Alpine E-Sportwagen könnte von Lotus gebaut werden

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Renaults Sportwagenmarke Alpine will E-Mobilität. Nicht in kleinen, dossierten Schritten sondern schnell. So wie man es von der sportlichen Marke erwartet. Eine wichtige Rolle kommt hierbei den ersten drei Elektro-Sportwagen zuteil: einem Kompaktwagen, einem GT X-Over und einer neuen Version der A110 – bis 2026. Der letztgenannte Stromer soll aus einer Kooperation mit Lotus entstehen und wohl auch von diesen gebaut werden.

Alpines Neuerfindung beginnt demnach 2024 mit einer sportlichen Überarbeitung der Renault 5 Neuauflage, gefolgt von einem elektrischen A110-Nachfolger und einem größeren Tourer im Crossover-Format. Den A110 der nächsten Generation, ein zweisitziger Sportwagen, entwickelt Alpine derzeit gemeinsam mit Lotus verwendet dabei eine maßgeschneiderte Plattform. Als drittes Modell steht ein aufgebockter Gran Tourismo im Raum, der auf der CMF-EV-Plattform der Renault-Nissan-Allianz aufbauen soll und in seinem Segment auf Rivalen wie den Audi e-tron GT oder den neuen rein elektrischen Porsche Macan treffen wird.

Mit dem A110 setzt man auf die Zusammenarbeit mit Lotus und wolle sich so entsprechende Unterstützung außerhalb der eigenen Allianz ins Haus holen. Bisweilen beschränke sich die Zusammenarbeit auf die Entwicklung des Fahrzeugs, wobei mittlerweile auch andere Gedanken aufkommen. Renault erwägt die Verlagerung seiner Manufakturproduktion der Sportwagenmarke Alpine zu Lotus nach Großbritannien. Diese Möglichkeit erwähnte jetzt Renault-Chef Luca de Meo vor Journalisten. Das könnte an dem eigenen Standort Fertigungskapazitäten für ein mögliches neues Projekt schaffen. Eine Entscheidung dazu sei aber noch nicht getroffen.

Zumindest für die künftigen Alpine-Modelle hat De Meo klare Vorstellungen: „Sie sollen eine Art Mischung aus einem Mini-Ferrari und einem Mini-Tesla werden.“ Feststeht, dass sich die Sportwagenmarke von Renault weg von Kleinwagen in Richtung Mittel- und Oberklasse entwickeln soll, dies sei nicht zuletzt auf die Erwartung einer besseren Marge zurückzuführen. Helfen soll hier abermals die Formel 1. Man erhoffe sich einen Wissenstransfer.

Quelle: Automobilwoche – Künftiger Alpine könnte von Lotus gebaut werden

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