Anträge auf Umweltbonus im März mit weiterem Anstieg

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Bis zum 31. März 2022 gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 1.180.496 Förderanträge ein. Seit Ende Februar 2022 sind somit 54.620 Anträge neu hinzugekommen. Dieses Zahlen als Basis konnten die gestellten Kaufprämien-Anträge für Elektroautos und Plug-In-Hybride im März, im Vergleich zum Vormonat, einen deutlichen verzeichnen.

1.180.496 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende März 2022 gestellt

1.180.496 Umweltbonus-Anträge wurden bis Ende März 2022 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingereicht. Die Anträge für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb haben sich somit im dritten Monat des Jahres 2022 um die eingangs erwähnten 54.620 Anträge erhöht. Im Detail sieht man, dass 33.724 Anträge für Elektroautos, 20.893 Anträge für Plug-in-Hybride sowie drei Förderanträge für Brennstoffzellen-Fahrzeuge dazugekommen sind. Bei den Anträgen für E-Autos als auch Plug-In-Hybriden konnte man einen deutlichen Anstieg der gestellten Anträge feststellen. Die Anzahl der Anträge für Brennstoffzellen-Autos ist im Vergleich zum Vormonat allerdings gesunken.

665.028 Anträge für reine E-Autos, 515.224 für Plug-in-Hybride und 244 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge

665.028 Anträge für reine E-Autos, 515.224 für Plug-in-Hybride und 244 für Brennstoffzellen-Fahrzeuge – so lautet die Bilanz aller bisher gestellten Umweltbonus-Anträge, welche in Summe 1.180.496 Anträge auf die Kaufprämie für Fahrzeuge mit Alternativem Antrieb ergeben. Seit Februar 2020 gibt es mehr Geld, wenn ein E-Auto unter einem Listenpreis von 40.000 Euro erworben wird. 6.000 Euro statt 4.000 Euro werden vom Kaufpreis erstattet. Bei Plug-In-Hybride in dieser Preisklasse gibt es 4.500 Euro statt 3.000 Euro. Für Stromer mit einem Listenpreis über 40.000 Euro beträgt der Zuschuss für reine E-Autos 5.000 Euro, für Plug-in-Hybride 4.000 Euro.

Die Prämie wird hierbei zu gleichen Teilen vom Bund und dem jeweiligen Hersteller getragen. Bei Hybridfahrzeugen gilt es allerdings zu beachten, ob sich diese an der Steckdose laden lassen oder nicht. Somit greift der Umweltbonus lediglich für die sogenannten Plug-In-Hybride. Zudem ist es mittlerweile Tatsache, dass die Kaufprämien für den Kauf klima- und umweltfreundlicher Elektrofahrzeuge verdoppelt wurde. Die vorgesehene Erhöhung der Elektroauto-Kaufprämie auf bis zu 9.000 Euro ist rückwirkend zum 4. Juni, also dem Tag des Beschlusses, in Kraft getreten. Es ist daran zu denken, dass lediglich der Anteil der Bundesregierung verdoppelt wurde. Die Hersteller bleiben ihrem Umweltbonus-Anteil weiterhin treu.

Anträge nach Antragsteller im Detail im März 2022

Wie sich die bereits gestellten Anträge im Einzelnen verteilen, haben wir in einem der vorherigen Abschnitte erfahren. Interessant ist allerdings auch die Tatsache, wer den eigentlich die Anträge für den Umweltbonus stellt. Gestellt werden kann der Antrag für die Kaufprämie für E-Autos sowohl von Privatpersonen, als auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine werden. Nachfolgend betrachten wir im Detail, wie sich die gestellten Anträge auf die einzelnen Antragssteller aufteilen. Hierdurch ergibt sich folgendes Bild.

  • Privatperson: 494.139
  • Freiberuflich tätige Person: 3
  • Unternehmen: 662.864
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung: 6.849
  • Privatunternehmen: 10
  • Verein: 820
  • Eingetragener Verein, gemeinnütziger Investor: 4.488
  • Kommunale Betriebe: 1.221
  • Kommunaler Zweckverband: 204
  • Kirche, kirchl. Einrichtung, anerkannte Religionsgem.: 2
  • Stiftung: 693
  • Körperschaft: 9.189
  • Eingetragene Genossenschaften: 1
  • Einzelunternehmer: 13

Unverändert scheint sich das Verhältnis von Unternehmen zu Privatpersonen bei der Anzahl der gestellten Umweltbonus-Anträge zu zeigen. Generell mag der Schwerpunkt auf Unternehmen daran liegen, dass es eine Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen gibt. Denn der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Die Dienstwagenregelung wurde zudem, mit Wirkung vom 31. Juli 2019, bis Ende 2030 verlängert und sogar auf 0,25 Prozent-Punkte herabgesenkt.

Umweltbonus-Ranking der Hersteller und Modelle im März 2022

Interessant ist der Blick auf die Anzahl der gestellten Anträge für den Umweltbonus nach Hersteller. Wobei man fairerweise sagen muss, dass hier mittlerweile keine großen Veränderungen zu erwarten sind. Dies zeigt sich auch bei folgendem Bild im März 2022: An vorderster Front steht erneut Volkswagen mit 178.258 Anträgen, welche für Elektroautos und Plug-In-Hybriden aus deren Hause gestellt wurden. Mit dieser Anzahl an gestellten Anträgen setzt sich der deutsche Automobilhersteller deutlich von der Konkurrenz ab. Dahinter reiht sich Mercedes-Benz ein, welche es Ende des ersten Quartals 2022 auf 120.299 gestellte Anträge brachten. BMW seinerseits konnte Q1/2022 mit 106.487 Anträgen auf die Elektro-Kaufprämie beginnen. Beiden Hersteller ist gleich, dass der größte Anteil der Anträge von Plug-In-Hybriden stammt.

Unverändert folgt dahinter auch 2022 Renault mit 100.626 Anträgen - wobei diese ihre Aufholjagd Richtung BMW fortsetzen. Tesla platziert sich auf Rang Nummer fünf mit 74.251 gestellten Anträgen auf den Umweltbonus/ Kaufprämie und profitiert dabei vom Quartalsendsprint. Hyundai (69.112), Audi (67.735) sowie smart (55.048) reihen sich darauf folgend ein. Hinter smart finden sich dann KIA mit 43.915 Anträgen sowie Skoda (41.632) ein. Auf Modellebene betrachtet zeichnet sich folgendes Bild:

Betrachten wir die gestellten Anträge je Bundesland ergibt sich folgendes Bild:

  • Baden-Württemberg: 185.781
  • Bayern: 214.347
  • Berlin: 35.208
  • Brandenburg: 24.963
  • Bremen: 6.212
  • Hamburg: 25.247
  • Hessen: 100.650
  • Mecklenburg-Vorpommern: 9.849
  • Niedersachsen: 108.794
  • Nordrhein-Westfalen: 292.334
  • Rheinland-Pfalz: 56.217
  • Saarland: 13.075
  • Sachsen: 32.351
  • Sachsen-Anhalt: 15.191
  • Schleswig-Holstein: 41.122
  • Thüringen: 18.967
  • Sonstiges (Ausland): 188

Weitere Informationen findest du direkt hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa)

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Danach hat die Marke VW alleine auch in der Gesamtzahl der verkauften BEV Tesla schon weit überholt. Gar nicht zu sprechen von den anderen Konzernmarken und den anderen deutschen Herstellern.
In den Medien kriegt man nicht diesen Eindruck. Da kommt man zum Eindruck, Tesla dominiere den Markt nach Belieben.
Woher kommt wohl dieser völlig falsche Eindruck.

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