Warum eine Kaufprämie für E-Mopeds und E-Roller sinnvoll wäre

Warum eine Kaufprämie für E-Mopeds und E-Roller sinnvoll wäre

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Er spricht sicher vielen motorisierten Zweiradfahrern aus der Seele: In seiner Kolumne „Drehmoment“ spricht sich Mobilitätsjournalist Don Dahlmann für die Einführung einer Kaufprämie für Elektro-Roller und -Mopeds aus. Die Zweiräder böten etliche Vorteile, so Dahlmann, fristen aber dennoch aus vielerlei Gründen ein Nischendasein. E-Roller und E-Mopeds der sogenannten 50er-Klasse seien „auch außerhalb der Stadt praktisch und zudem ökologisch sinnvoll“, sie sparen Platz und man sei mit ihnen auf vielen Strecken genauso schnell wie mit einem Auto.

Vorteilhaft sei auch, dass sie allen Autoführerscheininhabern gefahren werden dürfen. Ihre Begrenzung auf 45 km/h allerdings sei problematisch, da sie unterhalb der Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in Städten liegt, was Moped-Fahrer in Augen von Pkw-Lenkern zu einem Verkehrshindernis macht. „Die Realität ist, dass die meisten Autofahrer eher im Bereich von 55 bis 60 Stundenkilometern unterwegs sind. E-Moped-Fahrer setzen sich damit überflüssigen Gefahren aus, wenn sie mit wenig Seitenabstand überholt werden“, kritisiert Dahlmann und greift damit einen Sachverhalt auf, der 50er-Fahrern schon lange und bei quasi jeder Fahrt ein Dorn im Auge ist.

E-Mopeds wären „im Zusammenspiel mit einem Ausbau von ÖPNV, Carsharing und Ridesharing eine ideale Ergänzung“, setzt Dahlmann seine Argumentation fort. „Sie könnten viele Stadtbewohner davon überzeugen, das eigene Auto gänzlich abzuschaffen“. Zumal die Fahrzeuge mit Preisen ab gut 2500 Euro durchaus erschwinglich sind. Dennoch wäre eine staatliche Förderung sinnvoll, findet der Kolumnist: „Eine deutschlandweite Förderung könnte den bisher wenigen Anbietern von E-Mopeds weiteren Aufwind geben.“

Dahlmann sieht dabei auch die Chance, in Europa einen attraktiven Industriezweig aufzubauen, denn bislang kommen die meisten Modelle aus China, wo Mopeds mit Verbrennungsmotoren schon seit vielen Jahren nicht mehr erlaubt seien, „sodass eine florierende Industrie entstehen konnte. Etwas Ähnliches sollte in der EU auch möglich sein“, findet er. „Die Politik müsste sich nur entschließen, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen: Eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 55 oder 60 Stundenkilometer – kombiniert mit einer staatlichen Förderung – könnte die Fahrzeuge in Städten schnell zum Verkaufsschlager machen. Es wäre ein Gewinn für alle Beteiligten.“

Quelle: BusinessInsider – Wir brauchen dringend eine Kaufprämie für E-Mopeds

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Statt die ökologisch bedenklichen PHEVs sollten lieber elektrische Zweiräder gefördert werden, aber bitte nur als BEV. Nicht erwa dass ein hiesiger OEM wieder zu einer Verbrennerlösung findet.

Wichtiger als die Förderung wäre aus meiner Sicht die angesprochene Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 55..60 km/h zum sicheren Mitschwimmen im Verkehr.
Vermutlich tut sich die deutsche Bürokratie damit aber wieder endlos schwer und andere EU-Länder müssen es uns erst wieder vormachen, wie man sinnvolle und pragmatische Entscheidungen trifft…

Auf alle Fälle im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit eine gute Sache (mit minimalem Aufwand von A nach B) und es wird weniger Verkehrs- und Parkraum benötigt.

Natürlich wäre eine anfängliche kleine Förderung zum Ankurbeln ganz gut, allein schon, um e-Mopeds in das Gespräch zu bringen.

Ich frage mich nur, wie/wo e-Mopeds geladen werden können. Geht das auch an „einfachen“ PKW-Ladestationen oder braucht es dafür spezielle Ladestationen (mit einfachen Steckdosen?)?

Vermutlich tut sich die deutsche Bürokratie damit aber wieder endlos schwer

Sorry, aber du bellst vor dem falschen Baum.
Der https://www.e-kuma.de/home/NEU-Elektroroller-SKY-S-3000W-65-km-h-p278126029 schafft das und der da https://www.e-kuma.de/home/Elektroroller-SUN-S-4000W-75-km-h-p230490418 auch.
Die 45er Klasse ist denen vorbehalten, die keine passende Führerscheinklasse für ein schnelleres Fahrzeug haben. Das sollte dann auch so bleiben.
Die alte Schwalbe ist in E auch mit 90 km/h zu bekommen: https://www.govecs-scooter.com/modelle/e-schwalbe So what?

Wenn es überhaupt keine Alternativen gäbe, dann könnte ich das Problem verstehen, es gibt aber Alternativen. Dass man solchen Fahrzeugen auch eine Förderung zugute kommen lassen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Dafür wäre ich allerdings auch.

„Die 45er Klasse ist denen vorbehalten, die keine passende Führerscheinklasse für ein schnelleres Fahrzeug haben. Das sollte dann auch so bleiben.“

+1

Ich denke eher du verstehst das Problem nicht:
Für die schnelleren Roller braucht man „in alter Währung“ entweder einen 80er Führerschein oder einen 125erFührerschein oder eben sogar ein Motorrad Führerschein!

Worum geht es:
Alle schnellen E-Bikes und 50er Roller dürfen eben nur 45 fahren.
50+ wäre auch bei dieser Führerscheinklasse durchaus angebracht, damit hat man nämlich alle Schüler, die momentan auf wirklich stinkenden japanischen Vespaverschnitten durchs Dorf lärmen !!!
Und im Gegensatz zu meiner Schulzeit, als es an der Schule drei oder vier solcher Gefährte gab, stehen heute an der gleichen Schule eher 30-50 Brum Brum Stinker

Für die schnelleren Roller braucht man „in alter Währung“ entweder einen 80er Führerschein oder einen 125erFührerschein oder eben sogar ein Motorrad Führerschein!

Ja, damit kann man dann schneller fahren. -> also kein Problem

Alle schnellen E-Bikes und 50er Roller dürfen eben nur 45 fahren.

Was aus meiner Sicht kein Problem ist und so beibehalten werden sollte.

50+ wäre auch bei dieser Führerscheinklasse durchaus angebracht,

Nehmen wir mal die 60, die so als typischer Wert genannt wurde. Gegenüber den 45 km/h hast du die 1,6 fache kinetische Energie, die es zu handhaben gilt.
Wer schneller als 45 km(h fahren möchte, greift zu den schnelleren Fahrzeugen, die angeboten werden. Dieses Wissen ist kein Geheimwissen, sondern mindestens jedem Autofahrer vorher bekannt.
-> Klasse A1 und Thema erledigt.

damit hat man nämlich alle Schüler, die momentan auf wirklich stinkenden japanischen Vespaverschnitten durchs Dorf lärmen

Ich habe noch die Klasse 1 gemacht, als es Kleinkrafträder mit 50 ccm und 80 km/h Begrenzung gab. Die Versicherungsprämie war etwa 20 mal so hoch bei meinem alten Kleinkraftroller im Vergleich zu der 45 km/h Version.

Egal, für mich ist das kein Problem, an dem es etwas zu lösen gilt.

Meine Zusammenfassung:

  • die Grenzen sind de facto durchlässig und letztlich sind es nur vorgeschobene Argumente, denn man möchte schneller fahren ohne finanzielle Konsequenzen
  • jede Grenze wird Geschrei auslösen, denn es scheint einen Drang zu geben, eine solche überschreiten zu müssen.

stehen heute an der gleichen Schule eher 30-50 Brum Brum Stinker

Da soll sich jetzt genau was ändern, wenn Elektroroller schneller fahren dürfen?

Ja genau – sie sind wahrscheinlich noch nicht auf einem 45er eBike gefahren – oder?
Die Dinger fahren ja gar nie die erlaubten 45, sondern der Marktführer Bosch regelt seine CX-Performance Motoren ab 40km/h schon langsam ab.
Bei allen e-Rollern die ich gefahren bin ist ebenfalls bei höchsten 48 km/h Schluss gewesen.
Jeder Verbrenner Roller fährt aber meist 50+ und das „+“ ist oft ziemlich groß!
Die meisten Jugendlichen und Schüler die ich kenne steigen jedenfalls nicht freiwillig auf ein langsameres Gefährt um.
Egal um wieviel Prozent das die kinetische Energie erhöht 😉
Spätestens nachdem unser Nachbarjunge ein paarmal von Autos oder noch besser von LKWs gefährlich überholt und dann geschnitten wurde, hat es seinen Roller so frisiert, daß er innerorts wenigstens mitschwimmen konnte – leider illegal – aber für ihr deutlich entspannter und vor allem sicherer.
Wer das nicht nachvollziehen kann, ist wahrscheinlich nie auf einem elektrischen 45er
gesessen – gell ?

Wer das nicht nachvollziehen kann, ist wahrscheinlich nie auf einem elektrischen 45er gesessen – gell ?

Der Junge war höchstwahrscheinlich über 16 und dann gibt es bei uns den A1, der bis 125 ccm und 15 PS geht.
Wo also ist das Problem geblieben? Gell?
Ich verrate das Problem: man möchte kein Geld dafür ausgeben, denn so ein Baumarktkracher aus China wird für schmales Geld angeboten, ein A1 Fahrzeug eben nicht.

Und du denkst jetzt auch, die Antwort auf so ein Verhalten seitens der PKW und LKW sollte jetzt damit „belohnt“ werden, dass die anderen es mit de Aufrüstung gleichtun?
Deine Anekdote mit dem Nachbarsjungen ist ja ganz nett, aber diesen Einzelfall willst du verallgemeinern? Wie wäre es einmal damit, dass die anderen zu mehr Rücksicht erzogen/gezwungen werden, unabhängig davon, dass es je die Möglichkeit hat, deutlich stärkere und schnellere Maschinen zu fahren.
Klasse A1 macht’s möglich.

ps: Ein Roller darf eine Toleranz bis zu 10% haben, was die Höchstgeschwindigkeit angeht, somit sind das die gewünschten 50 km/h. Noch ein Problem weniger. Was ein S-Pedelec angeht, so sind diese doch ein wenig anders aufgebaut als ein Roller. Eine gute Abregelung ist das durchaus angebracht, zumal das Gesetz ja niemanden zwingt, immer bei exakt 45 km/h abregeln zu müssen. Gelle?

Dann gebe ich dir mal eine anderes Beispiel, dass zum Tod eines solchen 16-Jährigen Jungen geführt hat: Der fuhr verbotenerweise auf einer 4-spurigen Bundesstrasse von seinem Zuhause zu seiner Lehrstelle mit seinem legalen 50er Roller mit 45 Km/h und wurde gleich nach der Auffahrt auf diese Bundestrasse von einem PKW mit 70 Km/h (dort sind nur 70 erlaubt, erst später die offiziellen 100) erfasst und in die Leitplanke geschleudert. Wäre der Roller mit 60 (dann erlaubterweise) unterwegs gewesen, wäre ein Überholen durch den PKW ohne ihn zu treffen, möglich gewesen. Aber so….

„Ich frage mich nur, wie/wo e-Mopeds geladen werden können. Geht das auch an „einfachen“ PKW-Ladestationen oder braucht es dafür spezielle Ladestationen (mit einfachen Steckdosen?)?“

Da kenne ich aktuell zwei Wege im öffentlichen Raum:

  1. An AC-Ladern (Typ2) ist ein Laden grundsätzlich auch für „kleine“ Lader mit 1 Phase möglich. Nachteil: Massiver Stecker und dickes Kabel nehmen viel (Stau-) Raum beim Transport am Mopped ein.
  2. in HH sind die gut 1.200 öffentlichen Ladeanschlüsse (Hersteller Mennekes) von Stromnetz HH alle zusätzlich mit soliden 230-V-Schuko-Dosen ausgestattet. Sehe ich – neben den PKW-„Lade-Ziegeln“ – aber gelegentlich auch von 2-Rädern genutzt …
  3. Hint: Ein elektrischer Grill z.B. würde da aber auch funktionieren 🙂
Last edited 3 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ergänzung dazu: einige der Roller haben entnehmbare und somit wechselfähige Akkus. Die Schwalbe hat ein Ladekabel fest an Bord, allerdings nur mit Schuko.

Nein, es wäre besser, wenn bei den L1E Rollern mit der Steigerung des Tempos auf 50/60 Km/h auch die Möglichkeit da wäre, wenn die ab einer Grenze von einem 30 Ah Akku schon via Typ 2 Stecker/Buchse geladen werden könnten. Sei es Zuhause an einer Wallbox mit 230V/380 V oder draussen an einer 11 KW Ladesäule. Erst recht, bei den grösseren E-Rollern/Motorrädern (L3E Klasse), da dort eh grosse Akkus verbaut sind und lange Ladezeiten via Schukosteckdose völlig absurd sind. Hier sollte entweder der Gesetzgeber die Vorgabe machen oder alle Hersteller solcher Kleinkrafträder bei Einführung in den EU-Markt so etwas wie eine Typ 2 Buchse als Ladebuchse verbaut haben müssen….

Die bisherigen E Roller haben entweder die Möglichkeit über eine 220 V Steckdose geladen zu werden oder, – meiner Meinung nach fast die bessere Variante – insbesondere innerstädtisch- dass der Akku über Nacht entnommen und auch im 4 Stock geladen werden kann.(Diebstahlschutz inklusive)

Wer eine 12er Bierkiste tragen kann, kann auch einen Akku tragen 😉

Jahrzehntelang galt 40 km/h in dieser Klasse, dann hob man es auf 50 km/h an, um es später auf 45 km/h zu senken. Die 45 km/h wären ja kein Problem, wenn innerorts überall 40 km/h gelten würde.

Wenn schon eine E-Prämie von den Steuerzahlern finanziert werden muss, dann sollte es gestaffelt alle reinen E-Fahrzeuge für den Strassenverkehr betreffen, das wäre konsequenter Umweltschutz.

Die kleinen und leichten E-Autos (Le6 und Le7), anstelle der sich rasant vermehrenden schweren SUVs, wären eine gute Sache für alle Städte, aber gerade die werden von der Prämie ausgeschlossen.

Die kleinen und leichten E-Autos (Le6 und Le7), anstelle der sich rasant vermehrenden schweren SUVs, wären eine gute Sache für alle Städte, aber gerade die werden von der Prämie ausgeschlossen.

Kann ich nur beipflichten. Ich würde mich z.B. durchaus für einen Citroen Ami interessieren, weil er ein tolles minimalistisches Konzept hat und zu 90% meines Anforderungsprofils passt. Eigentlich ist der Preis von ca. 7000€ für sich gesehen akzeptabel. Wenn ich mir allerdings anschaue, dass ich für knapp 11000€ einen Dacia Spring erhalte (Förderung abgezogen) dann rebelliert der Homo Öconomicus in mir. Eine Förderung für diese Leichtautos von etwa 2000€ wäre absolut angesagt, um diese Fahrzeugklasse nicht von vornerein abzuwürgen. Solange deutsche Hersteller allerdings auf diesem Markt nichts anbieten wird sich da allerdings auch nichts tun – Gesetz des Lobbyismus.

Bester Grund für Elektro-Roller: viel Leiser! Die Verbrenner machen leider einen so einen irrwitzigen Krach, dass es kaum zu glaube ist.

Falls du selber einmal ein Jugendlicher warst im Alter der Pubertät 😉
Es wird bewusst gewollt, dass solche Fahrzeuge genau das machen, was wir verabscheuen: Lärm. Das muss krachen, das gehört leider zum Leben dazu. Sich beweisen, Grenzen zu überschreiten ist eine durchaus wichtige Phase in diesem Abschnitt. Vernunft in unserem Sinne kannst du nicht erwarten.
Ich finde es allerdings auch wesentlich entspannter, mit der ZOE zu fahren, leise und überhaupt, aber in der Lebensphase ist Auflehnung und Abnabelung von uns Erwachsenen angesagt. Dass man dan dieses Verhalten als Erwachsener dann beibehält und später seine Harley mit besonders prägnanten Geräuschen versieht, halte ich für ein echtes Übel. Davon lebt leider eine ganze Industrie von Herstellern von besonderen Auspuffanlagen und Sounddesignern.

Tja, da schreiben wieder viele denen die Praxiserfahrung mit kleinen Rollern fehlt.Ich habe meinen E vor 10 Jahren gekauft. Vorher fast jeden Probegefahren.Alles aus China war für meinen Einsatzgebrauch untauglich.Fahre nicht nur in der Stadt sondern auch im Gelände so dass das ganze Jahr Winterreifen montiert sind.Radnabenmotoren sind recht für Schönwetter.
Die Anhebung der Tempis auf 50 Km sind notwendig. Der E Viva City von Peugeot läuft 52 und kam bei der Prüfung immer durch. Laden geht mit 230 Volt, 5 Stunden.Ersatzakkus wären gut.
habe 15 000 Km drauf und der Akku ist noch immer wie neu. 60 Km Reichweite.

Die Anhebung der Tempis auf 50 Km sind notwendig.

Wozu? A1 und fertig. Oder gibt es den etwa nicht mehr?

Tja, da schreiben wieder viele denen die Praxiserfahrung mit kleinen Rollern fehlt.

Mein Praxis in Großstädten sagt leider, unter 60 km/h bist und bleibst du auch ein Hindernis. Selbst auf einer Bundesstraße wurde ich gerne und dicht überholt bei Tempo 110 auf einem Zweitaktroller. In der Stadt allerdings habe ich die Autos damit gejagt. 😉

Die Anhebung auf 50 km/h wäre wohl für viel Anreiz genug sich ein Elektrisches Zuzulegen! Dann aber auch gleich für die S-Pedelecs dasselbe. Im Gegenzug die Pedelecs den Schub bei 11 km/h abregeln – da rennen sich jede Woche irgendwo Helm und Hirnlose Menschen dasselbige aufgrund hoffnungsloser Überforderung, ein!

Die Anhebung auf 50 km/h wäre wohl für viel Anreiz genug sich ein Elektrisches Zuzulegen!

Warum sollte das so sein? Und – A1 existiert, damit kann man sogar auf der Autobahn fahren.

da rennen sich jede Woche irgendwo Helm und Hirnlose Menschen dasselbige aufgrund hoffnungsloser Überforderung, ein!

Die würden dann laut deiner These umsteigen, wie du oben erklärt hast. Dann werden es noch mehr dieser Gruppe.

Mal im Ernst, dieses Geschrei um die Geschwindigkeit ist Kinderkram, die Risiken eines Zweirades liegen nicht darin, dass man im Verkehr nicht mit schwimmen kann. Sie liegen vorwiegend beim Übersehen werden (von uns Autofahrern), an Fehlverhalten (von uns Autofahrern) bezüglich Türöffnen und in der eigenen unangepassten Geschwindigkeit und auch an Selbstüberschätzung. Die aber ist unabhängig von der maximalen Geschwindigkeit.
Ab hier steige ich dann auch aus.

„Warum sollte das so sein? Und – A1 existiert, damit kann man sogar auf der Autobahn fahren.“
Bist du mal mit einem E-Roller mit A1 Führerschein und normalem Kennzeichen auf einer BAB mit 90/95 Km/h gefahren? Ich glaube nicht….Du wirst von hinten auf der rechten Spur von LKWs angehupt, PKWs ebenso und riskant überholt (denke dabei bitte an den Windsog!)
Mich bringt niemand auf so einen Roller/Motorrad der L3 E Klasse, der nicht mind. 120 Km/h kann….Wenn schon A1 oder B196, dann richtig!

Die 45 er müssen gut 50 laufen können, Basta. Dann bleiben die Autos innerorts hinten. Wir reden nicht von der 500 er Klasse.
Uebrigends der 2 Takt Gestank ist bei kleinen Rollern schon lange weg.Wo es lang geht zeigte Honda und andere Japaner schon lange mit den 4 takt 125 ern. Nur die Italiener Vespa und CO bauten noch lange solche Gestank-Luftheuler.

Könnte mir vielleicht jemand erklären, wieso Elektrorollern nicht über 45 km/h fahren dürfen, es sind nur 5 km/h bis zu 50, also was ist genau der Grund ?

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