Volvo: XC40 Recharge jetzt auch mit Frontantrieb

Volvo: XC40 Recharge jetzt auch mit Frontantrieb

Copyright Abbildung(en): Volvo

Der vollelektrische Volvo XC40 Recharge bekommt Zuwachs: Mit einer zweiten Antriebsversion und drei Ausstattungslinien erweitert der schwedische Premium-Hersteller das Portfolio des E-Autos. Der neue Volvo XC40 Recharge kombiniert einen 170 kW (231 PS) starken Elektromotor erstmals mit Frontantrieb. In Verbindung mit einer 70-kWh-Hochvoltbatterie sind im kombinierten WLTP-Zyklus Reichweiten von bis zu 400 Kilometern möglich. An Schnellladesäulen lässt sich die Lithium-Ionen-Batterie laut Volvo binnen 32 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen. Die Anhängelast beträgt unverändert 1,5 Tonne.

Der Einstiegspreis für das neue Modell liegt nach Werksangaben bei 45.080 Euro – dabei ist der Volvo Anteil an der Umweltprämie in Höhe von 3000 Euro sowie ein zusätzlicher Herstellerbonus in Höhe von 570 Euro bereits berücksichtigt. Alternativ können sich Kunden für ein „Care by Volvo„-Abo entscheiden: Bei einer fixen Laufzeit über drei Jahre liegt die Monatsrate bei 649 Euro, im flexiblen Abo werden monatlich 719 Euro fällig.

„Mit der Einführung des Volvo XC40 Recharge erweitern wir die Attraktivität unserer vollelektrischen Modellreihe“, sagt Volvo-Technik-Vorstand Henrik Green. Damit unterstreicht das Unternehmen sein Bekenntnis zur Elektrifizierung: Ab 2030 wird die komplette Modellpalette ausschließlich mit E-Antrieb angeboten.

Für Sicherheit sorgt nach Angaben von Volvo die ADAS-Sensorplattform (Advanced Driver Assistance Systems): Sie kombiniert verschiedene Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren mit einer fortschrittlichen Software und ermöglicht zahlreiche Assistenzsysteme wie ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, Fußgänger- und Fahrradfahrer-Erkennung und einen aktiven Spurhalteassistenten.

Bereits die Einstiegsversion verfügt über ein Android-Infotainment-System mit Zugriff auf das Digitalradio DAB+ und diverse Google Services. Software- und System-Updates erfolgen drahtlos „over the air“ – unbegrenztes Datenvolumen ist für vier Jahre inklusive. Das eigene Smartphone lässt sich in einer Qi-Ladeschale induktiv laden.

In den höheren Ausstattungslinien Plus und Pro kommen weitere Annehmlichkeiten wie eine Wärmepumpe, das Fahrer-Assistenzsystem Pilot Assist, ein Panorama-Glasschiebedach sowie eine Parkkamera mit 360-Grad-Rundumsicht hinzu. Das Care-Servicepaket ist für drei Jahre immer inbegriffen. Es umfasst die Recharge Versicherung bestehend aus Kfz-Haftpflicht und Vollkasko sowie den turnusgemäßen Service, Wartung und Verschleiß.

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 17. September 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Der zusätzliche Herstellerbonus dürfte vermutlich die Mehrwertsteuer auf die 3000 € sein. Aber mit 45.000 € steht man jetzt schon besser im Markt. Insgesamt finde ich die Strategie bei Volvo/Polestar dennoch etwas unausgegoren.

Warum denn Frontantrieb? Das ist ja mal irgendwie komplett gegen den Strom entwickelt. Alle Hersteller bieten aus gutem Grund (Traktion) entweder Heckantrieb oder Allrad für ihre neuen E-Fahrzeuge an. Die Frontkratzer kriegen einfach die Kraft nicht auf die Straße. Selbst bei unserem eGolf mit „nur“ 136PS und 290NM drehen die Reifen durch, wenn man bei 50km/h Vollstrom gibt. Beim Kona usw sieht das nicht anders aus.

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