Vollelektrischer BMW i1 als E-1er Alternative gestrichen; Fokus auf SUV und Limousine

Vollelektrischer BMW i1 als E-1er Alternative gestrichen; Fokus auf SUV und Limousine

Copyright Abbildung(en): otomobil / Shutterstock.com

BMW-Chefs haben dem britischen Fachmagazin Auto Express bereits im Oktober 2019 exklusiv ausgeplaudert, dass im Produktplan ein Elektroauto auf Basis des 1er enthalten ist. Und das könnte schon 2021 auf die Straße kommen. Doch daraus wird nun wohl nichts. Denn BMW habe laut einem Medienbericht seine Pläne für die kommenden E-Autos angepasst. Demnach seien einige E-Limousinen geplant, aber nur ein weiterer E-Ableger der bekannten SUV-Modelle.

Berichten der Automobilwoche zufolge sei der elektrische Einser – geführt als BMW i1 – aus der Liste von kommenden Fahrzeugen entfallen. Dieser war als kompakter Stromer erdacht worden und sollte als Alternative zum VW ID.3 auf die Straße gebracht werden. Ersten Designentwürfe des Elektro-Einsers zeigten, dass das Modell optisch an die konventionell angetriebenen Fahrzeuge erinnert. So wurde erwartet, dass ein elektrischer 1er nur durch hellere Karosserieblitze und einen ausgeblendeten Kühlergrill gekennzeichnet wird. Werden wir wohl nun erst einmal nicht erfahren, wie BMW den i1 umsetzen wollte.

Vom elektrischen 1er BMW habe man sich distanziert, da er zu teuer geworden wäre und somit eine zu geringe Rendite für BMW erzielt hätte. Auch, wäre er nur für den europäischen Raum von Interesse gewesen. In den USA und China hätte man ihn so nicht auf die Straße bringen können – da er die dortigen Kundengruppen nicht anspricht. Stattdessen soll die aktuelle Verbrenner-Variante nochmals eine Modellpflege erhalten und womöglich bis Ende des Jahrzehnts weitergebaut werden.

Dennoch wolle BMW auf einen kompakten Stromer setzen, in diesem Fall den BMW i2, der etwas größer als der Elektro-Einser ausfallen dürfte. Bisher existiere dieser aber nur auf dem Papier, könnte aber wie der Elektro 3er auch auf dem chinesischen Markt Anklang finden. Langer Radstand bei beiden Modellen vorausgesetzt. Derzeit liegt BMWs Fokus auf dem iX3 sowie dem i4. Aber auch ein elektrischer 7er (i7), als auch ein vollelektrischer 5er (i5) scheinen noch nicht ganz von der Agenda gestrichen. Denn die BMW 5er Baureihen soll in Zukunft ebenfalls mit vier Antriebsvarianten – vollelektrischPlug-in-Hybrid, Diesel und Benziner mit 48 Volt Technologie – verfügbar sein.

Dem BMW iX1 kommt in Zukunft jedoch noch weitaus größere Bedeutung zu, als dem 5er oder 7er BMW, denn er wird als Nachfolger des erfolgreichen BMW i3 gehandelt und soll eine vergleichbare Zielgruppe ansprechen. Auch preislich soll er sich auf ähnlichem Niveau bewegen.  Der iX1 soll als reines E-Auto erdacht werden, was sich sowohl in Optik, als auch technischen Details äußern soll.

Quelle: Electrive.net – BMW i1 angeblich gestrichen, mehr E-Limousinen als E-SUV geplant

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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BMW ist zu spät, bis diese Fahrzeuge kommen ist die Konkurrenz schon viel weiter (im wahrsten Sinn des Wortes)

Last edited 4 Monate zuvor by Flo

Genau, der iX1 hätte letztes Jahr kommen sollen, das hätte noch gepasst. Und den i3 hätten sie auch etwas modifizieren/upgraden können.

Zuerst schreiben Sie, dass der iX1 nicht kommen soll. Im letzten Absatz soll er aber kommen und den i3 ablösen. Vielleicht ist im letzten Absatz ja der i2 gemeint?

ich gebe ja dem Youtube Kanal 404Volt nur untern recht, aber BMW hat es verschlafen und wird der erste deutsche Autohersteller sein der zum Verkauf steht.

BMW wurde gerade zum 7. Mal hintereinander als (wertmässig) grösster Auto-Exporteur der USA ausgezeichnet. Quelle: Automobilwoche 12.2.21

Die Kodak Analogfotografiesparte lief auch bis zum Schluss gut und dann tot.

Mir erzählt gerade ein Freund aus der Landeshauptstadt, daß er von VW ein Leasingangebot angenommen hat,
Da kostet dann ein e-up 480€ pro Jahr inklusive Überführung etc.
Somit ist dieses Fahrzeug hoch subventioniert und zwar zusätzlich mit 1000€ jährlich vom Land Baden Württemberg.
Der fährt also quasi umsonst -inclusive Strom.

Ein schönes Beispiel wie Verkaufszahlen manipuliert und geschönt werden, um so die Flottenverbrauchswerte zu erfüllen.

Bei Mercedes konnte man den Smart kurzzeitig wohl auch für unter 10€ !!!!!!! pro Monat leasen – Ziel: Strafzahlungen vermeiden und sich dann mit Erfüllung der CO2 Ziele brüsten.

Egon Maier und Mark Müller finden das wahrscheinlich wieder super / clever / an Tesla vorbeiziehen – ich nenne das Marktmanipulation und Verarschung des Kunden oder Vortäuschung falscher Tatsachen

Ach, stehen die öffentlichen Fördermittel für Fahrzeuge von Tesla nicht zur Verfügung?

Ja, daß wäre eine spannende Frage.
Auf jeden Fall kann man offensichtlich nur Autos deutscher OEMs für 5-30€ monatlich leasen – wer zahlt das wohl am Ende

Sehen Sie es als Werbeausgaben für die E-Mobilität.Die Autos kommen so auf die Strasse.
Das bringt mehr Akzeptanz und hat langfristig einen gute verkaufseffekt und der Umwelt ist auch gedient.

Die können ja die Milliarden die die USA VW abgeklagt haben Tesla als Förderung zur Verfügung stellen.

Tesla darf mir gerne ein Auto für 10€/Monat anbieten. Nehm‘ üsch jerne.

BMW arbeitet am Turbolader, andere an der Zukunft

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