VW-Offensive: ID.4 soll die Welt erobern

VWs E-Mobilitätsoffensive: ID.4 soll die Welt erobern

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Die Elektro-Offensive von Volkswagen nimmt weiter an Fahrt auf: Nach dem bereits erfolgten Vorverkauf der Sonderedition ID.4 1ST startet bis Mitte Februar auch der Vorverkauf weiterer Modelle des ID.4 in rund 30 Ländern Europas inklusive Deutschland und den USA. Bereits im März sollen in Europa und China die Auslieferungen an Kunden beginnen, in den USA ab Mitte des Jahres.

Volkswagen will mit dem globalen Roll-Out des ID.4 seine Ambitionen unterstreichen, Weltmarktführer bei der Elektromobilität zu werden. Bis 2023 wird das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als elf Milliarden Euro investieren. Für 2025 rechnet die Marke Volkswagen bereits mit 1,5 Millionen produzierten E-Autos pro Jahr. In Zwickau, Anting und Foshan (beide China) hat die Serienproduktion bereits begonnen. In Chattanooga (USA) und Emden starte die Fertigung im Jahr 2022.

Von einem „wichtigen strategischen Meilenstein für die Marke“ spricht VW-Vorstandschef Ralf Brandstätter. „Mit dem ID.4 erweitert Volkswagen sein Angebot um ein vollelektrisches Fahrzeug im weltweit größten Wachstumssegment – der Klasse der kompakten SUV.“ Das Unternehmen habe 2020 die Auslieferungen von vollelektrischen Fahrzeugen verdreifacht und sei mit seiner ID.-Familie bereits jetzt in einer Reihe von Ländern Marktführer.

„Mit der weltweiten Einführung des ID.4 werden wir noch mehr Menschen für die E-Mobilität begeistern“, sagt VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer. Allein in diesem Jahr wolle das Unternehmen deutlich mehr als 100.000 ID.4 an Kunden ausliefern. Bis heute lägen bereits 17.000 Auftragseingänge für das Fahrzeug vor. Von den für 2021 geplanten Stückzahlen gingen etwa zwei Drittel nach Europa sowie ein Drittel nach China und USA. In China kommt der ID.4 in den Varianten CROZZ und ID.4 X.

Nach dem ID.3 ist der ID.4 das zweite VW-Modell, das auf dem neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) basiert. Die Plattform ist speziell auf die Anforderungen von Elektrofahrzeugen zugeschnitten und mit dem ID.4 beginnt der globale Rollout. as Auto werde künftig in Europa, in China und später auch in den USA gebaut und verkauft, so Brandstätter. „So schaffen wir die wirtschaftliche Basis für den Erfolg unserer ID.-Familie.“

Die Batterie ist in zwei Größen erhältlich. Der ID.4 Pure mit 52 kWh Netto-Energie-Inhalt ermöglicht Reichweiten von bis zu 348 Kilometer (WLTP), beim ID.4 Pro mit 77 kWh (netto) sind bis zu 522 Kilometer (WLTP) möglich. Auch die E-Maschine ist vorerst in zwei Leistungsstufen lieferbar. Je nach Modell liefert sie 125 kW (170 PS) oder 150 kW (204 PS). Mit der Top-Motorisierung beschleunigt der ID.4 in 8,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100, in allen Varianten erreicht er elektronisch abgeriegelte 160 Stundenkilometer. Im Jahresverlauf folgt noch ein sportliches Topmodell mit Allradantrieb – der ID.4 GTX.

Das Navigationssystem „Discover Pro“ und die Online-Dienste von „We Connect Start“ sind bei allen ID.4 Modellen standardmäßig an Bord. Die Topmodelle ID.4 Tech und ID.4 Max bringen eine Weltneuheit mit: das Augmented-Reality-Head-Up-Display, das seine Anzeigen in den Sichtbereich des Fahrers projiziert und ausgewählte Symbole zusätzlich dynamisch darstellt und mit der Realität fusioniert. So werden die Abbiegepfeile der Navigation im Blickfeld des Fahrers in scheinbar zehn Meter Entfernung dargestellt – passend zum Verlauf der Straße.

Analog zum ID.3 sind bei den vorkonfigurierten ID.4 Modellen die am häufigsten nachgefragten Ausstattungspakete enthalten. Die Preise beginnen in Deutschland bei 38.450 Euro für den ID.4 Pure Performance. Kunden in Deutschland können 9000 Euro Netto-Förderung beantragen.

Quelle: VW – Pressemitteilung vom 2. Februar

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Oh die Sprücheklopfer schon wieder. Mal schauen wieviel Batteriezellen VW abstauben kann. Momentan gibts nicht mal für Verbrenner genügend Chips.

leider nicht ganz korrekt laut electrive.net ist Das Navigationssystem “Discover Pro” In der Ausstattungslinie „Pure“nicht enthalten.
ich bin auch mal gespannt wann der Auslieferungstopp aufgehoben wird

Bei 66.000 Fahrzeugen für 30 Länder in Europa sind das dann 2200 Fahrzeuge pro Land.
Die werden dann sicherlich extrem im Straßenbild ins Auge fallen (Ironie off)

Weder Tesla noch VW werd ich mir jemals kaufen.
Da würd ich lieber jeden Tag die Füße wund mir laufen!
Derweil werd ich den Kia starten
während wir auf den U5 warten!
Und so freue ich mich dann,
dass jeder wirklich kaufen kann
was er will!
Und jetzt schweigt still!

@Tito. Mach ich auch so. Drei Daimler und alle Diesel.

Mir fällt noch was ein. Heute veriss es wieder ne Rakete von Onkel Elon. Dachte da wäre ne Batterie drin.

Bitte um Kommentar von jedem minus Klicker. Jeder Raketen Start von SpaceX verbrennt 400 Tonnen Kerosin.

Wir sind alle Kristallkugelleser, wenn wir uns zur Entwicklung von VW und Tesla äußern. Ich bin entgegen der Mehrheitsmeinung hier der festen Überzeugung, dass VW sein hochgestecktes Ziel erreichen wird.

Die Weltmarkt-Führerschaft könnte klappen -allerdings nur als Juniorpartner von Tesla! Deren Know-how bzgl. der Integration der elektronischen Komponenten in einem zentralen Steuergerät ist allen anderen Herstellern um Jahre voraus, ebenso wie die Expertise im Bereich der Zellchemie bei den Akkus. Ein Zusammenschluss dieser beiden Hersteller (ein Tesla auf dem Qualitätsniveau von VW) ließe alle anderen E-Fahrzeughersteller ziemlich alt aussehen.

….der VW-Diesel sollte auch mal sauber sein.

@norbert: dann würde am Tesla vllt auch nicht mehr das panodach abfliegen, unvermittelt Gas geben, die Heckschürze bei Regen abfallen, das Lenkrad abgehen, Spurstangen brechen, auf Hindernisse Auffahren..habe ich was vergessen?

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