VW-Leak: Interner Vergleich des VW ID.4 mit Tesla Model Y

VW-Leak: Interner Vergleich des VW ID.4 mit Tesla Model Y

Copyright Abbildung(en): Collage - Volkswagen AG / Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

Jeden Tag werden Videos aufgenommen und Artikel geschrieben, in denen verschiedenen konkurrierenden Elektroautos verglichen werden. Autohersteller führen diese Analysen natürlich auch durch aber sie sind verständlicherweise intern und vertrauliche. Wer möchte schon enthüllen wo man selbst Schwächen des eigenen Fahrzeuges gefunden hat das ein Bestseller werden soll?!

Es ist ein gut gehütetes Geheimnis, wie die Automobilhersteller die Konkurrenz bewerten. Die Marketing- und PR-Botschaften sprechen dagegen immer nur von den Stärken des eigenen Fahrzeuges. Vertrauliche Volkswagen-Dokumente wurden mir zugespielt die enthüllen was Volkswagen wirklich über den ID.4 denkt, bzw. was sie möchten das ihr Vertriebsnetzwerk denkt. Das Dokument das ich in Auszügen exklusiv enthülle zeigt die Stärken und Schwächen des ID.4 im Vergleich zum Tesla Model Y, BMW iX3, Volvo XC40, Kia e-Niro, Peugeot e-2008, MG ZS EV, Hyundai Kona elektro und DS3 e-Tense. Alles Fahrzeuge die entweder schon im Markt sind oder bald in den Verkauf kommen.

Alexander Voigt

Um ein besseres Produkt zu entwickeln und erfolgreich zu verkaufen, ist es wichtig, die Stärken und Schwächen der Mitbewerber zu verstehen. Deshalb zerlegen ganze Abteilungen der Hersteller die Produkte der Mitbewerber und testen sie auf Herz und Nieren, um sich erfolgreich zu positionieren. Das gilt für die meisten Branchen und ganz besonders für wettbewerbsintensive Branchen wie die Automobilindustrie.

Internes VW-Dokument deckt Stärken & Schwächen des ID.4 auf

Ein vertrauliches Dokument von Volkswagen in die Hände zu bekommen, das erklärt, wie alle anderen relevanten Elektroautos ihrer Einschätzung nach im Vergleich zum ID.4 abschneiden, gibt uns eine Menge Einblicke. Nicht nur Einblicke über die wahrgenommenen Stärken und Schwächen des ID.4, sondern auch darüber, wie Volkswagen sich positioniert.

Alexander Voigt

Das vorliegende Dokument aus Frankreich zeigt, dass nicht alles, was VW in der Öffentlichkeit als Stärke des ID.4 angibt, vom Management intern auch immer als solches gesehen wird. Das deutet darauf hin, dass man Informationen nicht weitergibt oder sogar schönt um dem Vertriebsnetzwerk eine einseitige Sicht, fast so wie in einer Werbung, zu vermitteln. Das ist vielleicht nichts Ungewöhnliches und war zu erwarten aber der Nachteil dieses Vorgehens liegt darin das es kontraproduktiv ist. In Umfragen wie z.B. jene von Greenpeace (Vorwürfe / Stellungnahme) bewerten Autokäufer das Wissen der Händler mit 50% fehlerhaften Aussagen. Der Verkauf eines ID.4 wird für einen Händler schwieriger wenn er unvollständige oder fehlerhafte Informationen vorliegen hat und nicht leichter. Hierbei geht es nicht darum was er den Kunden sagt, sondern wie gut er auf das Kundengespräch vorbereitet ist.

Um im Geschäft erfolgreich zu sein, kann man die Wahrheit zwar versuchen zu verbergen, aber spätestens wenn die Kunden das Auto testen, erfahren sie es sowieso und sind von Schwächen enttäuscht. Ich glaube, dass die derzeitige Strategie von Volkswagen, so zu tun, als würden sie liefern, was sie nicht liefern, kein nachhaltiger Ansatz ist, um Kunden langfristig zu gewinnen, sondern einer, der langfristig negativ ist. Hierbei geht es nicht darum die Nachteile seines Fahrzeuges zu kommunizieren, sondern den Händlern die Möglichkeit zu geben glaubwürdige Antworten zu entwickeln, wenn sie auf die Schwächen des ID.4 angesprochen werden. Wenn man seine Glaubwürdigkeit verliert, hat man alles verloren und der eine oder andere mag sich an dieser Stelle an den Skandal mit den Abschalteinrichtungen erinnern.

Volkswagen kategorisiert die ID.4 Konkurrenz in 3 Gruppen:

Obwohl viele der Fahrzeuge noch nicht ausgeliefert und erst für 2021 geplant sind, wurden bereits alle wichtigen Eigenschaften, Spezifikationen, Maße und Funktionen in einer umfangreichen Tabelle zusammengefasst, die den Verkäufern im Autohaus alle nötigen Argumente liefern soll, um den Kunden davon zu überzeugen, dass der ID.4 das bessere Auto ist. Das ist sinnvoll denn auch zukünftige Modelle der Konkurrenz spielen bei der Kaufentscheidung eine Rolle.

Eine Einordnung der VW-Daten zum ID.4 und möglicher Alternativen

Ich möchte nicht zu tief in die aufgelisteten Spezifikationen eintauchen und überlasse das Anderen, muss aber anmerken, dass einige Angaben nach meinem besten Wissen nicht korrekt, genau, sogar irreführend oder zumindest unvollständig sind. Da das Dokument für VW-Vertragshändler gedacht ist, die den ID.4 im VW-Agenturmodell verkaufen, hat das Volkswagen-Management vermutlich wohl beschlossen, ihre Verkäufer nur über ihre „Version der Wahrheit“ zu informieren.

Da ich selbst einen großen Teil meines Lebens als Software-Verkäufer tätig war, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass es keine gute Idee ist, seine Verkäufer schlecht oder sogar falsch über wichtige Spezifikationen und Fakten des Produkts zu informieren. Wenn Sie das tun, sollten Sie sich nicht wundern, dass Kunden mit Kenntnissen über das Know-How und die Vorgehensweise des Verkäufers enttäuscht sind.

Umfragen zeigen uns, dass Verbraucher, die sich ein Elektroauto zulegen möchten überdurchschnittlich enttäuscht über das Beratungsgespräch der Händler sind. Volkswagen hat diesbezüglich umfangreiche Schulungen mit den Vertragshändlern durchgeführt. Die vorliegenden Wettbewerbsanalyse und das interne Spezifikationsdokument kann in seiner Ausführung ein Grund dafür sein. Die Volkswagen ‚Mystery-Buyer-Studie’ von Greenpeace ergab etwa 50% schlichtweg falsche Antworten von Händlern über Elektroautos.

Die Motivation für die Verkäufer, ein ID.4 oder ID.3 Geschäft zu machen, ist, wie ich in meinem vorherigen Artikel aufgezeigt habe, begrenzt, da jeder verkaufte ID.4 im Vergleich zu einem verkauften Verbrenner mit ca. 4,5% Marge und 0% Bonus für ihn reduziertes Einkommen bedeutet. Natürlich wird dieser Verlust dadurch verringert, dass ein Käufer bei einem Verbrenner den Preis verhandeln kann was bei einem ID nicht möglich ist aber es ist nicht realistisch zu glauben das dies in diesem Umfang jedem Käufer gelingt wenn er es denn überhaupt versucht. Hinzu kommt der signifikante Verlust an zukünftigen Wartungs- und Serviceumsatz im Vergleich zu einem wartungsarmen Elektroauto den kein Käufer eines Verbrenners verhandeln kann.

Die Übersicht und die Verkaufsargumente gelten daher nur, wenn jemand das Autohaus betritt, der deutlich macht, dass er einen ID.4 kaufen will und nicht an einem Hybrid, PHEV oder Verbrenner interessiert ist. Offensichtlich und wie wir alle wissen, werden Verkäufer einen solchen Wunsch nicht unbedingt respektieren und stattdessen weiterhin versuchen, das zu verkaufen, was für sie finanziell besser ist. Einige Verkäufer werden daher die untenstehenden Angaben verwenden, um dem Kunden zu erklären, warum er besser ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen sollte. Auch dies Verhalten wurde in der genannten Greenpeace Studie nachgewiesen.

Alexander Voigt

Da eine solch umfangreiche Tabelle viele Details enthält, hat sich Volkswagen entschlossen, ein zusätzliches Verkaufstool mit einer handlichen Übersicht über die Vor- und Nachteile aller verfügbaren Elektroautos des Segments im Vergleich zum ID.4 bereitzustellen. Da die Kunden natürlich die Modelle vergleichen werden, macht das auch sehr viel Sinn. Diese Analyse gibt uns einen einzigartigen Einblick in den Denkprozess des Volkswagen Top-Managements und wie sie zum Beispiel das Model Y, iX3 oder Kona gegenüber dem ID.4 einstufen. Indem Volkswagen die Stärken und Schwächen der Konkurrenten deklariert, deklariert es gleichzeitig die Stärken und Schwächen des ID.4.

VWs ID.4 / Tesla Model Y Vergleich im Detail betrachtet

Da das Dokument in französischer Sprache ist, übersetze ich den wichtigsten Fahrzeugvergleich, nämlich das Model Y, empfehle aber auch, sich anzusehen, wie die anderen Fahrzeuge von VW bewertet werden.

Vorteile, die VW dem ID.4 im Vergleich zum Model Y zugesteht:

Preis: Der ID.4 1st ist für 47.950 € und der ID.4 Max für 58.950 € Grundpreis erhältlich, nach der Konfiguration liegen die Endpreise von VW aber meist deutlich höher. Das Model Y hingegen enthält fast alle Funktionen, Spezifikationen und Extras bereits in der Basisversion und kostet in Frankreich 63.000 €. Ich gehe davon aus, dass ein vollkonfigurierter ID.4 mit allen sonstigen Kosten ein ähnliches Preisniveau wie das Model Y haben wird, aber im Vergleich dazu weniger Funktionalität, z.B. AutoPilot, bietet. Der Wert den man bei einem ID Model einkauft wurde von Experten wie Auto-Motor-Sport als zu niedrig eingestuft.

Beim ID.3 hat der VW Chef Herbert Diess folgende Behauptung aufgestellt, „Wir werden 2020 kommen mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla und um die Hälfte billiger sind“. Das Jahr 2020 ist vorbei aber das Versprechen vom damals noch neuen VW CEO wurde bis heute nicht eingelöst.

Alexander Voigt

Staatliche Subventionen: Der ID.4 erhält in Deutschland aufgrund des höheren Grundpreises einen Umweltbonus von 3.000 Euro mehr als das Model Y, aber allein der Autopilot, das umfangreiche Entertainment-System oder die bessere Energieeffizienz die serienmäßig enthalten ist, ist in meiner Meinung nach diese Differenz wert. Die Subventionen sind in jedem Land anders also auch in Frankreich und teilweise recht kompliziert zu ermitteln, aber die Funktionalität des Basismodell Y sind es nicht.

Handhabung: Während die ID.3/4 für ihr Handling gelobt werden, gilt dies auch für das Model 3/Y. Beide sind direkt in der Steuerung, wendig und machen Spaß beim Fahren. Was man sagen kann, ist, dass der Wenderadius bei den Tesla-Modellen größer ist, was in der Tat ein Nachteil ist, aber abgesehen davon würde ich eine Empfehlung für das Handling eher an das Model Y geben. Warum VW den ID.4 im Handling besser bewertet erschließt sich mir nicht.

VW-Vertriebsnetz: Das Online-Vertriebsmodell von Tesla hat sich als äußerst effizient erwiesen und ist in der Zeit der Pandemie besser als die Händlermodelle der etablierten Anbieter. Dies zeigt sich u.a. im wachsenden Marktanteil von Tesla, während Volkswagen in der Zeit der Pandemie 2020, in der jeder den direkten Kontakt mit einem Händler meidet und aus Sicherheitsgründen lieber online einkauft, ca. 25% Marktanteil verloren hat.

Das VW-Vertriebsnetz als Vorteil zu bezeichnen, mag den Händlern, die das Dokument lesen, ein gutes Gefühl vermitteln, ist aber wie die Zahlen nachweisen nicht korrekt. Das Online-Verkaufstool von VW ist ausgesprochen kompliziert und komplex, was es im Vergleich zu Tesla schwierig macht einen Kauf durchzuführen. YouTube Videos zeigen wie ein Kunde in unter einer Minute per Smartphone den Kauf eines Model 3 schnell, einfach und übersichtlich durchführen. Die für jeden verkauften ID.4 schlecht kommissionierten Händler sind eher ein struktureller Nachteil als ein Vorteil.

Verfügbarkeit im Jahr 2020: Das Model Y wird in den USA bereits 2020 ausgeliefert, in China wird es im Januar 2021 Monat erwartet. VW hat dagegen die ID.4-Auslieferung in Europa von Ende 2020 auf Q1 2021 verschoben, während das Model Y im Juli in Giga Berlin produziert und ausgeliefert werden soll. Eine frühere Auslieferung in Europa könnte mit dem in China gefertigten Model Y durchaus erfolgen und hierzu gibt es auch bereits entsprechende Quellen in China. In Anbetracht des schnellen Aufbaus der Tesla Fabrik in Berlin wird erwartet, dass das Model Y bereits in Q2 mit der Produktion und vielleicht sogar Auslieferung beginnen kann aber das ist spekulativ.

Insofern ist das ID.4 nur wenig, wenn überhaupt in Europa früher verfügbar und in den USA und China Monate später. Da der europäische Markt mit 450 Millionen Einwohner zu 1,7 Milliarden in China plus USA vergleichsweise kleiner ist, würde ich daher die Verfügbarkeit im globalen Kontext eher als Nachteil und nicht als Vorteil definieren. Mit Blick auf Frankreich ist sie, wenn überhaupt, nur ein paar Monate oder Wochen früher und in diesem Fall ein Vorteil, der schnell verschwindet. Verfügbarkeit bedeutet ja auch das ein Fahrzeug geliefert werden kann und da ist Tesla mit dem Model Y bezüglich der Produktionskapazität deutlich im Vorteil.

Nachteile, die der ID.4 1st aus Sicht von VW im Vergleich zum Model Y hat:

Die Liste der Nachteile, die Volkswagen für den ID.4 im Vergleich zum Model Y aufgelistet hat, ist länger als bei jedem anderen genannten Fahrzeug, aber es fehlen immer noch viele nachteilige Komponenten wie Effizienz, Autopilot, Infotainment, OTA Software Updates, Höchstgeschwindigkeit, Reichweite u.a. Was man nicht nennt muss man nicht als Nachteil bewerten was der Hintergrund dafür sein kann das diese Punkte nicht erscheinen.

Motorleistung und Allradantrieb: Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Agilität sind nur ein paar Punkte, die hierbei genannt werden sollten. Die ID.X-Linie ist in allen von ihnen einige Stufen niedriger im Vergleich zu allen Tesla-Modellen zu bewerten. Die Beschleunigung von 0-100 km/h in 3,7 Sekunden des Model Y ist mehr als doppelt so schnell wie die Leistung des ID.4 mit 8,5 Sekunden. 160km/h Höchstgeschwindigkeit mit dem ID.4 ist 81km/h langsamer als ein Model Y. Natürlich liegt es in der Betrachtung des Käufers ob es diese Leistungsdaten als wichtig einschätzt aber es geht hier um einen möglichst neutralen Vergleich unabhängig vom Anwendungsfall.

DC-Laden: Schnelles Laden ist ein wichtiger Vorteil des Model Y den ich in dieser Hinsicht erwähnen würde. Sie bietet deutlich mehr Flexibilität zu reisen und reduziert die sogenannte ‚Reichweiten-Angst’. Der ID.4 ist hierbei auf nur 125 kW beschränkt, was im Vergleich zum V3 Supercharger von Tesla, der mit 250 kW 100 % mehr bietet, wenig ist. Das Ionity-Schnellladenetzwerk, dessen Gründungsmitglied VW ist, expandiert erfolgreich in Europa und bietet bis zu 350 kw, aber das wichtigste VW Elektroauto, der ID.4, kann davon allerdings nicht profitieren.

Ladeinfrastruktur: Da man mit einem Tesla alle verfügbaren Ladestationen von verschiedenen Anbietern in Europa nutzen kann, hat man einen großen Vorteil, aber das schnell wachsende Supercharger-Netz, das auch in ländlichen und städtischen Gebieten mit Schnellladung bis zu 250 kw verfügbar ist, bietet ein einzigartiges Unterscheidungsmerkmal. Reichweitenangst ist ein Thema, dass sie deshalb eher in einem ID-Modell erfahren.

Konnektivität: VW gibt zu, dass die ID.X-Linie einen Nachteil in ihren Software-Fähigkeiten hat und Konnektivität ist nur einer davon. Nicht nur, dass ein ID immer noch nicht in der Lage ist, echte OTA-Updates durchzuführen, sondern auch die Funktionen, die heute in einem Autohaus aktualisiert werden können, sind im Vergleich zu dem, was ein Tesla über das Handy oder ein W-Lan Netzt anbietet begrenzt.

Gerade wurde vom VW Vertriebsvorstand mitgeteilt das der ID.4 erst in der zweiten Hälfte 2021 eine entsprechende Funktion erhält und das der ID.3 erst danach die Möglichkeit bekommt. Die Software ist eine der größten Herausforderungen für VW, und es ist nicht abzusehen, dass die Fehler, Verzögerungen und Probleme in dem Bereich bald gelöst sein werden.

Während die aufgelisteten ID.4-Schwächen im Vergleich zum Model Y die meisten Punkte aller anderen Mitbewerber beinhaltet, sieht VW den Verbrauch und die Effizienz nicht als eine Schwäche an. Auch wurden die zunehmend wichtiger werdenden Fahrassistenten und autonomen Fahrfähigkeiten bewusst aus der Bewertung ausgeklammert. Ein gutes Argument gegen das Autopilot-System von Tesla zu finden, ist für einen VW-Verkäufer sehr wichtig, wenn ein potentieller Käufer dieses Thema ins Gespräch bringt.

Ich versuche durch meine Artikel den deutschen Automobilherstellern dabei zu helfen, den Übergang zu nachhaltigem Transport erfolgreich zu bewältigen, daher richte ich an dieser Stelle eine direkte Nachricht an Volkswagen.

Meine Nachricht an VW für einen besseren Übergang zum nachhaltigen Transport

Sehr geehrtes Volkswagen Management,

was Sie aktuell mit dem vorliegenden Dokument und dem Wettbewerbsvergleich des ID.4- erreichen ist, dass Sie es Ihren Verkäufern schwerer machen das Fahrzeug zu verkaufen.

Wenn Sie den Kunden mit unvollständigen, irreführenden, und teilweise sogar falschen Informationen über Vor- und Nachteile zum Modells Y, um den wichtigsten Mitbewerber von Tesla zu nennen, konfrontieren, führt das zur Frustration der informierten Kunden und zur Enttäuschung der nicht informierten Kunden, wenn sie den ID.4 erwerben und fahren. Beides ist ein negatives Ergebnis für potentielle oder bestehende VW-Kunden und wird früher oder später zu verlorenen Marktanteilen führen.

Während das Model Y nur ein Beispiel ist und andere Wettbewerber in der Klasse des ID.4 ähnliche Bewertungsprobleme aufweisen, ist das Model Y das wichtigste, da es das Fahrzeug mit den aktuell höchsten Verkaufszahlen in seinem Segment und den besten Spezifikationen auf dem Markt ist.

Niemand erwartet noch, dass ein ID.4 besser oder auch nur ähnlich in den Hauptspezifikationen ist, aber seinen Verkäufern wichtige Informationen zu verheimlichen und diese nicht zu erwähnen, lässt sie bei der Kunden als schlecht informiert oder inkompetent erscheinen. Das Ergebnis ihres Vorgehens führt zu den Aussagen der Greenpeace Studie .

Ich weiß nicht, ob es mit Absicht geschieht oder nur eine schlecht ausgeführte Analyse ist, aber in jedem Fall ist es nicht hilfreich für Ihre Ambitionen, den ID.4 zum „Weltauto“ zu machen und VW zu einem ernsthaften Akteur im Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge zu positionieren.

In meinem vorherigen Artikel habe ich bereits meine Frustration darüber zum Ausdruck gebracht, dass Sie uns Verbrauchern gegenüber nicht ehrlich sind, aber kann es sein, dass dasselbe auch auf Ihre Händler zutrifft?

Integrität und Ehrlichkeit sind der Schlüssel zur Glaubwürdigkeit, und wegen des Diesel-Skandals sollte Volkswagen in diesem Bereich ganz besonders vorsichtig und aufmerksam sein.

Ich wünsche Ihnen trotz meiner kritischen Worte aufrichtigen Erfolg mit Ihren Elektroautos im Jahr 2021 und speziell mit der Einführung des ID.4.

Über den Autor

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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Schlechter Artikel mit mangelhafter Interpretation vom selbstverliebten Tesla Fan und VW-Hater, wie vom Autor gewohnt. Aber die gezeigten Folien sind dennoch ganz interessant, wenn sie denn echt sind.

Folien sind echt; wie wäre den deine Interpretation der Daten. Freuen uns, wenn du diese hier mit uns teilst. Danke

Vorab: Ich bin weder VW-Fan noch Tesla-Hater. Mir gefallen Teslas zwar von außen, aber nicht von innen. Unbestreitbar ist jedoch der riesige und positive Impact, den Tesla für die gesamte Branche gebracht hat und weiterhin bringt. Insofern bin ich proTesla, auch wenn ich mir (wegen dem Innendesign) keinen kaufen würde. Ich finde es aber auch gut, dass der größte deutsche Autokonzern endlich mal an den Start kommt, auch wenn der Start unbestreitbar fehlerbehaftet ist. Der Start von VW wird in Europa mehr für die Emobilität tun, als Tesla (auch wenn es sicherlich die Folge von Tesla ist), weil er politisch viel schwerwiegender sein wird. BMW und Daimler werden auch zeitnah dazu kommen (auch wenn sie es – vermutlich aus verkaufstechnischen Gründen – den heutigen Kunden noch nicht so recht verraten wollen).

Warum finde ich den Artikel schlecht? Weil er (wiederholt bei diesem Autor gesehen) extrem einseitig formuliert ist. Von jemandem der sich selbst mit Hingabe als großer Branchenzampano feiert, erwarte ich etwas mehr … Nüchternheit.
Beispiele?
Preis: Hier wird zwar festgestellt, dass der Grundpreis unterschiedlich ist, aber gleich nachgeschoben, dass man diese oder jene Sonderausstattung mitberechnen müsse. Um Feature-Gleichstand zu haben, mag das stimmen, allerdings behauptet das VW-Dokument nicht, dass es Feature-gleiche Preise vergleicht.Der Autopilot taucht hier erstmal als Argument auf.
Subventionen: Erneut das Auotpilot-Argument. ich frage mich aber: Exiosteiert der bei tesla denn schon für Otto-Normalkäufer in Europa? Und weil es hier eine deutsche Seite ist: Existiert der als im Alltag nutzbares feature für Otto-Normalkäufer in D?
Handhabbarkeit: Wird auf Wenderadius reduziert. Nun ist der ID ganz sicher auch kein Wunder (mit Betonung auf „auch“!) an Handhabbarkeit, insbesondere beim Navigieren durch die Software, aber es gibt immerhin einen althergebrachten Scheibenwischerhebel.Wenn „Handling“ uch Fahrverhalten mit einschließt, empfehle ich den Video-Test von AMS/VOXautomobil auf der Rüttelstrecke. Da sieht man deutliche Fahrwerksvorteile von VW.
Vetriebsnetz: Wird auf das Verkaufstool reduziert. Der mindestens gefühle Nutzen eines Ansprechpartners vor Ort, den man in Persona besuchen kann, wird schlicht negiert. Dabei ist es natürlich fraglich, ob ein vielleicht unwilliger und uninformierter Händler nun gut oder schlecht ist, aber für einenen nennenswerten Kundenanteil ist sowas als „Bauchgefühl“ wichtig. Für den „Branchenexperten“ offenbar völlig aus der Welt. Dabei werden Fahrzeuge seit jeher auch über „Gefühl“ verkauft.
Verfügbarkeit (interessanterweise bezogen auf 2020 !!!): Das Argument geht JETZT noch an Tesla, es ist aber klipp und klar absehbar, dass VW im Verlauf von 2021 massiv nachziehen wird. Kann man aber HEUTE noch proTesla gelten lassen, solange Tesla genug Transportkapazitäten buchen kann. Dennoch in seiner Absolutheit m.E. unseriös formuliert, denn sehr wahrscheinlich werden in 2021 500.000 oder auch 750.000 Teslas nicht mehr für die Krone reichen.

Ich hoffe, es wird in etwa klar was ich meine und ich muss die anderen Aspekte nicht auch noch durchnudeln. Es ist unbestreitbar, das Tesla ein zentraler, wichtiger und kraftvoller Akteur ist, der sehr positive Impulse bringt und es ist auch klar, dass VW aufholen muss. Aber in Abrede zu stellen, dass VW auch die ein oder andere Qualität zu bieten hat, ist einfach eine einseitige Darstellung, die so gar nicht zu dem überschwenglichen Eigenlob als Analyst und was-weiß-ich-noch am Anfang passt. Es ist (wie vom Autor gewohnt) einfach Tesla über das reale Maß hinaus hypen und VW über alle Maßen schlecht schreiben … warum auch immer (weil man selbst ein entsprechendes Aktienportfolio hat?). Was allerdings – das muss ich positiv anmerken – ja wenigstens am Ende auch dargestellt wird. Dennoch hat man das Gefühl, dass der Schreiber vor allem (ausschließlich?) sein eigenen Portfolio im Blick hat und weniger eine Realität oder gar „Wahrheit“ (bei allen philosophischen Einschränkungen dieses Wortes).

Von einem, der das „Ich bin Branchenkenner uind Profi“-Schild so selbstherrlich vor sich her trägt, erwarte ich mehr Ausgeglichenheit im Sachargument, Aktienpaket hin oder her.

PS: Ich fahre seit 10 Jahren einen Fiat und habe auch (aber nicht nur) Tesla im Portfolio. Nur bevor jemand Anwandlungen bekommt. Ich kenne solche Diskussionen zu genüge von den Themen ATi/AMD vs. Nvidia ; iOS vs. Android ; Windows vs. Linux und natürlich Kadett vs. Golf ; etc. pp. . Es ist und war jedesmal völlig an der Realität vorbei.

Schlechter Kommentar eines Tesla Haters zu einem Artikel, der wohl in den meisten Punkten sehr wahr ist.
Was meiner Sicht ist der wichtigste Punkt im Artikel ist:

Thema: autonomes Fahren

Ich frage mich ob es in X-Jahren, oder wann auch immer wir in Deutschland soweit sein werden, möglich sein wird einen Id3 oder Id4 via Software Update zu einem Level 5 Fahrzeug zu machen – ich denke eher nicht.

Übrigens kostet die dafür bei jedem Tesla installierte Hardware und Software Tesla seit 2012 schon Geld, welches sich andere Hersteller aus verständlichen Gründen sparen.

Diese Zukunftsfähigkeit rechtfertigt einen hören Preis eines Teslas meiner Meinung nach mehr als genug.

Wenn er dann auch noch schneller fährt und besser beschleunigt sage ich dazu doch auch nicht nein – und ach ja, ehe ich es vergesse: bei 500 km Reichweite dürfen sogar fünf Personen mitfahren 😉

Naja, bis heute ist nicht klar, ob die aktuellen Teslas jemals breitflächig Level 4 oder gar 5 erreichen werden. Dabei geht es nicht nur um die Technik, sondern auch um die Zulassung und die Akzeptanz. Rein Kamera-basierte Systeme (bzw. ohne Lidar) werden ja von den allermeisten Experten weltweit als unzureichend abgelehnt. Diese „Zukunftsfähigkeit“ ist bisher daher nur Spekulation. Ich weiß nicht, ob ich dafür heute schon Geld ausgeben würde. Das ändert natürlich auch nichts daran, dass wohl die heutigen VW ID3 oder 4 nicht eines Tages auf Level 4 oder 5 rumfahren.

Last edited 6 Monate zuvor by Max

Wenn man die aktuellen Leistungen des Tesla-Autopiloten selbst erfährt, muss man den Hut ziehen. Es gibt momentan kaum ein besseres System auf dem Markt und ich empfinde es als sehr entspannend, lange Fahrten mit dem Autopiloten zu absolvieren.

Übrigens, schon heute hat man mit aktiviertem Autopiloten eine nachweislich siebenfach verminderte Chance für einen schweren Unfall.

Zum Vergleich: mit 1,2 Promille Alkohol im Blut liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall ebenfalls etwa sieben Mal höher, als nüchtern.

Und alkoholisiert zu Fahren ist hier bei uns hochgradig verboten, egal was Manche davon halten. Was glauben Sie, wie lange man auf die Akzeptanz des Fahrers für Autopiloten noch Wert legt und ein siebenfach höheres Unfallrisiko erlaubt?

Zum LIDAR:
Abgesehen davon, dass LIDAR-Sensoren sehr teuer und keine besonders langen Standzeiten zulassen, basieren alle Lenkassistenten auf Systemen mit künstlicher Intelligenz und diese KI wiederum ist der Versuch, die Funktionsweise des menschlichen Gehirns abzubilden. Und welche Sensoren hat Ihre eigene KI als Mensch dafür zur Verfügung? Richtig, kein LIDAR sondern Augen. Und es klappt doch ganz gut, nicht wahr? Es hat bisher jedenfalls für mehr als 100 Jahre Autofahren ausgereicht. Wieso sollte ein System, das Informationen wie ein Mensch verarbeitet, das nicht auch können?

Na ganz so einfach ist das nicht. Die Kosten für Lidar fallen, das mal als Randbemerkung. Genauso werden diese Sensoren immer zuverlässiger. Offensichtlich ist, dass der Mensch kein Lidar hat. Er hat aber auch kein Radar oder Ultraschall – trotzdem werden solche Sensoren (sinnvollerweise) in Teslas verbaut. Wollte ich nur den Menschen „nachempfinden“, reichten 2 Kameras und 1 Mikrofon aus. Wir wollen aber keinen Menschen, wir wollen einen besseren Fahrer.

Letztendlich basiert jedes dieser Systeme auf KI. Klar, die Tesla-Leistungen sind beeindruckend! Ich finde es klasse, was hier bereits mölich ist. Aber mal ganz allgemein: Das Ziel ist, die bestmögliche Sicherheit und damit Akzeptanz zu erreichen. Auch für Situationen, in denen ein Mensch nicht mehr in der Lage wäre, auszuweichen. Maschinen haben da einen Vorteil, sie reagieren wesentlich schneller und immer objektiv (sofern die Sensoren korrekte Daten liefern). Dafür verfügen wir über ein Gehirn, welches jeden heutigen Computer in den Schatten stellt. Wir sind unglaublich gut in Sachen Bilderkennung und „verstehen“ Situationen. Man kann uns z.B. nicht so leicht durch manipulierte Schilder usw. täuschen.

Die Lösung liegt also immer darin, das Fahrzeug möglichst schlau zu machen und mit möglichst exakten Daten zu füttern (triviale Erkenntnis). Und hier darf man sich schon die Frage stellen, ob Lidar die ganze Sache in speziellen SItuationen (von 99,9% redet ja keiner, das ist alles abbildbar) sicherer machen könnte. Denn nur das System mit Lidar verfügt über einen weiteren Informationskanal, über eine weitere Redundanz. In diesem Webcast von Innoviz gehen sie beispielsweise auf einige Situationen ein, die mit Kameras allein auch zukünftig Probleme machen können:
https://www.youtube.com/watch?v=yDwWIMy5rJ4&feature=emb_logo

Da schließt sich dann der Kreis zum Anfang. Warum nicht Lidar verwenden? Allein aus Kostengründen? Würde das die Akzeptanz fördern?

Ob der Tesla-Autopilot schon heute sicherer fährt als der Mensch ist nicht so eindeutig zu beantworten. Die bereitgestellten Zahlen vergleichen leider Äpfel mit Birnen. Dort, wo der Autopilot (als Assistenzsystem) hauptsächlich aktiviert ist, passieren auch so weniger Unfälle. Hier mal eine Analyse:
https://www.forbes.com/sites/bradtempleton/2020/10/28/new-tesla-autopilot-statistics-show-its-almost-as-safe-driving-with-it-as-without

Ich bin generell schon der Meinung, dass man mit Kameras allein eine höhere Sicherheit als der Mensch erreichen kann. Und es ist allen klar, dass Menschen Fehler machen. Das ist in die Rechnung aber offenbar eingepreist. An Maschinen stellt man viel höhere Ansprüche und hier müsste ja der Hersteller für Fehler haften. Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich automatische Fahrfunktionen durchsetzen. Meine Glaskugel sagt mir: Zuerst eine ganze Zeit lang Level 3 auf der Autobahn. Dann Level 3-4 auf Autobahn und festen Strecken in der Stadt. Bis Level 4/5 tatsächlich großflächig erlaubt wird (Akzeptanz), vergehen in meinen Augen noch ein paar Jahre.

Last edited 6 Monate zuvor by Max

Sehr guter Kommentar zum Thema Lidar. Ein Grund warum Tesla möglicherweise auf diese Technik verzichtet wäre, dass sie auf etwas gänzlich anderes setzen. Musk lässt momentan ein riesiges Netz an Sateliten im Weltall installieren. Möglicherweise, und das ist reine Spekulation, könnten die Teslas zusätzlich mit Daten aus dem Satelliten Netzwerk gefüttert werden? Wäre eine Möglichkeit die man diskutieren könnte. Wie zuverlässig das funktionieren würde kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt mir die Kompetenz. Was ich mir auch überlegt habe ist folgendes. Die Verkehrssignalisationen sind noch auf eine Technologie wie vor hundert Jahren ausgerichtet. Hier ist sehr viel Potential wie man das Autonome Fahren zusätzlich unterstützen und sicherer machen könnte. Statt Verkehrsschilder willkürlich und wild in der Gegend herum zu platzieren könnte man Normen aufstellen die den Autonomen Systemen bei der Erkennung helfen würden. Sogar Transponder sind eine günstige Möglichkeit mit den Fahrzeugen zu kommunizieren. Viele Daten könnten damit den Verkehr leiten und um Faktoren sicherer machen. Bei all dem bringt Lidar keinerlei Nutzen. Kameras Radar und Internet genügen dann vollkommen. So gesehen verstehe ich Tesla und auch andere übrigens, die auf diese Technik verzichten. Wir erleben gerade eine überaus spannende Zeit in der sich alles sehr rasant entwickelt. Hier gilt es offen zu bleiben und das grosse Ganze im Auge zu behalten. Tesla ist das bisher sehr gut gelungen.

Es hängt sicherlich viel mit der KI zusammen. Aber das Gehirn kann aktuell noch sehr viel mehr antizipieren was vielleicht passieren könnte.
Kameras sind Grenzen gesetzt. Wo kein Licht ist, kann die Kamera auch kein Bild verarbeiten. Ich weiß nicht was Tesla für Kameras verbaut, aber ich weiß was Kameras mit sehr hoher Empfindlichkeit kosten und die sind es nicht. Also was passiert wenn es dunkler wird? Richtig, die Belichtung der Kamera nimmt ab und die Unterschiede verschwinden im Dunkelrauschen der Kamera. Wir kennen das von Handys etc. Das ist Physik. Das kann ich kompensieren indem ich die Belichtungzeit erhöhe, was die Kamera aber langsamer macht, was im Verkehr nicht so gut ist. Da muss das System schnell sein. Übrigens ist es beim Menschen auch nicht viel anders: versucht mal einen Ball bei hellem oder bei Dämmerung zu fangen. Die Reaktionsgeschwindigkeit nimmt merklich ab.
Dazu kann bei schlechten Wetterverhältnissen immer noch eine Verdreckung der Kameras kommen usw. Leider ist bei uns in Europa das Wetter in der Regel nicht so toll wie in Kalifornien. Das sind alles so Dinge, die die Zuverlässigkeit eines Systems beeinflussen. Daher ist Skepsis durchaus angesagt. Wenn wir über Level 5 irgendwann mal reden, muss so ein System 100% zuverlässig sein, nicht 99%.

Last edited 6 Monate zuvor by KaiGo

Ja der Autopilot von Tesla ist gut, aber auch nicht mit abstand der beste. Die deutschen Systeme die auf dem Markt sind können ähnlich viel gutes. Meinfirmenwagen z.B. kann ach die Spurhalten und sehr zuverlässig den Abstand halten. Gesetzlich bedingt muss ich alle 30 sec. das Lenkrad anfassen. Ansonsten funktioniert das System sehr zufriedenstellend. Ausserdem erkennt mein System stehende Hindernisse im Gegenteil von Tesla. Da ist erst ein Modell auf einen umgekippten LKW aufgefahren.

Wie gesagt, der Autopilot ist gut aber nicht das Maß aller dinge.

„Erst“ würde ich zu einem halben Jahr nicht sagen.
Und kein Assistenzsysteme ist auf stehende, unbekannte Objekte ausgelegt und somit wird im Zweifel nicht gebremst.
Es hat schon seine Gründe, warum bei den Tests die aufblasbaren Hindernisse einem Fahrzeug nachempfunden sind und die Puppe bewegte Beine und Arme hat. Genau auf solche Objekte sind diese Systeme eben optimiert.

Und wie schwer
dürfen fünf Personen sein?
Der ID 3 kann sogar 20kg mehr zu laden. Das Lenkrad reißt auch nicht ab.

Last edited 6 Monate zuvor by Andre

Dafür aber die Tankdeckelbefestigung.

Oha, lieber Peter, ein angefressener VW-Fanboy?

Dass sich VW auf Marketing versteht, ist doch ein bekannter Hut. Aber, die Frechheit und die Arroganz mit der dieser Konzern agiert und dann immer wieder auf eine Begeisterung Anhängerschaft stösst, ist immer wieder erstaunlich.

Man sollte die Fakten so nennen, wie sie sind. Und dass man eine Sache immer von 2 Seiten aus betrachten kann, ist doch gut.

Und da ist Tesla ein gutes Beispiel? Heimliche Updates über Nacht inklusive Reichweitenverlust… damit war Tesla schon in den Schlagzeilen. Ich kann da keinen ethischen Vorteil erkennen… er wird auch nicht existieren. Gutmenschentum existiert weder da, noch dort.

Danke für den Artikel. War es aber nicht noch Michael Müller der die These aufgestellt hat mit dem „Halb so teuer“ wie ein Tesla? Ich kann mich auch täuschen. Dann sind einige Leistungsangaben in kwh angeben, dieses sollte kW sein. Ionity kann zwar 350kw, aber nur bei einem 800V System. Alle aktuellen Teslas können dort maximal 200kw laden (500A). Lediglich an V3 Supercharger gibt es mehr Ampere > 600 sodass ein Model 3 auf 250kw kommt.

Ich bin nicht sicher, ob Spezialist Alexander den Unterschied zwischen kW und kWh wirklich verstanden hat.

Was mich da schon lange wundert: CCS ist laut Datenblatt auf <500A spezifiert. Macht bei einem 400V System wie beim Model 3 also 400V x 500A = 200kW als maximal Leistung. Wie gehen dann 250kW? Ignoriert Tesla schlicht die CCS Specs?

Tesla ignoriert tatsächlich die CCS Spezifikationen. Würde sich kein deutscher Hersteller trauen da sowas wie DIN Normen zu Recht eingehalten werden.

Die Tesla SuC Technologie ist für 480V ausgelegt.

Ob max. 200kW oder max. 250kW ist eh nicht relevant. Nach dem Einkaufen am Samstag lese und beantworte ich noch emails auf meinem Smartphone in meinem Smartcar. Dann muss ich das zu Hause nicht auch noch tun.

Modernes Denken für mich heisst so oder so: „wer nicht fährt der lädt“: Zeitverlust = 0.
Von nun an werde ich keine Sekunde mehr an einer Ladestation vergeuden, die ich nicht gewinnbringend nutzen kann. BEV’s machen es möglich. Zukunftsweisend denken und sich richtig organisieren können.

Ich habe letztes Jahr zu 100% zu Hause (20cents 100% Wasserkraft), im Office(gratis), im Hotel(ohne zusätzliche Kosten), im Restaurant(ohne zusätzliche Kostn), beim Einkaufen(AC,gratis), bei Kollegen zu Hause an deren Ladestation geladen. Natürlich laden meine Kollegen ebenfalls bei mir zu Hause, ist ja klar.

So entsteht über die Zeit ein flächendeckendes Netzt, das seinesgleichen sucht und jegliches wie auch immer gelagertes Tanken nutzlos macht. So muss es sein.

Hallo Alexander,
Respekt für Deinen Idealismus im Umgang mit VW. Ich wünschte, es gäbe mehr Fachleute, die sich öffentlich-argumentativ auf Augenhöhe mit solchen Konzernen auseinandersetzen. Trotzdem befürchte ich, Dein Appell wird rückstandslos am arroganten skrupellosen kriminellen Wesen dieser Leute abperlen, wie an einer Lotusblüte. Für Profit/Geld tut dieses Management alles, wofür es von den blinden Konsumenten leider noch immer bestärkt wird (Verkaufszahlen). Insofern: Reib Dich nicht auf und danke für die vertieften Einblicke.
P.S.: bitte über Meister Musk und seine Philosophie (Umgang mit Mitarbeitern, Qualitätsaspekte ebenso kritisch verfahren

Wie ist E. Musk denn reich geworden? Durch gratis Wasserbrunnen in Afrika sicher nicht… Große Konzerne, auch Tesla, orientieren sich AUSSCHLIEßLICH an marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten und Zielen. Der Andreas aus xyz geht denen total am Allerwertesten vorbei…. ALLEN….UND GANZ SICHER!

In Deutschland geht das Model Y mit 59600 los. Und bietet auch ne anständige AHK, Allrad, Soundanlage, Autopilot der nicht lebensgefährlich ohne Vorwarnung aussteigt. Und der Kofferraum ist größer.

NOCH steht da ein Pseudo Preis wie in China zurvor auch. Denke der Preis wird nochmal gesenkt bevor es wirklich los geht.

NOCH steht da ein Pseudo-Preis wie in China zuvor auch.

Ja, denkbare Strategie: Mod.3 soll(te) ja auch noch verkauft werden!

Denke der Preis wird nochmal gesenkt, bevor es wirklich losgeht.

Denkbares Scenario: Spätestens mit Anlauf der Stückzahl-Produktion des Mod.Y in -D- wird dessen Preis und der des Mod.3 gesenkt … ?

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Und ein ENYAQ oder ioniq 5 oder EV6 ( letztere mit 800V Ladesystem) kosten weniger. Alle gibt es mit Allrad, und alle liegen mit großer Batterie bei rund 500Km lt. WLTP. So what? Zu dem AP sag ich mal nix… da reicht Google. (Tesla+Autopilot+Unfall)
AHK gibt es bei den obrigen ebenfalls, ab Werk. Soundanlage… ähhh die hat auch ein Polo…. und die klingen in den letzten Jahren durchaus gut. BumBumBum brauche ich nicht, aber meinen Gehörsinn schon.

Das ist ein hundskommuner Konkurrenzvergleich für Händler in Frankreich und/oder Belgien (Westschweiz eher nicht, weil es da keine staatliche Förderung gibt). Das hat sicher jeder Händler in diesem Bereich. Wenn es ein internes vertrauliches Papier wäre, wäre es nicht mit so aufwendigen Marketing-Bildern versehen. Ich denke mal, ein deutscher Händler hat ähnliche Dokumente in Deutsch.
Der Inhalt ist sehr vernünftig. Nur ein Tesla-Fanboy kann sich da erregen. Man spürt die Angst vor der Niederlage. Wo der ID.3 mit dem Tesla 3 angeboten wurde, sackte der Tesla 3 ein (in Norwegen auf die Hälfte des Vorjahres), wo der ID.4 angeboten werden wird, werden es alle Volumen-Teslas sehr schwer haben. Man muss nur mal all die amerikanischen YT-Videos mit ID.4-Tests anschauen. Haupt-Aussage: Der ID.4 ist das erste Familien-BEV für normale Leute und nicht für Freaks.

Wenn Mann die Realität ignoriert muß ich Dir und 49% der amerikanischen Bevölkerung wohl recht geben – wenn man jedoch Äpfel mit Äpfeln sprich Fakten vergleicht – dann eher nicht.
Lebe einfach glücklich weiter – in Deiner postfaktischen Welt.

Anhand von regionalen Unterschieden auf globale zu schließen ist nicht ganz richtig meiner Meinung nach. Tesla verkauft jedes Auto was sie auch nur produzieren können. Dabei können sie nicht alle Märkten mit riesigen Stückzahlen beliefern, da sie eben viele Märkte bedienen. Die ID3 wurden zu 100% in Europa verkauft, Tesla verkaufte ggf 15% der 500.000 in Europa. Liegt es daran, dass nicht mehr Leute eins wollen oder liegt es daran, dass nicht mehr Autos geliefert werden? Ich denke eher letzteres. Und was zählt für eine Firma eigentlich, regionale Zahlen oder globale Zahlen? Ich denke eher letzteres. Und meiner Meinung nach wächst die Nachfrage schneller als das Angebot an E-Autos. Somit wird jeder seine E-Autos loswerden.

Jan K.: Ich habe auf meinen Tesla genau 6 Wochen ab Bestellung warten müssen. Wie lange sind denn die Lieferzeiten bei VW?

Wie viele könenn sich einen Tesla leisten? 😉

Warte noch 2 Jahre, dann bekommst Du die Gebrauchten bei Aldi zum Einkauf geschenkt.

Unsinn.

In 2020 waren es 500.000.

Ich weil mir ein deutsches Auto zu teuer ist

Im Prinzip einverstanden. Aber in Norwegen hat der Tesla Tradition und die Leute konnten wirklich wählen. Sobald der ID.3 verfügbar war, haben sie diesen gewählt. Aber ich bin einverstanden, dass vorläufig noch jeder mehr oder weniger alle produzierten Fahrzeuge los wird und es daher schwierig ist, zu beurteilen, wer aufgrund des Fahrzeugs selbst erfolgreicher wäre.

Das ist auf den Punkt gebracht. Der Markt für BEVs ist gerade am explodieren und es hat Platz für viele Anbieter. Wer nun meint weil VW gerade mal in Deutschland (und nur dort und in Norwegen) mehr Autos verkauft hat werde Tesla verschwinden oder unbedeutend, der hat einen äusserst beschränkten Horizont. Weltweit hat der ID.3 bisher keine grossen Stricke zerrissen. Ob das noch passiert wird sich zeigen. Ich finde es sowieso dämlich wenn man anfängt die noch junge zukunftsträchtige Technologie mit Grabenkämpfen künstlich zu schwächen. Wichtig ist doch, dass die Verbrennerfahrer umdenken. Das gelingt nicht gut wenn wir untereinander Kriege anzetteln welcher nun das schlechtere Fahrzeug produziere.

Sehr interessante Fakten. Danke dafür. Wenn der Beitrag noch etwas weniger tendenziös geschrieben wäre, dann hätte ich noch mehr Freude dran gehabt.
Unabhängig von VW zeigt der Vergleich aber sehr eindrucksvoll, dass die E-Mobilität mittlerweile eine ordentliche Modellevielfalt hervorgebracht hat – und für jeden was dabei ist.
Tesla und allen voran Elon Musk gebührt dabei in meinen Augen wirklich sehr großer Respekt, denn ohne ihn wären wir heute nicht, wo wir mit E-Mobilität sind. Elon wird aber nun lernen müssen, dass der Massenmarkt etwas anderes ist, als die Nische. Dafür sehen wir ganz viele neue Modelle von anderen Herstellern. Möge das attraktivste Gesamtpaket die Herzen der Käufer gewinnen!

Wenn man immer die Verdienste von ‚Elon‘ erwähnt, sollte man einfach Renault (Zoe) und Nissan (Leaf) nicht vergessen. Die sind etwa gleich lang dabei und versuchten es von Beginn weg mit Massenmarkt-fähigen Fahrzeugen, obwohl das viel schwieriger ist.

Sind 500.000 Autos keine Masse? Und mit zwei weiteren Fabriken mindestens 1.000.000 in 2021?

Wenn jemand etwas lernen wird, dann unsere arroganten Ingenieure, die immer behauptet haben, wenn wir sie anfangen Elektroautos zu bauen, überholen wir Tesla im nu. Und nun?

Schlechte Software, ineffizient hoher Verbrauch und technisch hoffnungslos im Hintertreffen…
Und die Batterien, die den größten Anteil ausmachen kaufen wir zu. Herzlichen Glückwunsch.

  1. Auch Tesla lässt bauen ! Dieser mythos das Tesla Batterien selber baut hält sich leider hartnäckig.
  2. Die Software der anderen ist nicht übler als die bei Tesla, deren ständiges Rumgefriemel an der Software mit unendlich vielen Updates wo eins mal wieder besser geht und 5 Dinge dafür schlechter ist in meinen Augen definitiv kein Vorteil. Auch das Navi ist hoffnungslos veraltet(ohne Zwischenziele) Android Auto usw. gibts erst gar nicht. Auch in der Spracheingabe sind beispielsweise Mercedes mit ihrem MBUX meilenweit vor tesla, und wenn du dir mal ansiehst was für eine Hardware der neue Mercedes EQS mitbringt im April dann kann man von keiner Überlegenheit von Tesla mehr sprechen.
  3. Es ist Fakt das es bei tesla nicht mehr so einfach weiter laufen wird, die Konkurrenz schläft nicht, Tesla hatte Jahrelang ein Monopol un ddas ist jetzt vorbei, Audi kommt mit dem E-Tron GT, Mercedes bringt 3 neue, Opel, BW, Volvo und und und…Der ID.3 hat innerhalb von nur 3 Monaten in Europa mächtige Zahlen geliefert. Sieht man auch am Model S/x was kaum mehr gekauft wird, die Brötchen verdienen zur Zeit nur Model 3/Y.
  4. Technisch sehe ich Tesla schon lange nicht mehr so weit vorn, eher üble Scheinwerfer gegenüber der anderen(einfach mal ein Matrix LED Licht von Audi und Mercedes nutzen, dann weiß man sie schlecht das Licht ist) kein Head -Up Display, Regensensor weiterhin der absolute Schrott(da per kamera! und nicht per Sensor erkannt.. oder eben nicht erkannt werden soll)
  5. Schnelllader werden immer mehr… das Argument des Supercharger wird sehr bald nicht mehr zählen…https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/HandelundVertrieb/Ladesaeulenkarte/Ladesaeulenkarte_node.html schöne excel liste, da sieht man mal wie weit wir da mittlerweile in Deutschland sind.

Alles in Allem hat Tesla sicher hier und da noch die Nase vorn, aber von der immer wieder erklärten Dominanz sehe ich nix mehr, Tesla würde es gut tun auch mal in den Rückspiegel zu schauen 😀

Wieso müsst ihr eigentlich so verdammt empfindlich reagieren wenn man die Deutschen Autoindustrie kritisiert? Es ist nun mal Fakt, dass hierzulande viel zu lange gezögert wurde und immer noch wird den Trend hin zur Elektromobilität aufzunehmen. Auch das vielzitierte „wenn wir dann mal anfangen können alle einpacken“ hat bisher kläglich versagt. Niemand muss einpacken wegen eines Audi e-tron oder Mercedes EQC oder des ID.3/4 oder eines Porsche Taycans. Da ist nichts an diesen Fahrzeugen das überragend wäre, ausser vielleicht das Marketing Geschrei. Also ist Kritik durchaus erlaubt. Wer jahrelang austeilt muss auch mal einstecken können.

Man kann die Frage auch umdrehen. Es scheint bei bestimmten Personen zum guten Ton zu gehören, die Deutsche Autoindustrie zu kritisieren (und dabei nicht immer bei der Wahrheit zu bleiben). Da wird der Untergang herbeigesehnt oder was auch immer. Am Ende sollte man doch froh sein, wenn mehr BEVs auf die Straße kommen.

Ist doch uninteressant, was man kauft. Vorteilhaft ist, wenn man sich soweit informiert, dass man das eigene Anforderungsprofil definieren kann. Ein ID kann durchaus passen, Preise gibt Tesla vor, die Konkurenz orientiert sich daran, um optimale Absatzzahlen für CO2-Verrechnung zu erreichen. Selbst wenn bei VW Baugruppen für 500.000 BEVs p.a. zusammengekauft und zusammengeschustert werden könnten, egal was es kostet, spielt das doch keine Rolle. Wenn aber konzernweit nur 2Mio. p.a. Verbrennerabsatz wegfällt, Anlagen und Personal aber nicht zügigst angepasst wird, hat VW durchaus große Probleme. Tesla und viele chinesischen Startups sind in einer ganz anderen Situation. Sie fertigen zwangsweise bereits jetzt wirtschaftlich BEVs und Gewinne können Jahr für Jahr mit dem Absatz steigen. Mit Verbrennerabbau und imensen Stilllegungskosten von ganzen Fabriken sollten wir uns alle langsam auseinandersetzen, zumal alle Steuerzahler am Ende der Tage diese zu begleichen haben. Derzeit einziger Ausweg wäre, wenn China kpl. übernimmt – gefällt aber wohl Keinem hier.

Im Moment zahlt der deutsche Steuerzahler immer noch Dutzende von Millionen an Tesla, damit die wenigsten ein bisschen was an ihren BEV verdienen. Der Beitrag alleine ist schon ein Mehrfaches grösser als der Gewinn pro Fahrzeug und dann kommen noch alle anderen Vergünstigungen. Ich denke nicht, dass irgend ein anderes Land so viel an im Ausland hergestellte Fahrzeuge eines ausländischen Herstellers zahlt.

Wie kommt man denn auf so einen Gedanken ? Der Steuerzahler löhnt in der Realität immer noch kräftig für E-Mobilitätsverhinderungspolitik. Als Aktionär bin ich von Grünheide nicht angetan – als Deutscher sehe ich jegliche künftige Aktivitäten Teslas hierzulande als Segen, auch wenn unser wirtschaftlicher Selbstmord von dieser Firma alleine nicht verhindert werden kann.
Persönlich bin ich aber absolut davon überzeugt, dass die meisten Milliarden zum shorten von Tesla letztlich von den Verbrennerherstellern und somit dann doch von Privatpersonen / Steuerzahler kamen. Dazu hat aber natürlich nicht Tesla aufgerufen. In den 90zigern konnte man ein extrem erfolgreiches E-Fz von GM gemeinsam erfolgreich restlos eleminieren (war nicht von Nachteil für GM). Bei Tesla ging der Schuss nach hinten los. Hätte viele Fakten für Leute, die sich mit E-Mobilität ernsthaft und ganzheitlich auseinandersetzen würden, statt lediglich versuchen ein Hochglanzprospekt eines BEV zu verstehen.

Ja und an wem liegt das wohl?
Erfüllt Deutschland und seine Hersteller die seit 10 Jahren bekannten CO2 Werte nicht oder Tesla?
Auch scheinen hier einige besonders „gute Deutsche“ ein relativ schlechtes Gedächtnis zu haben – VW hat alle deutschen Bürger mit illegalen Abschaltautomatiken betrogen und im Gegensatz zu den Strafzahlungen in den USA nur minimal dafür Entschädigung bezahlt.
Nicht falsch verstehen 50 % meiner im Leben gekauften Autos waren Vws – erst im Golf und aktuell fahren wir bei maximalem Platzbedarf noch ein VW-Bus. Was wir mit diesem VW-Bus mit VW alles erleben mussten würde hier den Ramen sprengen – Ihr könnt ja mal in entsprechenden Foren das Thema elektrische Schiebetüren 2003 – 2006 eingeben -Ich habe die Konsequenz gezogen ich werde keinen VW mehr kaufen.

‚Deutschland oder Tesla‘, ist das eine Frage!
‚Deutschland oder USA‘ wäre eine sinnvolle Frage und ‚Tesla oder VW‘.
Ich denke nicht, dass die USA für den ganzen Jahrgang bessere CO2-Werte hinkriegt als Deutschland. Aber nur der deutsche Steuerzahler ist so masochistisch, einer USA-Firma 6’000 Euro pro Gefährt (bzw. 20’000 mit allen Vergünstigungen über die ganze Lebenszeit) zu bezahlen, obwohl das Gefährt mit seiner riesigen, irgendwo im Ausland produzierten Batterie schon von der Produktion her einen CO2-Fussabdruck mitbringt, für den es dann etwa 150’000 km fahren muss um ihn gegenüber einem effizienten Verbrenner abzustottern. Trotzdem kommt das Gefährt hier mit 0 (in Worten: Null) CO2 doppelt in die politische Rechnung und kann daher noch einmal verdienen (wieder vom deutschen Steuerzahler bezahlt) indem es diese fiktive 0-Rechnung als Zertifikate an andere Hersteller verkaufen kann. Diese Kuh würde ich auch melken, solange es irgendwie geht.

Schon wieder falsch, Deutschland kassiert erst mal von jedem aus USA importiertem Fz 10% Zoll, auf den Fz-Preis, auf den Zoll, auf den Transport und auf Versicherungen nochmal 19% Einfuhrumsatzsteuer. Sprich, gut 1/3 des Kaufpreises geht direkt an den Staat. Deshalb kommen Teslas jetzt etwas günstiger, möglichst über China nach Europa. Also bitte, etwas informieren, statt Wirtshausgeplapper verbreiten !

Das ist nun wirklich ein sehr schönes Beispiel eines uninformierten Nachplappernden. Die halb und Unwahrheiten hier zu wiederlegen ist mir zu dumm. Nur eines: Dein hocheffizienter Verbrenner hat schon mehr Umweltschäden angerichtet als ein BEV in seinem ganzen Leben bevor er auch nur einen Meter gefahren wurde.

Früher war ich absoluter VW Fan mit GTI, VR6, GTD und weiteren als Passat, Golf oder anderen. Ich war begeistert von Spaltmaßen, Technik, Design und Qualität. Dann wurde vor 15 Jahren dieses Bild plötzlich getrübt durch etliche konstruktive Fehler und einer katastrophalen arroganten teuren Werkstattbetreuung. Die VW Werkstatt war nicht mehr privat, sondern wurde von VW übernommen, dem Händler gekündigt. Danach kam viel Glas und Glanz, der Service war superteuer und schlecht.
Dann kam der Golf 1,4 TSI mit Turbo und Kompressor in Vollausstattung für über 30 TEUR ins Haus, welcher das Ende von VW bei mir einleitete. Das zwar anfänglich supertolle Auto, welches aufgrund derartiger Vergleiche wie hier im Artikel dargestellt angeschafft wurde, war eine einzige Katastrophe. Nach 60 tkm musste das Fahrzeug nach unzähligen Reparaturen mit einem kapitalen Motorschaden abgestoßen werden. Von den Kosten für Steuerketten Turbo, Kompressor, Auspuffanlagen-Wechseln weigerte sich VW jeweils immer die Kosten zu übernehmen, obwohl Garantie und Anwalt. Hinzu kamen dann noch etliche Elektronikprobleme bei einem Passat durch fehlerhafte Steuerteile und Kabelbaum. Dies gepaart mit dem arroganten VW Service war das Aus für VW. Es erfolgte ein Umstieg auf Koreaner, welche auf ganzer Breite überzeugten und später auf Tesla, welche absolut polarisieren.
Prinzipiell ist zwar ein Vergleich ganz nett, aber wichtiger sind Langzeitererfahrungen vieler und durchaus die Stammtischkommunizierung.
Im Vergleich fehlt mir Skoda mit Eniyaq, welcher meiner Meinung nach attraktiver daherkommt als der ID.4.

Petr Brigge: Um bei den Erfahrungen aus dem VW-Konzern zu bleiben: Meine Erfahrungen mit Skoda sind ähnlich. Nach weniger als 3 Jahren sind alle vier Türen durchgerostet. Gewährleistung wurde jedesmal mit anderer Begründung abgelehnt, u.a. damit, dass ich einen Kundendienst bei einer freien Werkstätte habe machen lassen. Schließlich ging ich vor Gericht, bekam recht und vier neue Türen.
Ein Jahr später sind die Kotflügel durchgerostet, von innen nach außen. Eindeutig ein Mangel, der unter die 12jährige Durchrostungsgarantie fällt, was mir auch die Werkstätten bestätigten. Skoda Deutschalnd hat wieder abgelehnt. Dann habe ich das Auto hergegeben und geschworen, nie wieder ein Auto aus dem VW-Stall zu kaufen.
Jetzt fahre ich Tesla und bin zufrieden.

Aber bitte eine Hohlraumversiegelung mit Mike Sander Fett machen lassen, wenn es ein Model 3 ist. Die S und X sind ja aus Alu, da ist es nicht so kritisch. Ja alle Hersteller sparen seit Jahren an der Hohlraumversiegelung, weil die Golf 2 und 3 Modele heute noch ohne Rost herum fahren. Und ein Auto älter 20 Jahre geht ja nun nicht.!

Im Vergleich fehlt mir Skoda mit Eniyaq, welcher meiner Meinung nach attraktiver daherkommt als der ID.4.

Aus VW-Sicht eher „verständlich“: Natürlich haben die Händler eh schon Angst vor Kannibalisierung von eAutos im eigenen Konzern … so z.B. auch mit dem avisierten (SEAT) Cupra el-Born:

https://www.elektroauto-news.net/elektroautos/cupra-el-born-vw-werk-zwickau-meb-plattform

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ein paar Fehler schleichen sich dann doch in dem Artikel ein. Insbesondere beim Vergleich mit dem Model Y wird einiges zugunsten Teslas beschönigt. (Man merkt, dass der Autor Aktien von Tesla hat ;))

Preis: Zum einen wird gesagt, das bei dem Model Y im Basis Paket alles preislich schon drin sei, vor allem wird der Autopilot hier genannt. Das dieser mal eben 7500 Euro Aufpreis kostet, wird mal eben nicht erwähnt. Dasselbe gilt für Farben, welche bei Tesla teuerer sind als beim ID. Wieso beim ID max soviel Aufpreis hinzukommen soll aber beim Tesla nicht, erschließt sich nicht wirklich.

Handhabung: Sicherlich Geschmacksache.

Vertriebsnetz: In der Pandemie sicherlich ein enormer Nachteil. Allerdings ist die ja hoffentlich auch mal vorbei. Viele ID3 Fahrer geben insbesondere das Vertriebs-und Servicenetz als Vorteil an. Demnach scheint es zumindest für einige Käufer einen Vorteil darzustellen.

Verfügbarkeit: Die ID 4 werden in Europa schon ausgeliefert. In den Niederlanden wurden sie auch schon an Kunden Übergeben. Insofern das nun gleichzeitig mit dem Model Y sein soll erschließt sich nun wirklich nicht :D. Die Fabrik ist noch lange nicht fertig und bei der Nachfrage in China nach dem Model Y ist auch nicht davon auszugehen, dass eine Menge davon nach Europa geliefert werden.

Zusammenfassend muss man leider feststellen, dass dem Artikel jede Objektivität fehlt und man doch sehr Tesla freundlich argumentiert…. Das Tesla inzwischen super Autos baut (abgesehen von er Qualität) steht natürlich außer Frage.

Viele ID.3-Fahrer [sp.] geben insbesondere das Vertriebs-und Servicenetz als Vorteil an.

Ja, nur ist das eben eine Moment-Aufnahme … wenn „der“ ID.3-Fahrer auch im laufenden 2021 feststellen sollte, dass immer noch kein wirkliches OTA-Update möglich, sondern für Software-Änderungen stattdessen ein zeitaufwendiger realer Besuch+Aufenthalt in der mehr oder weniger entfernten Werkstatt erforderlich ist, wird da ein größerer Teil womöglich auch anders denken!

Last edited 6 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Keine Frage, dass VW jetzt liefern muss ist klar. Wie gesagt, ich stelle ja auch nicht infrage das Tesla bei vielen Sachen momentan der Maßstab für EV’s ist. Allerdings denke ich das VW sich im punkto Software schon erheblich verbessern wird. Denn diesen Punkt haben sie ja schon erkannt und investieren massiv in der Richtung.

Primär ging es mir bei der Kritik eher darum, dass seitens des Autors VW unterstellt wird sie würden in diesen Punkten lügen. Handhabung und Vertriebsnetz sind nunmal Ansichtssache ob Vorteil oder nicht. Beim Punkt Preis und Verfügbarkeit ist der Autor eher bei einer Lüge als VW.

Sinngemäß:

[…] dass VW jetzt liefern muss ist klar. Wie gesagt, ich stelle ja auch nicht infrage, dass Tesla bei vielen Sachen momentan der Maßstab für EVs ist.

Vorab: Ich habe weder ein Fahrzeug noch gar Aktien des Einen oder Anderen!
Als jmd. der

  1. schon im 7. Jahr elektrisch (Kleinhersteller) fährt und
  2. aus dem techn. Bereich kommend anschließend IT studiert und in der Praxis begleitet hat …

schaue ich gern kritisch auf beide Seiten – für den VW ID.3 (der hier Thema ist!) bleibe ich klar bei meiner Analyse:

Wenn „der“ ID.3-Fahrer auch im laufenden 2021 feststellen sollte, dass immer noch kein wirkliches OTA-Update möglich, sondern für Software-Änderungen stattdessen ein zeitaufwendiger realer Besuch+Aufenthalt in der mehr oder weniger entfernten Werkstatt erforderlich ist, dann wird ein größerer Teil das Vertriebs-und Servicenetz womöglich nicht mehr so positiv beurteilen.
Damit unterstelle ich keine „Lügen“ von VW, sondern bin aufgrund der realen Multi-Rechner- und Zulieferer-Struktur des ID.3 eher nur äußerst skeptisch wg. des Realisierung-Zeitraums!

… und jetzt gern wieder rote Daumen geben, ich freue mich über jeden einzelnen!

Der Autopilot bei Tesla ist im Preis inbegriffen. Das selbständige Fahren, das in D überhaupt noch nicht funktionieren kann und darf kostet Aufpreis.
Wieso soll die Qualität bei Tesla nicht stimmen? Das sind doch Vorurteile und Gerüchte. Meiner kam fehlerfrei, was ich bei VW noch nie erlebt hatte.

Richtig aber meinte der Autor ja nicht. Den der „normale“ Autopilot ist ja nichts weiter als normale Fahrsicherheitssysteme, welche der ID auch hat. Ergo kein Vorteil.

Das Tesla bei vielen Autos Qualitätsprobleme hat, ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Wegfliegende Dächer oder abfallend Lenkräder sind sicherlich die Spitze und eher selten (auch wenn es bei einem über 60k teuren Auto nicht vorkommen sollte ;)) Was „normale“ Qualitätsmängel angeht brauch man sich ja nur mal bei YouTube Videos anschauen … Damit will ich nicht sagen, dass ein Tesla sein Geld nicht wert ist. Für mich persönlich ist es ein NO GO bei der Preisklasse aber wie der Absatz von Tesla zeigt, sehen viele das anders 😉

Das ist Falsch:

Der normale Tesla-Autopilot fährt im Prinzip allein, er lenkt selbst, bremst selbst und wechselt die Spur bei Blinkerbetätigung, weicht Hindernissen aus und macht selbstständig Notbremsungen.
Das macht er besser, als alle mir bekannten Mitbewerber. Das ist bei Tesla serienmäßig, kostet keinen Aufpreis und ist dem ID3 Lichtjahre voraus.

Das was Sie meinen nennt sich FSD (FullSelfDriving), wird als Extra bezahlt und bringt zusätzliche Funktionen, die aber in Deutschland sowieso nicht genutzt werden dürfen.

Übrigens, haben Sie schon die Berichte über die Qualität und die Spaltmaße des ID3 gelesen?

Last edited 6 Monate zuvor by A. Kosak

Ok, das stimmt wohl hier kann der Tesla Pilot anscheinend mehr. Kann es nicht beurteilen. Ob das im Alltag ein merklicher Vorteil ist, kann ich nicht beurteilen also lasse ich das mal so stehen 🙂

Das der ID 3 von der Qualität und insbesondere der Materialien im Innenraum nicht das gelbe vom Ei ist, bestreitet wohl keiner :D. Deshalb würde ein ID3 für mich auch nicht in Frage kommen. Aber ob man das mit zB abfallenden Teilen bei Tesla gleich setzten kann, weiß ich ja nicht 🙂 Beim ID 4 hat VW diesbezüglich anscheinend ja wesentlich verbessert, zumindest sehen das viele Tester (auch Tesla-Fahrer) so.

Abgesehen davon sollte man evtl. nicht vergessen, dass das MY im Durchschnitt vermutlich mindestens 20k teurer ist als der ID3. Insofern ist ein Vergleich etwas fehl am platz. Das ist so als wenn man im Verbrennervergleich einen Golf mit zb. einem Q5 oder so vergleicht. Ich erwarte einfach bei einem Auto was, wenn man es nicht in weiß und schönen Felgen haben will, deutlich über 60k kostet eine gute Qualität. Ich finde bei solchen Preisen sollte das selbstverständlich sein. Das andere den Focus auf andere Sachen setzten, ist ja ok 😉

Daniel: … weil es auch anders ist. Das sind einfach nur Vorurteile und Märchen. Und vielleicht steckt sogar die Autolobby dahinter. Frag doch mal die Leute, die selber einen Tesla haben. Die sind nahezu alle zufrieden und begeistert. Ich auch. Bei Autos deutscher Autokonzerne kann ich das nicht bestätigen (sh. mein Post weiter oben als Antwort an Peter Brigge).

Kann ich nur bestätigen. Ich bin mit meinem Model 3 super zufrieden.Würde Stand heute nichts anderes fahren. Aber es gibt immer Käufer die Probleme haben und die werden auch breit getreten und kommuniziert. Das in den deutschen Autowerkstätten auch viele Probleme sind und auch Mal nicht gelöst werden bei mehrfacher Reparatur wird nicht gesagt. Oder die Besitzer sind nicht so kommunikativ. Bei Tesla wird bei einem lockeren Lenkrad gleich eine Schlagzeile gemacht. Was ist mit den zig tausenden Rückrufen der deutschen und japanische Autos? Bremse oder Gaspedal klemmt. Probleme mit der Steuerkette und Airbag… Jeder sol kaufen was er will und wenn VW mit seimer Masche Erfolg hat OK. Ich muss es ja nicht fahren und freu mich weiterhin 0 Wartungsintervalle, geile Beschleunigung, geringer Verbrauch, gutes ladenetzt , frei Ladungen durch empfehlen, ständige Verbesserungen und Neuerungen durch 14 tägige kostenlose Updates auch Navi. Fahrt doch alle was ihr wollt. Es ist doch für jeden etwas dabei . Mir tun iPhone Besitzer auch leid , aber sie haben sich dafür entschieden und sie müssen damit leben das sie kein oneplus oder eine Matrix Powerwatch die niemals aufgeladen werden muss haben warum nicht. Nur wenn es schlechtere Produkte gibt weiß man das man was gutes hat.

Vergleichende Studie zur Qualität von neuen Fahrzeugen, Juni 2020:
Tesla ranks lowest on J.D. Power 2020 quality study, 250 problems per 100 cars – Electrek
Tesla als Schlusslicht mit 250 Problemen pro 100 Fahrzeuge.

Wieso wird bei einer positiven Beurteilung aus einer „0“ eine rote „-1“? Ich habe auf „Daumen hoch“ geklickt und es wird abgezogen?

Last edited 6 Monate zuvor by A. Kosak

Schauen wir uns an; könnte aber parallel dazu jemand anders ebenfalls bewertet haben.

Der Artikel geht an einigen Stellen von einer Beobachterperspektive statt einer Kundenperspektive aus. Was interessiert den Kunden in Frankreich die Verfügbarkeit des Model Y in den USA oder in China?

Außerdem ganz konkret, jetzt mal aus meiner Perspektive in Deutschland:

Ich kann einen ID.4 mit der brauchbaren Basisausstattung („Pro) diese Sekunde vorbestellen zu 35.820 EUR. Das ist der reale Preis, nach allen Abzügen etc. pp.

Ich kann ein Model Y mit der brauchbaren Basisausstattung diese Sekunde vorbestellen zu 59.600 EUR. Davon dürften vermutlich die 9.000 Umweltbonus abgehen, unter der Voraussetzung dass Tesla die 3.000 Euro Herstelleranteil noch abzieht.

Dann kann ich also den ID.4 für 36k kaufen, das MY für 51k, also für 42%. Das MY hat dann auch keinen Autopilot (dessen Nutzen in Europa eh sehr begrenzt ist im Vergleich zu den USA).

Die wichtigste Größe, nämlich die Reichweite, ist vergleichbar. Vor- und Nachteile gibt es punktuell bei beiden…

Ich – der von keinem von beiden die Vollausstattung kaufen würde – müsste mir also aktuell schon sehr überlegen, ob mir der Tesla die 42% Aufpreis wert wäre. Vermutlich nicht.

Das ist ein Verdienst von VW, hier ein attraktives Angebot in peto zu haben, das ich bei Tesla nicht bekomme.

In der ‚brauchbaren Basisausstattung‘ ist bereits alles drin, was es bei Tesla an Extras gibt. Inklusive eines Navis mit Internetanschluss und 15 Zoll Bildschirm, alle erlaubten Assistenten, Sensoren rundum (die beim Einparken nicht nur summen, sondern Entfernungen angeben), Rückfahrkamera, Allradantrieb, kabelloses Laden für Smartphones oder USB Anschlüsse.
Karosseriefarbe oder grössere Räder kann man wohl kaum als wichtig einstufen, wobei der id.4 Pro Stahlräder hat und das Y LM-Felgen und Kunststoffkappen darüber.

Im Grunde ist in der ‚brauchbaren Grundausstattung‘ des Y das Assistenz-Paket plus, das Infotainment-Paket plus, das Komfort-Paket plus, die AHK (880€ Aufpreis bei VW) und die Wärmepumpe (1.250€ Aufpreis) des id.4 enthalten.

Interessant wird der reale Reichweitenvergleich.

Die 6.000€ Umweltbonus können selbstverständlich beantragt und genehmigt werden, beim Teslapreis ist der Herstelleranteil bereits abgezogen.

Wenn der Herstelleranteil schon abgezogen ist, vergrößert sich der Abstand sogar noch 36k vs 54k. Infotainment, AHK etc. sind ja alles nett, aber wenn ich das nicht brauche, kann ich bei VW 18k Euro sparen. Bei Tesla ginge das nicht.

Und dank CarPlay auch im Pro bereits ist das nicht abstrakt, sondern ich brauche tatsächlich nicht die größeren Pakete.

Aktuell beträgt der Katalogpreis beim Y 52.620€ inklusive Umweltprämie und Liefergebühr zum Abholplatz. Hast Du diese Gebühr eigentlich beim Preis des id.4 berücksichtigt?

OK., wenn Du keine Extras, die möglichen Fahrleistungen, die echten Reichweiten, den Allradantrieb, die lange Garantie, die Zeit- und Geldersparnis wegen unnötiger Servicetermine, AHK für den Fahrradträger oder das super Ladenetz brauchst, ist der id.4 vielleicht wirklich für Dich die bessere Wahl.

Ein Teslafanboy gibt sich als VW Basher…. Was ist mit den anderen Herstellen in der Liste?
Wo sind die Falschbehauptungen? Macht Tesla mit seiner Qualitätssicherung Werbung?
Dieses Stųck Journalismus mutet schon etwas infantil an….

Schöner Vergleich auch wenn jeder Vergleich natürlich immer subjektiv ist. Am Ende wird aus meiner Sicht immer das Paket aus ordentlicher Beratung und Erfahrung mit dem Service bzw. Garantieabwicklung den Ausschlag geben. Das sehe ich Hersteller mit gutem Service im Vorteil, da werden auch eventuelle Nachteile bei Verbrauch und Ausstattung hingenommen. Wir sind von Daimler weg, weil der Garantie – Service nicht gut war und das obwohl das Fahrzeug nur bei Vertragswerkstätten gewartet wurde. Da fühlst du dich betrogen und ziehst die Konsequenzen, auch wenn das dann Geld kostet. So wird es auch VW erneut ergehen, wenn weiter der Kunde nicht für Voll genommen wird. Die Kunden werden immer mehr Erwachsen und können sich leichter über die Medien austauschen, da kann auch Tesla nicht vor weglaufen. So gesehen ist der Direktvertrieb auf die Dauer eventuell auch ein Nachteil, wenn bei den Händlern vernünftige Leute mit guten Informationen sitzen, dann können diese den Kunden halten.

Hallo, sehr ausführlich wie steht’s denn mit der Beratung bei Tesla zu allen anderen Anbietern?

[…] wie steht’s denn mit der Beratung bei Tesla zu allen anderen Anbietern?

These: Bei Tesla wird Interessierten zu einem der 4 Modelle geraten 😉 … bei „allen anderen Anbietern“ weitaus eher zu einem Verbrenner oder notfalls zu einem Plug-in-Hybrid!

Soweit jedenfalls meine Erfahrung als „stiller Begleiter“ bei einer Vielzahl von Kundenberatungen in den beiden letzten Jahren, zu denen ich hinzugezogen wurde – meine Stellungnahme gebe ich den Freunden gegenüber gern immer erst nach dem Ende des Verkäufergesprächs ab!

Es tut mir leid, lieber Alex, aber der ganze Bericht ist meiner Meinung nach wertlos. Ganz besonders sinnfrei ist der Brief an VW, die werden sich darüber nur amüsieren. Fahrzeuge zu vergleichen die 30.000 bis 73.000 Euro kosten ist absoluter Unsinn. Für VW mag das Sinn machen, denn die müssen den Markt beobachten und ihr Produkt platzieren.
Welche Frage stellt sich wohl ein potenieller Autokäufer als erste? Er fragt sich wie viel Geld er für ein Auto ausgeben kann oder will. Dann gibts da in der Regel noch einen gewissen Spielraum, aber dann ist es genug. Selten wird jemand der 40.000 Euro für ein Auto ausgeben kann dann plötzlich 60.000 oder sogar 70.000 hin legen. Ausnahmen gibt es natürlich, aber die müssen das Auto oft nach einem Jahr wieder abgeben, weil sie die Raten nicht zahlen können.
Wenn die Menschen tatsächlich so genau recherchieren würden, was das eine Auto besser kann als das Andere, warum werden dann so viele hässliche, leistungsschwache, unpraktische, preiswerte, viel zu teure, sparsame, oder besonders durstige Fahrzeuge gekauft?
Der Autokauf ist in erster Linie eine emotionale Sache und in zweiter Linie eine Frage des Einkommens. Erst danach kommen Dinge wie „was brauche ich“ oder „was ist sinnvoll“. Ganz wenige werden einen Tesla wegen der OTA-Updates kaufen. Wer auf BMW steht und es sich leisten kann kauft keinen VW. BMW-Kunden werden wohl eher zu Tesla wechseln, weil er die höchste Leistung hat, und wer bei 40.000 Euro am Limit ist, verzichtet auf die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit und kauft was passendes zum Geldbeutel.

Für mich ist das Ganze der berühmte Äpfel mit Birnen Vergleich, und was VW intern macht nennt sich glaube ich Marktanalyse.

Beim Golf wurden immer etwa 5% der Fahrzeuge ohne Extras geordert.
Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 30.000€, wärend der Grundpreis bei 20.000€ liegt.
Soviel zu den Grundpreisen von VW Modellen und Äpfel mit Birnen…

Der gesamte Tonfall des Artikels überrascht mich erstmal nicht. Innerhalb einer Woche kamen vom Autor zwei VW Artikel mit Frankreich Leaks und negativem Tonfall und ein Tesla Artikel aus der Gerüchteküche mit überschwänglichem Tonfall. Also so viel mal zur Objektivität.

Dass VW und alle anderen Hersteller sich Konkurrenz Produkte kaufen oder meist sogar nur übers Wochenende mieten und dann zerlegen ist ein offenen Geheimnis. Das ist mehr als üblich. Wenn das KBA so genau testen würde, wie die Hersteller die Konkurrenz hätten wir nie einen Abgasskandal gehabt.

VW muss seine Händler ordentlich schulen, richtig. Und ob man es glaubt oder nicht will die Masse der Kunden einen Ansprechpartner vor Ort haben. Wenn was nicht stimmt hat man den schneller am Wickel wie jemanden in der Tesla Hotline, wenn es die überhaupt noch gibt. Meint wirklich jemand das Verfahren wäre anders, wenn Tesla eine Kundenberatung hätte? Die Firma ist doch kein Heiliger und will letztlich so viele Autos verkaufen wie möglich. Genauso wie VW, BMW, PSA, Daimler und alle anderen.

Der Autopilot wird heute (welcher Kunde denkt denn beim Kauf an Funktionen die er vielleicht in 10 Jahren mal nutzen darf) vermutlich zindest vielen in Deutschland egal sein. Darf man ja eh nicht so nutzen wie es ein Autopilot suggeriert. Tesla hat mehr Wums, auch richtig. Aber über 200PS wird sich in einem Tiguan auch keiner beschweren. Bei der Höchstgeschwindigkeit hätte VW durchaus was draufpacken können, auf der anderen Seite sieht man doch selten einen BEV Fahrer mit 200km/h über die Autobahn brettern. Selbst der Audi Chef sagte kürzlich, er denkt dass ein Tempolimit kommen wird. Der Elektromobilität wurde es helfen. Und man muss sich dann fragen: Warum diskutieren wir über die Höchstgeschwindigkeit?

Verarbeitung? Wohl eher VW besser (was das MY aus Berlin kann, weiß man wenn es da ist). Bei Assistenzsystemen hat Tesla den Autopilot, VW hat den Travel Assist dagegen, aber z. B. auch HUD und Matrix-LED am Start, bei Telsa nicht zu bekommen. OTA Updates werden irgendwann in 2021 kommen. Also Momentaufnahme. Wie weit VW das Auto dann über die Updates noch weiterentwickelt werden wir auch sehen. Kann keiner vorhersagen, was da hinter den Kulissen vor sich geht. Über das Ladenetz werden wir uns in einigen Jahren hoffentlich auch nicht mehr unterhalten müssen, wenn es die Anbieter mit den Preisen nicht weiter versauen.

Man kann endlos weiter vergleichen, sicherlich. Letztlich soll halt der der ein Model Y haben will eins kaufen und wer einen ID4 haben soll einen ID4 kaufen. Mein Gott. Für mich persönlich kommt z. B. Tesla nicht in Frage. Die nächste Werkstatt ist 100km weg. Nein danke, kann immer mal was sein am Auto, dann will ich keinen Tag Urlaub nehmen müssen um zur Werkstatt zu fahren. So manche Modalitäten beim Tesla- Kauf stören mich halt auch. Meine persönliche Meinung, wenn andere es anders sehen, auch gut.

Last edited 6 Monate zuvor by KaiGo

Achja die Vergleiche mit den Umsatzwachstum bzw. Rückgang sind doch eine Milchmädchen. 2020 war ein großes Krisenjahr. Verbrenner (hat Tesla nicht) sind wegen der Wirtschaftskrise eingebrochen. Elektroautos wurden in Deutschland durch eine zweifache Erhöhung der Umweltprämie (Februar und Juni) von letztlich 4000€ auf 9000€ gepusht ohne Ende. Dann setzt Tesla 500.000 Fahrzeuge pro Jahr ab. VW hat 2019 (das letzte normale Jahr) fast 10 Millionen Fahrzeuge umgesetzt. So gehypt Tesla an der Börse auch ist, ihre Stückzahlen sind nach wie vor relativ gering.

Nokia hat in dem Jahr vor der Pleite noch Milliarden Umsatz gemacht.

Tesla verdoppelt seit Jahren alle 12 Monate die Stückzahl seiner Auslieferungen. Sie kennen das Spiel mit den Reiskörnern und dem Schachbrett?

Dumm für VW, dass das auch umgekehrt funktioniert…

Last edited 6 Monate zuvor by A. Kosak

Von 240’000 (2018) auf 368’000 (2019) macht mal 1.53.
Von 368’000 (2019) auf 500’000 (2020) macht mal 1.36.
Für die Verdoppelung ging es also ziemlich genau doppelt so lang, wie Sie erzählen.
Man kann auch sagen, die Zahlen sind ca. linear um 130’000 pro Jahr gestiegen.

Insbesondere wäre interessant, wie stark die BEV-Absätze von z.B. VW steigen. Sollten ja auch 50%+ sein.

Von 2019 auf 2020 über 100% Zuwachs (Verdoppelung).
Von ca. 90’000 auf ca. 200’000 (verschiedene Quellen nennen verschiedene Zahlen – auch Herstellung vs. Zulassung, etc.)

Womöglich habe ich auch einen Denkfehler. Aber bedeutet das nicht, dass VW auf dem „Zukunftsmarkt“ EV schneller wächst als Tesla? Bei den anderen Deutschen Herstellern ja analog.

Bei Nokia kann ich mich nicht daran erinnern, dass deren Smartphone-Absatz stärker gewachsen ist als der von Apple..

Ich habe nächsten Montag einen Termin mit meinem Tesla. Nach 5 Jahren muss etwas am Türgriff repariert werden.

Wo?

Bei mir zu Hause. Nennt sich „Tesla Ranger“ und kommt bei allen Problemen, die sich vor Ort erledigen lassen zu Hause vorbei, kostet übrigens nichts zusätzlich.
Den Termin habe ich in der Tesla App gemacht, hatte verschiedene Optionen zur Auswahl, war ganz unkompliziert.

Mein Tesla ist jetzt 5 Jahre alt und hat 135.000km auf dem Tacho. In dieser Zeit war ich nur ein Mal in der Werkstatt und zwar freiwillig, um vor Erreichen der 80.000km eine Inspektion machen zu lassen, weil danach für manche Dinge die Garantie vorbei ist.

Es ist vollkommen egal, wie weit die nächste Werkstatt ist, weil man, anders als bei VW nicht dauernd hinfahren muss. Inspektionen sind nicht vorgeschrieben und haben keinen Einfluss auf die Garantie.
Wenn man allerdings selbst für einfache Softewareupdates zur Fehlerbehebung in die Werkstatt muss, sollte man natürlich überlegen.

Last edited 6 Monate zuvor by A. Kosak

Mein Nachbar hat 4 Tage Urlaub verschwendet für seinen Model 3 und musste von Hannover nach Berlin fahren, alternative wäre Hamburg gewesen. Inzwischen gibt es auch hier einen großen Tesla Store.

Es gibt erst eine handvoll Tesla V3 Lader in Deutschland, bis die flächendeckend stehen kann der ID4 auch mit 170kw laden (bereits angekündigt).
Dein „Leak“ sind französische Schulungsunterlagen vom Volkswagen Vertrieb, selbstverständlich heben die nur Ihre eigenen Vorzüge hervor, maßgeschneidert auf den französischen Kunden. Wenn du objektive Vergleichstest haben möchtest, musst du Fachmagazine heranziehen und ggfs. selbst gegenüberstellen ob es mit deinen persönlichen Referenzen übereinstimmt.
Volkswagen ist sich seinem Rückstand durchaus bewusst, das ist aber kein Verkaufsargument mit dem man wirbt.
Ich gebe auch zu Bedenken, dass der durchschnittliche privat Neuwagenkäufer zwischen 50-60 Jahren ist ob sich hier das Vertriebsmodell durchsetzt bleibt spannend. Wenn man jetzt noch bedenkt das über 50% gewerblich finanziert oder geleast werden, kann ich mir kaum vorstellen dass die 2 Mausklicks zum Kauf dauerhaft ausreichen werden.

Es gibt erst eine handvoll Tesla V3 Lader in Deutschland, bis die flächendeckend stehen kann der ID4 auch mit 170kw laden (bereits angekündigt).

Für 2021 sind in Deutschland über 40 neue Standorte (50% Zuwachs) von Tesla angekündigt. Bei neuen Standorten werden immer auch V3 Ladesäulen aufgebaut.

Der Vergleich zeigt mal wieder ganz klar, der Hyundai Kona ist in Preis-Leistung und Effizienz das beste Elektroauto auf dem Markt. Auch hier sind die Daten fehlerhaft, auch der Kona lädt mit 11kW AC. Ein tolles und vernünftiges Auto, das in Deutschland jeden Zweitwagen und in vielen Fällen auch den „Erstwagen“ sofort ersetzen könnte.

In ein Auto, das derzeit ohne Fahrer auf dem Fahrersitz auf dem Highway fährt, steige ich nicht ein. ISO 26262 lässt grüßen und wie man oft mitbekommt scheint Tesla diesbezüglichen Entwicklungsaufwände lieber beim Feldtest am Endkunden auszulagern (Beta von autonomes Fahren, wobei eher Mercedes wenn dann die Software so benennen darf…).

Der Autor hat wohl wie viele schlechte Erfahrungen mit VW gemacht. Die kommen auch bei Tesla mit der Zeit. Bei den Absatzzahlen und den derzeitigen Käuferklientel fällt es nur nicht auf. Dieses ist derzeit mehrheitlich touchbegeistert oder sind Elektronik- statt Mechanikaffine. Wohingegen Touchscreen beim ID.3 (MEB) gar Golf 8 (MQB) attackiert wurde. Nicht jeder steht auf ein fahrendes Tablet oder den oft beobachteten Windschattensuchen hinter den LKW (insbesondere gerade zu Weihnachten bei Minusgraden beobachtet).

Wer glaubt, dass Stroma langfristig günstiger im Unterhalt sind, hat Kapitalismus nicht kapiert. Derzeit sind es nur Kampfpreise eines neuen weniger regulieren, ausgelutschten Marktes. Strom, Werkstätten und Behörden werden schon Wege finden Geld zu machen. Und wenn es nur der TÜV für 500€ ist, da soviel autonomes Fahren und derart viel Hochvolttechnik nunmal Kontrollaufwand bedeuten. Werkstätten werden sich die Sicherheitsmassnahmen bei der Zwei jährlichen Runde bei Hochvolttechnik auch teuer bezahlen lassen. Ein Update gibt es derzeit noch umsonst. Mal sehen wie es in 10 Jahren aussieht, wenn hinter jeder SW Gesetzesauflagen unterschiedlicher Nationen stehen. Apple und Android gab es auch einst alles umsonst. Ebenso ist die Steuer für den Straßenbau und es glaubt ja wohl keiner, dass wenn alle Stroma fahren die wenigeren Einnahmen die Kosten der Infrastruktur decken. D.h. auch die Steuern werden steigen bis das Niveau das aktuelle für Diesel und Benziner erreicht. Daher im übrigen die aktuelle Überlegung die Steuer anhand der Fahrzeuggröße statt dem Hubraum zu gestalten (mal darüber nachgedacht).

Ich bin für Stroma, aber dieser Artikel verkennt vieles und ist nicht objektiv.

Last edited 6 Monate zuvor by David

Wird Herr Voigt eigentlich nach Zeilen bezahlt? Es ist nervig einen Artikel zu lesen, in dem alle möglichen Auffassungen und Spekulationen mehrfach wiederholt werden.

Ein AutoVerkäufer ist kein AutoTester. Deshalb heißt der Ausbildungsberuf auch: AutomobilKaufmann. Neben der angemessenen Präsentation des Fahrzeuges, besteht seine wesentliche Aufgabe darin, den Kunden zu einem Abschluss zu bringen, also das Fahrzeug für den Kunden nach dessen (vermeintlichen) Bedürfnissen entsprechend erschwinglich und bezahlbar zu machen.

Man sollte sich von der Vorstellung verabschieden, dass man in der aktuellen Phase der Markt-Einführung von Elektroautos bei den etablierten Konzernen fundiert über Elektromobilität beraten wird.

Das gilt auch beim Verbrenner. Wenn Sie sich als Kunde halbwegs über die Fahrzeuge informiert haben, die sie in die nähere Wahl ziehen wollen, werden sie in der Regel über deutlich mehr Detailwissen verfügen als der AutoVerkäufer. Der AutoVerkäufer wird von sich aus auch keine Vergleiche zu anderen Modellen ziehen. Wenn Sie als Kunde diese Vergleiche ziehen, wird er in der Regel ausweichend antworten.Wenn er sehr geschickt und gut ist, wird er ggf. versuchen herauszufinden, wie sie als Kunde ticken, und dann positive Argumente seines Fahrzeuges anbringen.

Jedem Kunden steht es frei, sich die Mühe zu machen, vergleichbare Daten Tabellen für die Fahrzeuge aufzustellen, für die man sich interessiert. Insofern ist die Tabelle, die sich hier von VW wiedergegeben wird eine gute Grundlage für eigene Benchmarks.

Diese Stellungnahmen sind ja fast zum lachen, wenn sie nicht zum weinen wären. Tesla und VW machen einen Krieg gegen sich in Frankreich…….
Renault und PSA wird s freuen….

Ich frage mich was dieses ständige VW Gebashe soll. Keine Frage Tesla baut coole Autos und ohne Tesla würden die deutschen Autobauer auch nicht so viel Energie in den Wandel zur E-Mobilität gesteckt haben. Aber letztendlich kaufen die Kunden aus dem Bauch heraus, was sie schön oder praktikabel finden. Ich wollte ein E-Auto haben und habe mir einen E-Up gekauft. Vom Fahrspaß ist das Ding super, wenn auch nicht mit der Beschleunigung eines Teslas gesegnet. Und nach Jahren des Kombi fahrens bin ich ehrlich gesagt froh, wieder ein kleineres Auto fahren zu können. Man findet so viel einfacher einen Parkplatz zwischen all diesen adipösen SUVs, die liebend gerne mehr als nur einen Parkplatz belegen. Etwas in dieser Größe bietet Tesla gar nicht an. Und ein Modell Y muss sich ein Käufer auch erstmal leisten können. Es wird genug Leute geben, denen die Spezifikationen des ID.4 völlig reichen. Und sich den deswegen kaufen werden. Ich kenne genügend Leute denen dieses OTA Feature völlig egal ist. Die sogar meinen, dass sie am Liebsten ein Auto ohne diesen ganzen Schnickschnack haben würden. Das Auto muss für sie nicht online sein. Und je weniger elektronische Helferlein um so besser. Könnte natürlich sein, dass sie nach einer Probefahrt in einem Tesla nach ausprobieren des Autopilots völlig geflasht wären und ihre Meinung ändern. Aber der deutsche Autokäufer ist doch eher konservativ. Zu guter Letzt: die Fähigkeit des „Full Autonomous Self Driving“ ist für mich das letzte Feature, was mich vom Kauf eines Fahrzeuges überzeugen würde. Warum? Ich bin der Meinung, wenn Autos in der Lage sind selbst zu fahren, dann brauche ich mir so einen Klotz gar nicht mehr ans Bein binden. Dann würde ich mir einfach mit dem Handy eins rufen, wenn ich eins brauche. Mobility as a service. Warum soll ich mir Gedanken dazu machen, wann das Auto zum TÜV muss, unterwegs mir einen Parkplatz suchen und bezahlen müssen, Platz auf meinem Grundstück verschwenden, mich über Kratzer im Lack aufregen, wenn ich mir bei Bedarf so ein Gefährt einfach rufen kann? Und zwar passend zum Anwendungsfall. Mit der 2 Sitzer Kabine zum Baumarkt, mit dem Transporter zurück. Ein Privat PKW taugt dann nur noch zum angeben.

Was die Softwarequalität bei Tesla angeht kann man nur sagen, dass die zerschossenen Flash-Speicher bei älteren Modell S ziemlich teure Anfängerfehler sind. Jeder der ernsthaft mit Flash-Speicher hantiert weiß, dass diese mit der geschriebenen Datenmenge altern. Also sollte man gut darauf achten, dass man möglichst wenig Daten da reinschreibt, vor allem, wenn es der Hauptspeicher von dem zentralen Steuergerät ist. Für solche Datenmengen, die sie da reingeschrieben haben hätten sie einen weiteren leicht zu wechselnden Speicher wie eine SD-Karte nehmen sollen (vielleicht in einem Automotive tauglich entwickeltem Gehäuse). Oder einfach weniger wegschreiben. Natürlich ist bei solchen Patzern OTA zwingend erforderlich. Ich will damit jetzt nicht die Softwareprobleme bei VW schönreden, nur bei Tesla ist eben auch nicht alles Gold was glänzt.

Wie auch immer. Ich bin gespannt, welches Fahrzeug ich mir als nächstes kaufen werde. Könnte ein deutscher Tesla werden, vielleicht auch ein VW Aero, vielleicht auch von einem anderen Hersteller. Ich bin da nicht sehr Markentreu. Der e-Up hatte für meine Bedürfnisse sich gegen den Zoe Preis/Leistungstechnisch durchgesetzt. Vorher wollte ich Jahrelang einen Zoe haben. Dann hatte VW beim E-Up den Preis gesenkt und die Reichweite nahezu verdoppelt. Dann war die Entscheidung ziemlich schnell gefallen. Trotz antikem Zeigerinstrument im Up und nettem Display im Zoe. Rund 10.000 Euro Differenz muss man sich erstmal schönreden. Und das ist bei ID.4 und MY nicht anders.

Farnsworth

Ich fahre seit 10 Jahren Tesla und sicherlich kann ich Ihnen bestätigen, dass auch Tesla nur mit Wasser kocht und nicht Alles Gold ist was glänzt. Habe mich nie auf diesen Standpunkt gestellt.

Sie haben ganz recht, viele auch ich kaufe ein Auto aus dem Bauch heraus, weil mir irgende etwas an einem ganz bestimmten Auto so gut gefällt.

2001 habe ich mir den einzigen BMW gekauft, der mir optisch auch heute noch gefällt, den Roadster Z3 ( einen der Letzten den BMW in USA zusammgesteckt hat ). Atlanta Blau, so wie ihn 007 im Film „Golden Eye“ gefahren ist. Weil er mir so sehr ans Herz gewachsen ist, behalte ich ihn ( eingestellt ohne Nummer ) in der Garage als OldTimer.

2011 habe ich mir aus ganz bestimmten Gründen den Tesla Roadster gekauft. Mehr darf ich hier nicht mehr erzählen, sonst bekommt Herr Mark Müller wieder das Herkammerflimmern.

2019 habe ich mir das Tesla Model 3 aus ganz bestimmten Gründen kauft. Diese sind.

1) Es verkörpert die Vision und die Mission von Tesla
to accelerate the world’s transition to sustainable energy
Für mich heisst das, dass wirklich Alle Hersteller angehalten sind mit zu arbeiten.

2) Eine für mich sehr akzeptable Reichweite. ( sehr wichtig )
3) Eine Energieeffizienz, die mit Anderen an der Spitze mithalten kann. ( extrem wichtig )
4) Ein Touchscreen, der als die zentrale Eingabeeinheit dient. ( sehr wichtig )
5) In diesem Zusammenhang ganz wichtig: OTA updates. ( sehr wichtig )
6) Ein futuristisches, aerodynamisches Design ( sehr wichtig )
7) Eine Vegane Innenaustattung ( sehr wichtig )
8) Destination Charging DeC an sehr vielen Kokationen weltweit. ( extrem wichtig )
9) SuC Netz ist flächendeckend für die langen Touren ( um die Welt vorhanden und wird laufend ausgebaut. ( sehr wichtig )
10) Eine moderne via Smartphone handhabbare Service – Kundenbeziehung ( sehr wichtig )
11) Keine tausend Knöpfe im Cockpit. ( sehr wichtig )
12) Eine Community ( Swiss Tesla Owners Club ) und auch eine weltweit vernetzte Forward Looking Community, die einfach mal etwas Querdenkt und nicht nur immer in der Vergangenheit schwelgt.

Ich könnte da noch vieles mehr aufzählen. Sind halt meine Schwerpunkte. Andere haben Andere. Völlig legitim.

Aber wenn ich Ihren Text so lese, werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie einfach so aus dem Bauch heraus ein Gegenpunkt zum Artikel setzten wollen. Ist ganz legitim und auch so für mich in Ordnung.

Wenn ich den Konflikt mit Tesla und der ICE Community weltweit so nachverfolge, dann kommt mir das Gandhi Zitat in den Sinn:
zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich,dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du

In dieser Woche gab es eine Reihe von Artikeln, die Reaktionen auslösten, die mich nur fassungslos machen.

z.B. der Artikel, „Schon 2022 könnte ein 25,000 USD Stromer vom Band laufen; unterhalb Model 3″. Als so generell positiv eingestellter Nomalbürger, dachte ich: „Toll das Tesla auch mal daran denkt, ein kleineres Auto zu bauen. Gleichermassen hatte ich dasselbe Gefühl beim ID.3 und ID.4. Ich habe Volkswagen damals viel Erfolg gewünscht und tue es auch heute noch. Ich tue das gleichermassen zu jedem anderen Hersteller, der BEV’s produziert.

Aber mein Gott, nur schon ein Artikel, dass Tesla 2022 so ein BEV anbieten könnte, vielleicht auch etwas später, löste eine Entrüstungswelle aus so dass man meinen könnte in Deutschland gehen die Lichter aus. Mit Ausnahme von einigen gut informierten Kommentatoren, ein Zeter und Mordio Gebrüll, kann nicht sein, darf nicht sein, wird eh nie sein.

Dann kommen da noch die ewigen Erbsenzähler, so wie kleine Buben auf dem Schulhof, „Wer hat mehr Abziehbilder von Maradona“. Bis Ende 2021 habe ich 2 Bilder mehr als Du.

So das arogante und überheblich „Wie sind die unbestrittenen Autoweltmeister gestern/heute/in Zukunft“. Das wichtigste Autoland und danach kommt lange nichts mehr.

Ist doch völlig klar, dass VW in nützlicher Frist vielleicht doppelt so viel BEV’s verkaufen wird als Tesla. So what? Wäre ja armselig, wenn in über 100 Fabriken weltweit stets weniger produziert würden als in 2 Teslafabriken weltweit. Von mir aus kann VW 5 mal oder 10 mal so viele BEV’s bauen wie Tesla. Das war ja genau die Intension von Tesla zu Beginn.

Hey Leute, es ist doch dem Klima egal, ob 500,000 BEV’s von Tesla und 5.5 Mio BEV’s von VW kommen, oder 1.5 Mio von Tesla und 4.5 Mio von VW? Nein fast danz Deutschland ist in einem kleinkarierten, infantilen Kleinkrieg festgefahren. Das ist doch Alles so nutzlos.

Als Schweizer schaue ich dem Ganzen zu und kann nur den Kopf schütteln.
Die meisten Artikel wollen doch etwas Positives bewirken

Vielen Dank an die Redaktoren Sebastian, Michael ua.

Aber nein, halb Deutschland, so scheint es muss Alles zuerreden und bis auf den Sankt Nimmerleinstag auf die Probe stellen. Am Ende wird und muss Deutschland Autoweltmeister bleiben, das steht fest.

Hey Leute denkt doch mal ein klein wenig in die Zukunft.
Wenn ich auf Touren wie der WAVE Trophy mitmache, dann darum, um der Bevölkerung Elektromobilität mit BEV’s näher zu bringen. Und der Organisator Louis Palmer ( 1. Mensch, der in einem Solarmobil um die Welt gefahren ist; von der UNO honoriert wurde ) legt stets grossen Wert darauf, dass möglichst die ganze bestehende Fahrzeug Palette zum Zug kommt, etwas das ich sehr schätze. SO MUSS DOCH UNSER DENKEN SEIN !!!

Reisst Euch doch endlich mal von dieser doofen Zahlenklauberei los. Bringt doch nix.
Am Ende zählt doch nur, schaffen wir es als Gemeinschaft die Beschleunigung dieser Transion zur Nachhaltigen Energie ( unter Anderem auch mit der Elektromobilität ) noch vor der grossen Klimaveränderung zu meistern.

Jeder wird ein Stück des Kuchens abbekommen. Die einen etwas mehr, die anderen etwas weniger. Wichtig ist, dass wir das Ziel, wo wir hoffentlich Alle hin wollen im Auge behalten.

Nur wer zu spät kommte den bestraft das Leben

Nun ja, der Deutsche an sich hat immer was zu meckern 😉

Für mich klingen diese Artikel von Alexander etwas aufgeplustert. VW böse, Tesla gut. Und da in seiner Personenbeschreibung steht, dass er Tesla Aktionär ist hat das ein Geschmäckle.

Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt mir ein M3 zuzulegen. Schon weil ein Tesla ein Understatement ist. Es ist DAS zukunftsweisende Auto. Auf der anderen Seite aber auch ein großer Haufen Geld nur für einen fahrbaren Untersatz. Ich habe mich dazu entschlossen das Geld in naher Zukunft lieber in eine PV-Anlage auf dem Dach, die Hausdämmung und eine moderne Heizungsanlage zu stecken. Schwanke da noch zwischen Wärmepumpe, Mini-BHKW oder evtl. sogar Brennstoffzellenheizung. Denn mit dem e-Up (und unserem Twizy) bin ich schon sehr effizient unterwegs.
Mobilität ist eben nur ein Baustein beim CO2 Footprint.

Tesla baut gerade ein Werk in Deutschland. Cleverer Schachzug. Denn dadurch ist Tesla demnächst auch „Made in Germany“ und dadurch fällt ein Stammtischargument schon mal weg. Deutsche Zulieferer machen längst Geschäfte mit Tesla. Und es ist für die Deutschen Hersteller ein Ansporn sich mehr anzustrengen. Dass Tesla mal ein „Big Player“ wird habe ich bemerkt, als die die Gigafactory gebaut haben. Die bauen da nichts als die größte Batteriefabrik der Welt. Woher wollen andere Hersteller mal eben ihre Batterien beziehen um da zu aufzuholen, dachte ich mir damals.

Ein Tesla wäre schon ein sorgenfreies Automobil. Große Reichweite, problemloses Supercharger Netzwerk, dieser ganze Assistenz-Schnickschnack. Feine Sache.

Meinen E-Up habe ich seit einem halben Jahr. Ich habe ihn genau auf einer Strecke auf Hin- und Rückfahrt DC geladen. Sonst nie. Zu 95% lade ich zu Hause. Ein größerer Akku wäre bequemer, aber Geldverschwendung, da ich ihn ja offensichtlich nie nutze. Im Alltag lade ich den Akku nur auf 70%. Wenn ich Langstrecke fahre, fahre ich mit Tempo 100 auf der Autobahn. Einfach um weiter zu kommen. Im Sommer hatte der Up bei dem Tempo 320km Reichweite.

Ich fahre nun auch bewusster Auto. Wir sind im Sommer mit Freunden zu einem Ausflugsziel gefahren. Das Navi sagte, dass die 125 km lange Strecke über die Autobahn 5Minuten schneller sei als die 87km lange Strecke über Land. Weil ich auf der Autobahn max. 100 fahre habe ich mich für die Landstraße entschieden und war sogar 5 Minuten schneller da als der Freund. Und ich hatte die schönere Strecke, die so schön kurvig war und durch die Beschleunigung fast so viel Spaß gemacht hat, wie mit dem Motorrad.
Ich wette mit einem M3 wäre ich aus Bequemlichkeit auch einfach Autobahn gefahren (weil es eben geht) und hätte unterm Strich mehr Energie verbraucht.

Letztendlich ist es aber so, wie Sie sagen. Ich sehe täglich mehr E-Kennzeichen an mir vorbeifahren und freue mich jedes Mal. Ganz egal, ob da ein Tesla, Renault, Opel, Peugeot, Hyundai oder VW an einem lautlos vorbeirollt. Es werden einfach immer mehr Fahrzeuge, weil es immer mehr Modelle für die Masse gibt. Und indirekt ist das Elon Musk zu verdanken. Ohne ihn wäre es nicht so weit gekommen.

Farnsworth

Ja, der Artikel ist etwas one-sided.
Mein Kommentar bezog sich nicht nur auf die Kommentare für diesen Artikel sondern auch auf viele andere in gewissen vorangegangenen Artikeln, wie eben die Ankündigung eines kleineren Tesla Modells.

Nochmals, ich persönlich finde wir sollten uns viel mehr darum Gedanken machen wie wir die Elektromobilität, insbesondere die BEV’s, noch mehr beschleunigen können ( Mission von Tesla ), sodass die Waage noch eher zu Gunsten der Nachhaltigkeit kippt. Ich meine, das ist ganz zentral.

Klar, Wettbewerb muss sein aber immer unter dem Motto Leben und Leben lassen.
Für mich heisst das, wir haben eine grossartige Chance gemeinsam dieses Jahrzehnt, das einen enormen Technologieschub bringen wird, dafür zu nutzen eine Hebelwirkung zu erzeugen, dass diese Beschleunigung endlich einmal so richtig Fahrt aufnimmt.

Tesla wirkt da wie ein Booster, der Alle, und das meine ich auch so, wirklich Alle mitreissen könnte. Eine ganz neue Denkweise, wie wir an die Dinge herangehen und zwar in einem grösseren Kontext.
Energie und Wirtschaft, mit den Schwerpunkten

  • Erneuerbare Energie,
  • Energieeffizienz
  • Kreislaufwirtschaft

Dabei muss gelten:

  • Die Preise, die wir für unsere Produkte bezahlen müssen endlich die Ökologische Wahrheit abbilden.
  • Auf dem Weg dorthin soll die soziale Komponente lauten, grosse Schultern tragen mehr dazu bei diese Ziele zu erreichen.

Archimedes sagt: Give me a lever long enough and a place to stand and single handed I can move the world.

Auf meinem Blog habe ich die genauen Motive zusammengefasst, warum ich damals meinen Tesla Roadster gekauft habe und dass ich eine ganz bestimmte Message mit diesem Auto transportieren will.
https://electricbluetesla.org/about-us/markus-doessegger/

Also, freimütig muss ich zugeben, dass die Tesla Autos und deren Ausprägung für mich zu einem Transportmittel einer Message geworden sind, um die Leute zu motivieren an einer neuen kreativen Zukunft mitzugestalten. Dabei erwähne ich immer, dass wir uns immer noch in einer Pionierphase befinden, und es deshalb umso spannender ist diese neue Zukunft mitzugestalten.

Klar wird derjenige, der heute schon die meisten Produktionsstätten von Autos hat auch die Chance haben das grösste Kuchenstück abzubekommen. Und das wird sicher in den kommenden Jahren nicht Tesla sein, sofern sich die herkömmlichen Hersteller nicht plötzlich anders besinnen, was ich nicht erwarte. VW dürfte sicher ganz vorne mit dabei sein. Alles Andere wäre beschämend. Wünsche also viel Erfolg dabei.
Start-Ups werden sich ihr Kuchenstück ebenfalls ergattern.

Nun, ich finde es toll, wie Sie Ihre Mittel hin zur Nachhaltigkeit effizient einsetzen. Den Twizy finde ich eines der coolsten e-Autos, bin ihn selber auch in der Umwelt Arena in Spreitenbach (CH) gefahren.https://www.umweltarena.ch/

Meine Mutter (92) kann ich aber verständlicherweise nicht mehr in meinem Tesla Roadster einquartieren, so dass ich daneben jetzt halt ein Tesla Model 3 habe, das ich Ende 2018 gegen den BMW 530d (10 Jahre, 30’000km, 20’000 Schweizer Franken) meines Vaters eingetauscht habe. Darin muss sicher meine Mutter, meine Frau, eine Pflegerin und ich sowie der Rollstuhl Platz haben, wenn wir eine Ausfahrt machen.
Obwohl meine Frau den Roadster ober cool findet, möchte sie auch gerne mal für 1 Woche in die Berge fahren. Und wer die Platzverhältnisse im Tesla Roadster kennt (Kofferraum=120Liter – Ladekabel und vielleicht noch ein Verlängerungskabel) und sich vorstellen kann, dass Frauen immer etwas mehr Gepäck bei sich haben möchten, ist das Model 3 schon OK. Ich habe bis jetzt noch immer ein Hotel mit Lademöglichkeiten gefunden. Liegt meistens auf der Grand Tour of Switzerland https://www.myswitzerland.com/en-ch/experiences/experience-tour/car-motorcycle-grand-tour/
Kann ich nur empfehlen.

Nun noch ein paar Worte zu Tesla. Ich brauche mir keine gefackten YT Videos reinzuziehen, um zu wissen, dass bei Tesla gar nicht immer Alles im Lot ist. Und das sage ich als begeisterter BEV Fahrer und Kunde von Tesla.
Sie müssen sich das so vorstellen:
2010 gabe es an der Pelikanstrasse in Zürich den einzigen Showroom in der Schweiz. 1 Verkäufer, den Jochen Rudat, der mir auch den Roadster verkauft hat, und neben dem Showroom eine durch Glasscheiben abgetrennte Werkstatt mit 2 Mechanikern und einer max. Kapazität von 3 Tesla Roadstern. Und das für die ganze Schweiz. Bestellung der Roadster per Telefon, Auslieferung von Jochen Rudat persönlich vor die Haustüre. Das Ladekabel, 10A 1-phasig. That’s it. Sonst nichts ausser dem Nummernschild und dem Homologationspapier. Fragen ? Kunde help-yourself. Vor dem Kauf habe ich einen Roadster Owner zu Hause angerufen, was seine Erfahrungen so sind. Positive Antwort. Also habe ich allen Mut zusammengenommen und mir mit meinem eigens über Jahrzehnte ersparten Geld einen Electric Blue Roadster gekauft. Ich muss aber hier auch gestehen, dass ich als Backup meinen BMW Z3 Roadster noch behalten habe. 3 Jahre Garantie auf die Batterie (54kWh), den Motor und das Power Elektronik Modul (PEM). Carosserieteile sollten noch 10 Jahre vorhanden sein. Öffentliche Ladeinfrastruktur=0. High Power Connector für Tesla Roadsters=1 pro Service Center = 1 in der ganzen Schweiz. 1 HPC von einem Roadster Owner gekauft und beim Heidi Hotel installiert. Dann nur noch HPC’s in privatem Besitz. Das wars.

Das war der Moment, als wir den Tesla Club Schweiz gegründet haben, um uns selber beizustehen. Tja, die Situation hat sich sicher sehr gebessert, aber das Personal und die Standorte der Service Center sind natürlich noch nicht wie wir uns das von den herkömmlichen Herstellern gewohnt sind. Und ich kann Ihnen auch sagen, dass sehr Vieles nicht immer so ganz unbeschwert mit Tesla über die Bühne geht. Thema Flash Speicher der Model S/X, wie von Ihnen bereits erwähnt, und Anderes natürlich auch. Ich nehme an, dass Sie etwas von Elektronik verstehen.

Ich habe nie bei Tesla gearbeitet und habe/hatte auch nie Tesla Aktien. Ich hatte keine finanzielle Unterstützung von Tesla bei meiner Reise um die Welt, aber ich hatte einen 24/7 Kontakt zu meinem Service Manager in der Schweiz. Und Tesla hat bei Problemen mit dem Roadster, wo auch immer ich war und auch an Wochenenden, alles daran gestzt mich so schnell wie möglich wieder auf die Strasse zu bringen und das habe ich bisher noch bei keinem Autohersteller erlebt.

Wünsche Ihnen viel Spass mit dem E-Up und dem Twizy sowie viel Erfolg beim Ausbau Ihres Heimes.

Schöne Grüsse und bleiben Sie gesund.

Wenn Sie mich schon wieder namentlich erwähnen, dann darf ich hier auch noch anfügen, was ich auf der Homepage Ihres Tesla Clubs soeben gesehen habe (ohne Herzflimmern aber mit tiefem Ruhepuls): Da sind 30 Teslas auf einer Passstrasse gleichzeitig aktiv das Klima am schützen ;-). Da lob ich mir Ihren Namensvetter, der in den 70er Jahren mein Vorbild war und mich dazu veranlasst hat, dass ich inzwischen den Murtenlauf auch schon ein gutes Dutzend mal absolviert habe – ökologisch korrekt, aber nicht als Sieger wie er.

Ein Bekannter arbeitet im größten ID-Zentrum der Welt. Der wird früh vom Kleinbus abgeholt und zur Arbeit gebracht. Alles autonom. Wo gibt’s sowas in Deutschland und Sonst wo?
Ob ich das im Privatbereich benötige oder möchte, kann ich verneinen.
Der ID4 als Weltauto läßt mich laut lachen.

Last edited 6 Monate zuvor by Quaster

Warum wird immer alles schwarz-weiß dargestellt?

Ich fahre selbst aktuell einen VW Tiguan und möchte auf ein E-Auto umsteigen. Der VW ID.4 und der Tesla Model Y sind meine engere Auswahl. Nachdem ich mich seit Wochen gründlich informiert habe, sehe ich beim VW klare Vorteile beim Lichtsystem, Dämpfung/Federung und der Minimierung von Fahrgeräuschen. Der Tesla punktet mit besserer Ladegeschwindigkeit, Beschleunigung, Software und Potential der Assistenzsysteme.

Plakativ würde ich sagen VW=besserer FahrkomfortTesla=bessere Software und besserer Lademöglichkeiten.

Am liebsten hätte ich eine Mischung aus beiden Fahrzeugen. Im Moment gibt für mich das Superchargernetzwerk von Tesla den Ausschlag. Das ist für mich (persönlich) – zur Zeit – das stärkste Argument von Tesla.

Gruß Marel

Sehe ich genau so

Und erst wenn du einentesla bestellst weißt du wie der aktuelle Stand ist. Da wird doch Monatsweise was verändert und verbessert. Plotifh hast du doch ein Luftfahrwerk, Doppelverglasung, bessere und oder neue Scheinwerfer. Bei den traditionellen kommt ein Facelift alle paar Jahren Tesla reagiert schnell auf Mitbewerber oder Kundenwünsche. Also wenn es ein y sein soll warte ab bis zur Bestellung . Beim id4 wird sich bis auf Software erstmal nichts ändern

Klasse Artikel. Beschäftige mich nun seit längerem mit dem Thema E-Auto und kann alles nur bestätigen. Schwanke derzeit auch zwischen ID4 und Tesla, wobei die Fakten derzeit eindeutig pro Tesla sind. Traue VW nicht zu, dass sie die derzeitigen Mängel und Nachteile kurzfristig in den Griff bekommen.

Als jemand der sich generell für Elektromobilität interessiert ist der Beitrag echt eine Zumutung. Ich kenne die Seite „elektroauto-news“ nicht, aber der Artikel scheint scheint ein Lobeshymne auf Tesla zu sein. Als Autor sollte man sich doch überlegen möglichst objektiv zu bleiben.
Das ist ganz normales Marketingmaterial, bereitet jedes Unternehmen für ihren Vertrieb so vor. Warum fühlen sie sich dadurch persönlich angegriffen? Und warum versuchen sie zwanghaft jeden Punkt gegen das Tesla Model Y zu entkräften? Auf die anderen Modelle gehen sie überhaupt nicht ein.

Der Tesla „Autopilot“ und seine Schwächen werden immer wieder ins Feld geführt, wenn man dem Tesla böse will. Aus meiner Sicht nicht relevant. Die letzten Updates haben ein gutes ACC erzeugt, dem vielleicht noch die Verkehrszeichenerkennung auf Autobahnen fehlt. Viel wichtiger ist jedoch die Ladeinfrastruktur! Ich bin in den letzten 4 Monaten knapp 10.000 km mit meinem Tesla M3 gefahren. Durch die Verfügbarleit von Superchargern und Ladestationen, die mit ADAC/EnBW Karte genutzt werden konnten, habe ich diese Fahrten absolut entspannt genießen können. Ladeinfrastruktur ist für mich heute >50% der Kaufentscheidung. hh

Ich habe eben einen ID.4 1st Max gekauft und merke folgendes an:

  • Autopilot: Die Assistenten des ID.4 Max Version entsprechen weitgehend dem Autopiltoten von Tesla, lediglich der automatische Fahrspurwechsel bei der Annähung an ein vorausfahrendes langsamers Fahrzeug fehlt. Nur fehlt VW die Verwegenheit, das ganze Autopilot zu nennen. Wozu das führt, hat man ja in den USA mit einem geköpften Teslapiloten gesehen,
  • Preise: Beim ID.4 1 st Max gibt es de facto keine Aufpreise – da ist alles drin und dran; vom Massagesitz mit Memory Funktion, sämtliche Fahrassistenten, Wärempumpe, elektronische Fahrwerksregelung, Head Up Display bis zum Panoramadach und der elektrisch absenkbaren Anhängerkupplung.
  • OTA Funktion: die ist natürlich auch bei VW drin.
  • Motorisierung: Wer eine „verrückte“ Längsbeschleunigung will, der ist bei Tesla sicher richtig, Wer aber ein fahrdynamisch extrem sicheres, wendiges und gleichzeitig komfortables Fahrzeug möchte, der ist beim ID.4 vor allem mit der elektronischen Fahrwerksregelung DCC sicher wesentlich besser als in jedem Tesla aufgehoben. Und wnn man schon unbedingt 300+ PS braucht, dann bitte auf den ID.4 GTX warten.
  • Wärmepumpe: Gibts die überhaupt im Tesla ? (VW geht hier den senstaionellen Weg der CO2 WP, die im Gegensatz zu den üblichen Treibhausgasintensiven WP extrem klimafreundlich ist.
  • CO2 Neutralität: VW verspricht bilanziell klimaneutrale Produktion und hat tasächlich eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, diese umzusetzen (ist leider nicht so bühnenwirksam wie 3,0s 0-100, aber für viele die ein e-Auto kaufen , viel wichtiger)
  • Schallisolation: glaub nicht, dass da Tesla mithalten kann
  • Service: Wer mal einen Unfall mit einem Tesla hatte und bis zu 3 Monate auf die reperatur seines Wagens gewartet hat, der wird sicher keinen Tesla mehr kaufen. Selbst Kleinigkeiten, wie ein kaputtes Hecktürenschloss bei einem X, dauern oft Wochen bis zu deren Behebung. Da lob ich mir VW, wo ich innerhalb kürzester Zeit und im nächsten Umkreis eine Werkstatt finde, die die Sache in Ordnung bringt.
  • Ich denke, dass der ID.4 sich sehr gut verkaufen wird, jedenfalls bin ich extrem begeistert.

Ihr Kommentar ist aber auch gar nicht einseitig geprägt.

Halten Sie vielleicht VW Aktien ? Nur so ein legitime Frage.

Dennoch, ich lasse mich hier nicht schon wieder als „verückten“ Längenbeschleunigungs Dödel abstempeln, nur weil ich Tesla fahre. Diese herablassende Art Andere so quasi als „deplorable“ zu bezeichnen folgt einer gewissen Arroganz.

Nebenbei, ich hatte schon mal ein Problem mit meinem Tesla in Edinburgh Schottland. Es war ein Samstag Nachmittag. Am Sonntag Abend, hat Tesla einen Transport nach London organisiert. Am Montag Morgen, hat der Service Manager dort mein Auto in Empfang genommen und 2 Tage später konnte ich nach Hause in die Schweiz fahren.
Notabene hatte ich alle 3h Kontakt mit dem Service Manager in London. Und das noch zu Zeiten, als es in Grossbritannien genau 1 Service Center (London) gab. Ich hoffe Sie haben nie einen Unfall, und wenn Sie einen hätten, dann hoffe ich, dass Sie mindestens in gleicher Manier oder noch viel besser behandelt werden wie ich vor 8 Jahren schon bei Tesla.

Freimütig gestehe ich auch hier, dass bei Tesla noch so manches im Argen liegt und Andere vieles ebenso gut oder manchmal auch besser können, wenn ich mal nur den BEV Sektor betrachte.
Würde Ihnen ebenfalls gut anstehen, nicht war ?

Wieviel Zeit hatte VW noch seit der Gründung am 1937, um in Deutschland, also auf heimischem Boden, sein Netz an Service Zentren aufzubauen ? Was ist das nur für ein Vergleich zuTesla !!!

Dennoch viel Freude mit dem ID.4, sicher ein sehr gutes Fahrzeug, wie Sie es beschreiben.
Mir macht der ID.4 auch einen guten Eindruck und hoffe wie Sie, dass er sich möglichst gut verkauft.

accelerate the world’s transition to sustainable energy

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Der größte Vorteil des ID.4 ist seine Zuladung.

Während im Model 3 und model Y keine 4 Erwachsene mit 100kg reinpassen, passen in den ID.3 locker 5 Erwachsene + Gepäck.

Model Y ist ein Spaßauto genauso wie Model 3.

Vielleicht zeigt dieser Artikel ganz einfach auf, dass sich das bisherige Händlersystem mit der Einführung der reinen Elektromobilität im Prinzip schon bald selbst überlebt hat…

Lt. Tabelle wusste VW also nicht, dass es den ID.4 auch als Allrad gibt? Die Motorleistung (wenn genutzt) macht bei einem E Auto keinen Sinn. Auch so etwas weiß man bei VW, schneller fahren kann auch ein ID.4, es ist aber totaler Unfug! TESLA hat Probleme mit den neuen ( Eisenphosphat) Batterien aus China, ein Händlernetz existiert quasi nicht, der Autopilot steuerte mehrfach Autos in Unfälle, und neben schief eingebauten Heckklappen spart man sogar an (eigentlich lt. GESETZ) vorgeschriebenen Fahrlichtschaltern, Probefahrt nur mit Mietwagen und technische Daten zu Brutto/Netto Akkukapazität oder Ladeverlusten gibt es nur aus Versuchen angagierter YouTuber. Der Tesla ist ein gutes E Auto, keine Frage, aber der Stein der Weisen noch lange nicht. Meine Meinung: Wäre ich E. MUSK, ich hätte Pipi in der Hose würde ich sehen, wie gut die ersten, reinen Elektroplattformen europäischer Automobilmarken sind. Dabei möchte ich erwähnen dass Tesla viele Patente freigegeben hat, um die E Mobilität zu unterstützen. Auch für die Konkurrenz! Hierfür kritikfreie Anerkennung…!

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