Nordamerika sollen bis 2030 50 Prozent der verkauften Autos von Stellantis vollelektrisch betrieben sein.

In der Presseaussendung dankte Tavares Gouverneur Holcomb und Minister Chambers sowie Bürgermeister Moore für die große Unterstützung und das Engagement, das Projekt in Kokomo realisieren zu können. Auch Samsung SDI-CEO Yoon-ho Choi fand Dankesworte. „Es ist ein weiterer unglaublich aufregender Tag„, antwortete Gouverneur Holcomb, „es ist großartig, eine so tranformative Investition von Stellantis und unserem neuen Partner Samsung zu feiern.“ Indiana wolle sich als führend in der Zukunft der Mobilität, der Batterietechnologie und der sauberen Energie positionieren. Großinvestitionen wie diese seien ein Beweis für Indianas unternehmensfreundlichem Klima und ausgezeichnete Arbeitskräfte, wie der Handelsminister Brad Chambers betonte.

In Kokomo produziert die Stellantis-Gruppe (und ihre Vorgängerinnen) seit mittlerweile 85 Jahren. Entsprechend dankbar ist Bürgermeister Tyler Moore. Die Milliarden-Dollar-Investition würde dazu beitragen, dass Kokomo weiterhin eine weltweit führende Position im Automobilbau innen hat.

Quelle: Stellantis – Presseaussendung vom 24. Mai 2022

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Batteriewerk in Indiana liefert bis zu 33 Gigawattstunden für Stellantis-Autos“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
2 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Wieso soll Samsung ein „neuer Partner“ sein? Fiat verkauft bereits seit zwei über Jahren Autos mit Samsung-Akkus.

@ Jens:

„Wieso soll Samsung ein „neuer Partner“ sein?“

Ganz einfach, weil die Aussage über den neuen Partner ja von Indianas Gouverneur Holcomb gemacht wird und nicht von Stellantis!:

»… Gouverneur Holcomb [antwortete], „es ist großartig, eine so transformative Investition von Stellantis und unserem neuen Partner Samsung zu feiern.“«

Diese News könnten dich auch interessieren:

Spanisches Start-up Liux plant nachhaltige E-Autos ab 2023
Volta Trucks: Feedback auf erste E-Prototypen sehr positiv
Batterie vs. Wasserstoff: „Kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch“

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).