VDA-Chefin Müller beharrt auf E-Fuels

VDA-Chefin Müller beharrt auf E-Fuels

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht sich weiterhin für den Einsatz von E-Fuels stark. Das geht aus einem aktuellen Positionspapier hervor. Das Paket „Fit for 55“ müsse Grundlage für einen Dreiklang aus Innovationen, Investitionen und Infrastruktur für ganz Europa sein, forderte VDA-Chefin Hildegard Müller. „Entscheidend ist, dass die europäische Klimapolitik zugleich Wachstums- und Wohlstandsmotor wird und Arbeitsplätze schafft.

Kurzfristig komme es darauf an, in ganz Europa schnell die Voraussetzungen für einen Erfolg der E-Mobilität zu schaffen, so Müller. Die EU-Kommission solle das Paket am 14. Juli dafür nutzen, einen klaren Fahrplan mit konkreten Zielen und Plänen zur Umsetzung einer europaweiten Infrastruktur bei Ladesäulen vorzulegen. „Nur mit diesen Maßnahmen ist die Klimapolitik der EU glaubwürdig„, so Müller. Zudem sei klimaneutraler Strom Voraussetzung dafür, dass Europas Autofahrer auf E-Mobilität vertrauen.

Einmal mehr mahnte Müller Technologie-Offenheit an: Um auch den CO2-Ausstoß der existierenden Fahrzeuge weiter reduzieren zu können, würden neben dem Hochlauf der E-Mobilität auch Biokraftstoffe und E-Fuels gebraucht. „Wir werden 2030 noch viele Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf den Straßen haben – weltweit rund 1,5 Milliarden – und allein in Europa 421 Millionen! Die müssen möglichst klimaneutrale Kraftstoffe tanken können, so früh wie möglich„, so die VDA-Präsidentin. Nur mit beidem – Strom und Kraftstoffen aus nachhaltigen Quellen – könnten die gemeinsamen Ziele erreicht werden. Die EU-Kommission solle daher eine Quote von 30 Prozent für erneuerbare Kraftstoffe im Jahr 2030 vorgeben.

Mittelfristig solle der Verkehrssektor schrittweise in den EU-Emissionshandel einbezogen werden, fordert Müller. Marktwirtschaftliche Instrumente spielten bei der Erreichung der Klimaziele derzeit eine viel zu geringe Rolle. Nur so sei es aber möglich, den Ausstoß von Treibhausgasen innerhalb der EU volkswirtschaftlich effizient zu minimieren.

Ein Enddatum für bestimmte Motoren sowie direkte oder indirekte Verbote lehnt der VDA weiterhin entschieden ab. Alle Technologien würden gebraucht. Die Sicherung von Arbeitsplätzen sei auch eine industriepolitische Gestaltungsaufgabe. Für ganz Europa und für viele Regionen. Zudem müsse die EU-Kommission auch stets im Blick haben, dass Mobilität ein Grundrecht sei – und essenziell für die soziale Teilhabe. Müller: „Wir haben Verantwortung für das Klima, aber auch für die Beschäftigten und ihre Familien.“

Quelle: VDA – Pressemitteilung vom 28. Mai 2021

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Meine Tochter (11) beharrt auch auf der Existenz von Feen & Einhörnern 😉

Ist doch kein Problem. Wer e-fuels brauch, soll auch 100% dafür bezahlen. Da ich keine Subventionen auf meinen Ladestrom bekomme, sollten die es auch nicht bekommen.

Ist doch auch kein Problem, nach Aussagen von Siemens Energy wollen sie den Liter eFuel zukünftig für um die 1€ produzieren können.

synhelion bis 2030 <1 €/l. Dazu noch stromlos, nur aus Solarthermie.
Das Klima freut sich, nur die E-Mobillobby nicht.

Ich schrieb neulich schon zu Synhelion: Mal wieder auf den Werbeprospekt reingefallen ohne nachzurechnen? Die Zahl die ich über Synhelion finde ist 20.000Liter Kerosin pro Tag bei einer Anlagengröße von 1km². Kerosin hat einen Energiegehalt von ca. 10kWh/l. Sprich: 200.000kWh/(d*km²)
Für PV gilt in den Breiten der Schweiz ca. 1.000kWh/(m²*a). Rechnet man das um, dann bedeutet das in der mit oben vergleichbaren Einheit 2.739.726kWh/(d*km²). Vielleicht springt der Unterschied ins Auge.
Wo ist der Vorteil, dass die keinen Strom brauchen?

Farnsworth

Den Vorteil hatte ich schon erklärt: Die stromlastige Energiewende durch grüne Inland- und Importkraftstoffe entlasten. Anderenfalls wird die drohende Grünstromlücke mit Schmutzstromimport aufgefüllt. Keine schöne Idee.

Oder erklären Sie bitte, woher allein für die Chemieindustrie in Zukunft 628 TWh Grünstrom kommen sollen. Schon heute verbraucht BASF so viel Strom wie ganz Dänemark. In Zukunft rechnet die Chemiebranche mit dem 10-fachen Strombedarf, um fossile Energieimporte zu vermeiden.

<1 €/l ist günstiger als Schnelladen.

Dummerweise können Sie Wüstenstrom nicht für E-Autos in Deutschland nutzen, weder transportieren noch speichern. Das geht nur mit PtX, zumal das deutsche Gasnetz 9000 Mal mehr Energie speichert als alle Pumpspeicheranlagen zusammen.
Und Platz für effiziente PV gibt es in der Wüste für alle Belange genug. In Deutschland weder noch.

Es funktioniert einfach nciht, sich aus einer grossen Liste mit vielen Nachteilen und wenigen Vorteilen einen Vorteil herauszugreifen.
Klar brauchen wir viel zukünftig mehr Strom als heute. Aber niemand, der rechnen kann, würde Strom durch eine Alternative ersetzen, die um ein vielfaches teurer ist und enorm viel mehr Land verbraucht.

Natürlich könnte wir alle mit 40 Tonnern am Samstag unsere Brötchen holen… Oder mit dem Fahrrad.

Übrigens: Selbstverständlich könnte man Wüstenstrom über Gleichstromleitungen in die EU leiten. In China ist 2019 eine Leitung mit 3.000km Länge in Betrieb gegangen, um EE von einem Landesteil in einen anderen zu bringen. Aber es ist im Moment gar nicht notwendig den Strom in Afrika zu produzieren. Denn durch den Leitungsbau würde der genauso teuer wie deutscher PV Strom, trotz geringerer Wirkungsgrade hier.

Last edited 15 Tage zuvor by Silverbeard

Richtig, afrikanischer Wüstenstrom wäre per Leitungstransport hier so teuer, dass alle Investoren aus Desertec abgesprungen sind.

Daher wird derzeit nur noch H2/PtX-Import geplant.

Der 1Euro ist eine Behauptung aus einem Werbeprospekt. Was man meint irgendwann vielleicht mit hoffentlich erreichbaren Optimierungen mal hinzukriegen.

Woher kommt diese Zahl von BASF? Ich finde nur einen Wert, dass der Stromverbrauch der gesamten BASF-Gruppe 2020 weltweit bei 14,7 TWh gelegen hat. Dänemark hat einen Stromverbrauch von 33TWh. Was sollen solche Falschbehauptungen?

Ich brauche nicht zu erklären wo irgendeine Industrie ihren Strom herkriegt. Ich habe aber in Physik aufgepasst und weiß, dass man für E-Fuels die 5 fache Energiemenge braucht. Das heißt, dass irgendjemand die Erzeugerkapazitäten installieren und bezahlen muss. Und den Transport.

Es ist auch völlig unerheblich ob Synhelion Strom braucht oder nicht. Wenn die Effizienz so dermaßen schlecht ist brauche ich doch gar nicht weiter zu rechnen. Wenn aus 1km² gerade mal 200.000kWh rauskommen, dann kann ich auch 1km² PV in die Wüste knallen und da >3.000.000kWh pro Tag ernten und mit dem normalen Power2X Verfahren 600.000kWh Flüssigtreibstoff ernten. Das ist immer noch um Faktor 3 besser.

Benutzt keinen Strom != Ist besser

Farnsworth

Ihre Werbeprospekte in allen Ehren. In energate-messenger können Sie nachlesen: Das Schweizer Unternehmen Synhelion möchte bis 2030 rund 700.000 Tonnen solaren Treibstoff pro Jahr produzieren. Damit ließe sich die bereits die Hälfte des Schweizer Kerosinbedarfs abdecken. 
<1 €/l bis 2030 ist eine Aussage der Synhelion-Unternehmenssprecherin.

Zitat SZ: „BASF ist einer der weltweit größten Arbeitgeber in der Chemieindustrie und beschäftigt rund 113 000 Mitarbeiter. Die meisten, nahezu ein Drittel, arbeiten in Ludwigshafen. Es ist nach wie vor der wichtigste Standort, alleine der jährliche Stromverbrauch ist ungefähr so hoch wie der von Dänemark“
Zitat FA: „Die chemische Industrie, eine der energieintensivsten Branchen, hat schon vor gut einem Jahr eine Studie vorgelegt, wonach sie den Ausstoß an Treibhausgasen bis Mitte des Jahrhunderts auf nahezu null reduziere könne. Technisch sei das machbar, allerdings seien dafür enorme zusätzliche Mengen Strom aus erneuerbaren Energien nötig. Anders seien die Produktionsprozesse nicht zu elektrifizieren. Die Autoren schätzen, dass sich der Strombedarf der chemischen Industrie bis Mitte der 2030er Jahre auf 628 Terrawattstunden mehr als verzehnfachen wird. Das wäre mehr als der gesamte deutsche Stromverbrauch aktuell und weit mehr als die im vergangen Jahr produzierten 251 Terrawattstunden an Ökostrom. Parallel müsste der Strompreis nach Einschätzung des VCI auf 4 Cent je Kilowattstunde fallen.“

In der Wüste ist nicht der Flächenbedarf für PtX oder solarfuel entscheidend, sondern die Kosten. Diese werden bis 2030 auf <1€/l fallen, s.o.
Das Klima wird sich freuen, nur die Freunde der E-Mobiltät nicht. Offenbar haben sie andere Interessen als Klimaschutz.

Bisherige Solarthermische Kraftwerke sind grandios an den Kosten gescheitert. <1€/L kann getrost als Lüge bezeichnet werden. Um 1L Kraftstoff herzustellen, werden mindestens 20 kwH Energie benötigt. Dazu kommt die Kohlenstoffquelle. Erdgas? Nicht wirklich grün. Kohlendioxid aus der Luft? Kostet extra. Dann kommen noch die Betriebswirte und wollen die Investitions- und Wartungskosten mit auf die Rechnung bekommen. (Die bisherigen Kraftwerke haben sich als ziemliche Zicken entpuppt!) Mein Milchmädchen mit der rosa Brille schafft noch nicht mal 1€/L Selbstkosten. Die Grünen wurden vor Jahren mal für die 5 DM/L – Idee gescholten. 2,50 €/L für Synfuel wäre sicher machbar, natürlich ohne Steuern. Das Klima freut sich, nur die Verbrennerlobby heult.

Ich wünsche Mike und dem e-Föhn weiterhin „feuchte Träume“ – vielleicht mit dem Elektrolyt, auf den die Festkörperbatterie gerne verzichten würde 😉

dazu kommen dann noch die Transportkosten von Chile nach Deutschland, Gewinne des Hersteller und natürlich noch die Steuern und Mehrwersteuer und nicht vergessen diese eFuel werden exclusiv für Porsche produziert und werden wohl deshalb auch nur an Porsche Fahrer verkauft
und nicht vergessen die infrastruktur für die erneuerbaren energien müssen auch noch gebaut und den armen Bauern in der Wüste ihr restliches Wasser weggenommen werden für die Produktion

550 Millionen Liter pro Jahr nur für Porsche? Glaube ich nicht, das wird auch Privatpersonen zugänglich gemacht werden, für Sportwagen und Oldtimer.

Wenn das ganze nachher so bei 2€/l Endkundenpreis landet ist es in Ordnung. Im schlimmsten Fall halt 3€/l.

Abgesehen von der Mehrwertsteuer, welche Steuern? Da es CO2 neutral ist, können sie ja schlecht die CO2 Steuer anwenden.

Wenn das mit den Steuern so einfach wäre, warum genau muss ich dann auf meine private PV Anlage eine EEG Umlage bezahlen und du glaubst für deinen Sprit entfällt die dann?

Wie gesagt, welche EEG Umlage? Die Produktion findet im Ausland statt.

Wir haben das Glück, dass unsere PV Anlage 2010 errichtet wurde und somit mehr Einspeisevergütung generiert als Stromkosten entstehen.

Ansonsten, habe ich bereits eine kleine Anlage auf dem Carport im Inselbetrieb mit teilweiser Netzkopplung („Balkonkraftwerk“ 600 Watt) laufen.
Wenn in 9 Jahren die Einspeisevergütung für unsere Anlage ausläuft werden wir die wahrscheinlich auch auf Inselbetrieb umstellen.

Nur mal so als Hinweis, in Deutschaldn werden pro Jahr 55 Milliarden Liter Kraftstoff verbraucht.

Wo habe ich denn geschrieben, dass mit eFuels alle Verbrenner, die aktuell in Deutschland zugelassen sind, betrieben werden sollen?
Das ist sinvoll für Sportwagen und Oldtimer. Lass das am Ende mal 5% vom Bestand sein.

Es wird eine totale Mangelware sein und dann kanisterweise an den Meistbietenden verkauft werden. Ob das dann 3, 5 oder 10€/Liter sind ist doch völlig schnuppe. Denn es ist auf Jahrzehnte hinweg schlichtweg nicht möglich, das genannte Ziel, den Verbrennerbestand mit diesem Zeug zu bedienen, zu erreichen. Also müssen die Verbrenner weg.

Hier wird sich mal wieder ein Kopf über Hirngespinste gemacht anstatt darüber nachzudenken, wie man schnellstmöglich den größten Hebel ansetzen kann. Es geht dem VDA ausschließlich um eine letzte Möglichkeit der Verzögerungstaktik der deutschen Automobilhersteller, die Angst vor einem BEV-Boom haben, den sie nicht befriedigen könnten (oder wollen).

H2-Produktion funktioniert auch mit Meerwasser.
Welchen Bauern in der chilenischen Windregion wird ihr restliches Wasser weggenommen?
Oder meinen Sie die armen Bewohner in Bolivien und Chile, denen durch Li- und Kupferabbau das letzte Wasser für die E-Mobilität entzogen wird?

FUD – sonst nichts 😉

Immer, wenn Ihnen die Argumente ausgegangen sind, heulen Sie FUD.
Da sagt selbst die Kindergärtnerin: Stell mal Deine Sirene ab.
Ganz passend, nicht wahr?
Kleiner Tip: Erst mal lesen, was zur Meerwasser-Elektrolyse geforscht wurde.

Hihihi und dieser Shell Manager sieht den Preis eher so bei 4,50€…

Es wird spannend, wer Recht behält. Was soll schon passieren, ausser, dass einige Menschen viel Geld verlieren und Steuern als Subventionen verbrannt werden, die anderswo dringen gebraucht würden.

https://teslamag.de/news/shell-mehr-ladesaeulen-masshalten-wasserstoff-e-fuel-4-50-euro-liter-31505

Wird deine Tochter denn auch ausgezeichnet bezahlt, so dass sie das Lied der nährenden Hand singt?

Die wird später mit ihren Teslaaktien einmal ein sehr sorgenfreies Leben führen – ähnlich wie die Töchter anderer Väter, die Amazon oder Bitcoin vor 10 Jahren gekauft haben.

PS: noch könntest Du einsteigen – bevor der Zug endgültig abfahren wird,

Der Unterschied ist, das Frau Müller für Ihre Meinug viel Geld bekommt (ich schreibe mit Absicht nicht ‚verdient‘)

Last edited 15 Tage zuvor by Silverbeard

Es steht Frau Müller frei ein Unternehmen zu gründen, dass sowohl die nötige Infrastruktur aufbaut die E-Fuels zu produzieren, sowie die dafür notwendigen Kapazitäten an erneuerbaren Energien aufbaut. Und wie sie fordert das möglichst schnell.

Ich würde gerne den Geschäftsplan sehen, wann sie wieviel Treibstoff gedenken zu liefern und zu welchem Preis und was man gedenkt mit den Anlagen zu tun, wenn immer weniger Autos mit Verbrennungsmotoren unterwegs sind.

Ich habe das Gefühl, das viele BWLer mit Physik nichts am Hut haben

Farnsworth

Das macht die Industrie schon, siehe Siemens Energy und Porsche.

Ich frage mich, was Porsche mit dem Zeug will. Sportwagen fahren zukünftig elektrisch und die normalen Protz-SUVs doch sowieso. Wer will denn in fünf Jahren seinem 911er von einem Kleinwagen-BEV an der Ampel abgezogen werden und dabei noch Lärm und Gestank machen? Das wird doch nur noch musealen Charakter besitzen.

für die Porsche Oldtimer da noch rund 65% aller gebauten Porsche noch fahren auf der Welt dafür will Porsche die efuells herstellen lassen

Oh, wie edel von Porsche!

Fraglich, wer denn einem 2021er Porsche als Oldtimer pflegen will. Das sind doch nur noch reine Konsumprodukte. Die Relevanz des Ganzen hat homöopatischen Charakter.

Porsche wird den 911er weiterhin als Verbrenner bauen, der wird nicht elektrisch.
Den bewegt man auch nicht in der Stadt an der Ampel sondern auf der Landstraße oder Rennstrecke. Da wo der Kleinwagen-BEV vielleicht seine 160 km/h schafft bevor die Leistung limitiert wird.

Last edited 14 Tage zuvor by Mike

Frau Müller wohnt sicherlich nicht in einer Stadt wie Berlin, Stuttgart, München, Hamburg, und vielen mehr, in welchen der Gestank der Abgase mächtig zum Himmel stinkt.
Abgase sind gesundheitsschädlich und sogar tödlich, egal ob Öl, Gas, Kohle oder eFuels.
Abgase sind vermeidbar und zukünftig sollte die Notwendigkeit des Erwerbs eines Verbrenners nachgewiesen werden. Mittlerweile können alle Fahrten mit abgasfreien Mobilen gemacht werden. Abgasbelästigungen sind nicht mehr notwendig.

dass Mobilität ein Grundrecht sei –

Wieso wird dann der öffentliche Nahverkehr nicht gefördert.
Eine Dreistigkeit wird hier an den Tag gelegt.

Wieso wird dann der öffentliche Nahverkehr nicht gefördert.

Das wird er doch. Öffis sind schon immer und überall ein Zuschussgeschäft.

Und deswegen soll man auf dem Land keinen Verbrenner mehr fahren dürfen?

Klar darfst Du den fahren – Du mußt halt nur die steigenden CO2 Abgaben mit bezahlen – und da werden langfristig deine 3€ hoffentlich nicht reichen 🙂

Wie gesagt, welche CO2 Abgabe? Es wird effektiv kein CO2 freigesetzt, da es vorher aus der Luft geholt wurde.

und welchen energieaufwand ist dafür nötig das co2 aus der Luft zu holen?
und aus welcher Luft hier in Deutschland wo das co2 freigesetzt wird?
und in Druckflaschen nach chile & afrika zu transportieren um dann efuels herstellen und danach das ganze wieder zurück nach Deutschland transportieren oder wie?
also ich weiß nicht wie das finanziell funktionieren soll dann mit 1 Euro Herstellungskosten. soll da ja efuells aus wasserstoff und co2 hersgestellt wird. was für eine energieverschwendung und die vielen transportschiffe die ständig hin und herfahren müssen, das soll unweltfreundlich sein???? dann glaube ich allerdings das Herr Diess recht hat mit seiner Behauptung efuells benötigen die 7-9 fache Energiemenge als ein E-Auto
und ausserdem wenn keine co2 abgabe, da wird unserer Regierung schon was einfallen z.B. Importsteuer, oder eine Ausgleichssteuer für die Billiglöhner im Ausland die die efuells herstellen

Luft kenn Landesgrenzen?
Wenn interessiert der Energieaufwand, wenn der Strom durch erneuerbare Quellen kommt? Das Projekt von Siemens arbeitet z.B. mit Windenergie.
Die Transportschiffe können ebenfalls mit den eFuels betrieben werden.

Wann zu 100%? 2065?

Farnsworth

Es wird effektiv kein CO2 freigesetzt,

Das ist falsch: Beim aktuellen Strommix wird dabei massiv CO2 freigesetzt.

Die eFuels werden aktuell von Siemens Energy in Chile mit Windenergie produziert. Was interessiert uns dabei der Strommix in Deutschland?

Wie werden die Tanker angetrieben, die das E-Fuel nach Deutschland transportieren?

Mit E-Fuel.

Was träumst Du Nachts?
Wahrscheinlich von grünem Schweröl 😉

Sie müssen nicht gleich gegen Ihre P-Wand laufen, wenn Sie keine Antwort wissen. Einfach mal nachlesen, welcher Kraftstoff für den Überseetransport vorgesehen ist: PtX, das ist z.B. efuel, wie Mike richtig schreibt.
Nebenbei wurde die windige Route Deutschland-Südamerika von den schnellsten Frachtseglern befahren. Reeder entwickeln derzeit Windantriebe erneut.

E-Fuels sind geruchlos und Geschmacklos. Und hinten aus dem Auspuff kommt saubere Luft raus. Mal Informieren. Und die Luftwerte sind in Deutschland seit Jahren besser geworden. Mal beim Umweltbundesamt nachlesen.

e-fuels fein. Dann fehlen aber die Autos, die die Abgasnormen einhalten, denn das klappte ja schon mit EURO 6 nicht wirklich. Frau Müller will also e-fuels aus (ökologischen) Quellen, die nicht genug produzieren, für Autos, die die Abgaswerte nicht einhalten, zu Preisen, die sich keiner leisten will in einer Infrastruktur, die heute schon abgewählt ist. Na das sind doch beste Geschäftsaussichten – sowas von nachhaltig. Zudem müssen Stadtradler auf den „liebgewonnenen“ karzinogenen Diesel- und Benzingestank verzichten. Lieber Steuerzahler, lass doch für solch einen „Leuchtturm“ am besten wieder 100Md raus – Einnahmen können ja eine neu erfundene Elektroauto- oder Straßenbahnsteuer bzw. -Umlage generieren

E-Mobilität ist sinnvoll, soweit basale Nutzerbedürfnisse erfüllt werden und das nationale Grünstromangebot dazu ausreicht. Ersteres erweist sich für Mio Ballungsraumbewohner ohne Stellplatz als schwierig und Schnelladetarife stelle sich aus Kostengründen häufig als unwirtschaftlich heraus. Bekanntlich „befürchtet“ der BEV-Befürworter Prof. Quaschning, dass sich diese Wahrheit unter VerbrennerfahrerInnen „herumspricht“.
Zum zweiten erwartet selbst Prof. Quaschning nach dem Atomstromausstieg 2022 eine Grünstromlücke, die folglich zu mehr Schmutzstrommix oder sogar -import führen wird. Denn E-Mobilität ist nur ein neuer Stromverbraucher von vielen und würde bereits die komplette deutsche Windstromproduktion benötigen. Die Chemieindustrie rechnet bis Mitte der 2030er mit einer Verzehnfachung ihres (Grün)Strombedarfs. Das wird schwierig, denn BASF verbraucht schon heute so viel Strom wie ganz Dänemark.
In Deutschland fehlt das Windangebot samt Flächen für eine derart stromlastige Energiewende. Und da Strom aus wind- und sonnenreichen Regionen nicht importierbar ist, werden wir anstelle von Strom grüne Kraftstoffe importieren müssen. Damit kann die stromlastige Energiewende und das Problem drohender Atomstromimporte in eine ausgewogene Energiewende überführt werden.
Eine Porsche-Grafik zeigt beispielhaft, dass E-Mobilität in Deutschland kaum weniger Windanlagen benötigt als Import-E-fuel für Verbrenner-Mobilität.
https://www.focus.de/auto/ratgeber/kosten/efuels-und-euro-7-klima-sprit-soll-kommen-tanken-wir-bald-alle-co2-neutral_id_13016662.html

Ich merke, Fakten sind hier unerwünscht und wo Argumente fehlen, regnet es stattdessen dislikes: Besser können sich einfältige E-Lobbyforisten nicht outen.

Klarer Fall von Dunning-Kruger bei dir. Alle Anderen sind dumm und nur deine Fakten sind Fakten.

Richtig, wer nur disliken kann und keine Fakten oder Argumente liefert, hat nichts zu sagen.

Da Sie ja Gegenargumente vermissen, hier mal ein kleines Rechenbeispiel, da Sie ja den angeblich fehlenden Strombedarf hervorheben:
Im Jahr 2020 lag der Strombedarf bei ca. 544TWh (Quelle: Statista). Laut Wikipedia haben wir 2020 eine Stromerzeugung von 574TWh gehabt. Das sind somit 30TWh mehr und haben dies schön exportiert.
Jetzt könnte man ja rechnen für wie viele E-Autos das reichen würde, wenn man annimmt, dass die jährliche Kilometerleistung 13.000km und der durchschnittliche Verbrauch bei ca. 20kwh/100km liegt. Dies würde für ca. 1,15Mio E-Autos einfach mal so reichen.
Und das Beispiel sagt nur, dass wir zusätzlich neben dem Verbrenner ein E-Auto stehen haben und dies nicht ersetzen. Denn aufgepasst: Auch Verbrenner verbrauchen Strom, vor allem für die Gewinnung, Verarbeitung und den Transport von Öl (Stichwort: Graustrom). Somit hält das jetzige Netz wesentlich mehr E-Autos aus, als viele immer meinen.
Klein FunFact: Eine Anfrage zum Strombedarf der Leuna-Werke wurde seitens der Betreiber natürlich nicht beantwortet.

Ihre Fakten sind reichlich relativ.
BASF benötigt derzeit so viel Strom wie ganz Dänemark und allein die deutsche Chemieindustrie rechnet bis Mitte 2030 mit 628 TWh Grünstrombedarf, also mehr als alle Ihre Zahlen.
Wo haben wir im dicht besiedelten Deutschland die notwendigen Windstandorte dazu, geschweige denn vergleichbare Windverhältnisse zu Dänemark? Weil es daran mangelt, werden zunehmend 200 m hohe Großwindanlagen mit geringer Nennleistung gebaut, die zwangsläufig teurer und weniger effizient Strom produzieren als kleinere Anlagen in Starkwindregionen.
Gleiches gilt für PV-Anlagen in Deutschland vs. Sonnenregionen, wo PV aktuell für <1 cent/kWh ausgeschrieben wird. Ideal für PtX-Export.

Deutsche E-Mobilität würde die Verdoppelung der gesamten, bislang installierten Windstromproduktion benötigen, wobei der Strommix gegenüber heute dennoch gleich schmutzig bliebe.
Die deutsche Energiewende ist viel zu stromlastig geplant und wird daran scheitern, denn die unausweichliche Folge werden Atom- oder andere Schmutzstromimporte sein.
Weil Grünstromimport aus Afrika oder Übersee bekanntlich keine Option ist. Das funktioniert nur mit PtX- und solarfuel-Importen.
Nebenbei reicht laut DBFZ das deutsche Reststrohpotential zur Produktion von Inlandkraftstoffen für 10 Mio BioCNG-Autos aus. Dazu werden weder zusätzliche Flächen noch Stromspeicher noch Stromtrassen benötigt, denn das Gasnetz samt Speicher ist längst vorhanden und wartet auf Defossilierung.
E-Mobilität ja, aber bitte nur mit verfügbarem Grünstrom und daher nur zusammen mit stromlosen klimafreundlichen Antriebstechnologien.

Also nochmal für alle. Elektrolyseure brauchen Wasser in der Qualität von destilliertem Wasser. Das kann man aus Trinkwasser erzeugen oder aus Meerwasser.
Wenn man das aus Meerwasser erzeugt bleibt eine riesen Menge Salzlake übrig.
Wer die einfach ins Meer zurückleitet, tötet ganze Küstenabschnitte komplett ab. Diese Einleitung würde ja 365 Tage im Jahr geschehen. Das ist für Länder, die sich vom Fischfang ernähren (z.B. afrikanische Küstenstaaten), nicht so gut.

Wir können ja gerne mal ausrechnen, wieviel gereinigtes Wasser z.B. für 100.000l E-Fuels gebraucht werden. Ich denke mehr als 100.000l.

Last edited 14 Tage zuvor by Silverbeard

H2-Produktion ist bei spezieller Elektrodenbeschichtung inzwischen auch mit Salzwasser möglich. Davon gibt es im Klimawandel immer mehr. Synhelion benötigt zur Kraftstoffproduktion nicht einmal die Elektrolyse und entzieht Wasser und CO2 der Umgebungsluft.

Wassermangel tritt hingegen bekanntlich bei der Li-Förderung in Südamerika auf, aber auch im Kupferbergbau. Beides benötigt die E-Mobilität in bedenklich großen Mengen.

was reden sie da für einen Unsinn und dann auch noch den Professor da reinzuziehen schämen sie sich!!!!!
es fehlt in Deutschland nicht an wind und Flöchen sondern am politischen willen endlich die Bremsklötze beim Ausbau zu lösen und nun noch ihre Grösste Fake-news für die herstellung von efuels werden 7-9mal mehr Energie benötigt als für BEVs das fakt, fragen sie dazu mal Herrn Diess und auch den von ihnen genannten Prof. Quaschning und übrigens der focus ist nicht besonders vertrauenswürdig dies Grafik ist eine Lüge die Effizeinz beim E-Auto liegt bei ca. 70% und nicht bei 8%
unfassbar dies Lügen aber typisch mit komplett falschen Zahlen operiern

Der Professor spricht hier unangenehme Wahrheiten aus und Sie outen sich als ahnungslos. Wer Energieeffizienz nicht von Nutzungsgrad und Auslastung unterscheiden kann (nach letzteren richtet sich erklärtermaßen die Anzahl jeweils benötigter Windanlagen), sollte etwas kleinere Brötchen backen als Sie.

Ihr Vorwurf „Lüge“ erinnert fatal an „Lügenpresse“…

Drittens stammt die Grafik nicht von focus, sondern von Porsche. Beschweren Sie sich dort und teilen hier anschließend gerne mit, was deren Ingenieure von Ihnen lernen konnten.

dann sollten sie sich mal die Podcast von Prof. Quaschning anhören
#19 Wie viel Energieimporte brauchen wir? | Das ist eine gute Frage PODCAST#14 Wie viel Photovoltaik und Windkraft brauchen wir? | Das ist eine gute Frage PODCAST#12 Wasserstoff: Lösung oder Irrweg für die Klimakrise? | Das ist eine gute Frage PODCAST

Wir sollten FUD-Föhn vielleicht künftig besser ignorieren, anstatt wertvolle Lebenszeit an ihn zu verschwenden – vom wertvollen Strom ganz zu schweigen 😉

Prof. Quaschning denkt, Energieimporte würden in Deutschland wieder verstromt.
Das ist leider Unsinn und betrachtet die Energiewende nur durch die Brille des Elektrotechnikers.

Allein einer Statistik von Porsche zu trauen, outet Sie ja wohl völlig als inkompetent – so machen sicher auch immer den Bock zum Gärtner!

Offenbar gelingt es Ihnen nicht einmal, die Zahlen in der Grafik zu verstehen.
Ohne diese Voraussetzung wird Ihre Kritik an den Porsche-Ingenieuren allerdings das bleiben, was Sie hier schon mehrmals bewiesen haben: ein Eigentor.

Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, nur diese Frau vertritt definitiv nicht ihre Meinung sondern quatscht sch….e nach die ihr irgendein bestens bezahlter und vollkommen gewissenloser Lobbyist vor gequatscht hat.

Diese Frau IST Lobbyistin…

Ich könnte die bekloppten eFuels aktzeptieren wenn der VDA dafür einem Verbot von neuen Verbrennerfahrzeugen zustimmt.

Last edited 15 Tage zuvor by Markus V.

Warum wohl will Frau Baerbock nur den fossilen Verbrenner verbieten? Und vergisst dabei das fossile oder atomare E-Auto…

FUD-Föhn – mehr werde ich künftig nicht mehr erwidern 🙂

Sie wollten auf Frau Baerbocks Aussage und meine Anmerkung dazu antworten. Offenbar ist Ihnen und Ihren Freunden dazu nichts eingefallen. Außer Likes natürlich.

E-Föhn und Strauss, 2 Trolle – freundlich ausgedrückt.

Wie gehabt: Null Antwort. Nicht einmal zur Aussage von Frau Baerbock.

Das ist so armselig.
Natürlich sind in Deutschland 2030 noch viele Verbrenner auf der Strasse. aber es werden dann schnell weniger. Pro Jahr werden eben nur etwa 3,5 Millionen private PKW ausgetauscht.Und im Moment ist der Ersatz eben noch zu 75% ein reiner Verbrenner. Das die dann in 9 Jahren noch nicht verschrottet sind ist doch wohl klar.

Der Punkt ist aber, das diese riesigen Investitionen für E-Fuels 20-30 Jahre in Betrieb sein müssen um sich zu rechnen. Also wie lange sollen wir weiterhin Verbrenner produzieren? Schliesslich wurde noch nicht mal angefangen mit der Infrastruktur für E-Fuels, oder glaubt irgendjemand ernsthaft, dass vor 2030 E-Fuels einen nennenswerten Beitrag zur Kraftstoffversorgung leisten können, selbst wenn wir jetzt sofort volle Pulle mit dem Aufbau beginnen?

Nur mal um in der Realität anzukommen. Die Regierung unterstützt ab sofort mit dem Wasserstoffprogramm den Aufbau einer afrikanischen Hochschule für den Schwerpunkt EE und E-Fuels. Dort wird es dann zukünftig für 5 teilnehmende afrikanische Staaten 150 Studienplätze geben… Also ab ca. 2025 30 Fachleute pro Land.
Aber das ist ja bestimmt gut ausreichend für Projekte, die im zweistelligen Quadratkilometerbereich gerechnet werden…

Anstatt vollmundig Quoten zu verlangen, sollte der VDA einfach mal eine seriöse Studie vorlegen wie der Aufbau der E-Fuels Infrastruktur zeitlich realistisch ablaufen könnte und was es kosten würde.

Last edited 15 Tage zuvor by Silverbeard

Haha und ich beharre auf e-Futter für mein Pferd und e-Kohle für meine Dampfmaschine. Mit beharren meine ich der Steuerzahler soll bitte für Entwicklung und Infrastruktur aufkommen.

E-Fuels – da leuchten die Augen der alten Mineralölindustrie wie auch die der Verbrennerhersteller, da man dann Alles beim Alten belassen kann – z.B. durch E-Fuel-Produktion in Südamerika.

EE-Strom Deutschland

Einspeisung > Übertragung > Ladesäule > E-Auto

E-Fuels Südamerika

Elektrolyse > Methanolsynthese > Transport (12.000 km) > Raffinerie > Lkw-Transport > Tankstelle > Auto

(Quelle: Grafik in focus.de)

Wo soll denn der ganze Ökostrom bei uns für Industrie und E-Autos herkommen?

1) Die Chemieindustrie hat riesigen Flächen auf Dächern, Freiflächen, Firmenparkplätzen (die Autos stünden unter den PV-Anlagen im Sommer sogar im Schatten) und wohl auch auf Sondermülldeponien.

2) Andere Industrien haben ebenfalls riesigen Flächen auf Dächern, Parkülätzen usw.

3) Autokarosserien – über 40 Mio. Autos x gut 7m² = ca. 300 Mio. m² oder 300 km² und damit könnten in Zukunft alle E-Autos die Hälfte ihres Stromes selber erzeugen, das würde Ladestationen entlasten.

4) Hausdächern gibt es mehr als genug, viele haben noch Platz für PV-Anlagen, die in Zukunft bei günstigeren Speicherbatterien auch ganz autark sein könnten, so dass mehr Strom für Andere bleibt.

5) Windkraft wird fast bei zum Stillstand politisch und lobbygesteuert blockiert, dabei bleibt das Land darunter für Land- und Forstwirtschaft weiter nutzbar. Oft wird Vogelschutz als Gegenargument vorgebracht, während sich an riesigen Glasfassaden, die Millionen Vogelleben kosten, scheinbar niemand stört.

In Deutschland und Europa haben wir soviele Möglichkeiten für günstigen Ökostrom aus Solar- und Windkraft, den man sinnvollerweise direkt nutzt, so dass man sich wundern muss warum die Mineralöl- und Verbrenner-Lobby, mit ihrer willfährigen VDA-Sprecherin mit aller Macht E-Fuels will.

Das Beharren auf E-Fuels lässt sich nur durch die Interessen großer Konzerne erklären, die aufwändige Kraftstofferzeugung, lange Transportwege und komplizierte Technik brauchen, damit ihre alten Geschäftsmodelle weiter funktionieren – kleine Firmen könnten dabei nicht mithalten, darum geht es beim E-Fuel-Unsinn.

Don’t use ANY liquids to drive, drive simply electric

Darf man das so verstehen, das der VDA die Erreichung der Klimaziele durch einen entsprechenden Hochlauf der EFuels unterstützen will? Dann müßte fossiler Kraftstoff deutlich teurer werden. Um dem kleinen Mann an der Tankstelle die Qual der Wahl zu ersparen sollten Bio oder EFuels gleich beigemischt werden. Also jetzt sofort 5% und dann pro Jahr 3-5% mehr. Damit würden auch die Verbrenner ihren Beitrag zur CO2 Einsparung leisten. Kraftstoff der dem nicht entspricht muss natürlich entsprechen extra sanktioniert werden, um EFuels eine faire Chance zu geben.

Mutti werd doch mal wach

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