VW Power Day und warum man ewig hinter Tesla zurückbleibt

VW Power Day und warum man ewig hinter Tesla zurückbleibt

Copyright Abbildung(en): Ivan Kurmyshov / Shutterstock.com

Volkswagen präsentierte auf seinem Power Day seine geplante zukünftige Batterieversorgung in Giga Wattstunden (GWh) und Tesla tat dasselbe vor einem halben Jahr auf dem Battery Day im September in Kalifornien, einem Tag, an dem ich die Freude hatte, persönlich teilnehmen zu dürfen.

Giga-Watt-Stunden-Batterieversorgung bedeutet Umsatz durch Batterie-Elektrofahrzeuge (BEV), Hybride (PHEV) und stationäre Haus- oder Versorgungsbatterien. Die Nachfrage nach Batterien ist hoch und dessen Versorgungslage begrenzt was sie zu einer kritischen Komponente macht. Batterien werden nicht in Einheiten gemessen, sondern in Energiespeicherkapazität mit der Einheit Watt-Stunden. Dieser Artikel vergleicht, basierend auf dem, was beide Unternehmen als ihre Ziele präsentiert haben, wer innerhalb und am Ende des Jahrzehnts größer sein wird im Bereich Batterieversorgung und dadurch unter der Annahme das die Nachfrage grösser ist als das Angebot, auch beim Umsatz.

Wenn ein Automobilkonzern wie Volkswagen seine neueste Technologie vorstellt, sieht man gut ausgebildete Top-Manager, die sich wie Schauspieler auf einer Bühne bewegen, und alles, was sie präsentieren, klingt aufregend, positiv und nach einer erstaunlich strahlenden Zukunft für uns alle. Was bei den Präsentationen oft leider verloren geht, ist der Kontext und die Relevanz des gezeigten für das Unternehmen mit Bezug auf Kunden und Wettbewerb. Der zugrundeliegende Denkansatz der Marketing- und Public-Relations-Abteilungen ist hierbei, dass der durchschnittliche Bürger, nicht in der Lage ist komplexe Themen zu verstehen. Aus diesem Grund neigen sie dazu, nur einige wenige, leicht zu merkende Schlüsselbotschaften zu präsentieren und positionieren. Ich glaube dagegen, dass es nicht stimmt das Menschen komplexe Themen nicht verstehen können und dass auch diese Inhalte mit einfachen Worten erklärt werden können.

Etwas einfach zu machen ist schwer und es erfordert Mühe und tiefes Nachdenken, um komplexe technische Zusammenhänge leicht verständlich, aber dennoch korrekt und genau zu erklären. Zu versuchen, komplexe Inhalte einfach und verständlich zu erklären, ist ein Teil meiner mir selbst gestellten Aufgabe.

Teslas Battery Day oder VW Power Day - Wie man es macht scheint es verkehrt

Der obige Gedanke hat für jeden Autohersteller Gültigkeit, auch für Tesla auf dem Battery Day und VW auf dem Power Day. Tesla neigt dazu, in Präsentationen sehr viele Details und Inhalte mitzuteilen und verliert dabei den Zuhörer leider viel zu schnell. Für Analysten sind es meistens Informationen, die sie nicht für ihrer Tabellenkalkulationen verwenden können, um zukünftige Aktienprognosen zu berechnen, und Journalisten, es sei denn, sie sind Ingenieure, was recht selten ist, sind oftmals überfordert mit einfachen Worten zu erklären was vorgestellt wurde. Im Gegensatz zu Volkswagen, wo meistens deutsche Top-Manager mit starkem englischem Akzent von einem Prompter für das internationale Publikum ablesen ablesen, spricht der CEO von Tesla Elon Musk und sein Team zwar frei und ohne vorformulierten Text, aber das macht es nicht unbedingt verständlicher.

Durchschnittliche Menschen sind keine Experten für Batterietechnologie, künstliche Intelligenz oder autonomes Fahren und wollen nur die eine Botschaft mitgeteilt bekommen, die ihnen alles erklärt, aber Technologie ist leider kompliziert. Alteingesessene Autohersteller neigen dazu, bei ihren Präsentationen mit ihren Erklärungen an der Oberfläche zu bleiben, aber der letzte VW Power Day war eine positive und willkommene Ausnahme von dieser Regel. Wir haben ein Unternehmen gesehen, das mit der Vergangenheit bricht und Aspekte von batterieelektrischen Fahrzeugen präsentiert, die für die Zukunft von Bedeutung sind, wie z.B. Kosten pro Einheit oder Batterieproduktionskapazität in Giga-Watt-Stunden (GWh). Fahrzeugverkäufe, Umsätze und Gewinne sind allesamt nur ein Ausdruck des Angebots von Batteriekapazität, ausgedrückt in Wattstunden.

Volkswagen Power Day oder wie VW künftig seine Batterie-Strategie denkt...

VW präsentierte auf dem Power Day seinen Plan, bis 2030 europaweit 6 Batteriefabriken mit einer jährlichen Produktionskapazität von je 40 GWh zu bauen, also insgesamt 240 GWh. Neben Volkswagen mit der eigenen geplanten Batteriefabrik in Salzgitter in Deutschland werden auch Zulieferer und Partner wie Northvolt Anlagen betreiben und Batterien liefern. Es ist nicht bekannt, inwieweit andere Zulieferer an den 4 verbleibenden Batteriefabriken beteiligt sind, aber das spielt für unsere Betrachtung auch keine große Rolle, denn wir wissen, dass es sich um jeweils 40 GWh Kapazität handelt, und das hilft bei der Berechnung der gesamten zukünftigen Produktionsmenge. Um dies ins Verhältnis zu setzen sollte erwähnt werden das Tesla die Kato-Batteriefabrik in Fremont Kalifornien, die letztes Jahr mit einer Kapazität von bis zu 35 GWh die Produktion startete, eine Pilotproduktionsanlage nennt. Die Batteriefabrik von Tesla in Nevada soll in der letzten Ausbaustufe 105 GWh pro Jahr liefern.

VW hat für den Konzern ein neues, einheitliches Zellformat eingeführt, dass die Zulieferer bisher nicht herstellen und liefern. Diese neuen und einheitlichen Zellen ermöglichen es die Kosten zu senken und viele Prozesse zu vereinfachen. Zusätzliche externe Kapazitäten dieser neuen Zelle durch Firmen wie Panasonic, CATL oder LG Chem wurden nicht mitgeteilt. Die Medienberichte, wonach die Power-Day-Präsentation der neuen, einheitlichen Batteriezellen die bestehende Lieferantenbasis mit deutlicher Überraschung traf, sind glaubwürdig. VW verweigerte nach der Präsentation sogar ihre bestehenden Zulieferer zu treffen den diese wollten sicherlich Klarheit was ihre Rolle in der Zukunft von VW ist. Ein Verhalten das sich negative auf die aktuelle Bewertung von VW als Kunde auswirken wird.

Aus diesem Grund müssen wir aktuell davon ausgehen, dass VW sich von den bisherigen Zelllieferanten zumindest bei dem neuen Zellformat vorerst verabschiedet und versucht, die Versorgung über die eigenen Werke in Europe selbst sicherzustellen. Das Volumen für die 6 europäischen Fabriken mit einer geplanten Gesamtkapazität im Jahr 2030 beträgt somit 240 GWh. Andere VW-Fertigungsstandorte wie z.B. Chattanooga in den USA sollen zumindest für die nächsten Jahre von externen Lieferanten beliefert werden. Weitere Informationen über die Konzernstrategie von VW bezüglich Nordamerika und Asien sind nicht bekannt.

Was an Teslas Battery Day anders gelaufen ist...

Im Gegensatz zur Strategie von VW präsentierte Tesla auf dem Battery Day im September, seine Batterieformate wie z.B. die 4680 sowohl im eigenen Haus als auch mit externen Lieferanten zu produzieren. Sie machten deutlich, dass sie zusätzlich alle Volumina abnehmen, die Zulieferer liefern können. Außerdem informierte Elon Musk, dass die Batteriefabrik bei Berlin in Brandenburg die größte der Welt sein wird und alle für Europa produzierten Fahrzeuge beliefern wird. Der Gründer von Paypal, SpaceX und Tesla, um nur einige seiner Unternehmen zu nennen, hat vor vielen Jahren bei einem Vortrag erklärt, dass Batterien vor ihrem Einsatz im Endprodukt ca. viermal um den Globus transportiert werden. Das erzeugt viel CO2 und daher sollten Batterien folglich besser dort produziert werden, wo das Endprodukt auch verkauft wird. Seit diesem Tag führt er seinen Plan gezielt aus und bezieht Produktions-Material, wenn möglich in der Nähe Herstellung und des Verkaufes.

Tesla hat auf dem Battery Day im September 2020 vorgestellt, im Jahr 2030 weltweit 3.000 GWh aus eigener Produktion zu liefern. Diese Mengen werden von Tesla selbst produziert und obendrein wollen sie alle Batterien kaufen, die ihre Zulieferer liefern können. Die genannten weltweiten Mengen liegen damit also um einige höher als die 240 GWh von VW in Europa.

Vor dem Blick in die Zukunft kommt der Blick in die Vergangenheit

Bevor wir einen genaueren Blick in die Zukunft der beiden Autohersteller werfen, lassen Sie uns ein solides Verständnis dafür bekommen, wie die Unternehmen sich in der Vergangenheit im Bereich Batteriekapazität vergleichen. Im Jahr 2020, wenn man alle verfügbaren Informationen zusammenführt, war das Batterieangebot von Tesla das größte der Welt, was unter anderem dazu führte, dass Tesla der größte Elektroautohersteller weltweit wurde. Während viele nur auf die Fahrzeugverkäufe in Einheiten schauen, ist die wirklich viel bessere Basis für eine objektive Bewertung eines Unternehmens die Versorgung mit kWh-an Batterien. Die Bandbreite der verbauten kWh in jedem Elektroauto ist groß und es besteht sonst die Gefahr ein Fahrzeug mit einer 40 kWh Batterien mit einem anderen das 100 kWh verbaut hat gleichzusetzen. Ein Fahrzeug mit einer größeren Batterie ist zwangsläufig im Vertrieb teurer, daher werden die Auswirkungen auf den Umsatz mit einbezogen wenn man Autohersteller in der neuen Welt der Elektroautos durch kWh vergleicht.

Was wir in der untenstehenden Grafik sehen ist, dass Tesla im Jahr 2020 der Größte Batterie-verbrauchende Autohersteller der Welt war und VW deutlich abgeschlagen an zweiter Stelle steht. Um Tesla zu überholen müsste das Unternehmen mehr kWh produzieren, beschaffen und an die Verbraucher ausliefern als Tesla in Zukunft plant. Wenn VW das nicht umsetzt, werden sie ganz unabhängig von ihrer sonstigen Größe an weltweiten Werken und Mitarbeitern nicht aufholen können.

Tesla repräsentiert im Jahr 2020 30,4% des globalen BEV+PHEV Zellverbrauchs mit 36,4 GWh (34,40GWh für BEVs und 2 GWh stationäre Batterien)

Mit freundlicher Genehmigung von David Sharman, Quelle: http://www.sharman-associates.com.

Warum Tesla auch künftig die Nase vorn hat...

Um einen fairen Vergleich der beiden Autohersteller in ihrer zukünftigen Batterieproduktion und -auslieferung zu ermöglichen, treffen wir folgende Annahmen:

Wenn wir nur Europa betrachten, ist Tesla nicht nur heute schon wesentlich größer als VW, in der Zukunft wird ihr Vorsprung schneller exponentiell wachsen als der von VW. Im Jahr 2030 wird Volkswagen nach ihren eigenen vorgestellten Plänen in Europa ca. 18% von Tesla in gelieferten GWh repräsentieren und damit auch im entsprechenden Umsatzbereich ein kleineres Unternehmen im Bereich Elektromobilität sein. Der Verbrenner-Umsatz ist in unseren Betrachtungen nicht enthalten, da wir in unserem Szenario, wie von Tesla und VW dargestellt, davon ausgehen, dass Elektrofahrzeuge den Markt gewonnen haben und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Laufe der Zeit auslaufen werden. Wann das genau passieren wird ist nicht bekannt aber was zählt ist, dass der Elektroauto-Anteil exponentiell wachsen und der Verbrenner-Anteil deutlich schrumpfen wird.

Alexander Voigt | Alle Daten von VW Power Day und Tesla Batterie Day

Ark Invest, die Analysten, die den Erfolg von Tesla in der Vergangenheit präzise vorausgesagt haben, kommentierten den VW Power Day in ihrem letzten Newsletter treffend mit:

"Teslas erklärtes Ziel für 2030 sind drei Terawattstunden Jahresproduktion, das ist 12,5 Mal mehr als VWs 240 Gigawattstunden. In einer exponentiellen Welt könnten Unternehmen, die linear denken, ins Hintertreffen geraten."

Diese Worte sollten nicht nur als Warnung für VW, sondern für die gesamte etablierte Automobilindustrie verstanden werden.

Während VW die 240 GWh nur für Europa angab und Tesla seine 3 TWh global, könnte der Abstand zwischen den beiden Unternehmen sogar noch größer sein, da Tesla in der Vergangenheit bis zu 100% Zusatzversorgung von externen Firmen bezog. Das wären also in der Zukunft bis zu 6 TWh. Für unseren Vergleich habe ich insbesondere für VW konservative Annahmen verwendet, indem ich davon ausgegangen bin, dass die 240 GWh nur für Europa gelten aber eine Versorgung anderer Kontinente insbesondere in den USA erscheint wahrscheinlich.

Diverse Medien berichten und widerholen seit dem Power Day, dass Volkswagen Tesla überholen wird und zitieren diverse Experten u.a. auch den deutsche Prof. Dr. Dudenhöfer vom CAR-Institut: „Wenn es gut läuft, wird der VW-Konzern im Jahr 2022 Weltmarktführer bei Elektroautos sein.“

Daten, Wissenschaft und Fakten, zu denen wir alle Zugang haben, beweisen, dass der Volkswagen Konzern nicht annähernd in der Lage ist, den Marktführer sowie heute als auch in der Zukunft herauszufordern. Die Volkswagen-Gruppe ist heute kleiner in EVs und Hausbatterien und wird nach ihrer Definition jedes Jahr relativ zu Tesla schrumpfen.

Die Fakten sprechen gegen die Aussagen der zitierten Experten und die Antwort auf meine Aufforderung diesen Wiederspruch zu erklären zeigt das vermutlich eher ein Bauchgefühl der treibende Faktor von Prof. Dr. Dudenhöfer war als eine in einer auf Daten basierten wissenschaftlichen Schlussfolgerung. Wenn dem so ist stellt sich die Frage warum die Medien Aussagen veröffentlichen die als Bewertungsgrundlage keinerlei Relevanz haben.

Alexander Voigt

Während ich Volkswagens Bemühungen vollelektrische Fahrzeuge zu investieren und sich ganz auf diese zu fokussieren ausgesprochen begrüße ist das, was sie aktuell auf dem Power Day vorgestellt haben zu wenig und zu spät, um ein glaubwürdiger Herausforderer zu werden. Meine Prognose ist deshalb, dass Volkswagen weiter hinter Tesla zurückfallen wird.

Über den Autor

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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Die hier vorgestellten Daten korrelieren mit den gemachten Aussagen der Konzerne.
Die VW Fanboy Ecke darf gerne andere Quellen nennen, um die hier gezeigten zu widerlegen.
Ich möchte noch auf die Reaktion der Märkte auf die beiden Batterie-Events hinweisen.

  • Nach dem Battery Day (20.09.20?)von Tesla ist die Aktie von 449 auf 380 deutlich gefallen, um dann – als die Tragweite verstanden worden ist – “sehr deutlich” zugelegt hat.
  • Nach dem Power-Day (15.03.20?) von VW ist die Aktie von 190 auf 237 gestiegen.

Wie das der einzelne bewertet und interpretiert bleibt jedem selber überlassen.

Es bleibt spannend, und ich freue mich ehrlich, daß der größte deutsche Automobilhersteller die Zeichen der Zeit richtig deutet, und sich so schnell er kann in Richtung Elektromobilität bewegt.
Weiter so – und bitte immer schön dranbleiben 😉

PS ich bitte um Nachsicht, falls die Daten der jeweiligen Events um ein paar Tage daneben liegen – genaue Recherche war mit den Zweck nicht wert .

Alex hat uns noch das Bild im Anhang zur Verfügung gestellt; hinsichtlich Datenbasis.

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cash.ch, Die, 30.3.2021, 16:05 Uhr:
Zu den Verlierern am US-Aktienmarkt gehörte Tesla … Firmenchef Elon Musk zufolge behindert ein Engpass bei Batteriezellen die Produktion des Elektro-Trucks Semi.

Liebe Kommentatoren
Tesla hat im Frühjahr 2020 seine Aktien beim Wert von 860€ in 1:5 gesplittet dh Jeder hatte plötzlich 5 Aktien für 172€ die zur Zeit inzwischen ca 550×5=2750€ Wert sind das heißt der Wert sich pro aktie ver 3 facht !
Da sind Aktiengewinne bei VW läppisch.
2019 im Juni bei 172 bzw 250 € im Januar 220 bei 840€ .
Da sind einige Millionäre geworden oder hätten sich von 100 Aktien einen neuen TeslaS vom Gewinn kaufen können.

Naja, der Dudenhöfer und der Bratzel. Wenn die etwas sagen, es ist eher Marktgeschrei als seriöse Information. Das heißt noch lange nicht, dass sie nicht aus Versehen mal richtig liegen können. Hier ist es so.

Es werden bei Tesla nur Luftschlösser gebaut und bei VW sind langfristige und milliardenschwere Zuliefererverträge mit CATL und LG Chem nicht berücksichtigt worden. „Vergessen“ wurde Wanxiang und Guoxuan/Gotion, letzteres Unternehmen gehört VW zum Teil sogar.

Teslas Erfolg lag darin, dem Elektroauto ein Gesicht gegeben zu haben und relevante Verkäufe realisiert zu haben, so lange es keine Konkurrenz gab. Jetzt werden sie durchgereicht. Aber wie auch immer man es dreht und wendet, es ist doch kein Geheimnis, dass VW spätestens 2023 an Tesla deutlich vorbeizieht. Das geht gar nicht anders, denn VW hat Kunden für 10 Millionen Autos im Jahr. Die werden sie umstellen. Tesla hat 0,5 Millionen Autos nicht ganz in ihrem besten Jahr verkauft. Damit sind sie ein Zwerg.

Möge der liebe Gott – oder die 10 Millionen VW Käufer Deine Wünsche erhören.
Wir werden einfach die weltweiten EV Zahlen am Ende einen jeden Jahres vergleichen.
Viel Glück für Deine Wette, aber ich glaube selbes die Verkaufszahlen des e-Up in Deutschland werden Dich hier nicht retten können 🙂

Wozu auf das Ende des Jahres warten. In wenigen Tagen ist Q1 rum und schon jetzt ist klar, wer weiter die unangefochten Nummer 1 ist, weltweit.

Tesla ist ein Nischenanbieter und möchte ins Volumen reinwachsen. Das ist ein steiniger Weg und vor Allem eine Großkampfzone.
VW ist da etabliert und muss seine etablierte Käuferschicht „nur“ noch auf E-Auto trimmen. Das macht aber die Politik…
Tesla ist für VW nicht die Konkurrenz – sondern die chinesischen Hersteller. Da kommt in den nächsten 10 Jahren die Gefahr für den Volumenmarkt her!

Siehe Kommentar zu David 🙂

Tesla und in China gefertigt, dass ist gefährlich!

Und was meinst Du zu VW, BMW, Mercedes welche auch in China gefertigt werden, oder wie muss ich das verstehen?

Solche Postings find ich immer niedlich. Tesla hat 0,5 Mio. In seinem besten Jahr verkauft. Echt jetzt? Entweder du bist ein bezahlter Schreiberling oder du hast Zuviel am Benzin geschnüffelt.
Anders kann ich mir solche Schwachsinnigkeiten nicht erklären.

Vor allem hat Tesla keine Kunden. Ich verfolge es gerade in einem Großkonzern, der seinen Mitarbeitern BEV anbieten will. Tesla ist nicht dabei, weil der Preis nicht passte und die Ausfallzeiten bei Reparaturen nicht kalkulierbar sind. Gleiches gilt für Autovermieter und Carsharer. Das wird also in Europa nichts, weil die 60% Firmenwagen komplett an Tesla vorbei gehen. Und bei den restlichen 40% geht es um den absoluten Preis. Da ist Tesla zu teuer. Abgesehen davon, dass Qualität, Service und Kundennähe unterirdisch sind.

Tesla verkauft seine Fahrzeuge an Privatkunden und überlässt vorläufig das Grosskundengeschäft den andern. Die kaufen erstens momentan sowieso mehrheitlich PHEV und verlangen zweitens grosszügige Rabatte. Tesla produziert keine PHEV weil dieses Fahrzeugsegment ausschliesslich darum existiert und gepusht wird um Restbestände der Verbrennertechnologie an die Käufer loszuwerden.

Das ist nicht nachhaltig und wird in Zukunft wegfallen. Die Tage des PEHV sind klar gezählt. Tesla wäre momentan gar nicht in der Lage so viele Fahrzeuge an Grosskunden zu liefern. Das Privatkundensegment ist preislich auch wesentlich interessanter weil hier keine Rabatte gewährt werden müssen. Solange Tesla seine Fahrzeuge vollständig an private Kunden verkaufen kann, haben sie auch kein Interesse an Grosskunden.

Das wird sich ab dem Moment ändern, wenn die PHEV und Verbrenner vom Markt verschwinden (müssen). Genau dann ist Tesla bereit grössere Mengen an BEV zu liefern und wird fähig sein diese auch vollautonom zu betreiben.

Es ist unschwer sich vorzustellen welche Rolle der VAG Konzern dann noch spielen wird.

Sie dürfen gerne weiter Ihre Grossmachtträume vom VAG Konzern weiterträumen. Mit den Fakten hat das wenig zu tun.

„Die Tage des PEHV sind klar gezählt“? Mag ja sein, aber das unterscheidet einen heute gekauften PHEV nicht von einem heute gekauften BEV. Wenn der BEV endlich einmal wettbewerbsfähig ist (und das ist er derzeit noch nicht), wird ein heute gekauftes Elektroauto, egal mit welcher Technik, völlig veraltet sein und nur noch zu mickrigen Preisen verkaufbar sein.

Aber zurück zu Tesla: Im Gegensatz zu Tesla verdient VW beim Verkauf von Autos Geld. VW kann riesige Summen in die Entwicklung investieren, ohne auf den Kapitalmarkt angewiesen zu sein. Und VW hat bereits heute die Infrastruktur (Vertrieb, Werkstätten, Ersatzteilversorgung, …), um problemlos den BEV-Verkauf massiv hochzuskalieren. Auch ist es sehr viel einfacher, eines der vielen VW-Werke auf BEV’s umzurüsten, als jedesmal neue zu bauen.

Wenn man einen VW-BEV kauft, ist die nächste Werkstatt um die Ecke, für mich z.B. ist die nächste Tesla-Werkstatt 50km entfernt. Was mache ich denn, wenn er mal nicht mehr läuft? Und dann repariert anscheinend Tesla nicht alles selbst, sondern der Kunde muss Angebote von Fremdfirmen einholen, wenn er die Reparatur über Gewährleistung abrechnen will.

Das Auto und dessen Preis ist eben nicht das einzige Kaufkriterium. Man braucht auch einen vernünftigen Service, solange man das Auto fährt.

Was Du hier erzählst mag wohl für den kleinen Deutschen Markt zutreffen, aber weltweit wird der Trend in die andere Richtung gehen.

Du weißt aber schon dass in China und den USA in den top twenty nicht ein einziger VW auftaucht und Tesla diesen Markt anführt?

Wirklich kalt erwischt dürfte Hyundai VW mit der 800V Technik in der Mittelklasse haben. Man sollte nicht nur auf Tesla fokkusieren.

Hier referenziert man immer auf Tesla. Spannender ist in der Tat, was GM und Ford hinbekommen, was Mercedes, BMW und Hyundai machen. Und ob irgendein chinesisches Unternehmen doch den Sprung nach Amerika und Europa schafft.

Bei der Beurteilung der 800V Technik bin ich nicht so bei dir. Denn der Ioniq 5 ist erschreckend teuer. 10k mehr als ein ID.3 mit gleichgroßem Akku. Das wird nicht viele Kunden catchen.

Die besagte 800 Volt Technik in Hyundais Ioniq 5 und auch in Porsche Taycan bzw Audi E-tron GT kommt von Rimac. Und welches Unternehmen hat erst vor kurzer Zeit seine Rimac-Anteile aufgestockt und durch den vermutlichen Bugatti Verkauf seine Zusammenarbeit mit Rimac erweitert? Genau, Volkswagen.

Ok, Tesla produziert mehr GWh aber Tesla
verbaut seine Batterien auch in Powerwalls und im Tesla Semi (welcher ja nen Akku mit ca 600kWh haben soll).
Kann man also rein über die produzieren GWh sagen wer wo die Nase vorn hat?

Volkswagen hat auf dem Power Day als Teil seiner Strategie vorgestellt Hausbatterien anbieten zu wollen insofern kann man beides vergleichen. Weiterhin ist zu berücksichtigen das man nur die KWh in Form von Batterien verkaufen kann die man hat. Ob diese in Form eines Fahrzeuges oder einer Hausbatterie verkauft werden spielt für den Umsatz keine Rolle.

Sie schreiben Tesla hat für 2030 als jährliche Batterieproduktion 3 TWh geplant, von Tesla selbst produziert, und ggf. weitere 3 TWh von Zulieferern, also bis zu 6 TWh. Bei 70 kWh Akku pro PKW wären das 86 Mio Fahrzeuge pro Jahr von Tesla. Weltweit werden pro Jahr 100 Mio PKWs verkauft (Dass es 100 Mio PKWs auch in 2030 sind, ist geschätzt – während der weltweite Absatz an Autos über die Jahre stieg, könnten selbstfahrende Autos wegen Carsharing sogar zu fallendem Absatz führen).

Nehmen wir an, es werden keine 3 TWh von Zulieferern kommen, und die Hälfte geht in lokale Stromspeicher und LKWs, dann bleiben 1,5 TWh für PKWs, was immer noch mehr als 20 Mio Fahrzeuge pro Jahr bedeutet. Zum Vergleich die größten Hersteller der Welt (VW und Toyota) verkaufen heute ca. 10 Mio Fahrzeuge pro Jahr.

Zusammengefasst bleiben wohl auch deshalb alle Hersteller hinter den Tesla Planungen, weil keiner außer Tesla glaubt, heute vorherzusagen, in 9 Jahren die Hälfte aller PKWs weltweit (20% bis 90%) herzustellen und zu verkaufen.

Die Kapazität pro Fahrzeug ist etwas zu tief angesetzt. Beim neuen Y und S rechnet man mit maximal 125kWh Kapazität. Der Semi wird wohl mit dem großen Akku so um die 800kWh vielleicht mit den neuen Zellen sogar 1.000kWh Kapazität haben. Beim neuen Roadster werden 200kWh erwartet.

In den neuen Raketen von SpaceX werden auch Teslabatterien eingesetzt. Obwohl das im Verhältnis eher Kleinkram sein wird.

Die Großspeicher werden vielleicht zukünftig mit eigenen Zellen bestückt. Z.Zt. baut Tesla ja in Australien einen Speicher mit 450 MWh, das dürfte aber erst der Anfang sein, wenn EE weltweit die Stromversorgung sicherstellen sollen. 2030 könnten solche Speicher schon im GWh Bereich liegen.

Ich habe die völlig die Ladesäulen vergessen! Die werden mit Batterien gepuffert. Und da wird sich einiges tun in den nächsten Jahren Die Stationen werden immer grösser. Es gibt schon ein paar mit über 40 Säulen.
Jeder Markt, der offiziell noch nicht erschlossen ist (Russland z.B.), hat auch keine Supercharger.
Und die LKWs bekommen eigene 1GW Ladesäulen.

Ja, das ist regelrecht unglaublich. ich tue mich auch schwer mit der Vorstellung, daß Elon Musk in 2010, also 2 Jahre vor der Vorstellung des ersten echten Tesla, in einem Interview sagte, daß in 2020 ein halbe Million Tesla verkauft werden würden.

Er hat die Realität über einen Zeitraum von 10 Jahren um einige Dutzend Autos verfehlt.

Ich kann’s echt kaum glauben.

Falls die Aussage stimmt (?), ist es wohl eine der wenigen Ankündigung von Elon Musk, die einigermassen eingehalten wurde. Ich wüsste reihenweise Ankündigungen, die überhaupt nicht eingehalten wurden. Aber Sektenprediger können auch mehrmals den Weltuntergang falsch ankündigen und trotzdem bleiben ihnen die Anhänger treu – für mich nicht nachvollziehbar.

Last edited 13 Tage zuvor by Mark Müller

Einfach in die Firma IhresVertrauens investieren – wir vergleichen dann in 10 Jahren 😉

Dann drücken Sie ein mal die Daumen, dass bis dahin der große Zampano nicht Richtung Mars verschwunden ist oder ihn (Gott behüte) nicht der Blitz getroffen hat. Ohne Musk ist das Überleben von Tesla noch lange nicht sicher.

Wenn ich ich den Beitrag und die Kommentare lese, komme ich zu dem Schluss:
Könnte nicht beides stimmen? Hier wird doch immer von 2 verschieden Dingen gesprochen.
Das eine sind Batteriezellen, das andere Autos.

  1. baut dann Tesla wohl die größte Stromspeicherkapazität
  2. baut VW mehr Autos

Die Batterien werden eben auch woanders gebraucht.

Das Entscheidende ist wie ich oben bereits angesprochen habe nicht ob die KWh in Autos oder Hausbatterien verbaut werden, sondern das der Hersteller der mehr Mengen zur Verfügung hat damit auch mehr Umsatz machen kann. Wenn es um Tesla und VW geht denken leider alle immer automatisch an Fahrzeuge was ein Fehler ist. Abgesehen davon hat VW beim Power Day vorgestellt auch Hausbatterien herstellen und verkaufen zu wollen.

Am Ende dieses Tages ist es ja auch letztlich egal ob Tesla oder VW mehr Autos,Lastwagen, Haus- oder Großspeicher baut.
Wichtig ist das die Verbrenner möglichst schnell von der Straße kommen, und da hat VW auf Deutschland bezogen mit Sicherheit das dickste Brett zu bohren.
Mir ist auch völlig Egal, wer am Ende dieser Transformation „den Größten“ hat.
Ich glaube an Tesla andere an VW oder wen auch immer.

Was mein Ziel für dieses Forum hier ist, ist den uninformierten Neulingen die Elektomobilität mit möglichst faktembasieren Beiträgen näher zu bringen.
Wenn hier im Forum jedoch Fakten völlig verdreht, unreflektiert oder absichtlich falsch dargestellt werden, werde ich versuchen Dinge in den richtigen Kontext zu setzen.

Beispiel:
Wenn hier seit Monaten von irgendwelchen Menschen behauptet wird, VW wird Tesla im ersten Quartal 2021 überholen, kann man das für ein bestimmtes Land so sehen – oder gar belegen – zur Wahrheit gehört aber auch das Ganze in einen globalen Kontext zu setzen.

2020 hat Tesla weltweit die meisten echten BEVs produziert.

Andernfalls handelt es sich dann eben um FAKE NEWS und so etwas halte ich in jedem Kontext als gesellschaftlich gefährlich.

„Faktenbasiert“ und dann von einer ellenlangen Annahmeliste und Absichtsbekundungen ausgehen?

Das hier hat rein gar nichts mit Fakten zu tun. Der Markt ist noch jung. Da kann in 2 Jahren alles und gar nichts passieren. Was Tesla und VW beabsichtigen, und was sie danach auch umsetzen können sind 2 ganz unterschiedliche Paar Schlüpfer

Allein die Überschrift maßt sich an die komplette Zukunft vorherzusagen.
Eigentlich sollte gleich am Anfang des Artikels gekennzeichnet werden, dass der Artikel von einem Investor stammt und ein dementsprechendes Bias hat.

Echt clever, die Argumentation auf „echte BEV’s“ einzuengen. Dann muss man sich auch nicht damit auseinandersetzen, dass die Akkus für einen BEV für 4-5 PHEV reichen (die Tesla bekanntlich ja nicht herstellt). Und schon kann man kolportieren, dass die Menge der produzierbaren Autos proportional zur verfügbaren Speicherkapazität ist. Chapeau.

Und solange im Netz Geschichten von einer 26-stündigen Urlaubsfahrt über 750km grassieren, ist mir völlig egal, dass zukünftig BEV’s die bessere Alternative sein werden. Ich brauche mein Auto HEUTE. Wenn ich mir in ein paar Jahren das nächste Auto bestelle, werde ich ja sehen, ob bis dahin BEV’s meine Anforderungen abdecken.

Ja, das mit der Urlaubsfahrt der beiden Freiburger habe ich auch gelesen – die ist aber ziemlich unglaubwürdig (klickbaiting der deutschen „Qualitätspresse“) – diesmal nicht gegen Tesla, was mich ja zugegeben ein wenig amüsiert hat.
Trotzdem entweder schlecht recherchiert, oder zwei völlig überforderte e-Auto Anfänger.

Nur 3 Beispiele:

  1. Falsche Ladekartenwahl (ich verlasse mich auch nicht nur auf die BMW Karte – EnBw wäre ein gutes Backup gewesen.
  2. Wenn die beiden von Freiburg bis Basel die maximal erlaubte oder gar mögliche Geschwindigkeit gefahren sind (120 – 160) frißt das natürlich Kapazität
  3. Sie haben angeblich an einem 22 KW Lader geladen und 4 Stunden von ? bis 40% geladen ????

Um hier mal eine Lanze für VW zu brechen – das klingt alles irgendwie komisch.

Wenn wir mit unserem BMW i3 230 km zu den Schwiegereltern fahren brauchen wir 3 Stunden und kommen inklusive 30 Minuten laden mit 80% dort an – das würde für die 800 Km des Paares maximal 2,5 Stunden Gesamtladezeit bedeuten.
Mehr als 11 bis maximal 12 Stunden darf das selbst mit dem BMW i3 nicht dauern (läd maximal mit 50 Kw) – und der iD3 läd mit bis zu 125 Kw.

Elekto Langstrecken gehen (mit Kaffee- oder Pinkelpause) auch heute schon ganz entspannt – wirklich!!!

ah …. i3 also. sind Sie damit noch zufrieden, oder meinen Sie, dass die Zeit ihn schon überholt hat? Ich kenne jetzt keine Daten von dem Ding.
Mir ist er beim carsharing auf jeden Fall lieber, als der e Golf

Und warum keine Antwort zum ersten Absatz meines Kommentars? Heißt das, Sie geben mir Recht?

genau. das meine ich ja. kurz gesagt:

X W/h nicht gleich Auto

Die durchaus interessante Story kommt dann zu einem ziemlich sturen Ergebnis.
Ach so ….. der Autor hat in Tesla investiert 😀

Wie kann man den 2021 die Ansage von 3TWh als verlässlichen Fakt annehmen? Nach all den Ankündigungen von Musk und Tesla, denen keinerlei Taten gefolgt sind. Keine Ahnung welcher Hersteller in 9 Jahren die Nase vorne hat, aber ich keg meine Hand ins Feuer, dass Tesla zu diesem Zeitpunkt keine 3TWh Kapazität besitzt.

Das sehe ich auch so. Der Autor ist primär Tesla Aktionär und als solcher befangen. Warum sollte Tesla grundsätzlich in der Lage sein mehr Batteriezellfertigungskapazitäten aufzubauen als VW? Wer sagt überhaupt, dass genug Nachfrage für so viele Tesla Fahrzeuge bestehen wird, dass 3 TWh in 2030 gerechtfertigt sind? Die Konkurrenz bringt ab 2021 über 360 rein elektrische Modelle raus. VW hat bereits 2019 angefangen in Salzgitter eigene Batteriezellen zu produzieren. Tesla hat dann 2020 nachgezogen mit seiner Pilotlinie in Fremont.

So viel zum Thema Fake News
meines Wissens nach ist Salzgitter im Aufbau und soll ab 2023 Batteriezellen im Volumen produzieren

In Salzgitter werden seit September 2019 die ersten Batteriezellen produziert. Dazu finden Sie verschiedene Artikel. Meines Wissenstandes nach hat Tesla erst 2020 angefangen, die ersten eigenen Batteriezellen zu produzieren.

Last edited 13 Tage zuvor by Stephan Fischer

Leider Fake News:
Quelle Volkswagen – sorry:

„Das Gemeinschaftsunternehmen des Volkswagen Konzerns mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt AB nimmt weiter Fahrt auf. Konkret wurde beschlossen, dass die Gebäude und Infrastruktur der gemeinsamen Fabrik „Northvolt Zwei“ zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen durch Volkswagen selbst gebaut werden, um am Standort Salzgitter – basierend auf dem bereits existierenden Center of Excellence Batteriezelle – Synergien zu nutzen. Die Investitionen dafür belaufen sich auf rund 450 Mio. Euro. Die Fabrikanlage wird dann vom Gemeinschaftsunternehmen angemietet. Die Fertigung von Batteriezellen soll dort Anfang 2024 anlaufen, die Fertigungskapazität soll zu Beginn 16 Gigawattstunden betragen.“

Habt ihr wohl beide irgendwie recht.
ja, in Salzgitter läuft bereits eine Pilotanlage,
aber die große Fabrik soll erst 2023/24 in Betrieb gehen.

Wie kann man Deine Ansage als verlässlichem Fakt annehmen?? Geschwurbel!!!!

Wenn Du Dir diese Hand mal nicht verbrennst
Der Punkt ist:
Bei zukünftiger Technologie den genauen Zeitpunkt zu nennen, wann etwas fertig ist, ist nicht nur für Tesla schwierig.
Fakt ist aber auch – trotz „Elon Time“ :
Elon hat bisher am Ende immer geliefert – manchmal später (Model S, X, 3) manchmal früher Model Y
Time will tell 🙂

Er hat auch versprochen, dass man für 10000 Dollar ab Ende 2019 einen selbstfahrenden Autopilot en hat. Die 10000 Dollar hat er auch schon dutzendfach eingesammelt, nur auf einen autonomen Autopiloten warten die Kunden auch 2021 noch. Zuletzt wurde das Feature sowohl von Ford wie auch von treuen Tesla Fans auf reddit angezweifelt.

Planziele bei Tesla sind halt mit Vorsicht zu genießen, dass wird auch bei der Batterie Kapazität 2030 so sein.

Elon-Time – Ich glaube trotzdem, daß er liefern wird – aber nicht nur Tesla verpasst Timelines

Ich würde mir wünschen, dass jene Autoren mit vermeintlicher Expertise wissen, dass Elon Musk nicht der Gründer von Tesla ist. Und auch bei PayPal kann man höchstens von ‚Mitbegründer‘ sprechen, nicht wahr?
Sorry, der Artikel mag ja
gut sein, aber wenn ich das o.g. lese, bleibt mir bis zum Ende des Textes die Vermutung auf Unglaubwürdigkeit im Hinterkopf.

Dann lies Ihn doch einfach nicht und glaube was die deutsche Qualitätspresse über Tesla und die Elektromobilität schreibt 😉

Kritikfähigkeit klingt anders. Und Andere unterschwellig pauschal zu verunglimpfen („deutsche Qualitätspresse“) macht Dich auch nicht sympathischer.

Dann lies Dich mal in der deutschen Presselandschaft über Grünheide und Tesla schlau – oder schau Dir die ZDF Reportage von letzter Woche an – wenn Du dann immer noch von objektivem Journalismus sprichst kann ich Dir leider auch nicht helfen – dann bleibe ich Dir wohl leider unsympathisch, damit kann ich gut leben.
Wenn ich Dir eine konkrete Frage beantworten soll und kann – versuche ich das gerne.

Stichwort für Deine Recherche könnte zum Beispiel sein:

Tesla hat alten Baumbestand in Grünheide gefällt, und dabei vom aussterben bedrohte Tierarten gefährdet !

Ich habe von „PAUSCHAL verunglimpfen“ gesprochen. Wie anmaßend muss man sein, der deutschen Presse (und damit der gesamten deutschen Presse) die Objektivität abzusprechen. Aber ich weiß schon, für dich ist diese „Argumentation“ objektiv. Wie Deine restlichen Kommentare eben auch.

Wait and see- da bin ich ganz bei Herrn Dudenhöffer.

Auf das hilflose Geschreibsel von Herrn Voigt einzugehen, das ist es einfach wirklich nicht wert. Ob der nun glaubt, Skandale aufzudecken, oder Absatzprognosen zu erstellen, das Ergebnis st einfach nur dilletantisch.

Innovationsmanagement? Herr Voigt schreibt sich zwar das Thema Transformation zu, aber eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung damit- wo liefert er die?

Ich finde nichs von ihm, das nicht irgendwo zwischen Tesla Grössenwahnfantasien und VW Bashimng angesiedelt ist. Und da glaubt er wirklich, bei ner durchschnittlich anspruchsvollen Leserschaft ankommen zu können? Wirklich? Merkt er gar nicht, in welche Schublade er sich selbst gesteckt hat?

Das tragische an Herrn Voigt ist wohl, dass er seinen vollkommenen Mangel an journalistischen Fähigkeiten gar nicht bemerkt, weil er von einer Leserschar gehuldigt wird, die eher an der Konklusion („Tesla ist toll“) als an einer fachthematischen Auseinandersetzung interessiert ist.

Jawoll!

Statt Fakten zu liefern, ergehen Sie sich darin auf den Autor zu spielen. Genau nach dem Vorbild der gesamten Deutschen Automobilindustrie. Was Sie dem Autor vorwerfen machen Sie gerade selbst. Sie sind genausowenig an Fakten interessiert wie Sie es dem Verfasser des Artikels vorwerfen. Wo ist den Ihre ach so überragende Kompetenz begründet ausser in der Fähigkeit gegen Andersdenkende zu gifteln? Ich finde es eher wertlos Ihre wüsten Beschimpfungen zu lesen.

Sie finden es wertlos, „meine Beschimpfungen“ zu lesen, aber einen eigenen diffamierenden Kommentar sind sie Ihnen dennoch wert?

Darin konfrontieren sie mich mit einigen ebenso steilen wie unbelegten Thesen- die allsamt lediglich dazu dienen, mich zu diskreditieren. Ohne jegliches Wissen über meine Person und meine Fähigkeiten. Darauf weiter einzugehen ist unnötig.

Herr Voigt dahingegen braucht keinen Dritten, um diskreditiert zu werden. Das schafft er mit seinen Artikeln schon selbst. Oder was bräuchte es noch, um journalistische Unfähigkeit zu beweisen?

Warum ich hier meine Stimme erhebe?

Ich liebe E- Mobilität, bin von der Zoe bis zum Model S schon einiges gefahren, und hoffe, mir bald ein E-Auto leisten zu können. Das, wäre ich frei von finanziellen Restriktionen, mit höchster Wahrscheinlichkeit ein Tesla wäre…

Ich informiere mich daher sehr gerne und viel auf den diversen Plattformen. Und ich bin durchaus ein Freund von Diversität und starken Meinungen. Also Tesla lieben und VW nicht mögen ist voll okay. Aber irgendwann beginnt Berichterstattung toxisch zu werden.

Meiner Meinung nach ist so etwas wie das Geschreibsel von Herrn Voigt in der Lage, eine ganze Plattform zu vergiften. Zum einen, weil die Glaubwürdigkeit der Plattform darunter leidet, zum anderen, weil es die Teilnehmer dazu bringt, sich die Köpfe einzuschlagen. Wer wünscht sich das? Ich will nicht irgendwo dazugehören, wo ein beleidigender, abwertender und ausgrenzender Ton zum Standard geworden ist.

Deswegen erhebe ich hier meine Stimme.
Es wäre schade, wenn eine seriöse, sachliche Kommunikation und Diskussion durch schrille, polarisierende Töne verdrängt wird.

Danken möchte ich an dieser Stelle Sebastian, der meinen Beitrag auf dieser Plattform zulässt. Es ist toll, dass Kritik hier nicht ausgefiltert wird.

Ihre Kritik soll auch in keinem Fall ausgefiltert werden, aber wie ich oben schon mehrfach erwähnt habe begründen Sie doch einmal ihre Kritik oder liefern Quellen die andere Zahlen belegen.
Einfach nur den Beitrag mit Geschreibsel abzutun ist ein wenig mager.

Ich gebe Ihnen Recht, meine Kritik ist mager, weil ich eben dem Dudenhöfferschen „wait and see“ zustimme. Die Ergüsse des Autors lohnen schlichtweg keine ernsthafte Auseinandersetzung.

Gerne gehe ich jedoch etwas ins Detail:
Der Autor stellt schon in der Überschrift die These auf, dass VW ewig zurückbleiben wird. Und das, weil Tesla behauptet, in 10 Jahren die grösste Batteriefertigung zu betreiben. Das genügt dem Autor.

Wer naive, wilde Annahmen mit vorsichtigen, validen Prognose verwechselt, der findet beruflich im Bereich Research/Analysis oder bei seriöser Presse schwerlich Beschäftigung.

Der Bereich Innovationsmanagement ist mega spannend und viele Fragestellungen erfordern eine präzise, unvoreingenommene Marktbeobachtung-
Wie kommt Neues in die Welt? Welche Technologien setzen sich durch? Wie und wie schnell entwickelt sich ein dominantes Design? Inwiefern ist neue Technologie disruptiv? Welche Aneignungsstrategie gibt es für Marktteilnehmer? Profitiert der Innovator oder ist es etwa vorteilhafter, später am Markt einzusteigen? Wie lässt sich Transformation gestalten? Finanzieren?Welches sind die spezifischen Vorteile und Nachteile von neuen, jungen Marktteilnehmern? Welches sind die Vorteile / Nachteile der etablierten Marktteilnehmer? Welche Marktsegmente können definiert werden und welche Vermarktungsstrategien funktionieren? Welche Rückschlüsse gewinnt man aus der Marktbeobachtung? Wo sind Paralellen, wo Unterschiede zu bekannten Segmenten?

Und tausend Fragen mehr….

Aber nein, warum sich so schwierigen Fragen stellen? Warum der Unsicherheit und Unklarheit Tür und Tor öffnen? Wenn ein Marktteilnehmer behauptet, in 10 Jahren die grösste Batteriefertigung zu haben, dann ist ja alles klar.

Noch Fragen?

Nein – eigentlich nicht
Sie scheinen ja besser als der Autor zu wissen was bei Tesla läuft und was nicht – 😉

Soll das Häme sein? Falls nicht- ich halte mich wenigstens bei vollkommen substanzlosen Thesen zurück

Wer nicht merkt, dass das Geschreibsel dieses Autors regelmässig absoluter Quatsch ist, dem ist nicht zu helfen. Da muss man irgendwie verblendet sein. Genau darum komme ich immer mit den Vergleichen zu Sekten.

Das sind aber eine Menge Annahmen und dazu noch stark generalisierte.

Und das von einem Tesla investor… Ich bin mir nicht so sicher ob hier nicht einiges Schön gerechnet wurde

Wir werden aufgeklärt vom Tesla-Investor, der nicht einmal weiss, das E.Musk keineswegs der Gründer von Tesla ist.
Und dann nur noch ein kleiner Splitter zur Realitätsnähe der Story:

Außerdem informierte Elon Musk, dass die Batteriefabrik bei Berlin in Brandenburg die grösste der Welt sein wird.

Für diese Fabrik ist noch nicht einmal das Baugesuch eingereicht.

Last edited 14 Tage zuvor by Mark Müller

Was ja die Aussage – dass es in Zukunft so sein wird in keiner Weise schmälert.
Sie dürfen Elon gerne kritisieren aber erst nachdem er nicht geliefert hat.
Meine Kritik an VW fängt ja auch nicht damit an, dass die sechs Giga factory noch nicht gebaut sind.
Kritisieren darf ich das erst nach 2030

Was ja die Aussage – dass es in Zukunft so sein wird in keiner Weise schmälert?
Also weiß der große Zampano schon heute, dass bis zur Fertigstellung seiner sagenhaften Fabrik nicht andere Unternehmen mittlerweile eine größere gebaut haben?
Meinen Sie, er leiht mir seine Glaskugel einmal aus?

Es bleibt spannend. Insb. ist ja nicht nur die Lieferfähigkeit von Batterien wichtig für das Wachstum sondern auch andere Faktoren, und da holt VW immer mehr auf. Insbesondere das Image von Tesla leidet immer mehr. Tesla läuft Gefahr zum Symbol für unsere immer schneller und immer rücksichtsloser drehende Welt zu werden. Der angekündigte Tesla MS Blade ist ja an Absurdität in Bezug auf Beschleunigungswerte kaum noch zu überbieten. Und auch das M3 ist letztendlich ein Sportwagen – nice – aber nichts für den Alltag der meisten Menschen sondern was für Auto Fans und Langstrecken Fahrer. Da ist ein ID3 schon deutlich praxisgerechter für das Nutzungsprofil vieler Menschen.

Last edited 14 Tage zuvor by Niko

Was Sie hier schussfolgern ist reines Wunschdenken. Das Model 3 ist das weltweit meistverkaufte BEV. Der Grund kann ja wohl kaum darin liegen, dass jeder Käufer automatisch ein verblendeter Idiot ist. Für viele Schreiberlinge hier scheint das automatisch ein Fakt zu sein.

Nach dem Motto, Teslakäufer = verblendeter Fanboy und Idiot der nicht merkt, dass er nur Schrott kauft und fährt??? VW Käufer = augeklärter BEV Fachmann der ausschliesslich höchste Qualität kauft und ein total überlegenes Fahrzeug erhält.

Freunde, so einfach wie Ihr Euch die Welt zurechtträumt ist sie nicht. Aber ok. hauptsache die Zukunft ist elektrisch.

? nichts von dem habe ich gesagt. Es steht doch außer Frage, dass das M3 ein sehr gutes Auto ist. Aber umso mehr eMobilität im Mainstream ankommt um so mehr merke ich, dass sehr viele zwar das M3 durchaus faszinieren finden, aber so ein Auto aus diversen Gründen nicht fahren wollen. Im übrigen liegt Tesla’s Stärke weniger in der Batterie als in der Fahrzeug IT und im autonomen Fahren. Diesbezüglich kann Tesla dem Wettbewerb sehr gefährlich werden.

Last edited 13 Tage zuvor by Niko

Nichts für den Alltag sagen Sie? Ehrlich jetzt, es gibt wohl im Moment kein BEV das alltagstauglicher wäre als ein Tesla Model 3. Aber wenn Sie meinen? Es ist eben genau das Gesamtpacket das einen Tesla konkurrenzlos macht. Es ist nicht die Batterie nicht die Spaltmasse, nicht die Qualität oder der Preis der massgebend ist. Es ist das Zusammenspiel von Verfügbarkeit, von Ladeinfrastruktur die jederzeit zuverlässig und problemlos funktioniert, von Zuverlässigkeit im Betrieb, von zuverlässiger Software und nicht zuletzt das over the Air Updaten. Genau hier kann die Konkurrenz nicht mithalten. Aber was weis ich schon, ich bin ja nur ein unwissender Tesla Fanboy!

Stimmt alles.

Aber wenn ich, wie sehr viele, mein Auto zu 95% im Umkreis von 250km um meinen Wohnort verwende, nicht mind 35 T€ für ein Auto über habe, keinen Sportwagen mit sehr hohen Versicherungskosten fahren will, auch mal was sperriges zu transportieren habe und mir Software und OTA Updates egal sind, dann bringt mir nunmal ein M3 kaum Mehrwert.

Ja genau es kommt immer auf das Nutzung Profil an und wenn sie was schnelles wollen können Sie sich statt einem M3 von BMW ja auch ein Modell drei von Tesla kaufen das ist erstens schneller und zweitens billiger.

Ja, es ist günstiger, aber nicht schneller als ein aktueller M3. Egal ob Beschleunigung, Endgeschwindigkeit oder Standfestigkeit. In allen Belangen ist der M3 „besser“. Ein Model 3 könnte niemals Käufer eines M3 zufrieden stellen. Beide Fahrzeuge sind so weit auseinander wie Feuer und Wasser oder Nacht und Tag …

Das ist aber keine Lösung für die Masse der deutschen Autokäufer, die weit weniger als den Mindestpreis von ca. 35.000€ für ein Model 3 ausgeben. Wenn laut statistika der Durchschnittspreis eines Neuwagens 2020 bei 36.000€ lag, muss für jedes Auto ab der Mittelklasse mindestens ein weiterer für ca. 20.000€ verkauft werden, um diesen Durchschnitt zu erreichen.
Nicht umsonst will der große Zampano ins Segment unterhalb des Model 3 einsteigen.

Worin will Tesla seine Batterien verbauen?
PKW und LKW baut VW auch.

In Australien entsteht derzeit ein Batteriespeicher mit 1,2GWH.
Ein ID.3 hat mit mittlerer Batterie hat ca. 60kWh Batteriekapazität verbaut. Daher hat ein solcher Speicher schon die Kapazität von 20000 ID.3 Batterienheiten, bei 1400 VW ID Produktionskapazität entspricht das schon 14 Tage die gesamte VW ID Produktion.
Der Pumspeicher Goldistal hat schon mindestens 8GWh, was ungefähr 100.000 große Batterien im ID.4 entspricht.
Wieviel Zellen braucht Tesla für seine stationären Speicher?

Herr Voigt, warum gehen Sie im Artikel nicht darauf ein, wo Tesla die benötigten Rohstoffe hernehmen will, um 2030 Batteriezellen mit einer Gesamtkapazität von 3 TWh zu produzieren? Den Ausschuss müssen Sie auch noch berücksichtigen, derzeit sind 5 – 10 % üblich. Rechnen Sie doch bitte mal vor viele Tonnen Lithium Carbonat Equivalent man dafür braucht.

Meines Wissens nach ist Tesla schon einen Schritt weiter gegangen, und hat jetzt schon Mining Contracts in Asien!
Haben die deutsche Automobilhersteller auch schon?
Ach nein, bis vor kurzem hat man ja geglaubt man bestellt die einfach irgendwo in Asien, und so langsam wacht man auf.

Das ganze „Geschreibsel“ hier ist ja wieder einmal nur irgendwelche unqualifizierte hate speech gegen Tesla
was hat der Threat damit zu tun, ob Elon Musk Gründer, Mitbegründer, oder Finanzier von PayPal war?
Das gleiche gilt für Tesla

– liebe VW Fan Boys wartet doch einfach mal ab, was passiert 3TW von Tesla 240 GW von VW
Die Kern Aussage des Artikelsscheinen manche irgendwie nicht mehr auf dem Schirm zu haben:
Wenn VWvbis 2030 „nur“240 kWh produziert, wird es nach Meinung des Autors nicht ausreichen um zu Tesla aufzuschließen – nicht mehr – nicht weniger
wie oft soll ich es noch schreiben:
Time will Tell

Tesla bräuchte alleine im Jahr 2030 für 3 TWh 2.340.000 Tonnen Lithium Carbonat Equivalent (battery grade), ohne Auschuss zu berücksichtigen, welches das 9 bis 10fache der aktuellen Weltproduktion ist, die sich alle Batteriezellproduzenten weltweit teilen. VW hat im übrigen einen 10 jährigen Lithiumliefervertrag mit Gangfeng Lithium einem der größten Lithiumproduzenten weltweit abgeschlossen.

Last edited 13 Tage zuvor by Stephan Fischer

Toll für VW – jetzt brauchen sie halt auch noch die Fabriken – ach ja Nickel haben Sie hoffentlich auch genug bestellt, ach ja und Graphit und dann noch ein oder zwei flotte Maschinchen, dann klappt das schon.mit den 6 Fabriken in 10 Jahren – Time will tell 😉

Also mir fällt auf, dass Sie zwar auf eine m.E. sehr berechtigte Frage reagieren, diese aber nicht beantworten. Lässt tief blicken. Und wenn Ihnen dann der Fragesteller nachfolgend das Ganze vorrechnet, antworten Sie zwar, gehen aber wieder nicht auf die Frage ein. Sorry, damit disqualifizieren Sie sich selbst.

Wie soll ich eine Frage beantworten, deren Antwort momentan wohl leider keiner hier im Forum geben kann?
Ich stelle ja auch nicht einfach die provokative Frage, wo VW den ganzen angeblichen Grünstrom für eine klimaneutrale Produktion seiner e-Fahrzeuge hernehmen will – diese Frage kann von uns nämlich auch niemand beantworten – und damit ist sie genauso obsolet.

Jlasse Artikel kann dieses dämliche, unbegründete Gelaber deutsche Automobil ,,Experten“ nicht mehr hören. Und dann noch we will see kommentieren…

… warum man ewig hinter Tesla zurück bleibt.

Nur schon das Wort ‚ewig‘ im Titel zeigt, auf welchem Niveau da gekocht wird.

Sie wollen doch Tesla auch schon ewig überholt wissen 😉 Apropos Niveau 🙂

Sie sollten wirklich an Ihrer Kritikfähigkeit arbeiten. Für jeden unvoreingenommenen Leser ist ein Aussage mit Zeithorizont „ewig“ wenig glaubwürdig. Dass Mark Müller das kritisiert, ist nun wirklich nachvollziehbar. Und von Ihnen kommt wieder nur unqualifiziertes Gewäsch.

Wenn es um Tesla geht kommt von Herrn Müller leider nie etwas substantielles sondern meist nur unbelegte Fake News und persönliche Meinung anstatt belegbarer Fakten.
Zum Tema Wortwahl in ihren Beiträgen sollten Sie einmal den „Netz Knigge“ lesen – danach klappt es wahrscheinlich auch besser.
Beleidigende Forenteilnehmer werden nämlich sonst schnell gesperrt 🙂

Zum Tema „ewig“:
Herr Müller und Freunde hängen sich hier wieder an einem einzelnen Wort auf, um den Autor – und damit wieder einmal stellvertretend Tesla – zu diskreditieren – das ist auch immer wieder die selbe Masche.

Sorry, aber das Wort „ewig“ ist eben die Kernaussage im Titel. Jetzt zu argumentieren, man würde sich an einem einzigen Wort aufhängen, ist völlig daneben. Mit diesem Wort im Titel wird etwas behauptet, was ganz offensichtlich Wunschdenken ist. Das kann niemand wissen auch der Autor nicht.

Interessant an Ihrem Kommentar ist übrigens, dass Sie selbst den Autor als Stellvertreter von Tesla bezeichnen. Dann weiß man doch, was man von der Unvoreingenommenheit des Autors halten soll.

Schon die Überschrift erinnert an eine große deutsche Tageszeitung mit vielen Bildern…
Es ist nicht das Gleiche: die Menge an gefertigten „kWh“ und die Menge der abgesetzten Fahrzeuge. Was 2030 sein wird: „we will see“
VW mag nicht so effizient bei der Innovation sein und Rückstand haben, aber das Potential an Man-Power und Finanzen, den Rückstand aufzuholen, ist jedenfalls vorhanden.

Wenn all die besten Ingenieure Tesla verlassen sollten und Tesla dann stehen bleiben muß und wartet, dann……. ja dann ganz bestimmt 🙂

Warum schaffen Sie es eigentlich nicht, sich ernsthaft mit den Argumenten der Kommentatoren auseinanderzusetzen?

Welchen genau?

In einer Umfrage unter amerikanischen Ingenieuren renommierter Universitäten, wie beispielsweise dem MIT zufolge, geben die meisten als Wunscharbeitsplatz SpaceX oder Tesla an.
Ist das ernsthaft genug?

„Es ist nicht das Gleiche: die Menge an gefertigten „kWh“ und die Menge der abgesetzten Fahrzeuge“.

Ich bin weiter oben auch schon auf das Thema eingegangen. Und auch dort haben Sie mir eine Antwort verweigert. Also nochmal: Wie kommen Sie auf die Idee, dass man von der zur Verfügung stehenden Akkukapazität auf die Anzahl der produzierbaren Fahrzeuge schließen kann, wenn man doch mit der Akkukapazität für einen BEV 4-5 PHEV verkaufen kann?

Wie jetzt – wo bleiben die ernsthaften Argumente?

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