Autonom reisen mit VWs GEN.TRAVEL

Autonom reisen mit VWs GEN.TRAVEL

Copyright Abbildung(en): Volkswagen

VW baut nicht nur schöne E-Autos, sondern macht sich auch zunehmend Gedanken über unsere Mobilitätsgewohnheiten an sich. Nach dem autonom fahrenden Tiny House, das das Campingerlebnis revolutionieren soll, schickt VW nun die Designstudie GEN.TRAVEL auf die Straße. Ein modulares Raumkonzept soll individuelles Reisen als Mobility-as-a-Service ermöglichen. Die Studie wurde am 24. September auf der Chantilly Arts & Elegance bei Paris vorgestellt.

Der reale Prototyp eines vollelektrisch angetriebenen Innovation Experience Vehicle (IEV) fährt autonom (Level 5) und gibt einen realistischen Ausblick auf die Mobilität im nächsten Jahrzehnt. Es soll vor allem als Alternative zu Kurzstreckenflügen positioniert werden. Einzelne Features des Forschungsfahrzeuges könnten später in Serienfahrzeuge übertragen werden. „Mit seiner NEW AUTO Strategie definiert Volkswagen die Mobilität für die Generationen von morgen – nachhaltig und digital„, erklärt Dr. Nikolai Ardey, Leiter Volkswagen Group Innovation. Mit dem GEN.TRAVEL würde schon heute erlebbar werden, was in naher Zukunft mit innovativer Technologie möglich sein wird.

Durch die autonome Fahrweise hat der Passagier Zeit für andere Dinge: Arbeit, Entspannung, Entertainment oder Familie. „Der GEN.TRAVEL ist ein Ausblick auf das Reisen der Zukunft„, ist Klaus Zyciora, Leiter Volkswagen Konzern Design überzeugt. Das einzigartige, modulare Innenraumkonzept kann für jede Reise individuell angepasst und als Mobility-as-a-Service Angebot gebucht werden. Je nach Konfiguration ist Platz für bis zu vier Personen.

Volkswagen

Das Konferenz-Setup bietet für Geschäftsreisen vier bequeme Sesseln und einen großen Tisch in der Mitte. Das Overnight-Setup ermöglicht die Umwandlung zweier Sitze in vollständig ausklappbare Betten. Dabei wird nicht auf die Sicherheit vergessen – ein innovatives Rückhaltesystem sorgt auch für Sicherheit beim Liegen. Ein spezielles Lichtsystem beeinflusst die Melatoninausschüttung und hilft beim Einschlafen. Bei Reisen mit Familie kann der GEN.TRAVEL wiederum mit Frontsitzen für das Unterhaltungsprogramm der Kinder via Augmented Reality (AR) konfiguriert werden.

Die futuristische Außenform des GEN.TRAVEL gliedert sich in zwei Teile: die transparente, gläserne Kabine mit niedriger Fensterkante ist perfekt eingebettet in den unteren Teil, der die Technik beheimatet. Flügeltüren erleichtern das Ein- und Aussteigen. Für maximalen Komfort sorgt das aktive Fahrwerkssystem eABC (Electric Active Body Control), das vorausschauend vertikale und laterale Bewegungen wie Beschleunigung, Bremsen oder Kurvenneigung berechnet und ausgleicht. Dabei kommen auch künstliche Intelligenz (KI) und das sogenannte „Platooning“ – das automatisierte Fahren in der Kolonne – zum Einsatz.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 23. September 2022

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So wird die Zukunft sein, nur wie weit ist es nach dem Gesetz noch dorthin in die Zukunft? Was wohl hier ein bisschen weit hergeholt scheint, ist das mit dem Satz: „Es soll vor allem als Alternative zu Kurzstreckenflügen positioniert werden“ …wie schnell sollen die Dinger denn fahren können oder dürfen, dass dieser Satz überhaupt ein ganz klein wenig ernst genommen werden kann??

Klasse! Der Fiat Multipla ist wieder da!
Den gab es auch schon als Erdgas-Hybriden.

Mit dem Zug fährt man quasi „autonom“ und kann sich im Zug der Zukunft ein Büro für Konferenzen unterwegs buchen oder ein Familienabteil oder eine Schlafkabine für die Reise über Nacht. Und wenn auch die stillgelegten Nebenstrecken wieder reaktiviert werden, dann kann man „fast bis vor die Haustüre“ fahren.

Die letzten Kilometer von Bahnhof zum Haus oder der Wohnung übernimmt dann ein autonomes Taxi für wenig Geld, so geht Mobilität für die Zukunft. Für den Individualverkehr in der Stadt und im näheren Umkreis gibt es dann überdachte Pedelecs mit Solardach, entweder im Eigenbesitz oder als Leih-Pedelec.

In Zukunft braucht keiner 2 bis 2,5 Tonnen auf 4 Räder für 1 bis 2 Personen, egal ob automom oder nicht, dafür sind die Resource zu knapp bei einer steigenden Weltbevölkerung. Mit weniger Resourcen schaffen wir es auch noch in einigen Jahrzehnten die Menschen zu ernähren und zu auch zu transportieren.

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