Arcimoto bringt fahrerloses E-Transport-Fahrzeug auf die Straße

Arcimoto bringt fahrerloses E-Transport-Fahrzeug auf die Straße

Copyright Abbildung(en): Arcimoto

Arcimoto, ein Hersteller von erschwinglichen, praktischen und spaßigen Elektrofahrzeugen aus den USA, denke E-Fahrzeuge ein wenig anders als es beispielsweise bei Audi, BMW, Daimler, VW aber auch Tesla der Fall ist. Denn deren Stromer kommen mit drei anstatt vier Räder daher, fallen eine Spur kompakter aus und haben dennoch bereits eine breite Fan-/ Käuferbasis gefunden. Mit dem Faction D1 bringt man nun ein weiteres E-Fahrzeug für eine spezielle Zielgruppe auf die Straße.

Der Faction D1 sei ein fahrerloses Lieferfahrzeug der nächsten Generation auf Basis der Arcimoto-Plattform. Ausgestattet mit den DriveLink™- und TeleAssist™-Technologien von Faction kombiniert das komplett fahrerlose Gefährt Autonomie mit menschlicher Teleoperation. Das fahrerlose Fahrzeugsystem behält eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und einer Reichweite von knapp über 160 Kilometer bei, während es bis zu 225 Kilogramm Fracht transportiert.

Der Gedanke hinter dem Stromer sei, dass man ein fahrerloses E-Fahrzeug mit der richtigen Dimensionierung schaffen wolle, um eine deutliche Effizienzsteigerung, eine Verringerung der Kohlendioxidemissionen und erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber bestehenden Transportlösungen zu erzielen. Insbesondere bei Fahrten in Städten, die im Durchschnitt höchstens acht Kilometer lang sind. Ain McKendrick, CEO von Faction, äußert sich hierzu wie folgt: „Skalierbare fahrerlose Fahrzeugsysteme erfordern eine Entwicklung vom Fahrgestell aufwärts, und durch die Nutzung der revolutionären Arcimoto-Plattform können wir unser fahrerloses System viel schneller entwickeln als mit herkömmlichen Fahrzeugdesigns. Das Endergebnis wird ein hocheffizientes fahrerloses Lieferfahrzeug sein, das die Umweltbelastung reduziert und die Kosten für lokale und Last-Mile-Lieferflotten senkt.“

Ähnlich euphorisch zeigt sich Mark Frohnmayer, Gründer und CEO von Arcimoto: „Mit der gemeinsamen Mission, hocheffiziente Elektrofahrzeuge in großem Maßstab einzusetzen, wird die Markteinführung des fahrerlosen D1 die Logistik auf der letzten Meile entscheidend verändern.“ Um entsprechend am Markt zu überzeugen habe man den D1 mit fortschrittlichen Sensoren und Sicherheitssystemen ausgestattet. Des Weiteren verfüge dieser über einen konfigurierbaren Frachtraum, der sowohl für spezielle Nutzlasten als auch für den allgemeinen Flotteneinsatz genutzt werden kann.

Mit voraussichtlichen Kosten von weniger als 2 US-Dollar pro Meile für fahrerlose Zustellungen wird der D1 für verschiedene Anwendungsfälle äußerst wettbewerbsfähig sein. Faction rechnet mit dem Beginn von Pilotkundenversuchen im Jahr 2022.

Quelle: Arcimoto – Pressemitteilung

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Denn deren Stromer kommen mit drei anstatt vier Räder daher, fallen eine Spur kompakter aus …

Hätten sie 4 Räder, dann kämen sie vorne nicht so „breitbeinig“ daher. Für einen Lieferdienst bis an die Haustüre wären schmälere E-Fahrzeuge viel besser – in Europa gibt es nicht so reichlich Platz wie in den USA.

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