bZ4X Concept: Toyota zeigt erstes eigenes Akku-Auto

Copyright Abbildung(en): Toyota

Toyota gibt seine Zurückhaltung gegenüber dem reinen Akku-Antrieb auf. Mit dem „bZ4X Concept“ debütiert auf der Automesse Shanghai (bis 28. April 2021) das erste eigenständige Batterie-Fahrzeug der Japaner. Das allradgetriebene Mittelklasse-SUV soll den Wandel vom reinen Automobilhersteller zum ganzheitlichen Mobilitätsanbieter markieren, heißt es. Das Kürzel „bZ“ steht für „beyond Zero“. Die gemeinsam von Toyota und Subaru entwickelte Studie soll Mitte 2022 in Serie gehen,.

Das Design wird von einem langen Radstand mit kurzen Überhängen bestimmt. Die Frontpartie verzichtet auf den üblichen Kühlergrill, stattdessen beherrschen Sensoren, Leuchten und Aero-Elemente den optischen Eindruck. Alle Steuerelemente sind um die Mittelkonsole gruppiert, wichtige Informationen liefert das digitale Fahrerdisplay oberhalb des Lenkrads.

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Zu Batterien und Reichweiten hält sich Toyota noch bedeckt. Allerdings soll ein integriertes Solar-System den möglichen Radius durch Sonnenkraft vergrößern. Fest steht bereits das Antriebssystem. Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse ermöglichen ein Allrad-Konzept, das offenbar stark von der langjährigen Subaru-Expertise in diesem Bereich profitiert. Die Lenkbewegungen werden nach Angaben von Toyota nicht mehr mechanisch übertragen, sondern elektrisch über ein „Steer-by-Wire-System“. Fahrbahn-Einflüsse sollen so eliminiert werden. Gewöhnungsbedürftig sieht das Lenkrad aus: Die traditionelle Rundform wird durch einen Doppelbügel ersetzt.

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Der neue Toyota bZ4X Concept ist der jüngste Meilenstein auf dem Weg in eine emissionsfreie Mobilität, heißt es. Der erste Schritt sei bereits vor mehr als 20 Jahren mit dem Prius erfolgt – daas erste in Serie gebaute Hybridfahrzeug. Bis 2025 soll die elektrifizierte Modellpalette der Japaner auf weltweit mehr als 70 Fahrzeuge anwachsen. Mindestens 15 davon werden reine E-Autos sein, verspricht Toyota. In Europa soll dies bis 2025 zu einem Antriebsmix von mehr als 70 Prozent Hybriden, rund 10 Prozent Plug-in-Hybriden und gut 10 Prozent E-Autos führen. Diese könnten sowohl per Batterie betrieben werden wie auch mit Brennstoffzellen.

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Die neue Serie von E-Autos soll nicht nur den Umstieg vom konventionellen Antrieb vereinfachen. Zusätzlich konzentriert sich Toyota auf Mobilitätslösungen. „Es geht nicht allein um einen Beitrag zum Umweltschutz„, sagt Chefingenieur Koji Toyoshima. „Wir wollen einen Mehrwert jenseits der null Emissionen bieten, indem wir das Fahren einfacher und angenehmer gestalten.“

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 19. April 2021

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Naja. Über Design kann man sowohl innen als auch aussen geteilter Meinung sein. Aber der Weg deutet hier auf ein Auto für die Masse. Und dieser Weg scheint wir viel vernünftiger als der Weg über PS und Bescheleunigungsorgien. Auch eAutos müssen nicht zwingend Schw…verlängerungen sein.

Schön, dass sich Toyota auch in Richtung rein batterie-elektrisch bewegt. Schöner wäre es, wenn sich Toyota und die anderen Autohersteller vom „Brachial-Design“ verabschieden würden, Autos müssen nicht wie Kampfmaschinen aussehen, das E-Auto schon garnicht.

Ganz wichtig erscheint mir, dass die Hersteller hoffentlich bald auch in den kleinen Fahrzeugkategorien mehr Reinelektrisches bieten.
Also bitte her mit den „Zoés dieser Welt“! Als Benziner konnte und kann’s Toyota dort ja bekanntlich seit langem und auch ansprechend, wie ich finde (Yaris, Aygo,..).

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