VW Konzern beherrscht europäischen Elektroautomarkt in 2020 – ein Fazit

VW Konzern beherrscht europäischen Elektroautomarkt in 2020 - ein Fazit

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

727.927 Elektroautos sowie 606.466 Plug-In-Hybride in Europa – so lautet das Fazit zum europäischen Elektroautomarkt in 2020. Beherrscht wurde dieser hierbei ganz klar vom VW Konzern. Diese brachten im vergangenen Jahr die meisten reinen E-Autos sowie elektrifizierten Fahrzeuge – E-Autos + Plug-In-Hybride (PHEV) – auf die Straße. Lediglich der Daimler Konzern konnte sich außerhalb des VW Konzerns einen weiteren ersten Rang sichern. Den für die meisten abgesetzten Plug-In-Hybride im Gesamtjahr 2020.

Nachfolgend betrachten wir gemeinsam den europäischen Elektroautomarkt 2020 im Detail. Als Basis hierfür dienen die Zahlen von Automobil-Analyst Matthias Schmidt aus Berlin, welcher das Gesamtjahr 2020 in seinem letzten Report ausführlich begutachtet hat. Die Rede wird im Bericht von elektrifizierten Fahrzeugen – E-Autos & PHEV – sowie Elektroautos als auch Plug-In-Hybride für sich betrachtet sein. Dies nur vorab als Info, um die Daten entsprechend einordnen zu können.

Plug-In-Hybrid- und E-Auto-Zulassungen auf Herstellerseite

Nachfolgend betrachten wir, wie sich Elektroauto- und PHEV-Anteil auf Herstellerseite verhalten. Welcher Hersteller mehr auf Teilzeitstromer oder Vollstromer setzt und wie der Anteil an den Gesamtzulassungen des jeweiligen Herstellers bis Ende Dezember 2020 aussehen. Dabei rückt, wie eingangs bereits erwähnt, vor allem der VW Konzern, als auch Daimler in den Fokus. Da beide Unternehmen eine besondere Stellung am europäischen Elektroautomarkt in 2020 eingenommen haben.

VW Konzern – Europas Marktführer bei elektrifizierten Fahrzeugen und reinen E-Autos

Ende 2020 blickt Europa auf den VW Konzern als Marktführer, sowohl für die Anzahl abgesetzter reiner E-Autos, als auch die Summe aus PHEV und E-Autos, welche man auf die Straße gebracht hat. Dabei ist es durchaus erwähnenswert, dass innerhalb des Konzerns beides Mal die Marke Volkswage diesen Rang für sich vereinnahmen konnte. Blickt man auf die absoluten Zulassungszahlen zeigt sich, dass sich VW für knapp zwei Drittel der gesamten E-Auto-Zulassungen im VW Konzern verantwortlich zeichnete. In Summe brachte es der Konzern auf 173.943 Stromer sowie 121.453 Teilzeitstromer oder 295.396 elektrifizierte Fahrzeuge.

Gemessen am gesamten Absatz des Herstellers machten eben diese elektrifizierten Fahrzeuge einen Anteil von 12,1 % aus. Aufgeteilt in 6,5 % E-Autos sowie 4,5 % PHEV. Am gesamten europäischen Elektroautomarkt konnte der Konzern somit 22,1% Marktanteil für seinen Absatz verzeichnen. Betrachten wir nun die Marken des Konzerns im Detail. Hier zeigt sich, dass die Marke VW führend bei E-Autos (108.839 Einheiten) ist und es bei PHEV auf 41.569 Fahrzeuge brachte.

Sicherlich wäre das Ergebnis bei VW noch besser ausgefallen, wenn der ID.3, VWs erster Stromer auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) früher auf den Markt gekommen wäre. Erst im September eingeführt wurde er noch 2020 an 56.500 Kunden übergeben. Hinsichtlich der Plug-In-Hybride hatte nur Konzerntochter Audi die Nase mit 43.595 Einheiten vorn; bei E-Autos reiht sich Audi mit 34.993 Exemplare auf Rang zwei im hausinternen Vergleich ein.

Skoda blickt auf ein starkes PHEV-Jahr mit 17.421 Einheiten, reine Stromer folgen mit 11.431 Einheiten. Porsche seinerseits sieht sich in puncto Absatzverhältnis beinahe gleichauf. Teilzeitstromer bringen es auf 12.055 Einheiten, reine E-Autos auf 11.311 Exemplare. Ein ähnliches Bild, mit geringeren Absatzzahlen, zeigt sich bei Seat. 7.369 E-Autos treffen auf 6.638 Plug-In-Hybride. Lediglich Bentley steuert null E-Autos zum 2020er Gesamtjahresabsatz bei, dafür aber 175 PHEV.

Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz dem VW Konzern weiter auf der Spur

Im Verlauf von 2020 hat sich gezeigt, wie die RenaultNissanMitsubishi-Allianz Stück für Stück vom VW Konzern von der Spitze des Marktes vertrieben wurde. Und dennoch ist das Ergebnis Ende des Jahres mehr als vorzeigbar. Wirkt der Absatz von E-Autos und Plug-In-Hybriden beim VW Konzern beinahe ausgeglichen, wird die Differenz der Allianz beim Absatz der eigenen Fahrzeuge doch deutlicher. In Summe brachte man es auf 135.537 Stromer, sowie 43.204 Teilzeitstromer – in Summer somit 178.741 elektrifizierte Fahrzeuge. Dies sicherte der Allianz einen Marktanteil von 13,4 Prozent.

Gemessen am eigenen PKW-Absatz, der geringer als beim Marktführer ausfällt, zeigt sich der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge mit 16%. Dieser setzt sich zusammen aus 12,2% Elektroautos sowie 3,9% PHEV. Führende Rolle innerhalb der Allianz nimmt Renault für sich ein. Diese haben alleine 102.020 vollelektrische Fahrzeuge im Jahr 2020 zum Ranking beigesteuert, sowie 16.825 PHEV. Die anderen beiden Marken positionieren sich noch schärfer. Nissan brachte es auf 31.738 Stromer, keine Teilzeitstromer. Mitsubishi lediglich auf 57 vollelektrische Fahrzeuge, sowie 26.379 Plug-In-Hybride. Dacia erstmals im Ranking Ende des Jahres aufgeführt zeigt sich ähnlich wie Nissan nur mit E-Autos, in diesem Fall 1.722 in der Zahl.

Daimler auf Rang Eins an Europas Elektroautomarkt – bei Plug-In-Hybriden

Einen Jahresendspurt par excellence hat sicherlich der Daimler Konzern hingelegt. Dieser konnte Ende Dezember 2020 den ersten Rang an Europas E-Automarkt in Hinblick auf abgesetzte PHEV für sich verzeichnen. In Summe brachte man es auf 105.667 Exemplare, allesamt beigesteuert von Mercedes-Benz. smart hingegen steuerte 26.681 Stromer zum Ranking bei, Mercedes-Benz seinerseits 17.726 Einheiten.

Summiert man diese Absatzzahlen auf zeigt sich, dass der Daimler Konzern 44.407 E-Autos sowie 105.667 teilelektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße bringen konnte. Rund 20,7% des eigenen Gesamtabsatzes waren elektrifiziert: 6,1% voll- und 14,6% teilelektrifiziert. Zum europäischen Elektroautomarkt trug Daimler 11,2% bei und bezog somit nicht weit entfernt von der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz seinen dritten Rang am Markt.

Verschiebung der Stellung am europäischen E-Automarkt auf den hinteren Rängen

Knapp dahinter, mit 10,2% Anteil an Europas E-Automarkt landete die BMW Gruppe. Bei dieser fiel der Jahresendspurt geringer aus, als man es von Daimler sehen konnte. Dies führte dazu, dass man Ende 2020 auf 38.649 E-Autos sowie 96.066 PHEV zurückblicken konnte. Gemessen am eigenen Absatz waren 16,7% der Fahrzeuge elektrifiziert, davon 4,8% voll- und 11,9% teilelektrifiziert. Innerhalb der Gruppe steuerte BMW den Großteil der Teilzeitstromer (82.668 Einheiten) bei; bei den Stromer war im Vergleich zu MINI kein allzu großer Abstand vorhanden. BMW brachte es auf 22.579 und MINI auf 16.070 Einheiten.

Die Hyundai Gruppe – bestehend aus Hyundai und KIA – reihte sich Ende des Jahres deutlich weiter hinten im Ranking ein, als es unterjährig der Fall war. Ende des zwölften Monats brachten es die beiden Hersteller auf 94.981 Stromer sowie 36.412 Plug-In-Hybride. Auch hier zeigt, sich ein deutliches Plus von E-Auto- gegenüber PHEV-Zulassungen. Den Löwenanteil an E-Autos steuert Hyundai mit 56.817 Einheiten bei; KIA seinerseits konzentriert sich auf PHEV (31.224 Einheiten). Am eigenen Absatz gemessen bringt man es auf 18,2% Fahrzeuge mit Stecker; davon entfallen 13,2% auf Stromer sowie 5,1% auf Teilzeitstromer. Am gesamten Stecker-Markt in Europa ist man mit 9,8% beteiligt.

PSA platziert sich mit einem ähnlichen Verhältnis von E-Autos zu PHEV direkt hinter der Hyundai-Gruppe. Dort sind ebenfalls die Stromer (94.981 Einheiten) gegenüber den Teilzeitstromer (43.493 Einheiten) im Vorteil. Betrachtet man die Zulassungszahlen im Detail, zeigt sich, dass Peugeot rund 43.176 E-Autos sowie 22.032 PHEV zum Gesamtabsatz der Gruppe beigetragen hat. Die Gruppe an sich blickt auf eine 7% Elektrifizierung des eigenen Absatzes – 4,3% voll- / 2,7% teilelektrifiziert. Am europäischen Gesamtmarkt beansprucht man 8,5% Anteil für sich. Neben Peugeot trägt vor allem Opel zur E-Offensive von PSA mit 19.081 E-Autos bei. Bei DS (11.403 Einheiten) und Citroen (5.938 Einheiten) stehen eher die Teilzeitstromer im Fokus.

Branchenprimus Tesla folgt mit einer 100% Elektrifizierungsquote des eigenen Absatzes, bei rund 7,3% Marktanteil hinter der PSA-Gruppe. Rein für Europa betrachtet brachte es der Elektroautohersteller auf knapp unter 100.000 abgesetzten E-Autos. 97.791 Fahrzeuge, um genau zu sein. Es reiht sich daraufhin Volvo Cars ein – bestehend aus Volvo und Polestar – diese zählten fast nur PHEV: 82.916 bei Volvo sowie mittlerweile 89Zulassungen bei Polestar, welche wohl auf den Polestar 1 entfallen. Des Weiteren konnten 4.626 reine E-Auto-Zulassungen bei Volvo, sowie 9.749 bei Polestar verzeichnet werden. Mehr als jedes dritte Fahrzeug (35,0%) wurde übrigens mit einem Stecker zugelassen. Was zu einem Anteil von 7,3% am europäischen Gesamtmarkt führt.

Ford blickt seinerseits „nur“ auf eine Elektrifizierung des eigenen Portfolios von 4,2%. Wobei hier vor allem die PHEV mit 25.360 Einheiten deutlich hervorstechen. Bei den reinen E-Autos zählt das Unternehmen gerade einmal 291 Exemplare im Gesamtjahr 2020. Der Anteil am europäischen Gesamtmarkt fällt mit 1,9% daher nicht gerade überraschend gering aus. Jaguar Land Rover präsentiert sich eher ausgeglichen, wobei Jaguar für die Stromer (13.368 Einheiten) und Land Rover für die Teilzeitstromer (10.756 Einheiten) verantwortlich scheint. Gemeinsam landen die beiden Marken bei 1,8% “Steckeranteil” am Gesamt-PKW-Absatz in Europa.

Die dahinterliegenden Ränge haben wir nachfolgend nochmals aufgelistet. Spielen aber allesamt derzeit noch keine „Kriegsentscheidende Rolle“ am Europäischen E-Automarkt.

  • FCA – 6.416 E-Autos / 7.784 PHEV
  • SAIC/MG – 13.093 E-Autos / 179 PHEV
  • Mazda – 8.941 E-Autos / 0 PHEV
  • Toyota/ Lexus – 335 E-Autos / 5.568 PHEV
  • Honda – 3.880 E-Autos / 0 PHEV

Quelle: Matthias Schmidt – The European Electric Car Report West European Market Intelligence – Edition 12.2020 Full Year

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „VW Konzern beherrscht europäischen Elektroautomarkt in 2020 – ein Fazit“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
40 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

DIe Europäer haben anscheinend nichts gelernt aus den Diesel Skandal und kaufen den VW weiterhin das ist unglaublich denn ich werde sicher keinen VW kaufen egal ob Verbrenner oder Elektroauto

VW produziert, wie alle deutschen Auto-Hersteller, für den Europa- und Weltmarkt. Wenn der/die eine oder andere sich wegen des Dieselskandals für eine andere Auto-Marke entscheidet, fällt das für VW kaum ins Gewicht. Verstehen kann man ihre Entscheidung natürlich trotzdem.

Nein, diese Entscheidung kann ich überhaupt nicht verstehen, weil sie entgegen der Auffassung von Peter überhaupt nicht begründet ist. Die Leute, die jetzt bei VW arbeiten haben mit der Dieselschweinerei gar nichts zu tun. Schon gar nicht die VW ‚Worker‘. Ein bisschen Reflektion wäre hier aus meiner Sicht schon angebracht. Wenn wir alle dieser hohlen Argumentation folgen würden, würden wir Zehntausende von VW Mitarbeitern arbeitslos machen, an denen meist auch noch Familien ‚hängen‘.

Oben fehlt ein Komma…

…..und lassen sich weiter von den Mogelpackungen der PlugIn-Hybriden verführen.

Ich kenne einen anderen Anbieter, der dauernd verspricht, die verkauften Autos könnten in Zukunft auch autonom fahren, obwohl jeder, der sich 4 Stunden damit befasst, weiss, dass das ohne Kommunikation mit Verkehrsleitzentralen und andern Verkehrsteilnehmern nie gehen wird – und dazu noch nicht einmal die Übertragungskanäle und die Protokolle spezifiziert sind.

…“niemals sag nie“ , alles nur eine Frage der Zeit (Starlink 😉 )…
Uupps, da habe ich mich zu weit getraut..

??. Starlink ist irgendwo zwischen OSI-Schicht 1-3 und hier geht es um OSI-Schicht 7 und darüber.

VW ist Top!Schon verwundlich das Autoabgase ein Skandal sind , und der Schiffs und Flugverkehr in allen Richtungen rauslässt was geht .
Naja egal 10kw kommt mein E Up und ein Diesel Caddy.

Nicht vergessen, die grossen Automobilkonzerne bauen nicht nur für Europa.Gott sei Dank gabt s den Dieselskandal, sonst wären einige Europäer noch weiter hintern dem Mond bei der E Mobilität. Die festgesetzten Klimaziele wurden in Brüssel immer wieder durch deutsches Lobbyieren der Autofirmen in die Politik bachab geschickt. Man fühlte sich von deutscher Sicht aus, sichern Geschütz. Und die Firmen liessen sich zu Fehlern verleiten wie dem Dieselskandal und neuen Kaufprämien für gemauschelte Dieselfahrzeuge.

Es gibt zum Glück genug Autokäufer, die die Entscheidung für ein BEV nicht so ideologische vernagelt sehen. Man muss sich nur die Abgaswerte der anderen Konzerne in Europa bei der DUH betrachten. Die logische Folge ist, dass VW mit Sicherheit zwar nicht zu den Guten aber bestimmt nicht zu den ganz Bösen gehört.

Was wirklich zu diesem verbissenen Hass auf VW gehört wird mir ewig ein Rätsel bleiben. VW hat gezahlt und zahlt noch. Andere grinsen nur und ihre Regierungen und Fans klopfen sich auf die Schenkel.

Gibt es einen böseren als VW? Gut man könnte sagen alle Deutschen Hersteller…. Aber unter den ganz bösen ist VW natürlich top. Ich hatte nie einen VW und werde nie einen fahren. Finde die Autos einfach schlicht hässlich, langweilig. Und dazu kommt, ich kaufe Produkte die sich verkaufen lassen ohne einen riesigen PR Rummel. Die Werbetrommel, welche VW anrührt, spricht definitiv nicht für die Qualität des Produkts. Andere Autohersteller machen kaum Werbung und sind top.

Dass du ein emotionales Problem hast ist deinem Post anzumerken. Ich jede jeden Tag Werbung von ‚anderen‘ Herstellern und wenn ich den TÜV-Report studiere stelle ich fest, dass sie seit Menschengenden nur Müll produzieren.
Das gilt natürlich nicht für alle. Toyota stellt gute Wagen her – trotzdem ist das Lexus-BEV ein optischer, technischer und preislicher Witz. Außerdem sind die Wagen des Toyota-Konzerns so hässlich, dass selbst ich als jemand, dem Outfit nicht so wichtig, Übelkeit bei ihrem Anblick verspürt.

Aber jedem seine persönliche Wahrnehmung.

Wenn ein E-Autobauer ein gutes Auto baut, muß dieser in Zeiten der sozialen Medien nicht wirklich die Werbetrommel schlagen. Darum Leute, kauft das beste E-Auto der Welt, den Kia E-Soul…

Kein verbissener Hass. Reine Ratio. Wer mich vorsätzlich betrügt, hat mich als Kunde verloren und ich werde jedem, der mich fragt warum, genau so antworten. Nicht mal mehr ein Kaugummi……

Kommt drauf an ob einem Privatmann die Abgaswerte beim Autokauf wichtig sind. Den interessiert eher, ob das Auto zugelassen werden kann.
Klar das ist kein Kavaliersdelikt, aber mich persönlich würde das nicht abschrecken einen VW zu kaufen. Das würde anders aussehen, wenn sie z.B. bei beworbener Motorleistung oder Drehmoment geschwindelt hätten.

PS: Als alter Opel Fan würde ein VW mir aus Prinzip schon nicht in die Garage kommen, aber das ist was anderes 😉

Wenn ich mir die Schadstoff-Statistiken so ansehe muss ich feststellen, dass alle betrogen haben. Einer hat gebüßt. Die anderen laufen frei herum.
Denen – und ihren national-korrupten Hinterleuten – gilt meine Verachtung.
Welche japanische, italienische und französische Zulassungsbehörde hat ihre jeweiligen Hersteller so runtergetreten wie die bundesdeutschen Behörden und Gerichte.

Genau deshalb kommt mir auch kein Verbrenner mehr in die Garage. Von keinem Hersteller. Gerade als Privatmensch sollten uns die Abgaswerte das Wichtigste beim Autokauf sein (Missionierung aus). Wir urinieren uns schließlich auch nicht mehr ins Trinkwasser. Die Quittung bekommen unsere Kinder und Enkel. Leider nicht die Verursacher.

Der Erfolg von VW auf dem europäischen Markt ist der Lohn für konsequente und gute Entwicklungs- und Produktionsarbeit. Ich nehme an, dass sich das in 2021 fortsetzen denn was die anderen Hersteller angekündigt haben ist ziemlich ärmlich. Das kaufen dann nur die Markenfans.
Selbst Tesla kann sich im Moment nur mit massiven Preissenkungen über die Runden retten und muss massive Qualitätsprobleme beim China-M3 überwinden.
Wenn man die Rabatt-Quälereien von PSA, Nissan und Hyundai/Kia sieht habe ich die Befürchtung, dass diese Unternehmen gewaltige Probleme kriegen werden. Selbst Hyundai/Kia sieht kein Land und legt sich mit Apple ins Bett.

VW verbreitert mit seinen Konzernmarken unablässig die BEV-Produktpalette in alle Richtungen und lässt dem Wettbewerb kaum Luft zum Atmen. Gut, dass Tesla zum einen die fanatischen Investoren hat, die E.M. unablässig Geld in den Rachen stopfen, und andererseits die inkompetenten Wettbewerber von ex-FCA und Co. Die mästen lieber den Konkurrenten Tesla statt selbst was auf die Bänder zu kriegen oder Strafzahlungen zu überweisen.

Dem Herrn „ichAuchMal“ möchte ich auch mal etwas ans Herz legen:
Ein Buch lesen zum Beispiel.
Vielleicht die Biografie, die jemand über Herrn Musk geschrieben hat.
Oder den „Masterplan“ den Tesla schon vor x Jahren veröffentlicht hat.
Dann würde “IchAuchMal“ und auch andere Autoren in diesem Threat auch mal verstehen, warum Tesla immer auch immer wieder mal die Preise senkt – ich werde das hier aber nicht verraten – selber lesen macht schlau.

Was man vorgibt und was einen wirklich treibt sind 2 grundverschiedene Dinge. – sowohl in der Politik wie in der wirtschaft.
Warum wird ein Mensch (erfolgreicher) Unternehmer? – Um sich und der Welt zu beweisen, dass er es kann, dass der der Größte mit dem Längsten und Dicksten ist und alle Talkshowmaster darum winseln, mit ihm reden zu dürfen.
Rest ist Staffage.
Was treibt Sektengründer?

Bitte keine wilden Spekulationen-einfach lesen 😉

Ich dachte, es gehe in diesem Forum um die Technik und den Markt der Elektromobilität. Nicht um Elektromobilitäts-Religion, um Propheten und um Personenkult.

Auch an Herrn Müller:
nicht vom Thema ablenken – lesen – versuchen das Gelesene zu erfassen – nachdenken
Vielleicht hilft das über den VW Tellerrand hinauszublicken – vielleicht…….

Ist etwas Wahres dran.

Die ständige Aussage, dass Tesla ja aus reiner Nächstenliebe die Preise senkt (womöglich kann man seinen Tesla ja bald als Spende von der Steuer absetzen…) konnte ich nie nachvollziehen. Das lässt sich nur über einen gestiegenen Konkurrenzdruck rational erklären.

Wenn ich mehr verkaufen als produzieren kann, bringen gesenkte Preise nämlich kein einziges BEV mehr auf die Straße. Die andere Variante passt natürlich besser ins „Weltenretter“-Narrstiv. Allein mir fehlt der Glaube..egal, was in irgendeiner Biografie steht. Immerhin muss man ja auch verdienen, um die ganzen Projekte voranzutreiben.

Und auch Ihnen der gleiche Tip wie Herrn Müller – dann verstehen sie auch, das es Herrn Musk nicht um Nächstenliebe geht.
Also – erst Lesen – dann erst zum Gelesenen eine Meinung haben.
Andersherum ist das lediglich „Trollen” weiter nichts – sorry

Weil ich nicht alles glaube, was in Ihrer „Bibel“ steht (mir fällt ansonsten wirklich kein anderes Beispiel ein, wo jemand so nachdrücklich das Lesen eines bestimmten Buches nahelegt, um mitreden zu können), meinen Sie, mir Tipps geben zu wollen? Na seis drum.

Es ist nun einmal so, dass es schlichtweg keinen Sinn ergibt, die Preise zu senken, wenn ich mit der Produktion nicht nach komme und mir die Leute die Fahrzeuge aus den Händen reißen. Ich erzeuge dann unnötig weitere Nachfrage, die ich nicht bedienen kann. Das einzige, was ich erreiche, ist, dass meine Kunden und Kunden in Spe verärgert sind, weil sie länger warten müssen und der Restwert den Bach hinunter geht. Zudem passen die Preissenkungen erstaunlich gut zur Marktentwicklung.

Man kann natürlich auch glauben, dass Tesla die Preise senkt und in Kauf nimmt, in so einer Situation (Corona, Konkurrenz) weniger Marge für zukünftige Projekte zu erwirtschaften. Nur um eine handvoll Kunden glücklicher zu machen (die sich vorher keinen Tesla leisten konnten), während alle im Schnitt länger auf ihr Auto warten müssen. Ok. Will Ihnen das nicht ausreden – steht ja immerhin in der Biografie 🙂

Und ja, es tut mir Leid, wenn das etwas bissig klingt, ich will mir nur nicht an den Kopf werfen lassen, dass ich hier trolle.

Last edited 8 Monate zuvor by Max

Lesen Sie nicht, was Sie nicht lesen wollen, aber dann vergleichen Sie eine Biografie bitte auch nicht mit der Bibel, nur weil beide Bücher mit dem selben Buchstaben beginnen – und diffamieren Sie nicht alle Tesla Freunde als Jünger.
Jünger gab es nämlich nur 12 und nicht Millionen

Lesen Sie bitte nicht mehr hinein, als da steht. Auch wenn manche Tesla-Anhänger sektenhaftes Verhalten an den Tag legen, ist das überhaupt nicht die Intention meines Beitrags. Ich will Sie nicht verunglimpfen, geschweige denn „alle Tesla Freunde“.

Mir geht es lediglich um den Grund der Preissenkungen. Und ja, auch Tesla spürt den aufkommenden Konkurrenzdruck. Preissenkungen allein Musks Vision der Elektromobilität „für alle“ zuzuordnen halte ich vor dem Hintergrund der oben genannten Argumente für nicht sehr plausibel. Es mag ja eine Rolle spielen, zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich das jedoch nicht. Darüber können wir gern unterschiedlicher Meinung bleiben..

Last edited 8 Monate zuvor by Max

An die vielen Autoren, die immer die gleichen Artikel mit den langweiligen alten Statistiken veröffentlichen. Trennt bitte endlich mal die weiter umweltschädlichen Plug in Hybride und die reinen E-Autos in den Artikeln, dann sieht die Bilanz anders aus.

Klarer trennen als in der Haupt-Grafik des Artikels kann man fast nicht.
Haben Sie den falschen Browser?

Spot On, Herr Michael S. .
Herr Mark Müller hat Sie natürlich richtig verstanden, stellt sich hier einfach nur unwissend und ganz bezeichnend für ihn, stellt Sie und auch Andere wierum als dumm hin.

Alle Richtungen von Hybride haben in Statistiken mit BEV’s einfach nichts aber auch gar nichts verloren, auch wenn das immer dieselben Herren hier versuchen der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen.

Nachvollziehbar ist, dass Autos von Deutschen Herstellern in Deutschland selber und in Europa überproportional häuffiger Abnehmer finden und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden.
Ich selber, zum Mitschreiben für Alle hier, auch für Herrn Egon Meier, habe als erstes Auto 15 Jahre lang einen VW Golf gefahren und war damit sehr zufrieden. VW wie Andere hat einen grossen Fehler gemacht, hat aber mMn. eine 2-te Chance verdient und nimmt diese auch am Besten war unter allen Deutschen Autoherstellern. Es fällt mir hier an dieser Stelle deshalb auch nicht schwer VW mit ihrer ID-Familie weltweit viel Erfolg zu wünschen. VW hilft so die weltweite Transformation hin zur Elektromobilität zum Erfolg zu verhelfen. Und alleine das zählt am Ende. Mein 2. Auto war ein BMW Z3, der mir auch sehr am Herzen lag.

Eine Statistik, welche NUR die BEV’s der einzelnen Autofirmen aufzeigt, und das weltweit und nicht kontinentenbezogen, gibt Klarheit darüber, welche Firmen welchen Anteil am Bau der Zukunftsmobilität haben.

Last den ganzen Hybriden Dunst einfach ihre eigenen Statistiken machen und gut ist. Akzeptiere ich voll und ganz. Da können dann auch die Graphen für Verbrenner und Hybride in einer Zeichnung Platz finden und so diskutiert werden.

Seit Monaten werden ich und viele Andere in diesem Forum systematisch verunglimpft und als Dödels hingestellt. Diese Herren haben nichts anderes zu tun als andere Leute dauernd in den Dreck zu ziehen, Erfolge von Wettbewerbern herunterzuspielen und von ihrer Kanzel herab mit Tunnelblick ein Hurra Geschrei auf Deutschland und Europa zu predigen und das ist unerträglich.

Ihre Strategie, andere zum Schweigen zu bringen und sich selbst als Götter aufzuspielen geht aber nicht auf sondern scheitert kläglich an ihrem Eifer, ihrer Missgunst, ihrer Hetze und einem krankhaften abgrundtiefen Hass gegen Tesla und diejenigen die auch Tesla fahren und die aus überzeugenden Gründen versuchen die Transformation in Richtung Elektromobilität und zwar weltweit zu unterstützen. Im Fachchargon nennt man das Tesla-Derangement-Syndrom.
Deshalb, an Sie Herr Michael S., an Powerwall Thorsten und viele Andere in diesem Forum: Wir haben den Erfolg auf unserer Seite, kein Grund um sich von gewissen Herren als deplorable hinstellen zu lassen.

Start-Ups und Unternehmertum haben und werden unsere Welt nachhaltig verändern und nicht diejenigen, die mutlos alten Wein in neuen Schläuchen predigen und immer zuerst Probleme sehen und nie Mut zeigen für etwas einzustehen.

Zuletzt noch eine Anmerkung, die eigentlich jeden hier in diesem Forum sehr nachdenklich stimmen sollte. Ganz am Ende des Artikels steht noch ganz exklusive „Kriegsentscheidende Rolle“. Was für eine abscheuliche Wortwahl, wenn es darum geht, die Transformation hin zur Elektromobiltät zu unterstützen, und das noch in einem Deutschen Forum. Befinden wir uns wirklich in einer solchen Ausnahmesituation unter den Völkern, dass wir mit solchen Begriffen um uns schlagen müssen. Also mir wird wirklich übel dabei.

Last edited 8 Monate zuvor by Markus Doessegger

Ja, der Markus hat seine Hausaufgaben gemacht, sieht über der europäischen Tellerrand hinaus und trifft den Nagel auf den Kopf – Danke hierfür

Ihre Beiträge sind ebenfalls immer sehr interessant. Es scheint, dass es unter den Tesla Fahrern schon öfter mehr Qerdenker gibt als anderswo.

Bis anhin scheint es eine berechtigte Kritik an pure BEV Hersteller zu sein, dass deren Preise eher am oberen Rand oder markant über den Preisen der herkömmlichen Hersteller liegen. Daraus leitet sich meine Frage ab, ob Sie oder jemand anders in diesem Forum dabei helfen kann:

Mir scheint, dass unter allen Autoherstellern weltweit die Spiesse bei den BEV’s irgendwie noch nicht gleich lang sind.

ich vergleiche den Preis eines BEV der Firma A, das nur BEV’s herstellt und keine Altlasten wie Verbrenner oder Hybride produziert mit dem Preis eines BEV der Firma B, welche eben auch noch solche Altlasten hat.

Gleich lange Speisse stellen sich für mich erst dann ein, wenn ich Äpfel mit Äpfeln vergleiche. Heisst für mich, bei jedem Hersteller der Kategorie B (praktisch alle herkömmlichen Hersteller) müssten also die BEV Produktionsstätten von den Altlastproduktionsstätten abkoppelt betrachtet werden, sogenannte Profitzenter.

–> BEV Produktion autark betrachtet bei allen herkömmlichen Herstellern vs. BEV Only Hersteller (div. Start-Ups und Tesla)

Ich mag mich nicht erinnern, dass so eine Frage irgendwann mal in diesem Forum gestellt worden wäre.

Weiterer Gründe sind natürlich auch die bis anhin noch fehlenden Fabrikationsstätten auf allen Kontinenten, so dass die Fahrzeuge nicht direkt vor Ort produziert werden können. Also fallen hohe Transportkosten an.

Merci Herr Doessegger, dem Beitrag ist nichts mehr hinzuzufügen…

Noch so viele Worte können nicht darüber hinweg täuschen, dass die letzten Monate in diesem Forum über keinen Hersteller so häufig gelästert und hergezogen wurde wie über VW, und über keine Nationalität von Herstellern so häufig wie über die deutschen Hersteller. Oder wollen wir zählen gehen?
Jetzt, da die ominösen ’10 Jahre Rückstand‘ innert 2-3 Jahren aufgeholt wurden, und sich abzeichnet, dass da bald schon ein Vorsprung sein wird, beginnt das grosse Heulen und Zähneknirschen.

Last edited 8 Monate zuvor by Mark Müller

@ichauchmal: sehe ich auch so. Würde schon vor Jahren prognostiziert das wenn die Autobauer ihre Palette auf e umstellen es Tesla schwer haben wird. Zudem scheint ja Teslas magerer Gewinn nicht auf dem Autogeschäft beruhen. Ich befürchte die Fabrik bei Berlin ist für’n Arsch. Kann ja dann z.b VW weiterführen.

Das ist aber wirklich sehr uninformiert !

Disruption – vielleicht einmal nachschlagen
Tip: geht meist nicht von alteingesessenen Unternehmen aus – überrascht diese dann meist umso mehr 😉

Und zum Thema Grünheide:
Da schafft Tesla gerade 10.000 neue Arbeitsplätze – übrigens auch für Ingenieure und andere Fachkräfte, die bei deutschen OEMs gerade „gegangen“ werden.

Sehr informativ .Weiter so.

Diese Komm. gleiten wieder stark in persönliche Vorlieben zu den einzelnen Fabrikaten ab.Sind wir doch froh , um jeden der E Autos egal in welcher Form, HEV, PHEV, und rein elektrisch baut. Die erstgenannte Kategorie, auch Vollhybride genannt, also nicht ansteckbar, wurde nicht berücksichtigt. Dieser Bereich wird auch in Deutschland noch stark ansteigen. Mercedes, BMW und vor allem Renault haben dies erkannt, dass nicht 0, plötzlich genügend Ladestationen für die Mieter gebaut werden können.
Im Gesamt Weltmarkt sieht es bei allen Auto für 2020 so aus, dass Toyota mit über 10 % Marktanteil, an der Spitze steht.Die Modelle Corolla,Camry sowie RV4 stehen in den Top 10. Auris und Jaris beflügeln das HEV System. VW hat vor allem in China über 16 % verloren.
Aber wir bleiben stolz auf die Wolfsburger.
Was Renault in Flins bezüglich Battereirecyling schon hat , will VW jetzt mit einer neuen ähnlichen Pilotanlage in Salzgitter aufbauen.
Mit einem solchen Verfahren zur Rückgewinnung der Rohstoffe, könnte die Weiterentwicklung verfeinert werden.In grossem Stil könnte der Kreislauf gegen Ende des Jahrzehnts starten.

Diese News könnten dich auch interessieren:

VW-Konzern kann E-Auto-Absatz mehr als verdoppeln
Skoda verdreifacht E-Fahrzeug-Absatz
Polestar plant Erlebniszentrum südlich von Frankfurt am Main
40
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).