Verkaufsstart für den EQS: Elektro-Flaggschiff von Mercedes-Benz kostet ab 106.000 Euro

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Ab sofort kann die erste vollelektrische Luxuslimousine von Mercedes-EQ zu Preisen ab 106.374,10 Euro beziehungsweise 135.529,10 Euro bestellt werden. Ausgeliefert werden die beiden Modellvarianten EQS 450+ mit 245 kW sowie EQS 580 4MATIC mit 385 kW in Deutschland ab Ende September, in den USA im vierten Quartal. Metallic-Lack und Lederausstattung sind in Deutschland serienmäßig.

Als erstes Modell steht der EQS auf der modularen Architektur für Elektrofahrzeuge der Luxus- und Oberklasse. Der EQS soll Technologie, Design, Funktionalität und Konnektivität in völlig neuer Weise verbinden, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Als erster Mercedes-Benz bietet er außerdem die Möglichkeit, komplett neue Fahrzeugfunktionen per Over-the-Air-Updates (OTA) in vielen Bereichen zu aktivieren.

Die Mercedes-Benz Bank bietet Privat- und Gewerbekunden Finanzierungs- und Leasingkonditionen für den EQS, darunter auch ein Abonnement-Modell. Zwei Fahrzeugversicherungen inklusive Elektro-Schutz können online abgeschlossen werden. Spezielle Leistungen wie eine Allgefahrenabdeckung für den Akku oder die Mitversicherung des Ladekabels sind ebenfalls integriert. Als besonders interessant hebt der Anbieter die Telematikversicherung InScore hervor. Durch das eigene Fahrverhalten sollen sich bis zu 30 Prozent der Prämie einsparen lassen.

Im Mercedes me Store: neue OTA-Funktionen

Als erster Mercedes-Benz bietet der EQS die Möglichkeit, komplett neue Fahrzeugfunktionen per Over-the-Air-Updates (OTA) in vielen Bereichen zu aktivieren. Das Angebot zur Markteinführung:

  • das Individualisierungs-Paket mit der zusätzlichen Sound Experience „Roaring Pulse“ und mehreren Minigames (Tetris, Sudoku, Pairs, Shuffle Puck). Außerdem umfasst das Paket zusätzliche DIGITAL LIGHT Animationen für das Öffnen und Schließen (12 Monate Nutzung im Kaufpreis enthalten, danach Verlängerung über Mercedes me möglich für 89 Euro)
  • die beiden speziellen Fahrprogramme Fahranfänger- und Parkdienstmodus (Paketpreis: 50 Euro)
  • der Highlight-Mode: Das Fahrzeug stellt sich und seine Ausstattungshighlights selbst vor, aktivierbar per Sprachassistent „Hey Mercedes“

Das Angebot an OTA-Funktionen soll sukzessive erweitert werden. So lässt sich nach dem Kauf und der ursprünglichen Neuwagen-Konfiguration manche Ausstattung des EQS entsprechend den persönlichen Wünschen anpassen. Dazu gehört auch die Freischaltung der Hinterachslenkung mit 10° Lenkwinkel. Neben einem klassischen Kauf einzelner Funktionen können Kunden auch Abonnements abschließen. Auch zeitlich befristete Aktivierungen und kostenlose Testphasen sind geplant.

Nach dem Erwerb im Mercedes me Store wird die neue OTA-Funktion im Hintergrund frei geschaltet. Im Zentral-Display erscheint ein entsprechender Hinweis. Das im Fahrzeug verbaute Kommunikationsmodul überträgt die Daten per Mobilfunk.

Exklusives Sondermodell zum Start: Edition 1

Für einen begrenzten Zeitraum und zu einem Aufpreis auf 18.433,10 Euro wird der neue EQS auch als exklusives Sondermodell Edition 1 angeboten: Außen sollen AMG Line und 21-Zoll-Räder das Fahrzeug sportlich aufwerten. Zu den Highlights im Interieur zählen ein nur in der Edition 1 erhältliches Farbkonzept und hochwertige Komfortausstattungen.

Die Elemente der Edition 1 im Exterieur:

  • AMG Line Exterieur
  • Metalliclack obsidianschwarz
  • Panorama-Schiebedach
  • 53,3 cm (21″) AMG Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design
  • „Edition 1“-Plakette in den Scheibendreiecken vor den Außenspiegeln

Die Elemente der Edition 1 im Interieur:

  • Polsterung designo Leder Nappa nevagrau / reflexblau
  • Komfortsitze inklusive 4-Wege-Lordosenstütze und Konturbeleuchtung
  • Multikontursitze für Fahrer und Beifahrer
  • obere Instrumententafel und Bordkanten in Nappaoptik reflexblau
  • Zierelemente Holz Nussbaum Schiffsdeck offenporig
  • Designgurtschlösser vorn und hinten
  • Fußmatten mit „Edition 1“-Schriftzug und Paspel in reflexblau
  • Einstiegsleisten mit beleuchtetem „Edition 1“-Schriftzug in weiß

Noch mehr intelligente Technik: die wichtigsten Sonderausstattungen

Zum handlichen und dynamischen Eindruck des EQS soll die serienmäßige Hinterachslenkung mit einem Lenkwinkel von bis zu 4,5° beitragen. Alternativ kann eine Hinterachslenkung mit einem Einschlag von bis zu 10° bestellt (1547 Euro) werden. Dadurch sei ein Wendekreis des über fünf Meter langen EQS von 10,9 Metern möglich.

Die Vorrüstung für den INTELLIGENT PARK PILOT ist Bestandteil des Park-Paketes mit Remote-Parkfunktionen (1844,50 Euro). Damit ist der EQS für Automated Valet Parking (AVP, SAE-Level 4) vorbereitet. Zusammen mit der benötigten Sonderausstattung und dem entsprechenden Connect Dienst hat das Fahrzeug die Technik an Bord, um vollautomatisiert und fahrerlos ein- und auszuparken. Voraussetzungen sind, dass die Parkhäuser mit AVP-Infrastruktur ausgerüstet sind und die nationalen Gesetze einen solchen Betrieb erlauben. Der Connect Dienst weist dabei länderabhängige Spezifika auf.

Als absolutes Highlight im Interieur preist der Hersteller den MBUX Hyperscreen an (Serie beim EQS 580 4MATIC, Aufpreis beim EQS 450+: 8568 Euro). Diese große, gewölbte Bildschirmeinheit zieht sich schwungvoll quer über das Cockpit nahezu komplett von A-Säule bis A-Säule. Drei Bildschirme sitzen unter einem Deckglas und verschmelzen optisch. Mit dem 12,3 Zoll großen OLED-Display für den Beifahrer hat dieser seinen eigenen Anzeige- und Bedienbereich.

Mercedes-Benz-Elektroauto-EQS-Cockpit
Mercedes-Benz

Mit ENERGIZING AIR CONTROL Plus (535,50 Euro) denkt Mercedes-Benz beim EQS das Thema Luftqualität ganzheitlich. Das System baut auf den Säulen Filtration, Sensorik, Anzeigekonzept und Luftkonditionierung auf. Der HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air) filtert auf seinem sehr hohen Filtrationsniveau Feinstaub, Kleinstpartikel, Pollen und weitere Stoffe aus der einströmenden Außenluft. Die Aktivkohlebeschichtung soll Schwefeldioxid und Stickoxide sowie Gerüche im Innenraum reduzieren. Der Innenraumfilter hat 2021 vom Österreichischen Forschungs- und Prüfinstitut (OFI) die Zertifizierung „OFI CERT“ ZG 250-1 im Bereich Viren und Bakterien erhalten. Über die Vorklimatisierung ist eine Reinigung der Innenluft bereits vor dem Einsteigen möglich. Die Feinstaubwerte außerhalb und innerhalb des Fahrzeugs werden zudem in MBUX angezeigt. Im eigenen Air-Quality-Menü sind sie im Detail erlebbar.

Mit der ganzheitlichen Soundinszenierung ist im EQS der Paradigmenwechsel vom Verbrenner zum Elektroauto auch hörbar. Verschiedene Klangwelten erlauben Mercedes-Benz zufolge ein individuelles akustisches Set-up. In Verbindung mit dem Burmester Surround-Soundsystem (1428 Euro) verfügt der EQS über die beiden Klangwelten Silver Waves und Vivid Flux. Als Sound Experiences können sie auf dem Zentral-Display ausgewählt und gesteuert werden. Das Burmester Surround-Soundsystem umfasst 15 Lautsprecher und bietet eine Systemleistung von 710 Watt.

Praktische Bündelung: die wesentlichen Pakete

Das Advanced-Paket (2082,50 Euro) umfasst das Assistenz-Paket mit den Fahrassistenzsystemen Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC und Totwinkel-Assistent. Weitere Bestandteile sind MBUX Augmented Reality für Navigation, beleuchtete Einstiegsleisten mit Mercedes-Benz Schriftzug sowie ein Ablagefach unter der Mittelkonsole.

Das Advanced-Plus-Paket (7021 Euro) beinhaltet zusätzlich zum Advanced-Paket das Fahrassistenz-Paket Plus, das Park-Paket mit 360°-Kamera sowie DIGITAL LIGHT. DIGITAL LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln gebrochen und gerichtet wird. Die revolutionäre Scheinwerfer­technologie kann zudem Hilfsmarkierungen oder Warnsymbole auf die Fahrbahn projizieren. Neu sind zwei Assistenzfunktionen: Der EQS kann den Start eines kooperativen Spurwechsels anzeigen und warnen oder eine Richtungsanweisung geben, wenn der Spurhalte- oder der Totwinkel-Assistent eine Gefahr erkennt.

Mercedes-Benz-Elektroauto-EQS
Mercedes-Benz

Das Premium-Paket (11.781 Euro) soll den EQS auf ein Top-Ausstattungsniveau heben. Die Ausstattungsdetails zusätzlich zu den Inhalten der Advanced- und Advanced-Plus-Pakete: Panorama-Schiebedach, Burmester Surround-Soundsystem, Head-up-Display und Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC.

Noch mehr Komfort biete das Premium-Plus-Paket (14.994 Euro). Neben den Inhalten der Advanced-Pakete und des Premium-Pakets umfasst es Multikontursitze für Fahrer und Beifahrer sowie das AIR-BALANCE Paket.

Viele Vorteile in einem der größten Ladenetzwerke weltweit

Mit Mercedes me Charge laden Kunden seit 2021 an jeder öffentlichen Ladestation dieses Netzwerks in ganz Europa immer grün. Hochwertige Herkunftsnachweise sollen gewährleisten, dass so viel grüner Strom aus erneuerbaren Energien ins Netz eingespeist wird, wie über Mercedes me Charge entnommen wird. In den ersten drei Jahren nach dem Kauf eines EQS fällt für Mercedes me Charge und somit Green Charging für Kunden keine Grundgebühr an. Ein weiterer Vorteil ist Ionity Unlimited: Alle europäischen EQS Kunden können über Mercedes me Charge das Ionity Schnellladenetz ein Jahr lang gratis nutzen.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 10.08.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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wirklich tolles Auto….
nur nicht meine Preisklasse…..

da hat man sich wohl klar am Model S orientiert und es auf die Oberklasse abgesehen ….
würde mich freuen wenn viele Verbrenner-fahrer umsteigen auf den EQS und die ganzen Schlachtschiffe auf den Straßen durch diesen ersetzt werden.

Für den Massenmarkt wirds wohl nix…für den EQA brauchts ja schon n besonderen Fetisch 😉

es bleibt spannend

Für 106.000 bekommt man aber all die tollen Dinge nicht, die den EQS zu dem Auto aus der Werbung machen:
kein Hyperscreen
keine 700 km Reichweite
kein Head Up augmented reality Display
keine schicken 21“ Felgen
kein Nappa Leder Comfort Sitz ( 😉 David )
kein Premium Sound
kein ……

macht man die hierfür nötigen „Klicks“ ist man schnell jenseits der 165.000€ – einfach mal selber den mühsamen Konfigurator aufsuchen 🙂
Wer das nötige Geld hat bekommt allerdings ein wirklich top ausgestattetes Traum BEV
Weiter so Mercedes – nur bitte noch etwas an der Preisschraube drehen 🙂

Wie bei jedem anderen Auto auch, geworben wird natürlich immer mit den besten Versionen. Das macht Tesla auch nicht anders, siehe Homepage.

Ansonsten, der Preis spielt in dieser Fahrzeugklasse eher eine untergeordnete Rolle. Gute Arbeit Mercedes, ich bin gespannt auf das Duell gegen den BMW i7 nächstes Jahr.

Schon klar – aber bei Tesla liegen zwischen der Basisversion und der Spitzenversion auch keine 60K – für diese Summe bekommt meine Tochter ja noch ein Model Y dazu 😉
Leider vergleichen Tesla Trolle immer den billigsten XYZ mit dem teuersten Tesla 😉

Den Vergleich kannst du aber nicht so direkt machen.
a) Gibt es viel der zusätzlichen Ausstattung, die in den 60k Aufpreis sind, einfach nicht bei Tesla
b) Gibt es beim Model S/X kein wirkliches „Basismodell“ aka SR+
c) Der Aufpreis zwischen dem Model 3 SR+ mit Serienausstattung und dem Model 3 Performance mit Vollausstattung beträgt ebenfalls ca. 60%, wie beim EQS. (OK, die kommende AMG Version ist dabei noch nicht betrachtet)

Wie groß wäre deiner Meinung nach der potentielle Preisunterschied zwischen einem Model S SR+ und Plaid?

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Du willst Alien-Technology mit Daimler vergleichen? Träum weiter von Nappaleder und Ziernähten 🙂

Also mit „Alien-Technology“ hast du dir das letzte bisschen Glaubwürdigkeit ruiniert.

Ich wüsste nicht, daß Daimlers E-Motor auch von Carbon an einer Ausdehnung wegen zu großer Leistungsfähigkeit gehindert werden müsste 😉
Da backt Daimler leistungsmäßig eher normale Brötchen, versteckt diese aber hinter dem „Hyperscreen“ und „Klangspären“ 😉

Und hat mit Alien-Technologie trotzdem nichts zu tun. Das ist genauso eine unsinnige Beschreibung wie „Biowaffen-Abwehr“. Ein so mächtiger E-Motor, dass man Carbon benötigt, um ihn zu bändigen. Ist halt ein modernes Phallus-Symbol 😉 Am Ende ist es Marketing, manche fahren darauf ab.

Sagen wir lieber: manche würden gerne „das Beste oder nichts“ können aber leider nicht so, wie sie gerne würden – Du verstehst?

Andere würden gerne seit Jahren einen funktionierenden Full Self Drive verkaufen, können sie aber nicht. Marketing halt. Das ist alles Geschwätz.

Last edited 1 Monat zuvor by Max

Das Problem ist einfach ein Marketingfehler von Daimler. Sie sollten nach jeder Sonderausstattung (Alien-Technologie) in Klammer setzen, dann wird der Aufpreis eher akzeptiert 😉

Beim Tesla Model S kann man gerade mal die Karosseriefarbe und die der Sitze ändern. Sonst ist alles serienmässig. Super Vergleich.

Auf der Produktseite des Model S wird mit dem roten Lack, großen Felgen, Autopilot und Fahrleistungen des Plaid Modells geworben.
Wenn ich das Model S so konfiguriere, bin ich bei ca. 145.000€, das sind ca. 50.000€ Aufpreis für die Vollausstattung.

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Für 106k bekommt man sogar 843 km Reichweite. Wer weniger will muss mehr zahlen 😉

Klar, wenn sie nur noch einen Motor mit 50kw einbauen und die maximale Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzen, dann bestimmt sogar über 900 km 😉

Superwagen. Technisch ne schöne Sache. Optisch ist er nicht ganz mein Fall, aber mit AMG-Paket und heller Außenfarbe sowie dem Sondergrill kriegt man da ein doch noch ganz nett ausschauendes Auto hin. 125k würde „meiner“ kosten. Kein unrealistischer Preis. Da werden die Leute zuschlagen. Die Luxusklasse/Oberklasse wird elektrisch.

Wenn die dann den ersten Ärger an der Ionity-Säule haben werden, wie kürzlich von den Herren Diess/Neumann berichtet ;( Dann wird spätestens mit Leasingende, eher früher, wieder gedieselt 🙁

Ich vermute, du fährst kein Elektroauto mit aktueller Technik, allenfalls einen Tesla.

Ich fahre einen Taycan und kann dir sagen, das Thema Ladesäulen und Reichweite gibt es in der Praxis gar nicht. Bei 90 % aller Fahrten reicht es, zu Hause mit vollem Akku los zu fahren und entweder zuhause oder am Zielort zu laden. Viele gute Hotels und viele gute Geschäftspartner bieten indessen Lademöglichkeiten.

Für die wenigen Langstrecken gilt: Menschen, die ein Fahrzeug in der Preisklasse fahren, sind in der Regel organisiert. Bei mir ist das IONITY-Ladenetz in der Fahrzeugnavi gespeichert. Vor Fahrtantritt checke ich kurz per Charging App den aktuellen Bereitschaftszustand der infragekommenden Ladestationen und dann gehts los. Authentifizierungsprobleme habe ich keine, der Porsche kann Plug&Charge.

Diess hat die vorhandene Station kritisiert, wobei fehlende Überdachung und Catering eher Wunsch als Kritik waren. Gebraucht hatte er sie gar nicht, ist ja dann auch ohne zu laden in einem Rutsch zum Gardasee gefahren.

FUD David weiß es scheinbar sogar besser, als der CEO von Volkswagen – RESPECT!

Was hat diese Aussage nun mit „FUD“ (Fear, Uncertainty and Doubt) zu tun? Das ist doch billig…

Der FUD geht schon im ersten Satz los – erst lesen, dann nörgeln 😉

Ich will es Dir sicherheitshalber noch einmal erklären:
Wenn FUD David schreibt:
„Ich vermute, du fährst kein Elektroauto mit aktueller Technik, allenfalls einen Tesla“

Was impliziert er denn wohl damit?

Auch das erkläre ich Dir gerne:
Er versucht dem Leser zu suggerieren, daß Tesla keine Elektroautos mit aktueller Technik baut .

Ha Ha Ha

– verstehst Du es jetzt etwas besser Max ?

Und was hat das mit FUD zu tun? „Fear, Uncertainty and Doubt“?

Eigentlich ist eher der Beitrag davor „FUD“, weil Angst geschürt wird, dass man an Ionity nicht sinnvoll laden kann. Wieso kommentierst du das nicht?

Und David geht darauf ein, indem er als Spitze (kleiner Trigger für die „Zielgruppe“ ;)) eine Suggestivfrage stellt. Man kann es übrigens auch so verstehen, dass Rolf entweder kein Auto mit aktueller Technik oder eben einen Tesla fährt, weil offenbar keine Erfahrung mit der Welt außerhalb SUC. Und genau das begründet der Rest des Beitrags. Darauf mit „FUD“ zu antworten wird dem überhaupt nicht gerecht. Also, erst lesen, dann nörgeln 😉

Tja, so endet es also, wenn man zu viel querdenkt – über Staus an den Ionity Säulen beschwert sich übrigens nicht nur ein CEO des Betreiber-Konsortiums – geh mal googeln 😉

Was hat das jetzt mit Querdenken zu tun?

Ich nehme mit: Statt sich inhaltlich mit den Aussagen zu befassen, wirft man eben unpassend „FUD“ ein. Obwohl der Ausgangsbeitrag bereits FUD war. Irgendwie Quark… 🙂

Lese bitte mal die Tesla Beiträge und dann die jeweiligen Kommentare von Egon Meier, David und Mike – wenn Du dann den Begriff FUD David immer noch nicht verstehst, dann kann ich Dir leider auch nicht weiter helfen.

Was David an anderer Stelle sagt ist mir hier doch egal. Ich frage mich einfach, wieso man sich bei einem sinnvollen Beitrag darauf versteift. Das ist wie, wenn ich dich „Fanboy-Thomas“ nenne und dir damit eine Fanboy-Brille unterstelle, egal was du geschrieben hast.

Wir müssen das nicht ewig diskutieren. Mich nervt dies persönliche Ebene einfach, weil am Ende überhaupt nicht mehr die Inhalte diskutiert werden, sondern es nur noch Schwarz und Weiß gibt. Dabei fand ich Davids Beitrag ganz interessant, Spitze am Anfang hin oder her.

Last edited 1 Monat zuvor by Max

Wäre ja mal ein schöes Auto für die Bundesregierung.

Ne, die sollen sparen, sollen wir ja auch.

Ich denke, die wird auch der Hautpabnehmer für Neuwagen… Bei den Leasingkonditionen von Mercedes für Bundestagsabgeordnete.

Oh Mann/Frau/Divers – da wird mir schon beim Lesen ganz schwindelig: denn es ist ja immer noch kein voll autonomes Auto. Wer soll denn neben der fahrerisch notwendigen Aufmerksamkeit diese ganzen Firlefanz-Systeme bedienen? – und der/die Beifahrer*in daddelt dann auch noch auf der MBUX Hyperscreen herum. Es sei denn, man steht mit diesen Schlachtschiffen (wie immer öfter) im Stau – da käme dann das Individualisierungspaket mit der“Roaring Sound Experience“ , Sudoku und Shuffle Puck zum Einsatz.
Ich hoffe für meine Daimler Aktien auf reissenden Absatz im In- und Ausland. Die Bundesregierung und chinesisch verspielte Käufer könnten es möglich machen. Der Preis ist ja im Vergleich zu anderen Luxusmarken fast lächerlich gering.
Ich hingegen freue mich an meinem total praktischen BEV – ein 1-Hebel Smart 4/2 Cabrio (das Radio ist der 2. Knopf) – und hoffe auf eine Nicht-SUV Mirai-Alternative, um mit einem FCEV meine treue Diesel C-Klasse als Reisefahrzeug zu ersetzen.

1+ und gute Fahrt im Smart 🙂

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