VDA-Chefin: „Ohne E-Fuels schaffen wir die Klimaziele nicht“

VDA-Chefin: "Ohne E-Fuels schaffen wir die Klimaziele nicht"

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat heftige Kritik an der Richtlinie für erneuerbare Energien geübt. Leider fehle weiterhin eine Mindestquote für Wasserstoff und Kraftstoffe, die mit Hilfe von Strom gewonnen werden. Der Bundestag hatte am Freitag die nationale Umsetzung der EU-Vorgaben beschlossen – und damit die Förderung von Energie aus erneuerbaren Quellen im Kraftstoffbereich.

„Gerade im PKW-Bereich hat der schnelle Hochlauf der Elektromobilität für uns klare Priorität“, erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Für das Ziel eines klimaneutralen Straßenverkehrs würden aber alle Technologien gebraucht. Dazu gehörten auch Wasserstoff und E-Fuels. Bei rund 1,5 Milliarden Fahrzeugen weltweit werde es in vielen Regionen noch für einige Zeit nicht ausreichend Strom für E-Autos und Lademöglichkeiten geben. Deshalb seien E-Fuels aus nachhaltigen Quellen wie Sonne und Wind eine gute Möglichkeit.

Auch wenn es positiv zu bewerten sei, dass der Gesetzgeber mit einer Minderungsquote von 25 Prozent bei Treibhausgasen über die EU-Vorgaben hinausgeht, hält Müller den Beschluss vom Freitag für unzureichend. „Es ist eine verpasste Chance für den Klimaschutz, dass eine eigene Unterquote für Wasserstoff und E-Fuels von fünf Prozent im Jahr 2030 weiterhin fehlt – und damit ein wichtiger Anreiz für diese Technologie.“

Die VDA-Präsidentin fordert daher eine Debatte auf EU-Ebene. Ihr Verband setze sich im Rahmen des „fit for 55 – Pakets“ dafür ein, neben klaren unterstützenden Maßnahmen zum Hochlauf der Elektromobilität, eine Quote von 30 Prozent erneuerbarer Kraftstoffe im Jahr 2030 vorzusehen. Damit, so Müller, würde ein internationaler Markt entstehen, der die erneuerbaren Energien aus anderen Regionen der Welt für die Mobilität in Europa verfügbar macht. „Auf diese Weise ist es möglich, dass auch die auf dem Markt befindlichen Fahrzeuge ihren Beitrag zur Klimaneutralität leisten.“

Die Erreichung der neuen Europäischen Klimaschutzziele kann nach den Worten von Müller nur gelingen, wenn E-Mobilität und regenerative Kraftstoffe sich ergänzen. „Mit der Beschränkung auf nur eine der beiden Säulen lässt sich das Klimaziel 2030 nicht erreichen.“

Quelle: VDA – Pressemitteilung vom 21. Mai 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Ich denke wir können es ohne E-Fuels schaffen aber nur ohne die VDA Chefin! Wir hatten die letzten Jahrzehnte genug Bremser, Bedenkenträger und Menschen die uns erklären wollten warum die Energie- und Mobilitätswende nicht funktionieren könne.

Vollkommen richtig!
So wie Diess die Tage schon getwittert hat, hört endlich auf mit der Verzögerungstaktik, BMW blappert auch immer noch von Wasserstoff im PKW Bereich, es gibt genug Studien die EINDEUTIG belegen dass das einfach (noch) nicht geht.
Warum soll man viel Strom aufwenden um wenig eFuel zu erzeugen wenn ich deutlich weniger Strom gleich in die Kiste laden kann?
Mich würde interessieren wer die Leute für den quatsch bezahlt…

Es gibt die Leute und OEMs, welche für 911 & Co. alles zahlen würden, nur sich aber keinen Gedanken um die Sinnhaftigkeit und den Umweltschutz machen.
Verbrenner mit eFuels am Leben zu erhalten ist völliger Schwachsinn.
Vielleicht macht es noch Sinn Dreckschleudern wie Flugzeuge und Schiffe zu säubern, beim Auto und LKW gibt es bereits die alltagstauglich Alternativen.
Flugzeug- und Schiffsreisen sollten vielleicht sogar in die Pflicht genommen werden, sich ebenfalls am Klimaschutz zu beteiligen.

„Mich würde interessieren wer die Leute für den quatsch bezahlt…“

Sehr wahrscheinlich die Topverdiener aus den Vorstandsetagen der alten Mineralölindustrie.

Aus Sicht der Konzerne ist klar: nur ein dummer Verbraucher ist ein guter Verbraucher. Auch wenn die mit großem Propagandaaufwand betriebene Volksverdummung nur bei einem Teil der Bevölkerung verfängt, ist das Ziel schon erreicht. Mit den sündhaft teuren E-Fuels kann man weiter am Verbrennungsmotor verdienen – ebenso wie am (trotz Subventionen noch sauteuren) Wasserstoff. Wenn man dann noch die Erneuerbaren Energien durch entsprechende bürokratische Hürden und Abgabenlast so blockiert und ausbrenst wie es das Wirtschaftsministerium unter Altmeier tut, hat man als abgehalfterter Politiker die besten Chancen auf eine Anschlussverwendung in der Fossil- oder Atomwirtschaft. Was würde schließlich aus unseren armen Monopolisten, die bislang durch erzwungene Dauerschuldverhältnisse der Bevölkerung Milliarden gescheffelt haben, wenn jeder Hausbesitzer seinen Strom selber produziert?

Wer seine Theorien nicht mit Zahlen belegen kann, sollte das Denken den Pferden überlassen.

Prof. Dr. Thomas Willner, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg:
„E-Mobilität spart bis 2030 kein CO2 ein und erzeugt zudem keinen dringend benötigten Grünstrom, sondern bindet lediglich Potentiale des Stromsektors im Verkehrssektor. Diese Potentiale fehlen dann z.B. in der Industrie.“
Gleiches sagt Dr. Tobias Brunner, CEO von Cryomotive:
„Wir haben nicht genug Strom für alle Batteriefahrzeuge. Wir brauchen die Kombination aus Batterie und Wasserstoff, um den Verkehr zu dekarbonisieren.“

Was ist den das für ein Quatsch
habe heute wieder gelesen in der Autozeitschrift —Strom ist genug da ( grüner )
außerdem laden nicht alle Fahrzeuge gleichzeitig und bis wir alle elektrisch fahren hat die Industrie genug Zeit alles umzustellen
ich glaube soviel Hirn fällt nicht vom Himmel

In Autoblöd usw. steht viel, das die o.g. Wissenschaftler zu widerlegen behauptet…
Und Sie können den fürs E-Auto benötigten Grünstrom selbstverständlich den anderen Verbrauchern wegnehmen. Die erhalten dann halt umso mehr Schmutzstrom. Die Deutsche Bahn macht das schließlich auch so:
Fürs Geschäft mitnehmen, was geht, und die anderen die Schmutzstrom-Suppe auslöffeln lassen.

Zitat aus https://www.elektroauto-news.net/2021/vda-chefin-ohne-e-fuels-schaffen-wir-klimaziele-nicht#comment-133944

… sollte das Denken den Pferden überlassen

Damit ist es aber ja leider offenbar noch nicht getan:

… den fürs E-Auto benötigten Grünstrom […] den anderen Verbrauchern wegnehmen […] und die anderen die Schmutzstrom-Suppe auslöffeln lassen.

Mancher sollte auch das SCHREIBEN denselben überlassen 😛

Last edited 4 Monate zuvor by KleinFritzchen

Danke für Ihre zahlreichen Belege, dass Sie meine Kommentare fleißig lesen.
Ihre Antworten belegen allerdings, dass es an Ihrem Lese-Verstehen regelmäßig hapert und Sie z.B. ausgerechnet stromlos produzierten Solarfuels Stromprobleme anhängen. Lustig geradezu, wie Sie Ihr Kannitvastaan auch noch mit dislikes dokumentieren müssen
Die Pferde wiehern…

„… weltweit werde es in vielen Regionen noch für einige Zeit nicht ausreichend Strom für E-Autos und Lademöglichkeiten geben. Deshalb seien E-Fuels aus nachhaltigen Quellen wie Sonne und Wind eine gute Möglichkeit.“

»Herr, wirf HIRN vom Himmel!«

Wenn es denn (angeblich!) schon nicht genug Strom für BEVs gibt, wie soll es dann für die 3-fachen oder gar 5-fachen Bedarfe von H2 bzw. eFuels genug nachhaltig erzeugten Strom geben?

»Herr, wirf HIRN vom Himmel!«
Da es in Deutschland (faktisch!)
1. nicht genug Grünstrom für BEVs und die Energiewende gibt und
2. Grünstromiport aus wind- und sonnenreichen Regionen keine realistische Option ist, sind
3.Energieimporte aus diesen Regionen geboten. Als PtX, efuels und/oder solarfuels.

…und hoffentlich trifft er bei seinem Wurf mit Hirn auch dich.
Bevor ich e-Fuels produziere mach ich aber aus „überschüssiger grüner“ Energie in „einem Schritt“ Wasserstoff. Da sind wir vom Energieaufwand her noch weit von E-Fuels weg.
Und des Sauerstoff kann man in anderen Prozessen auch nutzen.

…die grüne Energie ist nicht überschüssig, sondern in Deutschland rar, aber in besagten Regionen im Überangebot und das zu geringsten Kosten. Nur nicht für deutsche E-Mobilität verfügbar.
Mein Beileid für deutsche E-Fähns.

das ist richtig die grüne energie ist rar aber in den anderen Ländern noch viel rarer als bei uns und deshalb ist es totaler Blödsinn diese kostbare energie an teuren e-Fuels zu verschwenden ausserdem soll es laut Porsche noch mindestens 10 Jahre dauern bis e-fuels marktreif sind wir haben gar nicht mehr die Zeit solange zu warten, außerdem wird dann sowieso niemenad mehr einen Verbrenner kaufenda ja spätestens 2027 preisparität erreicht ist und wenn die E-fuels dann kommen sind die Verbrenner dann teurer ale E-Autos. heute kauft ja auch niemande mehr diese nokia Handys oder Röhrenfernseher

Lustig, Ihre Kenntnisse. In unbewohnten Regionen außerhalb Deutschlands leistet eine Wind- oder PV-Anlage bis zu >4 Mal mehr als hierzulande, wo günstige Wind-Standorte allmählich knapp werden.
Rar ist also das grüne Energieangebot in Deutschland und gemessen am Bedarf nochmals rarer: Wir werden massiv Energieimporte brauchen und die werden angesichts der stromlastig ausgeführten Energiewende auf Atomstromimporte hinauslaufen, denn Grünstrom kann man schwerlich aus Südamerika importieren.
Die Forderung nach totaler E-Mobilität repräsentiert die stromlastige Energiewende und deren Negativfolgen.

Da es in Deutschland (faktisch!)… “ [… FUD gelöscht! …]

Zum Deinem Kindermärchengebotener Energie-Import aus wind- und sonnenreichen Regionen“ wird immer gern vergessen, dass dafür an solche Länder nicht nur ein

  • »finanziell marktüblicher Preis«
  • sondern auch
  • zusätzlich ein »politischer Preis« zu zahlen wäre!

Merke: Wir werden künftig bedeutendet besser beraten sein, unsere Energieversorgung (u.a. Wind+Solar+Erdwärme+Speicherung) auf »eigene Füsse« zu stellen! Und die Speicher der BEVs zusammen können – bei passend finanziellem Anreiz – dabei mehr als hilfreich sein!

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Da es in Deutschland (faktisch!) an Grünstrom mangelt, weil z.B. allein die Chemieindustrie mit 628 TWh Bedarf in 2030 mehr Grünstrom brauchen wird als Deutschland derzeit an Stromschmutzmix produziert…
sind Kindermärchen vom energieautraken Deutschland so hilflos wie die kindischen dislikes.
Bei Energie-Import aus wind- und sonnenreichen Regionen wird immer gern vergessen, dass solche Länder nicht nur

  • davon finanziell profitieren
  • sondern auch
  • ihre eigene Energiewende vorantreiben
  • und
  • Arbeitsplätze schaffen
  • sowie
  • den ungerechten Exportüberschuss Deutschlands reduzieren
  • und
  • armen Regionen Exporte ermöglichen,
  • die
  • bislang nur auf Ölexportstaaten begrenzt waren
  • an die
  • ein »politischer Preis« zu zahlen ist

Merke: Die einfältige Art der Aufreihung stammt von Ihnen…

[… nichts …]

Da helfen auch div. Ablenkungsmätzchen und Gejammer um Downvotings nicht: Du solltest Dich dringend von den „feuchten“ Post-Kolonial-Träumen verabschieden und »wir« werden – wie Du wohl übersehen hast – künftig bedeutend besser beraten sein, unsere Energieversorgung (u.a. Wind +Solar +Erdwärme +Speicherung) auf »eigene Füsse« zu stellen! Und für den Sektor eAutos – der HIER Thema ist – können z.B. die Speicher der BEVs zusammen – bei passend finanziellem Anreiz – dabei mehr als hilfreich sein!

Ich liebe haufenweise Downvotings, vor allem anonyme. Denn wer sonst steht dahinter als E-Fans und Lobbyisten ohne Argumente.

Wer glaubt, Deutschland werde energieautark oder ausgerechnet durch E-Mobiltät, dem ist nicht zu helfen.

Dem Klima und der Energiewende zuliebe werden sich E-Fans an grüne Energieimporte und Konkurrenz durch andere Antriebe gewöhnen müssen.
Denn die allzu stromlastig angefangene Energiewende wird wegen Grünstrommangels auf Atomstromimporte hinauslaufen.
Es sei denn, man besinnt sich anstelle von totaler WP- und E-Mobilität auf Heizungsmix und Antriebsmix.

Wer errichtet die Anlagen denn? Bis wann? Wer investiert in tote Pferde? Ich lese aktuell was von einer Anlage in Saudi-Arabien, die mit 4GW täglich 650t Wasserstoff und 3.000t Ammoniak herstellen soll. Was soll denn der Stoff kosten? 4 GW heißt 35TWh im Jahr. Das würde reichen um 25% des Deutschen Automobilverkehrs zu elektrifizieren.

Farnsworth

Vielleicht schauen Sie hier: https://idw-online.de/de/news769494
Oder hier: https://www.energate-messenger.de/news/209472/biomethan-hat-potenzial-von-300-twh
Mit 300 TWh BioCNG können Sie >40 Mio Pkw betreiben.

Vielleicht sollten Sie ihren „Fön“ in Zukunft lieber mit Diesel betreiben, vielleicht kennen Sie sich im Bereich fossiler Brennstoff ja besser aus.

Ironie ist, wenn man sie versteht.
Beim E-Föhn ist Strom ziemlich alternativlos, beim Auto nicht. Aber das einzusehen fällt dem E-Fähn halt schwer.

Zu P.Ts.-Hinweis auf Diesel-Fön war Dein Kommentar:

„Ironie ist, wenn man sie versteht.“

BRAVO – Treffer! Eigentor, … selbst versenkt! 😛

Last edited 4 Monate zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Schade, Sie haben keinen Sinn für Humor.
Außer Fettdruck und militantem Erfolgsdruck haben Sie offenbar wenig zu bieten.
Doch, ich hatte Einfalt vergessen. Und natürlich vorlautes Antworten anstelle des Gefragten.
Sehen Sie, da kommt doch einiges zusammen.

Wahrscheinlich betreiben Sie Ihren e-Fön ja mit einem Dieselgenerator – darin lag die eigentliche Ironie 😉

Weder noch, ich trockne meine Haare ohne magnetische Wechselfelder
Und Ironie ist bloß mein Name E-Föhn, Sie wissen schon, die Verballhornung von E-Fähn…

Stimmt. Es gibt paar Wenige mit Brett vorm Kopf.Nur hier sind es viele. In Japan setzt man jetzt voll auf Wasserstoff. Haben die da keine Ahnung? In China ebenso.

Danke. Wenn jetzt auch unter Ihrem Kommentar lauter anonyme dislikes anstelle von Argumenten erscheinen, outet sich das Lobbyforum…

Ja, Wasserstoff ist im Kommen. Aber auch weniger technische Lösungen, die weniger CO2-Fußabdruck hinterlassen oder sogar THG-negativ sind: Zu NextFuel-Biokohle schreibt cleanthinking.de, Zitat:
„Das Potenzial für den Anbau von Miscanthus/Elefantengras auf Grenzertragsflächen ist jedenfalls nicht klein in China: Laut NextFuel könnte Miscanthus auf solchen Flächen 31,6 ExaJoule pro Jahr liefern – und damit 39 Prozent der genutzten Kohle ersetzen.“
Biokohle ist als chemischer Energiespeicher für die stationäre Verstromung zu kostbar und sollte eher z.B. in der Eisenverhüttung und als Energieträger für Schiffsantriebe eingesetzt werde, weil ungiftig, nicht wasserschädigend und biologisch abbaubar. Der Schiffstreibstoff Ammoniak auf H2-Basis ist umweltgefährlicher.

Hallo,
momentan habe ich mit dem Kommentar, der meinen Vorgänger W. Gösebert ein wenig spiegelte, erfreuliche 23 dislikes eingefahren:

…Bei jedem Kübel Dreck spür‘ ich
Die Liebe des ZK!
Wolf Biermann

Auch Ihrer ist immerhin schon bei 3 dislikes: Die E-Fähns belegen, wie eifrig sie unsere Kommentare lesen müssen. Was will man mehr.

Wollt ihr hier diskutieren oder euch in euren Dislikes suhlen und gegenseitig bemitleiden ihr Trchnikhelden?

Ich habe längst auf Fakten hingewiesen. Doch darüber ärgern sich gewisse Foristen nur. Ich finde es lustig. Mitleid brauchen andere. Siehe Biermann.

„Ich habe längst auf Fakten eine Vielzahl unbelegter Behauptungen hingewiesen aufgestellt“ wäre ja der richtige! Text gewesen.

KleinFritzchen macht seinem Namen alle Ehre: Er kann wegen seiner Leseschwäche Behauptungen nicht von belegten Zahlen, Fakten, Fachbegriffen und links unterscheiden.
Vielleicht haben bei ihm auch gesundheitsschädigende magnetische Wechselfelder des angeblich sauberen Stroms dazu beigetragen. Oder Lobbyismus.
Es gibt halt zahlreiche Erreger, die mangelnde Objektivität und das Bedürfnis verursachen, ohne Argumente zu disliken.

Herbert Diess ist Vorstandsvorsitzender des größten Autokonzerns der Welt ; Vielen was ist CEO das am schnellsten aufstrebenden Autokonzerns der Welt – und was die zum Thema Wasserstoff in PLW sagen könnt ihr beiden „ Technikhelden“ gerne nachlesen 😉
Und wenn ihr nach Japan schaut, dann schaut euch doch bitte mal die Prozentzahlen an, die dort mit Wasserstoff rumfahren – das kommt ungefähr auf die Zahl der im Weltmeer umherfahrenden Atom U-Boote 😉

„Vielen“ sollte Elon Musk heissen;-)

Elon Musk….hahahahahahhahahahahahahahahahahahahahahahhaha…der Blender und Kapitalist…hahahahahahha

Wollt ihr hier diskutieren oder euch in euren Dislikes suhlen und gegenseitig bemitleiden ihr Trchnikhelden?

Also wenn ich mich umschaue, dann haben die meisten Dächer noch keine PV-Anlage installiert. Da ist noch ordentlich Potential.

Farnsworth

Das ist richtig. Doch zu Autarkie reicht es bei weitem nicht.
Beispiel: BASF baucht am Standort so viel Strom wie ganz Dänemark.
Die stromlastige Energiewende wird daran scheitern.
Wie brauchen in Zukunft weniger Stromverbraucher, nicht mehr. Denn Strom kann man nicht importieren wie chemische Energieträger.

Wie wäre es, wenn die Industrie, anscheinend gut vernetzt mit der Politik, sich mal selber um PV- Windkraftanlage bemühen würde? – dann könnte sie einen Großteil des benötigten Stromes, der zulasten von Millionen Bürgern von der EEG-Umlage befreit ist, selber produzieren und das Ganze ohne endlose Tanker-Kolonen auf den Meeren.

Stattdessen verhindert Politik den Windkraftausbau – sage jetzt keiner, dass dahinter nicht die Industrie und ihre Lobbyisten mit dem willfährigen Peter Altmaier stecken.

will­fäh­rig

Bedeutung

ohne sich Gedanken zu machen, [würdelos] den Absichten anderer dienend

(Quelle: duden.de)

Vieles wäre möglich, aber fast überall werden die umweltbewusst handelten Menschen Stein in den Weg gelegt, z.B. die komplizierten Gesetze, Vorschriften und Formulare, wenn jemand eine PV-Anlage aufs Dach setzen will – etliche Leute mieten die PV-Anlage für mehr Geld als eigentlich erforderlich, damit ihnen der Stress erspart bleibt.

In den Niederlanden geht das ganz einfach – ein Vor-/Rückwärts-Stromzähler und ein einfaches Formular genügen dort – am Jahresende wird die Differenz abgerechnet.

Kluge Köpfe haben wir im Land genug, aber die großen alten Konzerne im Filz mit der Politik verhindern die einfache Energiewende, weil die Konzerne ihre fetten Renditen gefährdet sehen und da ist ihnen fast jedes Mittel recht.

Die großen Konzerne kommen jetzt auf die absurde Idee statt auf rein batterie-elektrische Fahrzeuge mit geringem Strombedarf, jetzt auf ineffizente Antriebe mit Wasserstoff und E-Fuels (alte Verbrenner) zu setzen.

Wie geht es den Menschen vorort in Afrika? – es ist schon absehbar, dass die normalen Menschen in Afrika am Wenigsten von der Wasserstoff- und E-Fuel-Produktion profitieren, wie sich heute schon am Beispiel der Ländern mit Ölxeporten.

Irgendwelche Staatsoberhäupter und ihre Handlanger in Afrika stopfen sich die Taschen voll, Milizen terrorisieren die Bevölkerung und Wasserstoff bzw. E-Fuels werden exportiert. Die Bevölkerung verbrennt die letzten Bäume und Benzin bzw. Diesel.

Wir müssen schon vor „unserer eigenen Haustüre kehren“ und hier die Energiewende umsetzen – ohne neuen Kolonialismus in Afrika und anderswo.

Den Afrikanern sollen wir ihren Solarstrom für deren Energiewende lassen und sie dabei unterstützen – im globalen Umweltinteresse, was uns ja selber zugute kommt.

Da Sie meinen,

  • z.B. für die BASF-Grünstromversorgung in der Größe Dänemarks sei im dicht besiedelten Deutschland reichlich Platz
  • Industrieland Deutschland könne energieautark werden
  • Deutschlands Exportüberschüsse sollten weiter ansteigen
  • Wüstenregionen sollten nicht von grünem Energieexport profitieren, der Arbeitsplätze schafft und deren Energiewende vorantreibt
  • ineffiziente deutsche Grünstromproduktion sei der in anderen Regionen überlegen usw.

sind Sie hier unter den E-Lobbyforisten bestens aufgehoben.

Wer will denn ernsthaft Geld in eine Technologie investieren, die eine sehr absehbare Lebensdauer hat? Das ist doch absurd. Okay, Der einzige Nutzen wäre nachher die übrigbleibende überdimensionierte EE-Erzeugerleistung.

Farnsworth

Frau Müller ist im Automobilbereich, was Frau Klöckner als Landwirtschaftsministerin – Eine von Lobbyisten gelenkte Marionette zur Verbreitung von Fear, Uncertainty and Doubt (FUD)
Was beide außerdem gemeinsam haben:
Sie gehören durch Menschen ersetzt, die es mit Umwelt- und Klimaschutz wirklich ernst meinen.
Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind – ersetzt Armin Scheuer doch bitte gleich mit!

Hoffnung macht ja immerhin, daß 2 von 3 „Klimazielen“ bei der kommenden Bundestagswahl bereits erreicht werden können 😉

Die VDA Chefin sollte sofort zurücktreten das was sie schwafelt ist ja nicht zum Ansehen. Hallo VDA
Chefin gehts noch wir WOLLEN KEINE VERBRENNER MEHR UND SCHON GAR NICHT EFUELS . Kappiert es endlich. Und wenn die Regierung noch mitspielt ist der Regierung nicht mehr zu helfen.

Wer ist „wir“?
Also gerade Fahrer von Sportwagen wollen noch weiterhin Verbrenner. Deswegen ist ja auch Porsche für E-Fuels. Den 911er wird/soll es als Verbrenner noch lange geben.

Leute es geht hier nicht um E-Fuels für die Masse, sondern E-Fuels für die Nieschen, welche weiterhin Verbrennungsmotoren wollen, z.B. Sportwagen und Oldtimer.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Das blöde wird hierbei aber sein Mike, dass für die paar tausend Porsche- und Oldtimerfahrer nicht ein ganzes Tankstellennetzwerk deutschlandweit unterhalten werden kann / und wird.
Vielleicht bleibt den Petrolheads dann pro Landkreis eine Zapfsäule, an der man so einen Schwachsinn kaufen kann – am liebsten für zehn Euro den Liter.
Oder noch besser es geht den letzten Petolheads ab 2030 so, wie den ersten Autofahrern – und sie müssen ihren Sprit dann eben in der Apotheke kaufen.

Klar, so ein dichtes Tankstellennetz wird man wahrscheinlich nicht mehr benötigen. Aber man kann sich dafür einsetzen dass halt eben doch noch ein paar Tankstellen weiter betrieben werden und die Preise nicht so explodieren (10€/l sind deutlich zu viel).

Das sind schon mehr als nur ein paar Tausend. Rechne viele der Audi RS, BMW M und Mercedes AMG Käufer auch noch mit ein.

Ich will auch noch in 20-30 Jahren einen Oldtimer als Sonntagswagen bewegen können.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Auch hier wieder ein neues Problem: warum kaufenden Leute einen BMW M oder einen GTI oder einen Cupra- doch nicht wegen dem Motorsound sondern Weise Leistung haben wollen wollen (Ein Klappenauspuff soll doch auch nur Mehrleistung suggerieren)

Und wie schon einmal bemerkt: wenn du dann mit lautem Klappenauspuff und viel Brumm Brumm an der Ampel stehst und dich ein flüsterleises Elektroauto einfach stehen lässt – dann möchte ich die Blicke deiner Freundin nicht sehen – und deinen Gesichtsausdruck wohl auch nicht 😉

Time will tell, aber das Ende von Brumm Brumm ist wahrscheinlich näher als du denkst.

Hehe genau. Ich mag meinen E-Up. Ein Wolf im Schafspelz.

Farnsworth

Du irrst gewaltig, für nicht wenige der üblichen Kunden der genannten Submarken ist der Sound ein sehr wichtiges Kaufargument.
Den satten Sound eines großen Verbrenners kann selbst der beste Soundgenerator nicht liefern.

Zu deiner Bemerkung bezüglich Ampelstarts:
In der Stadt fährt man doch solche Autos nicht, die gehören auf die Autobahn, die Rennstrecke oder kurvige Landstraße.
Was interessiert es mich ob andere Autos an der Ampel schneller weg kommen?
Mit einer Heckschleuder wie meiner, sollte man Ampelstarts eh ruhig angehen, wenn mir das wichtig wäre, hätte ich einen Wagen mit Allrad gekauft.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Vom AMGfahrer aus gesehen, dürftest Du ja dann einen Taican besitzen, um den Ampelstart zu gewinnen.Gratulation!!! Ich fahre nur einen AMG.

Ich will…
Das wird die Natur uns bald abgewöhnen.

Dann soll sich der reiche 911er/M3er/AMG Fahrer halt eine irgendwann erhältliche 50.000Euro Ptx Anlage in seine Garage stellen und eine 5 mal so große PV-Anlage, wie für ein E-Auto nötig wäre auf sein Dach montieren und sich seinen Stoff selbst herstellen.

Steuergelder dafür verschwenden, nein Danke.

Farnsworth

Tatsächlich habe ich diesen Gedanken auch schon gehabt, damit wäre der Betrieb von Oldtimern gesichert.
Aber 50.000€ sind noch deutlich zu teuer. Dafür bekommt man ja schon fast zwei gebrauchte M3.
Die Technik muss günstiger werden und dazu ist Entwicklungsaufwand notwendig. Für 10.000€ würde so eine Anlage bestimmt einige Abnehmer finden. Gebrauchte PV-Module bekommt man eh fast geschenkt.

Aber ja, da Oldtimer Kulturgut sind, sollten die auch gefördert werden.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Gott sei Dank hat die Förderung der Pferdekutsche als Kulturgut schon lange aufgehört – aber vielleicht macht der Herr Scheuer ja eine Ausnahme für alle Fahrer von „BMW-Kulturgut-Fahrern“ – ach nein, der wird ja aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr Verkehrsminister bleiben 😉
Pech für alle Petrolheads
Time will tell – Hauptsache elektrisch 🙂

Meines Wissens nach wird die Pferdehaltung gefördert.
Nur weil man pro Elektroauto ist, muss man nicht gleich den Verbrennungsmotor hassen.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Sorry, aber der Verbrennungsmotor ist ein Luxus, den wir uns nicht mehr länger leisten können.

Zur Veranschaulichung mal die Verhältnisse der aktuellen Situation des EE-Ausbaus und des nötigen Zubaus für verschiedene Szenarien. Ich hoffe die Formatierung haut hin.

|---------| Gesamtbedarf
|----|++++| Anteil EE+ nötiger Zubau
|              Abgeregelte EE
|----|++++|++| + 100% E-Mobilität
|----|++++|++++++| + 100% H2-Mobilität
|----|++++|+++++++++++++++++++++++++| +100% E-Fuels

Wenn selbst nur 15% der Fahrzeuge mit E-Fuels fahren würden müssten wir dafür die Hälfte der EE-Kapazitäten dafür einplanen, die für 100% E-Mobilität notwendig wären. Wo soll das hin? Was soll das kosten? Was soll der Sprit kosten?

Die abgeregelte EE Menge habe ich mal dazugepackt um zu verdeutlichen, wieviel „Potential“ darin steckt daraus H2 oder E-Fuels zu erstellen.

Farnsworth

Also kein Problem, welches sich durch Geld nicht lösen lässt.
Ich hätte kein Problem damit, mir sämtliche noch freien Dachflächen mit PV auszurüsten.

Schon die jetzige 16 kWp Anlage auf dem Hausdach produziert weit mehr als wir benötigen. Wenn die in 9 Jahren aus der EEG Vergütung fällt wäre es kein Problem neben dem Laden des BEVs auch H2 bzw. E-Fuels zu erzeugen.
Zusätzlich könnte ich bestimmt nochmal 8-10 kWp auf freien Dachflächen installieren.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Da muss das Geld zu aber sehr locker sitzen um den Mehrpreis zu bezahlen nur damit das Auto Brumm Brumm macht.

Für den einzelnen vielleicht machbar, für die Gesamtgesellschaft aber kein Konzept.

Übrigens ist mir ein Rechenfehler unterlaufen. Der Vergleich E-Mobilität zu E-Fuels sieht korrekt so aus.

|----|++++|++|
|----|++++|++++++++++++|

Wie schon gesagt, es soll ja auch nicht für die Masse gut sein, sondern für die vielleicht 5% die nicht auf einen Verbrennungsmotor verzichten wollen.

Aber ja, für ein Hobby sitzt das Geld meist sehr locker.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Ich hasse den Verbrennungsmotor nicht – ich möchte nur so schnell wie möglich dass er aus unseren Leben verschwindet, da es eine bessere, leisere und gesündere Alternative gibt.

Vor über 100 Jahren hatten die Einwohner von New York auch keine Lust mehr bei Schritt und Tritt und Pferdescheiße zu treten, als es eine sauberere Alternative gab.

Die meisten Menschen mögen keinen Lärm und kein Brum Brum, wenn sie erwachsen geworden sind.

Das würde ich fast schon als Hass definieren.
Du willst zumindest dass er komplett aus dem Straßenverkehr bzw. täglichen Leben verschwindet.
Genau das will ich nicht. Ich möchte dass es noch beliebig lange möglich ist, Verbrennungsmotoren halbwegs wirtschaftlich als Hobby (Sonntagswagen, Sportwagen) zu betreiben.
Und nein, 10€/l sind absolut nicht mehr wirtschaftlich.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

„Ich möchte dass es noch beliebig lange möglich ist, Verbrennungsmotoren halbwegs wirtschaftlich als Hobby (Sonntagswagen, Sportwagen) zu betreiben.“

Wünsch-Dir-was?
Naja, vielleicht ja noch zu speziellen Veranstaltungen auf abgesperrtem Gelände außerhalb von Städten …!

„Und nein, 10 €/l sind absolut nicht mehr wirtschaftlich.“

Tja, da sehe ich mit eFuels künftig aber tiefschwarz …

Natürlich auf öffentlichen Straßen und auch innerhalb von Städten. Einen Sonntagswagen will man ganz normal am Wochenende bewegen.

Der Preis pro Liter eFuel ist alles eine Frage der Technik, initiale Investitionen (PV Anlagen) und steuerliche Vergünstigungen (z.B. Entfall Mineralölsteuer).

Irgendwie fehlt mir bei den Technologieoffenheit-Apologeten immer eines: Die BEGRÜNDUNG, warum man die uneffizientere Technologie benötigt.

Last edited 4 Monate zuvor by Jens

Die alten Mineralölindustrie und die vielen, vielen Leute, die in der Vergangenheit ganz gut davon profitiert haben, die wollen weiterhin eine aufwändige Großanlagentechnologie, damit der kleine Autofahrer seinen „Kraftstoff“ fürs Auto nicht selber produziert oder von neuen Playern produzieren lässt.

Ja, das ist der offensichtliche BEWEGGRUND, hinlänglich bekannt und unter FUD abzuheften.

Es gibt aber keinen tatsächlichen Grund, warum man angesichts eines Ressourcenmangels die ressourcenintensivere, also uneffizientere, Variante benötigen würde. Es ist schlichtweg unlogisch.

Das Thema E-Fuels im Straßenverkehr ist völlig absehbar eine Totgeburt, da es weder ökonomisch noch in der CO2-Gesamtbilanz einen Vorteil erbringen kann.

Mit dieser VDA Chefin wird’s eng mit der Zielerreichung ;-)))

eFull wird es geben, sind aber genau so wenig DIE Lösung wie ein BEV, sondern ein Teil der Lösung. Mit eFull bekommt man den Bestand schon mal CO2 neutral. Dann gibt es Einsatzzwecke die mit einen Akku nie funktionieren werden, fliegen, Fernverkehr und Schifffahrt. Selbst in großen Stiel kosteten eFull in der Herstellung deutlich mehr als Benzin/Diesel. Daher werden dieser Kraftstoff 2-3 fache an der Tankstelle kosten. 5€ ist sehr realistisch.
Somit wird er dort eingesetzt werden wo ein Akku nicht geht. Beim PKW geht Akku problemlos und ist auch die effizientere Weg.

Der Punkt mit dem Bestand ist aber ein Problem. Um den Bestand CO2 neutral zu bekommen bräuchte man sehr zeitnah riesige Erzeugerkapazitäten für E-Fuels und die dazugehörige Erneuerbaren Energien. Beides ist aktuell und auf absehbare Zeit nicht vorhanden. Das sind gigantische Investitionen. Und wenn nach und nach PKW dann durch effizientere E-Fahrzeuge ersetzt werden, was macht man dann mit der Überkapazität von E-Fuels?

Wie wär’s es stattdessen mal mit weniger Fliegerei und weniger Schifffahrt? Die sogenannten Errungenschaften der modernen Welt sind eigentlich der Untergang der selbigen.

Farnsworth

Was immer jeder falsch denkt ist:
dass jeder gedanklich den gesamten grünen Strom für sich beansprucht:

  1. Die BEV Fahrer
  2. Die H2 Fahrer
  3. Die e-fuel Fraktion
  4. Die Schifffahrt
  5. Der Zugverkehr
  6. die Luftfahrt
  7. die Schwerindustrie
  8. die Chemie
  9. die Bauindustriei
  10. ……
  11. ……
  12. die privaten Haushalte
  13. die öffentlichen Gebäude

Leider kann man den regenerativ erzeugten Strom nur einmal als grünen Strom verwenden und nicht X mal – blöd auch – ich weiß

„Leider kann man den regenerativ erzeugten Strom nur einmal als grünen Strom verwenden und nicht x-Mal …“

Fehlt halt nur noch die Erfindung des »regenerativen Stromverbrauchs« … 😛

Umso wichtiger den Strom nicht ineffizient zu verschwenden. Ich denke um Wasserstoff als Saisonspeicher werden wir nicht drumherum kommen. Wenn man die Abwärme von dem Prozess benutzt ist es aber auch nur halb so wild. Denn zufällig braucht man auch in der Jahreszeit mit weniger Sonne die Abwärme zum Heizen.

Aber für Mobilität sehe ich nur zwei große Lösungen: elektrisch oder weniger Mobilität. H2 wird auf Dauer nicht mal für Vielfahrer interessant sein. Von E-Fuels ganz zu schweigen.

Farnsworth

Es ist geradezu peinlich, dass Fr. Müller immer noch alte „Downloads“ fortführende möchte. Hier wird nach wie vor die Verbrennerausrüstung verfolgt. Dabei ist doch schon lange bekannt, dass der Verbrenner auf einem toten Gleis steht.

Wegen E-Fuels schaffen wir die Klimaziele nicht !!!! Für 1 kWh ins BEV benötige ich 6-7kWh für E-Fuels. Schafft endlich diese Müller ab, es gibt schon zuviel Schwachsinn auf dieser Erde.
Warum nur verspielen wir auch unsere technologisch-wirtschaftliche Zukunft und predigen immer und immer wieder diese Fabeln von Wasserstoff und E-Fuels, warum ?!?! Die Kommunisten haben das früher als reaktionäre Krafte bezeichnet, diese Bezeichnung würde heute nicht mehr ausreichen für die Müller, das Zipse usw. Ansonsten wurde das hier schon richtig erkannt.

Die Lösung ist: wir bauen weitere Kohlekraftwerke und Atomreaktoren – dann haben wir endlich
genug Strom für alle unsere Vorhaben und sind weitaus umweltfreundlicher als mit unseren Verbrennerautos …!
..das muß wohl jedem klar sein…die Chinesen planen das ja ohnehin schon somit kann das ja
gar nicht so falsch sein !

Ein ebenso durchschaubarer wie volksverdummender Versuch, den Verbrennungsmotor so lange wie irgend möglich am Leben zu erhalten. Der VDA-Chefin dürfte sehr wohl bewusst sei, dass die Herstellung von E-Fuels ein Vielfaches der elektrischen Energie erfordert, die ein BEV für die gleiche Fahrleistung benötigt. Ebenso abgeschlagen ist übrigens im PKW-Bereich die Brennstoffzelle. KEIN Wort dazu, woher der benötigte Grünstrom kommen soll, ebenso kein Wort dazu, dass auch synthetische Kraftstoffe vor Ort die Luft verpesten (und ggf. von Fahrverboten betroffen sein werden) – und schließlich auch kein Wort zu den horrenden Kosten synthetischer Kraftstoffe. Die Propaganda des VDA hat mitnichten die Bewältigung der Klimakrise zum Ziel, sondern zuvorderst die eigenen Profitinteressen!

Also wenn ich diese Quatschkommentare hier alles lese, wird mir schlecht. Kein Wunder das wir in Zukunft von den Asiaten eingesackt werden und momentan solche Dumpfbacken von Volksvertreter haben. Dumm wählt Dumm. Euch sollte man alle zum Abbau der Rohstoffe für die Akkuproduktion in eurem nächsten Leben schicken. Mehr will ich gar nicht mehr schreiben dazu.

Synhelion geht davon aus, bis 2030 solarfuels zu einem Preis von unter einem Euro pro Liter anbieten zu können. Die CO2-Steuer dürfte entfallen.
Auch bei der Produktion von efuels fallen verschiedene Fraktionen an. Kerosin ist nur eine davon und deren Anteil laut Unternehmensangabe nicht weit über 10% steigerbar. Daher ist die Annahme Unsinn, efuels seien nur für die Luft- oder Schiffahrt nutzbar.

Laut ADAC emittiert der VW ID.4 beim Fahren 114 Gramm CO2 pro Kilometer aus dem deutschen Strommix und damit etwa so viel wie ein vergleichbares Dieselauto. Nicht auszudenken, dem fossilen Diesel würde etwas efuel beigemischt…wie jetzt an ersten Tankstellen in Deutschland.
Während der deutsche Strommix laut Prof. Quaschning nach dem glücklichen(!) Atomaustieg 2022 erst einmal klimaschädlicher wird.

Synhelion geht davon aus, bis 2030 solarfuels zu einem Preis von unter einem Euro pro Liter anbieten zu können.

… der CO2-freie Strom dafür wächst auf Bäumen und der Mond ist aus grünem Käse …

Last edited 4 Monate zuvor by KleinFritzchen

Aha, Ihnen fallen schon wieder keine Argumente ein, sondern nur dislikes.
Lustig, zumal solarfuels von Synhelion überhaupt nicht auf Strom basieren…

Mal wieder auf den Werbeprospekt reingefallen ohne nachzurechnen? Die Zahl die ich über Synhelion finde ist 20.000Liter Kerosin pro Tag bei einer Anlagengröße von 1km². Kerosin hat einen Energiegehalt von ca. 10kWh/l. Sprich: 200.000kWh/(d*km²)

Für PV gilt in den Breiten der Schweiz ca. 1.000kWh/(m²*a). Rechnet man das um, dann bedeutet das in der mit oben vergleichbaren Einheit 2.739.726kWh/(d*km²). Vielleicht springt der Unterschied ins Auge.

Wo ist der Vorteil, dass die keinen Strom brauchen?

Farnsworth

Ich schlage vor, dass Sie noch einmal rechnen, am besten richtig.
Bei 20% PV-Wirkungsgrad und 1.000kWh/(m²*a produziert 1km² täglich 548.000 kWh.
Auch das sagt noch nichts über die Kosten aus.

Anschaulich liefert eine Porsche-Grafik, dass E-Mobilität in Deutschland kaum weniger Windanlagen benötigt als Import-E-fuel für Verbrenner-Mobilität. Hinzu kommt, dass im dicht besiedelten Deutschland Windstandorte immer knapper werden, nicht aber im unbesiedelten Süden Argentiniens.
https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/efuels-und-euro-7-klima-sprit-soll-kommen-tanken-wir-bald-alle-co2-neutral_id_13016662.html

Von Argentinen bis zum Hafen von Rotterdam sind es ungefähr 12.000 km.

Containerschiff … „Nevada“ … Bei voller Beladung beträgt der Verbrauch dann 312 Tonnen in 24 Stunden. … Wenn die „Nevada“ heute überwiegend mit 20 Knoten (37 km/h) fährt, kann sie die Treibstoffkosten fast halbieren.

(Quelle: faz.net – März 2013)

12.000 km geteilt durch 37 km/h x 160 Tonnen Treibstoff pro Stunde sind ca. 51.891 Tonnen Treibstoff.

Tanker mit E-Fuels würden von Argentinien nach Rotterdam rund 1/10 der Fracht selber verbrauchen, wenn er die Strecke auch „klimafreundlich“ fahren soll.

Manfred Fischedick, Professor am Institut für Klima, Umwelt, Energie an der Universität Wuppertal.

„Um synthetischen Sprit für eine Strecke von 100 Kilometern herzustellen, brauchen wir die gleiche Menge Strom, die für 700 Kilometer in einem batterieelektrischen Auto reicht“, sagt Fischedick.

(Quelle: zeit.de – März 2020)

7 fache Strommenge für E-Fuels plus 10% für den Transport von Argentinien nach Rotterdam, d.h. in Argentinien muss etwa die 8-fache Menge an Windkraftanlagen in die Landschaft gestellt werden und sicherlich nicht nur dort wo es keinen stört – wie das Beispiel Griechenland zeigt.

Dazu noch kommen noch viele endlose lange Strassen, die für die Schwertransporter zum Transport der Windräder und der großen Mengen von Kabel gebraucht werden, ebenso für die Wartungstrupps.

Man kann nur hoffen, dass die Gegend nicht vom Tourismus lebt, sonst vernichten E-Fuel-Einnahmen die Einkommen der Bevölkerung, die von Touristen leben, die die unberühte Natur genießen wollten.

  1. Lustig, wie Sie in Ihrer Argumentation von Argentinien nach Griechenland springen, wo Investoren (und Behörden) mit Windparks tatsächlich Landschaftsverschandelung betreiben und dort Menschen wohnen, im Unterschied zum stürmisch-kalten Patagonien.
  2. Zumal mit griechischem Windstrom E-Autos, aber keine efuel-Produktionsanlagen betrieben werden.
  3. Merkwürdig, der energieaufwendige Import koreanischer E-Autos samt Ersatzteilversorgung und Batterieproduktion mit Kohlestrom scheint für Herrn Fischedick im Unterschied zu efuel-Import kein Problem zu sein.
  4. Bekanntlich herrschen auch in Regionen Nordafrikas hervorragende Windbedingungen, so dass sich Herrn Fischedick’s efuel-Transportenergieproblem erheblich reduziert.
  5. Für die E-Mobilität unbrauchbare Solarfuels werden ohne Strombasis produziert. Synhelion will diese bis 2030 für <1 €/l anbieten. Ob es Herrn Fischedick freut, wenn fossiler Kraftstoff durch solchen ersetzt wird und das Klima entlastet?

Wer bei Windkraft mit Verschandelung der Landschaft argumentiert outet sich doch direkt als Windkraftgegner.

Somit klingt die Argumentation wie „Not in my own backyard“. „Mir egal ob man irgendwo anders achtmal so viele Windräder hinbauen muss Hauptsache nicht vor meiner Haustür“. Warum sollten die Argentinien für Deinen dekadenten Lebensstil ihr Land mit Windrädern voll pflastern? Schraub dir eine PV Anlage aufs Dach und fahr elektrisch.

Ich habe neulich einen Bericht über diese e-fuels aus Solarenergie gesehen Punkt die dafür nötigen Anlagen sahen gigantisch aus und produzierten nur wenige Liter e-fuel am Tag. Ist ja schön was man alles bis 2030 verspricht damit man Forschungsgelder einkassieren kann. Ob die Physik diese Rechnung überhaupt zulässt steht auf einem anderen Blatt. Wie viel Fläche braucht denn diese Synfuel Anlage? Wie viel Strom könnte man mit den gleichen Solarspiegeln erzeugen? Warum also nicht gleich eine HGÜ Leitung bauen?

Farnsworth

Ihre Argumente gehen ins Leere:

Wie schon mein Vorredner schrieb, kann Windkraftnutzung landschaftsbildverträglich sein, ist aber auf bewohnten griechischen Inseln leider häufig nicht so, wo korrupte Behörden unsoliden Investoren Baugenehmigungen ohne Prüfung naturschutzrechtlicher Belange und Auflagen zum ordnungsgemäßen Rückbau erteilen. In vegetationslosen und unbewohnten Regionen Nordafrikas und Argentiniens stören Windanlagen eindeutig weniger und arbeiten im Vergleich zu deutschen Standorten über vier Mal effizienter: Weniger Rohstoff- und Flächenverbrauch, geringerer CO2-Fußabdruck. Das kompensiert nicht nur den Mehrenergiebedarf der efuel-Mobilität, sondern entlastet das deutsche Stromnetz und die stromlastige deutsche Energiewende von Problemen beim Flächenbedarf, Speicherbedarf, drohenden Schmutzstromimporten.

E-Mobilität ist sinnvoll, aber weder allerorten noch für alle Nutzer praktikabel. Mio Ballungsraumbewohner in Deutschland leben nicht so „dekadent“ wie Sie und können sich eine PV-Anlage fürs BEV aufs Dach schrauben. Mangels eigenem Stellplatz ist für diese Bürger auch das Laden über Nacht ein Problem und teures Schnelladen keine Alternative. Zumal sich bald eine gewaltige Grünstromlücke auftun wird: Immer mehr Stromverbrauch, aber kein adäquates Grünstromangebot (allein die Chemieindustrie rechnet in den 2030ern mit 628 TWh Grünstrombedarf = Verzehnfachung – das ist mehr als die gesamte aktuelle deutsche Drecksstrommixproduktion).

Zu efuels stellen Sie zuerst falsche Behauptungen auf und fragen anschließend nach Fakten dazu…interessante Argumentation.
Ihre Stromimport aus Nordafrika wurde schon in Desertec untersucht: Alle Investoren sind mangels Wirtschaftlichkeit abgesprungen. PtX und solarfuel brauchen keine HGÜ und liefern speicherbare Energie. Daher haben diese Technologien Zukunft.
Tipp: Schauen Sie mal in die homepage von synhelion. Oder überlegen Sie mal, ob Flächenverbrauch in der Wüste eine Rolle spielt, wenn dort <1 cent/kWh Grünstrom produziert wird.

Das Problem der deutschen E-Mobilisten liegt nur darin, dass sie diesen Strom nicht nutzen können und ihn auch anderer Mobilität nicht gönnen, die mit solarbasierten Kraftstoffen fährt. Merkwürdig, denn angeblich geht es den E-Mobilisten doch ums Klima…

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