ZDF, Frontal 21 & Tesla: ÖR-Rundfunk & faktisch korrekte Berichterstattung

ZDF, Frontal 21 & Tesla: ÖR-Rundfunk & faktisch korrekte Berichterstattung

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Das ZDF gehört zu den öffentlich-rechtlichen Sendern (ÖRR) die in Deutschland durch jeden Bürger mitfinanziert werden und zu Recht ein großes Vertrauen in der Öffentlichkeit für eine faire, ausgewogene und auf Fakten basierte Berichterstattung genießen. Wenn man eine seriöse Einschätzung zu einem Thema sucht dann ist das ZDF und die ARD eine wichtige Quelle und ein elementarer und stabilisierender Faktor in unserer Gesellschaft. Mit diesem Selbstverständnis bin ich aufgewachsen und das war meine bisherige Einschätzung bis ich den Bericht von Frontal21 „Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg“ am 16.03.2021 im ZDF gesehen habe.

Ein Unternehmen wie Tesla in Frage zu stellen und wenn opportun zu kritisieren ist richtig und wichtig denn schließlich geht es um Fragen die in der Bevölkerung kontrovers diskutiert werden und uns alle betreffen. In einem Land in dem 850.000 Arbeitsplätze direkt in der Automobilindustrie zu finden sind und mehrere Millionen, wenn man die indirekt involvierten mit einbezieht, ist es nur legitim zu bewerten ob Tesla wirklich das Unternehmen ist das es uns präsentiert. Umweltschutz-, Arbeitsschutz- und Rechtsverordnungen sind unverrückbare wichtige und sensible Pfeiler der Gesellschaft die uns alle betreffen und sozialen Frieden sicherstellen.

Wenn das ZDF und Frontal21 eine Dokumentation veröffentlich dann erhält der Sender aufgrund jahrzehntelanger seriöser und guter journalistischer Arbeit einen Vertrauensvorschuss. Ein Vorschuss der beinhaltet das die Bürger darauf vertrauen können das alle verfügbaren Fakten in dem Bericht geprüft, ausgewogen und nach journalistischer Ethik faktisch korrekt und aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt werden. Jedes kontrovers diskutierte Thema sieht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet anders aus – deshalb ist es ja kontrovers. Eine einseitige Darstellung ist nur eine Meinung aber kein Bericht und schon gar keine Dokumentation.

Leider konnte ich meinen Vertrauensvorschuss in den ÖRR in dem Bericht von Frontal 21 „Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg“ von Frontal21 nicht bestätigt finden. Die Reaktionen in den sozialen Medien von Tausenden von Deutschen Bürgern welche die Art und Weise der Berichterstattung als einseitig, irreführend und sogar manipulierend beschreiben zeigt, dass ich mit meiner Einschätzung nicht der Einzige bin.

Viele Kommentatoren fordern vom ZDF das die Redaktion zur Rechenschaft gezogen wird und die Autoren und Journalisten entlassen. Begründet wird dies damit, dass die Sendung dem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur nicht gerecht wird, sondern durch faktisch und manipulierte falsche Darstellungen und bewussten Verkürzungen in einer Dokumentation die Bevölkerung polarisiert und spaltet. Die in den Kommentaren vorhandene Wut, Frustration und der Ärger wird auch dadurch verstärkt das jeder deutsche Bürger gesetzlich verordnet jeden Monat Beiträge für den ÖRR zahlt und sich als Gegenleistung mit einer Sendung konfrontiert sieht welche den Grundsätzen des vom Bundesgerichtshof bestätigten Auftrags widerspricht.

Jeder kann eine andere Meinung oder Sichtweise über Tesla haben und das ist auch sehr gut so. Es geht nicht darum ob man Tesla unterstützt und gut findet oder ablehnt und kritisiert, sondern darum das Fakten nun mal Fakten sind, überprüft werden sollten und unveränderlich sind. Wenn wir diese Grundlage unseres gesellschaftlichen Miteinanders mit einer Reportage in Frage stellen dann riskieren wir weit mehr als ein paar wütende Zuhörer – wir riskieren das die Bürger das Vertrauen in unsere Grundordnung, den sozialen Frieden und damit unsere Demokratie verlieren. Vertrauen in unsere Medien und Politik das in der Zeit einer Pandemie bereits weit über das übliche Maß herausgefordert wird.

In der folgenden Tabelle sind nur einige Beispiele aufgelistet die detailliert mit Quellenangaben nachweisen das Frontal21 die seriöse auf Fakten basierte Berichterstattung verlassen hat. Die allermeisten Autoren, Journalisten und Redakteure des ÖRR arbeiten Tag für Tag hart dafür, dass eine korrekte und inhaltlich einwandfreie Arbeit geleistet wird und ich bedaure das gerade diese durch solche Berichte in ihrer Arbeit behindert und in Frage gestellt werden.

Es handelt sich hier um keine Meinung meiner Person oder Einschätzung von einigen tausend Mitbürgern, sondern das Ergebnis der Überprüfung von Fakten. Für eine Großansicht der Fotos bitte auf diese klicken.

Frontal21Gegendarstellung bzw. Inhalt oder Original das nicht gesendet wurdeKommentar, Quellen & Fakten


Die Journalistin nach Veröffentlichung zum Deutschlandfunk: „Wir haben uns nichts ausgedacht, wir haben einen Teil nicht zu Ende zitiert“, sagte Heise im Deutschlandfunk. Und der zweite Teil sei nicht relevant für den Sachverhalt gewesen.


Es wurde gelöscht:

„Es handelt sich möglicherweise um einen seltenen Spitzenverbrauchsfall, aber nicht um ein alltägliches Ereignis. Und dies ist kein natürlicher Wald – er wurde für die Verwendung von Pappe gepflanzt & nur ein kleiner Teil wird für GF4 verwendet werden“

Die Entfernung des ersten Satzes führt zu einer Veränderung der Aussage. Ein seltener Spitzenverbrauch zeigt auf, dass sich eine Unterversorgung nur in seltenen Situationen und möglicherweise zeigen könnte.
Von 3 Sätzen des Tweets von Elon Musk hat Frontal21 nur einen mit inhaltlichen Fehlern übersetzt aber erweckt den Eindruck eines Original-Tweets. Aus „net water“ wurde „water“ gemacht und statt eines Ausrufezeichens wurde ein Doppelpunkt gesetzt. 2 Sätze wurden gelöscht. Der Inhalt der Nachricht wurde dadurch nicht nur verkürzt, sondern in seiner ursächlichen Aussage maßgeblich verändert.

Quelle: Bericht ab Minute 13:00 und DLF Artikel
Andre Bähler, Verbandsvorsteher Wasserverband Strausberg-Erkner Interview: „Wir gehen zurzeit davon aus und das ist auch das was wir schon vor 1,5 Jahren wussten und auch gesagt haben, dass Anfang 23 die Mengen die dort gebraucht werden für die Produktion das was wir zur Verfügung haben übersteigen werden“ (…)

Frontal21: „Was heisst das?“

Bähler: „Das nicht genügend Wasser da ist dafür.“

Frontal21: „Mit welchen Konsequenzen?“

Bähler: „Die Konsequenzen sind das es irgendwo Einschränkungen geben muss für die Verbraucher. Klar. Also wir können das Wasser auch nicht zaubern.“
Umweltminister Brandenburg Axel Vogel am 10.03.2021, „Für die uns vorliegende erste Fabrik die dort errichtet werden soll geht es um 1,4 Millionen Kubikmeter Trinkwasser und die sind gesichert. Dazu liegen Verträge vor.“ (…)

Minister Vogel, „Hangelsberg Nord ist ein zusätzliches Angebot das unterbreitet werden soll und jetzt erkundet wird und Hangelsberg Nord ist für Tesla und Freienbrink gedacht und würde ausreichend dafür Sorge tragen das hier auch entsprechend auch weitere Bauabschnitte genehmigt werden können.“ Mit weiteren Bauabschnitten ist der Zeitraum ab 2023 gemeint.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner hat den Vertrag für den ersten Bauabschnitt von Tesla für 500.000 Fahrzeuge und 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser am 14.10.2020 unterzeichnet und ist nicht für zukünftige Wasserversorgungen ab 2023 eingeplant. Strausberg-Erkner ist also gar nicht damit beauftragt zusätzliches Wasser an Tesla ab 2023 zu liefern und der Interviewpartner Bähler somit der falsche Ansprechpartner.
Quelle: Frontal21: Im Report ab Minute 12:20

Quelle: Umweltminister Axel Vogel, Sitzung des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz ab Minute 30.

Quelle: Bestätigung des Vertragsabschlusses in 2020 durch die Sprecherin des Wasserverbandes

Frontal21 erweckt den Eindruck das die Wasserversorgung der Bürger durch das Tesla Werk gefährdet ist was faktisch falsch ist.

Frontal 21 hat nicht nur einen faktisch falschen Sachverhalt gesendet, sondern hält nachdem Ihnen dies mitgeteilt wurde ohne Korrektur weiter daran fest.
Frontal21 Interview mit dem Vorsitzenden Deutscher Gewerkschaftsverbund, Reiner Hoffmann: „Es ist ein Gebot der Stunde auch für Herrn Musk das man nicht nur auf der einen Seite nicht nur die Hand aufmacht, öffentliche Fördergelder gerne einsteckt aber bei den Beschäftigten alles daran setzt sie bei schlanken Löhnen zu beschäftigen mit miesen Arbeitsbedingungen.“Chef der Arbeitsagentur in Frankfurt an der Oder, Jochem Freyer: „Die Bezahlung ist einfach mal ein Kracher für dieser Ebene.“

Freyer: „Tesla zahlt besser, als es ortsüblich ist“

Freyer: „Für Tesla ist es kein No-Go, jemanden einzustellen, der schon längere Zeit ohne Job war oder keine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Das ist ein Statement, das von vielen anderen Unternehmen nicht kommt.“

Frontal21 hat nicht berichtet das die deutschen Gewerkschaften durch eine tarifrechtliche Einigung mit Tesla die Entlohnung der Mitarbeiter nicht zwangsläufig verbessern würden.

Weiterhin wurde nicht erwähnt, das die Tesla Mitarbeiter der Firma Tesla Automation in Prüm Deutschland seit 2017 mit dem Management von Tesla offensichtlich gut zusammenarbeiten und insbesondere durch die bei der Übernahme und Einstellung zugeteilten Aktienoptionen überdurchschnittliche Kapitalzuwächse verzeichnen konnten. Von schlechten Arbeitsbedingungen ist nichts bekannt und es gibt dafür auch keine Belege.

Die deutschen Gewerkschaften haben wiederholt versucht Druck auf Tesla auszuüben um einen Tarifvertrag abzuschließen aber die Mitarbeiter in Prüm haben dies nicht unterstützt und Tesla zahlt laut Aussage der Gewerkschaft auf dem Niveau von Tarifverträgen. Was bei dem Gründer Grohmann mit 30% unter Tarif nicht der Fall war.

Auch ohne Gewerkschaften zahlt Tesla also auf oder über dem Niveau von Tarifabschlüssen. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Entwicklung“, sagt Patrick Georg von der IG Metall Trier zu Tesla Grohman. „Endlich gibt es kein Lohndumping mehr.“ Beim Lohndumping bezieht es sich auf die Entlohnung unter der Zeit vom Gründer Grohmann.
Die Aussage des Leiters der Arbeitsagentur Frankfurt die mit der Suche nach Personal betraut ist belegt das die Aussage des Gewerkschaftsvertreters völlig haltlos und inkorrekt ist. Tesla zahlt ganz im Gegensatz zu seiner Aussage höhere Löhne als ortsüblich was bedeutet das die Kaufkraft der Mitarbeiter vor Ort höher ist.

Frontal21 hat diese Information der AfA bewusst nicht in den Bericht aufgenommen und dadurch ein einseitig verzerrtes und faktisch falsches Bild der Entlohnungsstruktur erzeugt.

Frontal21 hat durch die Interviews mit den Gewerkschaftsvertretern eine faktisch falsche Darstellung der Entlohnung in Deutschland gesendet und die tatsächliche Entlohnung auf Tarifniveau unterschlagen.

Quelle: Bericht ab Minute 34:33 und Interview Handelsblatt mit Freyer vom November 2020
Frontal21 Interview mit der ehemaligen Tesla Ingenieurin Christina Balan

„Ich habe irgendwann gemerkt das sie Autos mit kritischen Sicherheitsproblemen rausschicken und ich fing an Fragen zu stellen. Leute wir können das nicht tun es ist schlecht für die Kunden aber es ist auch schlecht für die Firma.“

Frontal21 „Sie wird rausgeschmissen“
Frau Balan arbeitete bis 2014 also vor 7 Jahren bei Tesla in Fremont Kalifornien und befindet sich seitdem in Gerichtsverhandlungen mit Tesla die sie bis dato alle verloren hat. Laut amerikanischen Urteilen sind Ihre Einwendungen unbegründet.

Tesla’s Fahrzeuge gewinnen regelmäßig die höchsten Bewertungen der Sicherheitsüberprüfungen in USA, Europa und Asien. Diese Information wurde von Frontal21 nicht erwähnt oder gesendet zeigt aber, dass es ganz offensichtlich keine Sicherheitsrisiken bei den Fahrzeugen damals gab oder heute gibt, sondern das Gegenteil der Fall ist.

Frau Balan hat einen Aufhebungsvertrag mit Tesla unterschrieben und wurde nicht entlassen. Tesla: “despite her own misconduct, she was never fired from Tesla. She voluntarily resigned – not just once, but on multiple occasions.”
Es stellt sich die Frage welche Relevanz eine Aussage einer Mitarbeiterin von vor 7 Jahren in Kalifornien für die Fabrik in Grünheide im Jahr 2021 hat.

Die Sicherheit der Fahrzeuge von Tesla ist durch die Tests der Sicherheitsbehörden aller relevanter Länder auf den allerersten Plätzen belegt und steht außer Frage.

Quelle: Bericht ab Minute 35:20 und ADAC, nhtsa.gov sowie Minute 36:40 und Geekwire.com

Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist es den Bundesbürger mit objektiven und ausgewogenen Informationen zu versorgen die selbstverständlich auch kritisch sein dürfen ja sogar müssen. Einen Sachverhalt objektiv darzustellen bedingt alle Perspektiven zu zeigen und auf die verfügbaren Inhalte und Fakten ausgewogen Bezug zu nehmen.

Die Dokumentation „Turbo, Tempo, Tesla – Elon Musk in Brandenburg“ von Frontal21 verfälscht und manipuliert mindestens ein Tweet, sendet einseitige Darstellungen, lässt entscheidende verfügbare und bekannte Informationen weg und kürzt Interviews, und Aussagen in einer Art und Weise das deren Inhalte zwangsläufig falsch verstanden werden und die journalistische Arbeit dadurch leider als irreführend und sogar manipulativ zu bewerten ist.

Dies ist die gesammelte Aussage von mehr als 90% von 4.600 negativer Kommentare des Berichtes auf YouTube mit mehr als 6.200 Tausend ‚down votes’ zum heutigen Zeitpunkt.
Die Autorin Manka Heise erwiderte zu der Kritik in den sozialen Medien zum Deutschlandfunk, „Wir haben uns nichts ausgedacht, wir haben einen Teil nicht zu Ende zitiert“. Frau Heise führt weiter aus, Und der zweite Teil sei nicht relevant für den Sachverhalt gewesen.

Die Autorin bestätigt in dieser Aussage gegenüber dem Deutschlandfunk, dass es für sie und damit der Redaktion nicht relevant ist das Elon Musk ausführt „Es handelt sich möglicherweise um einen seltenen Spitzenverbrauchsfall, aber nicht um ein alltägliches Ereignis“. Gerade der Wasser-Spitzenverbrauch und ob dieser häufig oder selten auftritt zeigt uns aber doch ob ein Wassermangel überhaupt auftreten könnte und wahrscheinlich ist oder nicht. Das wesentliche des Tweets wird von der Redaktion ohne einen Hinweis dessen weg-retuschiert und auf Nachfrage als nicht relevant erklärt.

Der Tweet ist außerdem auch inhaltlich nicht korrekt übersetzt und die Punktierung wurde verändert wobei durch die Retuschierung in das Layout eines Tweets von Elon Musk der Eindruck erweckt wird das es sich um ein Original handelt. Dies ist nur ein Beispiel von vielen in dem Bericht sollte aber jeden Zuhörer zum Nachdenken anregen ob die Grundlagen einer faktisch orientierten journalistischen Tätigkeit mit dem Ziel Bürger korrekt zu informieren von dem ZDF und Frontal21 tatsächlich eingehalten wurden.

Die Faktenlage ist eindeutig und für jeden der die Quellen überprüft auch unstrittig. Jeder Bundesbürger der für einen öffentlich- rechtlichen Rundfunk eintreten möchte der uns korrekt, objektiv und mit Fakten informiert sollte mir deshalb Folge leisten und eine förmliche Beschwerde über das ZDF und Frontal21 zu dieser Sendung beim Rundfunkrat einreichen.

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Ich habe den Beitrag jetzt angeschaut. Also es gibt hier viele wahre Fakten. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Wassermangel ist in Brandenburg nun mal ein Thema. Wer nicht von dort kommt oder sich nicht informiert kann und sollte hier auch nicht widersprechen. Das sind Fakten. Was leider nicht deutlich gemacht wird, das die Monokultur Kiefer ein Beitrag dazu leistet. Des Weiteren verstehe ich auch nicht wieso ein Industriestandort zu einem Naturschutzgebiet erklärt wird. Aber dafür kann der Bericht nichts für das scheint die Politik vor Ort zu sein.
Hinsichtlich der Entlassung der Mitarbeiterin sehe ich das nicht als Fehler von frontal21. Ein Aufhebungsvertrag ist ähnlich einer Kündigung. Wenn ich diese unterschreibe bin ich gekündigt. Und eine Fußmatte ist ein Sicherheitsrisiko. Gab es übrigens bei Toyota auch. Ein weiterer fakt.
Hinsichtlich Arbeitsrecht und Genehmigung sehe ich übliche Praxis. Amerikanische Unternehmen arbeiten anders. Das kann mögen oder nicht. Letztlich entscheidet jeder selber ob er dort arbeitet oder nicht. Viele Firmen fangen an zu bauen ohne Genehmigung, da man den gesetzlichen Rahmen ja kennt. Man muss ggf. nachbessern. Das ist üblich. Gerade in Deutschland hat man da gute Regelwerke wo wenig Überraschungen kommen.
Ja der Bericht ist provokant. Aber es wird nicht nur einseitig berichtet. Sicherlich könnten mehr Fakten bezüglich Dürre usw. einfließen. Aber Menschen in der Region haben Sorgen. Das greift der Bericht auf. Egal welche Presse es wird immer in eine Richtung gehen. Dafür sind wir Menschen. Und jeder hat andere Schwerpunkte. Jeder der hier Kritik äußert kann doch mal versuchen eine neutrale Dokumentation über den Bau in Grünheide zu produzieren. Ich bin gespannt.

freie Presse gibt es leider kaum noch.
Solange ein Journalist damit Geld verdienen muss ist er nicht frei. Denn es wird so veröffentlich wie es derjenige möchte der den Journalist dafür bezahlt. Dass der Sender aus Bürgerabgaben finanziert wird ist die Größte Frechheit daran.

Es ist in der heutigen Zeit umso schwerer korrekte Informationen von nicht-korrekten zu unterscheiden.

es bleibt leider spannend

Man möge mich jetzt schlachten und Dislikes ohne Ende schicken, aber mich stört einfach, dass der Schreiber des Artikels das und dass nicht unterscheiden kann. Das macht mir das Lesen einfach nur schwer. Ein Journalist, der andere herb kritisiert, sollte sein Handwerkszeug beherrschen.

Autoren und Journalisten entlassen ? Gehts noch? Wer sowas fordert sägt an den Grundpfeilern unsrer Gesellschaft.

Last edited 1 Jahr zuvor by Niko

Ich habe alle Kommentare gelesen. Ich komme zu dem Schluss, dass (dass mit zwei s) hier typische Stammtischgespräche stattgefunden haben von Befürwortern der amerikanischen oder sonstigen E-Mobilität und eben auch von Gegnern, wobei die Befürworter eindeutig in der Mehrzahl sind. Leider versucht kaum Jemand das Thema sachlich anzugehen. Es wird offensichtlich ohne fundiertes Wissen einfach drauflos geschrieben. Jurnalismus hat die Aufgabe zu informieren und auch aufzudecken. Das geht nicht ohne eine gewisse Provokation. Es gibt nicht die eine und absolute Wahrheit. Ein solcher Beitrag soll zum Nachdenken anregen und auch zu Diskussionen. Wenn er das in diesem Fall getan hat, dann war der Beitrag von Frontal 21 gut. Punkt!!!
Was der Alex Voigt als manipulativen Jurnalismus versucht hat zu entlarven, ist mehr als dürftig. Er macht nichts anderes als er dem ZDF vorwirft. Okay, das gehört einfach zu einer gesunden Diskussion dazu. Also bitte nicht das Mail zerreißen sonder sachlich bleiben. Aus meiner Sicht gibt es durchaus einige Fakten, die das Vorgehen der Politik und Tesla zum kritischen Nachdenken veranlassen. Anmerkung: Ich fahre selbst ein E-Auto.

Danke für die Gegendarstellung. Ich habe mich auch über den Bericht von Frontal21 maßlos geärgert. Der LINK zum o.a. Beitrag habe ich, mit Verlaub, an unsere hiesige Presse geschickt. Auf die Reaktion bin ich mal gespannt.

Naja, erleben wir das nicht täglich in den von purer Panik geprägten Corona-Sendungen der Regierungspropagandasender ARD und ZDF.

Fach – und Sachverstand hier zu suchen ist mir auch noch nicht eingefallen, wenn selbst Autoverkäufer kaum wissen was die da verkaufen. Vier Räder mit nem´Stecker. Bei einem Journalisten sollte man da schon gutes rescherchieren voraussetzen. Wir haben uns zur Umstellung entschieden. Unseren Fuhrpark werden wir um den bestehenden E-UP um weitere 2 E-Fahrzeuge erweitern, eine Photovoltaik-Anlage kommt im Sommer und werden so versuchen einen Autarkigrad von 95% zu erreichen – Mit Speicher und Cloud. Damit unser ökologischer Fußabdruck deutlich kleiner wird und nebenbei wir der Energiepreissteigerung entgegentreten können.

Danke, für die Richtigstellung

Leider wird sehr viel gedruckt und veröffentlicht was nicht der Wahrheit entspricht
es gibt ein Sprichwort in Deutschland
es gibt spitze Bleistifte und das Papier ist geduldig
man wird immer die Dinge so drehen das man Einschaltquoten bekommt und da sind ARD und ZDF nicht anders als andere
es wäre schön wenn Frontal 21 die Sache klarstellt

na dann bis zum nächsten spitzen Bleistift und noch mehr geduldigen Papier

Einen Artikel mit Hunderten(?) orthographischen Fehlern zu lesen, wohlgemerkt von einem deutschen Muttersprachler verfasst, das ist schon gruselig. Sogar der eigene akademische Grad in der ‚Bio‘ ist orthographisch nicht völlig korrekt wiedergegeben („Diplom Ingenieur“). Ist nicht bös gemeint, aber das sollte dann eben redaktionell bitte jeweils in Ordnung gebracht werden, bevor‘s auf die Leserschaft losgelassen wird.

Nach gefühlten tausenden Jubelberichten im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk (ÖRR) seit ca. 1 1/2 Jahren ist der Frontal21-Beitrag der erste, der sich kritisch mit dem Unternehmen und dem Vorhaben Gigafactory 4 in Grünheide auseinandersetzt. Wenn jemand Veranlassung haben müsste, am Informationsauftrag des ÖRR zu zweifeln, dann doch wohl eher die Kritiker von Tesla und des Vorhabens GF4.
Da der Autor des Kommentars auch noch zugegebenermaßen Tesla-Aktionär ist, dürfte der Kommentar kaum einen neutralen und sachlichen Standpunkt darstellen. Die in Frontal21 dargestellten Fakten sind m. E. völlig korrekt.
1. Der Wasserverbrauch von 1,4 Mill. m³/Jahr ist der vertraglich vereinbarte realistische Verbrauchswert, in den Antragsunterlagen Tesla von Juni 2020 ist ein Spitzenwert von 233m³/Stunde angegeben, rechnet man diesen aufs Jahr hoch, so ergeben sich über 2 Mill. m³/Jahr.
2. Der Wasserverband Strausberg-Erkner ist der zuständige Wasserversorger und insofern auch zuständig für die Versorgung weiterer Ausbaustufen.
3. Ob die Beispiele für den Umgang mit Mitarbeitern glücklich gewählt waren, mag jeder selbst beurteilen, der fristlose Rauswurf des Bauleiters der GF4 und zahlreicher Mitarbeiter spricht allerdings für sich. So eröffnen die im RBB gefeierten Tesla-Jünger mittlerweile lieber ein Cafe in Berlin, anstatt sich um eine Arbeit in der GF4 zu bewerben.
4. Dass eine Fabrik dieser Größenordnung mit Zulassungen vorzeitigen „Beginns“ nach §8a BImSchG anscheinend bis zum Ende gebaut wird, ist einmalig in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands. Die gesetzlich vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung laut UVP-Gesetz verkommt hier zu einer Farce.

Leider vergleichen Sie in Ihrem Artikel Äpfel mit Birnen. Hier muss zwischen dem stündlichen und dem jährlichen Wasserverbrauch unterschieden werden.
Während Frontal21 richtigerweise über einen jährlichen und gemittelten Wasserverbrauch von 1,4Mill.m³ berichtet, bezieht sich Herr Musk in seinem Tweet auf die Spitzenwerte des stündlichen Verbrauchs von 232m³ Wasser pro Stunde (beide Angaben sind den UVP-Antragsunterlagen zu entnehmen).
Vielen Dank an das Team vom ZDF für den fundierten und kritischen Beitrag.

„Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.“
Vor 30 Jahren wahrscheinlich als Ingenieur gescheitert, danach als Börsianer die Spekulantenlaufbahn eingeschlagen was kann von solchem Typ an seriöser Berichtsanalyse auch erwartet werden? Die Behauptung am Ende „Die Faktenlage ist eindeutig und für jeden der die Quellen überprüft auch unstrittig.“ Ich würde dem Autor rechtgeben, wenn er die Richtigkeit der frontal21-Argumente meint, doch leider ist sein Bericht an Unseriösität nicht zu überbieten. Die demagogische Methode, die er den Berichterstattern von frontal21 anlastet, praktiziert er selber, indem er einzelne Passagen aus dem Zusammenhang herausreißt und zerpflückt und einfach ins Gegenteil ümkehrt. Seine geistigen Ergüsse sind an Unseriösität kaum noch zu überbieten. Als angeblicher „nachhaltige-CO2 freie Welt-Anhänger“ scheint er völlig blind zu sein, für das was auf diesem Gebiet alles schief läuft. Der Betrug beginnt schon mit der These, dass man Strom klimaneutral herstellen kann. Das gilt auch für die sogenannten „Erneuerbaren Energien“, deren Erzeugung in Summe wahrscheinlich nicht weniger umweltbelastend ist, wie der in der Vergangenheit produzierte Energiemix. Statt für sparsamen Ressourcen- und Energieeinsatz zu plädieren wird deren Vergeudung unter dem Deckmantel von angeblicher Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit forciert, ohne über die schädlichen Folgen für die Zukunft ansatzweise nachzudenken. So findet man auch unter spitzfindiger Auslegung vorhandener Gesetze trotz bereits vorhandener nicht ausgelasteter Produktionskapazitätenin eine Begründung in Freienbrink bei Berlin die 39. Autofabrik auf Deutschem Boden zu errichten. Es interesiert die Börsianer nicht im geringsten, dass hier in der Region alles zu Schaden kommt zerstört und das nur

Unter Forcierung des stattfindenden Klimawandels und weltweitem Raubbau an der Natur und Umwelt wird gegenwärtig im Zusammenspiel von skrupellosen Börsianern und inkompetenten, dem großen Lottogewinn hinterherhechelnden, verantwortungslosen und intriganten Brandenburger Politikern auf Druck und unter Ausnutzung vieler fragwürdiger, juristischer Winkelzüge in Freienbrink und dessen Umgebung in gigantischem Umfang ein Landschafttsschutzgebiet und ein halbwegs intakter Lebensraum der hiesigen Bevölkerung durch Errichtung eines gigantischen Industriemonsters mit riesigem Gefahrenpotential für Mensch, Fauna, Flora, Wasserversorgung und Atmosphäre rücksichtslos zerstört wird und das einzig nur mit dem Ziel, einem nazistischen, geldgierigen, bei Rave-Musik steppenden, sich selbst befriedigenden Tesla-Guru untertänigst zu dienen, der unter Verschwendung riesiger Mengen Energie und natürlicher Ressourcen monsterartige, knallbunte, 1,85 Tonnen schwere, stromfressende, datenschutzverletzende Stahl/Kunststoffkonstrukte bauen lassen will, die einer hirnlosen, im Durchschnitt 100 kg schweren Fleisch/Knochenmasse gestattet, in 3,5 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und anschließend mit 260 km/h über Deutschlands Straßen zu rasen.

Was für eine Reaktion würde man von einem Tesla Investor sonst erwarten? Diese Gegendarstellung hört sich an wie ein beleidigtes Kind, dem man was schlechtes über seinen Superstar gesagt hat und ist ebenso einseitig wie (zugegebener Maßen) die ZDF Berichterstattung. Warum gibt es immer nur Gut und Böse, Schwarz und Weiß in diesen Diskussionen? Kann bitte mal wieder einer das Hirn einschalten?

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