E-Ambulanz aus ausgedienten Fahrzeugen mit Akku & Brennstoffzelle

C&S: Erschafft „vollelektrische“ E-Ambulanz aus ausgedienten Fahrzeugen

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 421915948

Die C&S GmbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd, ist als Entwickler von Rettungs- und Sonderfahrzeugtechnik tätig. Im Rahmen des eigenen Arbeitsalltags beschäftigt man sich vermehrt, wie unter anderem am CSE Morris zu sehen ist, mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen. Aber nicht nur dieser wird elektrifiziert. Auch ausgediente Ambulanzen erhalten ein zweites Leben. Batterie und Brennstoffzelle sei Dank.

Der eingangs erwähnte CSE Morris aus einer Kooperation der Duale Hochschule Baden-Württemberg, die C&S GmbH und die SIQENS GmbH zeigt wie dies funktionieren kann. Basierend auf einem Verbrenner-Buggy der 60er-Jahre wurde der Mini Moke mit Batterie und Brennstoffzellen-Range-Extender zum vollwertigen E-Auto. Diesen Ansatz überträgt C&S auch auf andere Fahrzeuge.

So wurde im vergangenen Jahr die erste „vollelektrische“ E-Ambulanz in die Vereinigten Arabische Emirate ausgeliefert. Dieses Jahr folgte ein weiteres Fahrzeug, das nach Irland ging. Das Besondere dabei ist, dass gebrauchte Ambulanzen, die aufgrund der hohen Kilometerleistung normalerweise aus dem Verkehr genommen werden, künftig durch die Elektrifizierung wieder in Dienst gestellt werden können.

„Die Kombination kleine Batterie und Brennstoffzelle als Range Extender eignet sich vor allem für Nutzfahrzeuge, bei denen eine hohe Reichweite gefordert ist, und die Batterie häufig noch Energie für Zusatzaggregate wie z.B. ein Kühlaggregat liefern muss.“ – Volker Harbusch, SIQENS-Geschäftsführer

Derzeit befinden sich weitere Sonderfahrzeuge bei C&S in Schwäbisch-Gmünd in der Entwicklung. Harbusch: „Wir sind überzeugt von dieser Kombination, und sicher, in Zukunft viele Nutzfahrzeuge damit ausstatten zu können.“ Man darf wohl davon ausgehen, dass bei den E-Ambulanzen eine ähnliche Technologie wie beim CSE Morris zum Tragen kommt. Dies bedeutet, dass eine rund 20 kWh große kobaltfreien Lithium-Eisenphosphat-Akku verbaut ist, welche für die ersten hundert Kilometer elektrischen Vortriebs sorgt. Durch den eingebauten SIQENS Ecoport 800, einer Methanol-betriebenen Brennstoffzelle, welche mit bis zu 40 Liter Methanol arbeitet, schafft die E-Ambulanz dann weitere hunderte Kilometer Reichweite.

Quelle: SIQENS – Pressemitteilung per Mail

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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