Tesla Versicherung mit Berücksichtigung „Echtzeit-Fahrverhalten“ gestartet

Tesla Versicherung mit Berücksichtigung "Echtzeit-Fahrverhalten" gestartet

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Seit dem Sommer 2019 können Tesla-Kunden in Kalifornien ihre Elektroautos über den Hersteller selbst versichern. Seit einigen Monaten mehren sich Gerüchte, dass Tesla dies auch seinen Kunden in Deutschland ermöglichen will. Doch zuvor setzt man in Texas eins drauf und startet die Tesla-Versicherung, welche das „Echtzeit-Fahrverhalten“ des E-Autofahrers in die Prämienberechnung mit einfließen lässt.

Das in Kalifornien bereits vorhandene und eingeführte Versicherungsprodukt von Tesla berücksichtigt noch keine Echtzeit-Fahrdaten. Auch der für Texas vorgestellte „Safety Score“ spielt dort keine Rolle. Bereits auf der Aktionärsversammlung von Tesla in der vergangenen Woche angekündigt, findet das neuartige Versicherungsprodukt nun seinen Weg nach Texas.

Im Gegensatz zu dem Produkt, das Tesla in Kalifornien anbietet, beinhaltet diese neue Police in Texas die Echtzeitdaten: „Tesla bietet eine Versicherung an, die das Fahrverhalten in Echtzeit berücksichtigt. Dies ist derzeit für alle Model S, Model 3, Model X und Model Y Besitzer in Texas verfügbar.“ Den Unterschied zu anderen Versicherungen beschreibt der amerikanische Automobilhersteller wie folgt: „Im Gegensatz zu anderen telematischen oder nutzungsbasierten Versicherungsprodukten benötigt Tesla kein zusätzliches Gerät, das in Ihrem Fahrzeug installiert werden muss. Tesla nutzt spezifische Funktionen im Fahrzeug, um Ihre Prämie auf der Grundlage Ihrer tatsächlichen Fahrweise zu ermitteln. Ihre monatlichen Zahlungen basieren auf Ihrem Fahrverhalten und nicht auf den herkömmlichen Faktoren wie Kreditwürdigkeit, Alter, Geschlecht, Schadenverlauf und Fahrtenbuch, die bei anderen Versicherungsanbietern verwendet werden.“

Im Kleingedruckten betont Tesla, dass weder Alter noch Geschlecht zur Berechnung der Versicherungsprämie herangezogen werden und auch nicht, ob Sie bereits einen Unfall hatten oder nicht. Im Fokus stehe der sogenannte „Safety Score“ der Fahrer, welcher auf fünf Kriterien beruht:

  • Vorwärtskollisionswarnungen pro 1.000 Meilen
  • Starkes Bremsen
  • Aggressives Abbiegen
  • Unsicherer Folgeabstand
  • Erzwungene Autopilot-Abschaltung

Der Autohersteller geht davon aus, dass Fahrer, die nach dem Sicherheitsscore als „durchschnittlich“ eingestuft werden, 20 bis 40 % ihrer Prämie im Vergleich zu den Wettbewerbern einsparen können, und diejenigen mit den sichersten Werten könnten zwischen 30 und 60 % sparen. Der Autohersteller weist darauf hin, dass sich das „Sicherheits-Score“-System noch in der „Beta-Phase“ befindet und im Laufe der Zeit verbessert werden soll. Demnach wird auch noch ein Unterschied bei der Prämienhöhe in den kommenden Monaten feststellbar sein.

Die Bereitschaft, für maßgeschneiderte Versicherungsprämien ihre Daten preiszugeben, schätzt Versicherungsexperte Torsten Kusmanow bei Tesla-Kunden für überdurchschnittlich hoch ein. Denn Tesla „als ein geschlossenes System kann die Bereitschaft erhöhen, Daten preiszugeben“, zumal damit ein echter Mehrwert geschaffen werden kann, „beispielsweise in Form einer günstigen Prämie oder zusätzlicher, individualisierter Versicherungsleistungen.“

Quelle: electrek.co – Tesla officially launches its insurance using ‘real-time driving behavior,’ starting in Texas

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Autos, Software, Autonomes Fahren, Energiespeicher, Stromanbieter, Versicherungsunternehmen, Robotics, AI. …..

das macht halt nicht jeder 😉 und die Zukunft bleibt spannend 😉

Viel Spaß beim Haten 🙂

Ich verabschiede mich hiermit vorerst aus dem Forum und gehe lieber mit meiner Familie Spaß mit dem Model Y haben.

Werde mich zu gegebener Zeit wieder melden und dann mit etwas Abstand die Entwicklung von Tesla und der Elektromobilität betrachten.

Ich wünsche mir, daß derweil andere Fanboys Tesla gegen Fear, Uncertainty, Doubt & und Lies (FUDL) der bekannten Hater verteidigen und der Wahrheit zu ihrem Recht verhelfen.

Bleibt alle gesund, hauptsache vollelektrisch
Euer Thorsten

Dir alles Gute! Man munkelt, der wahre Grund für den Abschied ist, dein ID.4 ist geliefert worden.

ich habe gehört er hat ne Wette Laufen wie schnell man einen Umzug fertig bringt mit dem Model Y im Vergleich zum Taycan >:o

hat der Taycan überhaupt einen Kofferraum den man auch so nennen darf 😛

Führende Umzugsunternehmen haben ihre Flotte noch nicht auf Taycan umgestellt, wenn das die Frage sein sollte. Aber tatsächlich ist der Kofferraum sehr akzeptabel, man kann sogar auf 2 m Länge eben durchladen. Umsteiger vom M3 hätten also sogar deutlich mehr Platz, wenn sie wie gewohnt vor dem Discounter im Auto übernachten, um gratis zu laden. Und anders als andere deutsche BEV hat der Taycan sogar einen Frunk, wo mehr als ein IATA-konformer Koffer reingeht.

musst du selber lachen, ge….

gibt es irgendwo Angaben zum Kofferaumvolumen bei Porsche?

finde nix.

Bei Tesla MY sind es nachgemessen so ziemlich genau 1,92 m bei umgeklappter Rückbank. Und nach Oben wesentlich mehr Platz zum Campen vor dem Discounter.
ich kann das Volumen daher nur Schätzen und mag behaupten dass es 50 % mehr Kofferraumvolumen ist.
Das wären ja bei dem Preis des Taycan dann 2 MY somit 200 % mehr, also 3-faches Ladevolumen.

Dann geht der Umzug ja viel schneller 😉
Diese Wette wirst du wohl verlieren.

Am mal ne Frage am Rande….
Deckt die Haftpflicht auch „Freischneiden durch Einsatzkräfte“ ab falls man mal im Porsche wirklich hinten liegt und sich aus Versehen gedreht hat im Schlaf ^_^

es bleibt spannend

Last edited 1 Monat zuvor by neumes

Ciao Thorsten
Wünsche dir und deiner Familie mit Tesla viel Spass. Aber ich weiss ja, dass ihr den habt. Die FUDL Fraktion und VW Trolle nimmt hier inzwischen niemand mehr ernst. Es zählt was geliefert und nicht gelavert wird. PR macht nun mal keine Produkte.

Alles Gute und viel Spaß im Y.
Dann bis zur nächsten Fete in Grünheide oder beim Ausflug zum Mond.
Tesla ist auf der Spur, time will tell 🙂

Der chinesische Staat wird sicher Freude haben an dieser Funktion und sie gleich für alle Autofahrer einführen. Fotografiert oder gefilmt wird man sowieso schon an jeder Kreuzung.

Der nächste Schritt ist dann Leuten mit sportlicher Fahrweise die Preise zu erhöhen.
Als nächstes kommt dann eine GPS basierte Erkennung ob das Fahrzeug auf einer Rennstrecke bewegt wurde.

Nein danke!

Du nennst:

  • Vorwärtskollisionswarnungen
  • Starkes Bremsen
  • Aggressives Abbiegen
  • Unsicheren Folgeabstand
  • Erzwungene Autopilot-Abschaltung

also sportliche Fahrweise – im Ernst?

Starkes Bremsen und erzwungene Autopilot-Abachaltung auf jeden Fall. Letzteren würde ich prinzipiell gar nicht erst anstellen.

ja, genau das.
Sportliche Fahrweise mit sportlichem Auto gehört auf eine RENNSTRECKE und nirgendwo anders hin.

Das sind nämlich die Hauptverursacher der Staus.

Ich habe nicht die Zeit täglich auf die Rennstrecke zu fahren und will auch im Alltag Fahrspaß haben, dafür sind doch solch sportlich ausgelegte Fahrzeuge da.

Das sind nämlich die Hauptverursacher der Staus.

Auf der Landstraße?

Last edited 1 Monat zuvor by Mike

Genau nur so kriegt man die Raser in den Griff. Über die Brieftasche. Tesla denkt einmal mehr nicht nur mit, sondern voraus.
Wer Angst um seine Daten hat, der soll bitte sofort sein Handy wegschmeissen und das Internet verlassen. Ansonsten seid ihr einfach nicht glaubwürdig.

Wenn man das schon liest. Hier wird immer auf die FUD Fraktion geschimpft, umgekehrt haben wir aber die Fanboys, die Tesla für alles mögliche loben. Da muss man sich nicht wundern, wenn man aneinander gerät…

Zum Thema hier: Nein, Telematikversicherungen sind nicht Teslas Idee, das haben auch andere schon. Tesla hat nur durch die Anbindung ihrer Fahrzeuge mehr Möglichkeiten. Und auch hier spielt Datenschutz durchaus eine Rolle. Ich finde es ziemlich bitter, wie dieser Punkt immer so kleingeredet wird, nur weil es eben Tesla ist. Das hat auch nichts mit glaubwürdig zu tun, sondern ist eine persönliche Entscheidung und die Bedenken sind ernst zu nehmen. Sonst kann man das gleiche Argument auch bei dem gläsernen Patienten (Tracking Ernährung usw.)

Das, muss man zugeben, ist nicht blöd von Tesla. So schlägt man wenigstens Kapital aus den Phantombremsungen des Autopilots auf der Autobahn.

@David: Quatsch!

Das ist doch im Endeffekt sowas wie die nächste Stufe von dem was manche Versicherer heute schon Anbieten. Bei der HUK heißt das glaube ich Telematik oder sowas. Nur das es dafür im er Rabatte gibt.
Im Ernst: kann ja jeder machen wie er will, aber persönlich würde ich das nicht machen wollen. Der Hersteller und erst recht die Versicherung muss nicht wissen wie ich Auto fahre.

Bei Tesla passt es zu Politik, den Ordnungsbehörden aufgezeichnete Daten aus dem Auto zur Verfügung zu stellen, um den Fahrer zu belasten. Das ist ja schon in einigen Fällen geschehen und berichtet worden, jetzt verpetzt man nicht nur, sondern kassiert zusätzlich selber ab. Eine grundsymphatische Firma…

@David: Blödsinn!

Es ist vor allem eine weiteres, sehr cleveres Geschäftsmodell von Tesla. Wenn man als Versicherung verdienen will, muss man Risiken realistisch kalkulieren. Wer also in diesem Sinne umsichtig fährt, für den ist es eine attraktive, weil finanziell günstige Versicherung. Und der Clou: Selbst wenn „NUR“ die umsichtigen Fahrer auf diese Versicherung eingehen, verdient Tesla damit – weil diese Fahrer statistisch weniger Unfälle verursachen werden.

Da nur das reale Fahrverhalten bewertet wird, wird es auch viele Interessenten dafür geben, die sonst – z.B. als Fahranfänger – viel höhere Versicherungsprämien zahlen müssten. (Wenn die Fahranfänger einst den Autopiloten nutzen, haben diese auch real kein nennenswert höheres Unfallrisiko.)
Das ist attraktiv und zwingt somit andere (Versicherungen, Fahrzeughersteller) zum Nachziehen … somit wird sich das mittelfristig durchsetzen, da bin ich sicher.

An den relativ teuren Haftpflichttarifen der Tesla sieht man, dass das Problem nicht die Versicherung, sondern die Kombination aus schlechtem Auto und schlechtem Fahrer ist. Haftpflicht bedeutet nämlich, welche Gefahr man für andere darstellt.

@David: Kannst Du außer Unsinn auch mal was Vernünftiges posten?

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