Tritium: Schnelllader mit gemeinsamer Stromquelle

Tritium: Schnelllader mit gemeinsamer Stromquelle

Copyright Abbildung(en): Tritium

Der australische Ladesäulen-Hersteller Tritium hat unter dem Label PKM eine neue Reihe von Schnellladestationen präsentiert. Das berichtet „electrive.net“. Alleinstellungsmerkmal sei eine gemeinsame Stromversorgung der Ladepunkte, heißt es. Das erste Produkt der neuen Reihe ist demnach die PKM150 mit bis zu 150 kW Ladeleistung. Wie aus einer Mitteilung von Tritium hervorgeht, sei die PKM-Linie entwickelt worden, um die „lineare Beziehung“ zwischen der Stromumwandlung und der Leistung des Ladegeräts selbst „zu durchbrechen“. Der Strom für alle Ladepunkte eines Standortes soll aus einer zentralen Quelle kommen.

Bisher habe jede Ladesäule im Hintergrund ihren eigenen Schaltschrank, heißt es bei „electrive.net“. Mit dem neuen Layout soll deutlich weniger Ausrüstung vor Ort benötigt werden, da die Infrastruktur gemeinsam genutzt wird. Das soll zum einen den Bau und Betrieb der Ladeparks günstiger machen und es so den Betreibern ermöglichen, mehr Ladestationen zu bauen. Mit dem neuen Konzept soll auch die Flexibilität steigen. Tritium verspricht demnach, dass sich die Standorte für die heutige Nachfrage dimensionieren und später einfach skalieren lassen. „Eine der größten Herausforderungen in der Ladebranche besteht derzeit darin, die Auslastung zu steigern, ohne die Wartezeiten der Fahrer zu verlängern, wird Tritium-Mitbegründer David Finn zitiert.

Das so erzeugte Mikronetz am Standort überträgt demnach den Strom mit 950 Volt Gleichstrom – selbst wenn das angeschlossene Fahrzeug nur mit 400 Volt lädt. Auf diese Weise will Tritium den Kabelquerschnitt um die Hälfte reduzieren. Das könne schon bei kleinen Ladestationen zu Einsparungen von Zehntausenden von Dollar führen. Die große Neuerung des PKM-Systems liege in der Stromversorgung, die Ladesäulen selbst seien lediglich eine Weiterentwicklung der bisherigen RTM-Serie. Varianten mit 50 kW und 100 kW sollen folgen.

Wie es bei „electrive.net“ heißt, könnten in der CCS2-Version bis zu 350 Ampere fließen, bei CCS1 noch 200 Ampere und bei CHAdeMO 125 Ampere. Die Kabel seien bis zu sechs Meter lang, für die Bedienung verfüge die Säule über ein zehn Zoll großes Display und vier Tasten.

Quelle: electrive.net – Tritium stellt neue Schnelllader-Generation vor

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Tritium: Schnelllader mit gemeinsamer Stromquelle“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
6 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Tritium veröffentlich ein Datenblatt. Ich mache mal den Test, ob ich den Zensuralgorithmus überlisten kann (der jeden bestraft, der gerne Quellen angibt)
tritiumcharging dot com/wp-content/uploads/2021/12/PKM150-Brochure.pdf

Diese News könnten dich auch interessieren:

Mercedes‑Benz eSprinter: 475 km Fahrt mit einer Akku-Ladung
Opel „Astra Electric“: Das Elektro-Komplettpaket aus Rüsselsheim?
Hyundia IONIQ 5 & IONIQ 6: Fünf Sterne bei Sicherheitstests

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).