Tesla: 2020er Produktions- und Auslieferungsziel von 500.000 E-Autos erreicht

Tesla: 2020er Produktions- und Auslieferungsziel von 500.000 E-Autos erreicht

Copyright Abbildung(en): solepsizm / Shutterstock.com

Tesla hat Anfang des Jahres 2021 bekannt gegeben, dass das Anfang 2020 gesetztes Produktions- und Auslieferungsziel von 500.000 Fahrzeugen erreicht wurde. Eine im Vorfeld durchgesickerte Mail ließ dies vermuten. Im Rahmen der Bekanntgabe der Produktions- und Auslieferungszahlen für das vierte Quartal 2020 und somit für das gesamte Jahr 2020 blickt Tesla auf 509.737 produzierte Elektroautos. Die Anzahl der Auslieferungen lag mit 499.550 Fahrzeugen nur 450 Fahrzeuge unter dem selbst gesteckten Ziel von 500.000 Einheiten.

Tesla gibt allerdings auch zu verstehen, dass die genaue Zahl jedoch erst mit dem „Q4 Earnings Call“ später in diesem Monat bekannt gegeben werden. Die Zahlen können um bis zu 0,5 % variieren, sagt das Unternehmen. Das Unternehmen gab in einem Statement an:

„Im Jahr 2020 haben wir eine halbe Million Fahrzeuge produziert und ausgeliefert, was im Einklang mit unserer jüngsten Prognose steht. Darüber hinaus hat die Produktion des Model Y in Shanghai begonnen, und die Auslieferungen werden in Kürze beginnen. Vielen Dank an alle unsere Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Aktionäre und Unterstützer, die uns geholfen haben, ein weiteres großartiges Jahr zu erreichen.“

Dominiert wurden die Verkäufe, als auch die Auslieferungen einmal mehr vom Model 3 und Model Y – den Massenmarkt-Stromer von Tesla. In Summe wurden 161.650 Mal Model 3 und Model Y im 4. Quartal 2020 ausgeliefert, während das Model S und Model X 18.920 Mal ausgeliefert wurden. Die Nachfrage nach Teslas E-Auto scheint ungebrochen, trotz der Herausforderungen mit Covid-19.

Tesla

Eigener Aussage nach hatten mehrere Ausstellungsräume mit Engpässen im Lagerbestand zu kämpfen, und die Mitarbeiter arbeiteten lange, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen, dass nach der COVID-19-Pandemie als unerreichbar galt. Aktuell hat Tesla sein größtes Quartal in Bezug auf Produktion und Auslieferung in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gemeldet, nachdem der Autohersteller im dritten Quartal 2020 139.300 Autos ausgeliefert und 145.036 produziert hat.

Quelle: Tesla – Twitter am 02. Januar 2021 // Webseite

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Frage an Herrn Müller,Mark:
Wie viele BEV hat der VW Konzern 2020 noch gleich verkauft?

1+, genau die richtige Frage an die richtige Adresse 🙂
Für Herrn Mark Müller sicher alles nur Fake-News und schlecht recherchiert oder von einem dummen Tesla-Fan-Boy geschrieben oder von Tesla gesponsort und deshalb eh nicht glaubwürdig.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

Lieber M.D., finden Sie, der weltweite Markt für BEV sei ein wichtiger Markt? Wohl schon, oder.
Und genau in diesem Markt hatte Tesla vor 2 Jahren etwa 50% Marktanteil und nun nur noch etwa 17%. In Europa, dem wichtigsten und grössten Teilmarkt für BEV sank der Marktanteil in etwa der gleichen Zeit auf ca. 13% (VW: 23%) und vom 1. auf den 3. Rang. Dieses Jahr werden es keine 10% mehr sein.
Ein Dominator sieht anders aus.

Sehen Sie, mit Ihrer Zahlenklauberei liegen Sie bei mir völlig falsch. Das interessiert mit gar nicht und hat es auch noch nie.
Ich nehme jedes Jahr an einer WAVE Trophy (keine Tesla Veranstaltung) teil, um den Leuten auch Schulkindern Elektromobilität näher zu bringen. Ich bin jedesmal überrascht, wie diversifiziert die Modelle sind und freue mich auch Anderes kennen zu lernen und mit diesen Leuten ins Gespräch zu kommen.

Was ist die Mission von Tesla ?

Tesla’s mission is to accelerate the world’s transition to sustainable energy.

Nicht mehr und nicht weniger. Simple einfach zu verstehen warscheinlich auch für Sie und sonst benutzen Sie den Google Translator.

Sehen Sie, ich bin nicht einfach nur aus Jux und Dollerei mit meinem Tesla Roadster in 80 Tagen um die Welt gefahren, oder weil ich den starken Mann markieren wollte (ist absolut nicht mein Naturell), sondern als Embassador für diese Mission. Diese Tour wurde nicht von Tesla gesponsort. Ich hatte nur einen 24/7 Kontakt zu meinem Service Manager in der Schweiz 🙂

Diese Mission gilt auch heute noch. Wer da genau auf dem Weg zu diesen Ziel und am Ende wieviele Prozentpunkt beisteuert, steht da nirgens geschrieben.

Ob es Tesla am Ende dieses Prozesses, solange er noch nicht unumgehrbar ist noch gibt ist völlig irrelevant. Natürlich hoffe ich dass Tesla diesen Weg mit dem Rest mitgehen kann. Solange aber, und das ist ganz entscheidend, die Petrolheads unter den Managern derjenigen Hersteller, die immer noch Geld mit jedwelchen ICE Cars (reine Verbrenner, Plug-Ins, e-fuels etc.) verdienen wollen, muss der Druck durch Tesla unbedingt aufrecht erhalten bleiben. Auch die Politik ist gefordert, die CO2 Grenzwerte so schnell wie möglich in Richtung Null zu bringen. Konventionalstrafen müssen so hoch werden, dass es sich auf keinen Fall mehr lohnt nur irgend einen der oben genannten Fahrzeuge herzustellen.

In allen meinen bisherigen Komentaren habe ich versucht darzulegen, wieso ich BEV’s die nachhaltigste UND energieeffizienteste Variante von Elektroautos finde. Es gibt aber auch noch andere Elektroautos, die am Ende auch ein Stück vom Kuchen abbekommen werden. Auch Biomasse wird ein Teil dieser Enwicklung ausmachen. Mein Motto: „Leben und leben lassen“. Ich wünschte mir, dass diese Leute ebenfalls dasselbe Motte pflegen.

Ich freue mich für Tesla und alle seine Mitarbeiter für dieses tolle Resultat. Freue mich ebenso für jeden anderen Hersteller, der ebenfalls soviele BEV’s wie möglich verkaufen kann, auch wenn es in der Summe 10 mal mehr sind als Tesla.

Was machen hingegen Sie? Seit Monaten führen Sie einen infantilen Kleinkrieg gegen Tesla und deren charismatischen Chef Elon Musk (den man mögen kann oder nicht).
Dauernd verhönen Sie deren Mitarbeiter und vor Allem auch alle Teslafahrer als sogenannte „Tesla Fan-Boys“. Also als so minderbemittelte Idioten. So wie damals als Hillary Clinton die Hälfte der Amerikaner als „deplorables“=“bedauerliche“ bezeichnet hat.
Was ist das nur für eine Art Ihren Frust loszuwerden, dass es leider Tesla immer noch gibt. Für mich unfassbar.
Was für ein Kontrastprogramm zu meinem Ansatz und demjenigen von so vielen in diesem Forum.

Bei der Gründung des „Swiss Tesla Owners Clubs“ habe ich ein extrem spannendes Publikum angetroffen, das Quer Beet über alle Berufsgattungen hinweg ein enormes Wissen mitbringt. Wissenschaftler, Architekten, Ingenieure, Start-Up Undernehmer und Unternehmerinnen, Hausmeister, Recyling Spezialisten, PV Spezialisten usw. usf.

Hersteller wie VW, Audi, Daimler, BMW, Ford, Renault, Peugeot, Toyota, Fiat usw. hatten 100 Jahre Zeit, um auf jedem Kontinent 100-erte von Fabiken und 10’000-de von Vertriebsorganisationen aufzubauen. All diese Hersteller sollten seit min. 10 Jahren zusammen mindestens 100 fach so viele Elektroautos herstellen, wie Tesla.

Ich frage mich ernsthaft auf welcher Mission sind diese Hersteller eigentlich? Ich jedenfalls kann weder eine Mission noch eine Vision noch Kreativität feststellen.

Sehen Sie, Kreativität entstehet nur dann, wenn der notwendige Druck da ist wirklich etwas zu verändern. Sehen Sie den bei den herkömlichen Herstellern? Ein wenig aber noch nicht genug für meine Begriffe.
Von wem denn werden all diese Hersteller geführt? Von Mangern. Ein Gattung, die nicht gezwungen ist Verantwortung zu übernehmen ausser für sich selbst. Die beste Voraussetzung um eben nicht kreativ zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich ALLEN Herstellern möglichst gute Zahlen bei den BEV’s und möglichst Rückläufige Zahlen bei den Kolbenfahrzeugen.

Last edited 6 Monate zuvor by Markus Doessegger

„In diesem Sinne wünsche ich ALLEN Herstellern möglichst gute Zahlen bei den BEV’s und möglichst Rückläufige Zahlen bei den Kolbenfahrzeugen.“

Genau das wünsche ich auch! Deshalb finde ich es auch völlig unpassend, wie anderen Herstellern schadenfroh der Untergang gewünscht wird – denn das tun leider einige und das ist im Prinzip das selbe Spiel nur umgekehrt. Am Ende wäre es doch für alle am besten, wenn möglichst viele Hersteller die Transformation mitmachen.

Dass die „alten“ Hersteller nicht von heute auf morgen drehen können, ist klar. Von Mercedes weiß ich z.B., dass sie bis 2039 komplett CO2-neutral sein wollen. Die Fabriken bereits 2022. Ob sie das jetzt tun, weil das Management so daran glaubt oder weil sie Nachhaltigkeit als Geschäfts-Chance sehen. Ist doch eigentlich egal, solange es getan wird (bei Tesla weiß man es ja auch nicht wirklich).

Daher: Wir sollten froh sein, wenn endlich BEV auf den Markt kommen und ein PHEV, richtig besteuert, ist immer noch besser als ein Verbrenner. Statt sich gegenseitig in die Haare zu bekommen, weil hier die Spaltmaße nicht stimmen oder dort 30km weniger Reichweite rauszuholen ist. Am Ende kommt es darauf doch wirklich nicht an. Ich verstehe daher den Kleinkrieg nicht. Es gibt doch genug Auswahl.

Last edited 6 Monate zuvor by Max

Sie haben uns/mir in diesem Forum schon mehrfach und ausführlich Ihre Tesla-Karriere erzählt. Toll, aber wir wissen es jetzt.
Nun zu meinem Problem mit Ihnen und Leuten wie Ihnen. Ich zitiere Sie: ‚All diese Hersteller sollten seit min. 10 Jahren zusammen mindestens 100 fach so viele Elektroautos herstellen, wie Tesla‘. Diese Hersteller hätten also nach Ihnen im Jahr 2010 (Design 2007/2008, Produktion ab 2009) 5 Mio. Elektrofahrzeuge herstellen sollen. Überlegen Sie sich einmal die gröbsten Parameter für ein Volumen-Modell – nur ungefähr. Z.B. mind. 400 km, max. 30’000 Euro, mind. Golf-Grösse, Fahrrad-Transport, … Und nun überlegen Sie sich, wie Sie 2009 ein solches Fahrzeug zusammengestellt hätten. Das meiste hätte man noch so hingekriegt, aber eine Batterie für 400 km in einem Auto mit einem Endpreis von 30’000 Euro konnte einfach niemand machen. Das war keine Verschwörung, das war kein Versagen, das war einfach Stand der Technik. Niemand konnte das, auch Tesla konnte das nicht. Vermutlich kann das heute noch kaum jemand – ohne Gutschrift, Bonus, und all das Drumherum das es heute gibt. Ich habe auf jeden Fall bis heute noch keinen Tesla für 30’000 Euro gesehen.
Also, warum um alles in der Welt werfen Sie und Ihre Gesinnungsgenossen dauernde VW und anderen grossen Herstellern vor, dass sie vor 10 Jahren nicht etwas gemacht haben, was man heute noch kaum hinkriegt? Siehe Ihr Satz oben. Das geht mir gewaltig auf den Wecker. Es ist einfach irgend etwas zwischen Dummheit, Verblendung und Verschwörungs-Theorien, statt dass man die Realität so anschaut, wie sie ist. Tesla/Musk hatten vor 10 Jahren einfach den Mut, darauf zu wetten, dass ein sehr teurer Elektro-Sportwagen mit einer riesigen und schweren Batterie genügend Käufer findet. Und siehe da, Wette gewonnen, es gab diese Käufer (z.B. Sie). Seither probieren alle, von diesem positiven Image zu profitieren und nach und nach Elektro-Volumen-Modelle zu designen, zu produzieren und zu verkaufen. Dank den andauernden Fortschritten bei der industriellen Batterie-Produktion (fast alles Asiaten) und sehr üppiger Unterstützung durch die Politik, nähert man sich nach und nach diesem Ziel. In eine paar Jahren sind wir hoffentlich so weit. Ohne massive Unterstützung durch die Steuerzahler würde heute noch kein BEV-Anbieter einen Rappen verdienen.
Also, hören Sie einfach auf, alle anderen (als Tesla) dauernd wie Idioten darzustellen.

Vielen Dank Herr Doessegger

Vielen Dank für Ihre Ausführungen.
Sachlich interessant und auch faktisch richtig.
Persönliche Angriffe gegen Sie sowie jeden Anderen finde ich unangebracht.
Die Wette wer die meisten BEV weltweit verkauft wird TESLA noch 1 – 2 Jahre gewinnen. ( Wenn die Verbrennerlobby dann nicht mehr weiter weiss kommt die Sache mit dem Gewinn. Die Gleichen wollen auch immer z.B. Ladesäulen vom Staat uvam. aber o.k.)
Eine Tesla Fabrik ist in der Endstufe für ca.500 000 Fahrzeuge gut.
Somit können Freemont und Shanghai durchaus ohne Lockdown bereits 2021 1 Mio Autos produzieren. Wäre ein Plus von 100 %
2022 kommen Grünheide und Texas dazu.D.h. 2023 2 Millionen.
BMW und Mercedes sind dann in Stückzahlen erreichbar.
Wäre doch sehr schön wenn viele andere Hersteller bereits 2023 auch 2 Millionen BEV produzieren.
Ich wünsche Allen dabei viel Erfolg. LG

Ich nehme an, die Zahlen von VW werden in ein paar Tagen bekannt sein. In Europa (1/3 des Weltmarkts für BEV) auf jeden Fall fast zweimal soviel wie Tesla. Dazu noch mehr PHEV als Tesla BEV und dann natürlich noch ein paar mal so viele Verbrenner. Wenn man bedenkt, wie die Situation vor 2 Jahren eingeschätzt wurde (z.B. in diesem Forum), dann ist das ausserordentlich erstaunlich. Und wenn man die letzten Quartalszahlen anschaut, geht es so weiter. Oder haben Sie Lust zu wetten, wer nächstes Jahr (2022) weltweit mehr BEV verkauft, Tesla oder der VW-Konzern?

Top – die Wette gilt 🙂

Ergänzen wir die Wette doch noch um den nicht ganz unwichtigen Aspekt:
Wieviel Gewinn macht der jeweilige Konzern mit seinen BEV?

Was ist ein PHEV? Irgendwas mit elektrischen Fensterhebern?

Was ist ein PHEV? Irgendwas mit elektrischen Fensterhebern?

Also bitte nicht sooo unvollständig 🙂
Elektrischer Scheibenwischer, elektrisches Licht und elektrische Hupe solltest Du wenigstens auch noch nennen … SCNR!

Elektrisches Radio gilt auch?

» elektrischer Fensterheber … elektrischer Scheibenwischer … elektrisches Licht … elektrische Hupe «

Elektrisches Radio gilt auch?

Ach nööö – die zuerst genannten Teile gab es beim Auto ja (bzw. gibt es ggf. noch) alle in nichtelektrisch – bei einem Radio scheint mir das ja eher nicht gegeben – aber sorry, wir schweifen ab … 😉

Genau. Nicht abschweifen. Lieber das Spasspedal nutzen. Aber halt. Gab es nicht mal ein Dampfradio?

… und wenn jetzt die Sicherung durchbrennt? Haben wir da nicht eine gefährliche Nähe zum Verbrenner geschaffen? Mal im Ernst: beim Tesla fliegen Heckschürzen weg, letztlich hatte einer das Lenkrad in der Hand (ohne Säule) und die Service-Geschichten im Internet – das macht kein Spaß für den jeweiligen „Erstkäufer“. Turbokapitalismus sucht Opfer bei den Gierigen & findet sie. Alles schon ein bißchen peinlich, wenn man Musk auch noch hochstilisieren will. Aber derzeit brauchen wir ja unbedingt Musken….

Schon interessant, das die angeblich weggebrochene Heckschürze so meedienwirksam gefilmt werden konnte! Ist ja ganz klar, man hat ja während der nichts anderes zu tun als durch die Heckscheibe zu Filmen. Selbstverständlich hat man auch gerade eine Kamera dabei nicht wahr?Unglaublich wie blitzschnell sich dieses Filmchen in den Medien weltweit verbreitet wurde. Ein Schelm wer da böses denkt. Dito Lenkrad. Das ist doch alles Bullshit.

Tja Hiker – deswegen haben solche Autos Heck-Kameras: damit sie den eigenen Schrott, der wegbricht, filmen können. Warum antworte ich eigentlich Leuten, die sich noch nicht einmal orthografisch ausdrücken können? Geschweige denn technisch affin?

Grosses Bravo an Tesla. Eine Firma hält, was sie verspricht. Davon können Deutsche Autohersteller nur träumen. Und Fakten lassen sich auch nicht durch Unmengen von (schlechten) PR-Artikeln wegdiskutieren. Zieht euch noch wärmer an VW & Co.

Bei VW sieht es so aus, erstmal schauen was die andern machen und dann wird durchgestartet! Ende 2021 sieht die Sache ganz anders aus!

Man muss zugeben, dass es ein respektables Ergebnis ist. Andererseits wurde verkündet, dass man am Ende des dritten Quartals eine Produktionsleistung von 840.000 Einheiten pro Jahr installiert hat. Da wären theoretisch auch 210.000 und wenn man eine Woche Weihnachten abrechnet auch knapp 194.000 Einheiten drin gewesen. Man kann auch sehen, dass die Nachfrage nach Model S/Y weiterhin schwächelt. Das waren im Schnitt mal 25.000 im Quartal, jetzt wurde die Kapazität mit 22.500 pro Quartal (90.000/4) angegeben. Es ist auch noch nicht so, dass der Autopilot so arbeitet, dass das Auto ohne Zutun von der West zur Ostküste fahren kann. Es wurde auch schon 2016 versprochen, dass Fremont in der Woche 10.000 Model 3 produziert. Das scheint nicht der Fall zu sein, lässt sich aber durch die unzureichende Aufschlüsselung nach Standorten nicht zeigen, wo das Manko herkommt, ob Fremont oder Shanghai oder beide ein bisschen.
Nun wird es interessant, die Gewinnrechnung zu sehen. Der Aufstieg in den S&P500 ist geschafft. Der Wert ist hoch genug, um nicht wieder rauszufliegen. Da kann man sich einen Verlust mal wieder leisten und muss die Bilanz nicht auf Gedeih und Verderb in eine Richtung ziehen. Geld ist auch genug da durch die massiven Kapitalerhöhungen. Es gibt also für die Buchhaltung keinen Grund mehr um allzu viel zu riskieren. Ohne Texas und Berlin müssten also das Mindestziel für 2021 bei wenigstens 800.000 Einheiten. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Zielstellungen und die Zahlen.

Wenn man in Betracht zieht wie viele Verbesserungen bei Tesla während der laufenden Produktion an den Fahrzeugen vorgenommen werden könnten sich andere Automobilhersteller eine Scheibe abschneiden.
Z.B Model 3:
1.)
13 Verbesserungen an der Wärmepumpe (lQuelle:Munro & Associates) – Beim Id3 scheint diese kaum einen Vorteil zu bringen (Quelle: Next Move)

2.)
beheizbares Lenkrad

3.)
Power Liftgate

4.)
Verbesserte Scheinwefer (Matrix?)

5.)
Akustikverglasung

Und laut neuesten Berichten soll Tesla den Preis laut Homepage in China um fast 30%!!!!!!!
gesenkt haben – Folge: 100.000 Vorbestellungen in 10 Minuten

Ich denke daher, Tesla wird – wie bisher auch schon – jedes produzierte Fahrzeug verkaufen.

Ich würde deutschen Automobilherstellern wünschen endlich die Handbremse zu lösen, ehe es zu spät ist

zu 1.) gestern gelesen auf electrec co , dass es Probleme mit der Heizung bei 3 und Y in Kanada gibt, Verbesserungen waren und sind also zwingend nötig und auch gerade in Kanada überlebenswichtig
zu 2.) Komfortfunktion gibt es auch anderswo, würde ich nicht brauchen
gerade recherchiert, dass es ungewiss ist, ob es ein beheiztes Lenkrad gibt (Quelle teslamag)
zu 3.) würde ich jetzt nicht als besonders innovativ einstufen
zu 4.) die Scheinwerfer sollen programmierbares LED-Licht produzieren und der Vereinheitlichung dienen, damit man für Rechts- und Linksfahrer die gleichen Scheinwerfer einsetzen kann aber kein Matrixlicht (Quelle teslamag), außerdem wurde das Licht schon als nicht führend eingestuft
zu 5.) Akustikverglasung, gibt es auch bei anderen
Wenn der Preis 30% niedriger ist, fehlen 30% bei den Einnahmen. War jetzt die Marge so hoch, dass man auf 30% verzichten kann?
Wenn die produzierten Autos alle verkauft werden, dann sind die jetzt mehr produzierten Fahrzeuge schon bestellt und es gibt schon einen zukünftigen Besitzer, ist nach meinem Verständnis so üblich. Warum jetzt nicht noch mehr produziert worden, kann man nun als Außenstehender nicht beurteilen. Gab es nicht mehr Bestellungen oder schafft man die Abarbeitung der Bestellungen nicht?
Mehr Autos auf dem Markt bedeutet mehr Ladeprobleme. Hab diese Woche mal eine Tabelle zur Dimensionierung von Leitungsquerschnitten und Leistungen nach DIN18015 gefunden. Da wird bei einem einzelnen Haushalt mit 14,5kW gerechnet, bei 60 Haushalten mit 99kW und bei 100 Haushalten mit 108kW ohne Warmwasserbereitung. Durch Gleichzeitigkeitsfaktoren wurden die Dimensionen der Leitungen ohne E-Autos optimiert. Da ist sehr wenig Luft für Ladestrom. Läuft darauf hinaus, dass entweder das Netz schnell nachgerüstet werden muss oder die öffentlichen Ladepunkte schnell und massiv ausgebaut werden müssen, um dem E-Auto genügend Energie zur Verfügung zu stellen. Sieht nach großen Problemen aus. Es ist kein Problem die Hausinstallation eines Neubaus danach auszulegen, aber ob die Anschlussleistung bei einer Lückenbebauung im Bestand oder einer Nachrüstung am Hausanschluss zur Verfügung gestellt werden kann, ist sehr fraglich.

Ihre vermeintlichen Sorgen deuten darauf hin, daß Sie kein BEV fahren – Wir laden seit 1 1/2 Jahren – wenn es nötig ist zu laden – mit 3,7 Kw
und unser Fahrzeug ist immer einsatzbereit – was genau ist also Ihr Problem?

Abgesehen davon ist das Thema in diesem Thread ein völlig anderes – wir könnten natürlich auch noch das Thema Wasserstoff aufmachen ……..

3.7 kW ist schon eher üppig. 2.3 kW tun es auch. Mein Elektroherd will ja schon mehr Leistung. Nehmen wir mal an, die Nacht dauert 12 Stunden und 2 Stunden sind für den Ladeverlust, dann sind wieder 23 kWh im Akku. Pro kWh fährt mein eigener Rollator etwas weiter als 7.5 km. Dann könnte ich damit 170 km weit fahren. Tatsächlich typischerweise fahre ich am Tag um die 30 bis 40 km. Langt also dicke.

Da ich tatsächlich kein Elektroauto fahre, habe ich also auch keine Ladeproblem. Ich will auch kein neues Thema aufmachen. Ich sehe aber ein Ladeproblem kommen. Wenn Sie mit 3,7kW laden, dann ist das die Leistung, die in einer Wohnanlage mit 100 Haushalten für 3,5 Haushalte mit normalen Geräten und deren Nutzung kalkuliert sind. Solange wenige Elektroautos vorhanden sind, werden die Probleme gering sein oder nicht auftreten, vielleicht ist auch eine höhere Absicherung möglich. Aber bei flächendeckender Verbreitung, was sich ja durch die höheren Verkaufszahlen ausdrückt, steuern wir auf dieses Problem zu. Die Ladesäulenerrichter und -betreiber erhöhen die Strompreise, so dass das Laden an externen Ladesäulen an neuen Leitungen damit auch keine wirklich akzeptable Alternative ist.

Es besteht tatsächlich ein mögliches Problem mit der Versorgung von BEV in dichtbesiedelten Gebieten, wenn die Anzahl rapide ansteigt. Doch dieses Problem ist kein von Tesla zu verantwortendes Problem.
Hier sind die Kommunen und die lokalen Stromversorger gefragt. Tesla hatte mit seinen hochpreisigen Fahrzeugen auf solvente Kunden mit Eigenheimen gezielt. Für diese Kunden bietet Elon Musk mit seinen weiteren Firmen Solardächer und Stromspeicher an. Also ein Gesamtpaket anstatt nur Autos.

In jeder Wohnung ist aber ein eHerd vorhanden welcher mit 16 Amp. auf drei Phasen abgesichert ist. Ganz zu schweigen von Wasserkocher, Waschmaschine und Bügeleisen uva. Geräten. Die 11 kW Leistung für jede Wohnung bezieht sich auf den eHerd allein (Drehstrom). Es könnten also JEDEN Tag zu Mittag ALLE in der Wohnanlage kochen und es gab noch nie ein Problem damit. Wieso sollen wir nicht 100 Autos in der Nacht mit 3,6 kW laden können. Zumal ja nicht alle eAutos aufeinmal geladen werden. Ein Lademanagement (Lastverteilung) wird dafür sorgen, dass alle Strom haben.

Für eine einzelne Wohnung sind die Leitungsquerschnitte und Sicherungen ausreichend. Aber es kommt nicht dazu, dass alle 12Uhr mittags 11kW am Herd abnehmen. Je nach Herd wird die Temperatur über die Drehschalter geregelt und der Herd hängt nur sehr selten mit der vollen Leistung am Netz. Such mal bei wikipedia unter Gleichzeitigkeitsfaktor oder bei google „din 18015-1 gleichzeitigkeitsfaktor“, dann findest du auf der Seite voltimum de eine PDF von Hartmut Zander mit einer Tabelle. Diese DIN ist 2002 erschienen. Es gibt auch neuere Ausgaben, in denen Elektroautos berücksichtigt sind. Wir haben aber auch genügend Wohnungsbestand, der noch nach älteren Normen projektiert wurde. Soweit ich weiß werden 22kW-Anschlüsse zuhause vom Netzbetreiber bei Bedarf abgeregelt, wie das mit 11kW-Anschlüssen momentan oder in Zukunft aussieht, weiß ich nicht. Jedenfalls kann man bei 100WE maximal 30 Autos mit 3,6kW gleichzeitig laden, wenn alles andere aus ist. Davon ist nicht auszugehen. Real würde ich schätzen 17-20Uhr 5, dann 10 gleichzeitig, vor der Nachtruhe, danach vielleicht 20 bis 5.30Uhr. Das Lademanagement müsste sicher über mehrere Hauseingänge funktionieren ist aber erstmal nur eine Provisorium. Es müssen generell größere Leitungen her.

Es ist natürlich richtig, dass beim eHerd die vollen 11 kW kaum beötigt werden. Ich habe das ja auch nur als Beispiel dazu angeführt um zu verdeutlichen, dass die Kabelquerschnitte sehr wohl für den ungünstigsten Fall ausgelegt sein müssen. Dagegen scheinen die 3,6 kW zum eAuto lagen nahezu lächerlich, zumal wir auch in 20 Jahren noch keine 100 % eAutos haben werden und auch niemals alle eAutos gleichzeitig am Kabel hängen werden. Und wenn das doch einmal passiert, wird sich in Zukunft eine Lastverteilung darum kümmern.

Siehe Pilotprojekt in Linz. 101 Wohnungen und 51 eAutos.
https://www.nachrichten.at/panorama/motormarkt/motor/die-elektrisierende-ueberraschung;art111,3308000

Weiters wäre es in Zukunft viel wichtiger dafür zu sorgen, dass derartig große Wohnanlagen die vorhandenen Dächer zu 100 % mit PV belegen müssen. Damit kann der tagsüber dezentral erzeugte Strom sofort im Haus für die Warmwassererzeugung genutzt bzw. verbraucht werden was wiederrum dafür sorgt, dass keine Kabelquerschnitte verändert werden müssen und nichts ins Netz eingespeist werden muss. Gleichzeitig wären die für die Warmwasserbreitung reservierten Nachtkapazitäten für eAutos frei verfügbar. Alle eAutos könnten quasi immer gleichzeitig am Netz hängen und im Bedarfsfall z.B. bei viel Windstrom geladen werden. Das würde das Stromnetz deutlich entlasten und den Windstromerzeugern Abnehmer sichern.
 
Die dezentrale Stromerzeugung ist der Schlüssel zum Erfolg.
Es ist ein weiter und steiniger Weg, aber es ist der einzig richtige Weg.

Ich habe mir das Testprojekt Ucharge angesehen. Man kann auch sagen, dass es gut funktioniert hat. Man muss aber auch anmerken, dass es einen Schönheitsfehler hat und bei mir einige Fragen unbeantwortet blieben.

Der Schönheitsfehler ist, dass das die Testphase in der wärmeren Jahreszeit stattfand, vom 29.05 oder 01.06.20 bis 31.10.20. Das heißt unter winterlichen Bedingungen sind andere Ergebnisse wegen des höheren Strombedarfs zu erwarten. Tut mir leid, aber das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen.

Für diejenigen, die nicht weiter eintauchen wollen, hier die Eckdaten. Der Test fand in Linz in einer Siedlung im Stadtteil Kleinmünchen statt. 101 Haushalte waren beteiligt, 2 hatten schon einen Tesla, 49 andere tauschten ihre Verbrenner gegen kostenlos geliehene 49 Nissan Leaf und Renault Zoe mit 11kW-Lademöglichkeit. Der Strombezug in dieser Zeit war ebenfalls kostenlos, so dass man von einer regen Nutzung der Lademöglichkeit ausgehen kann. Für die 51 Fahrzeuge wurden 27 Wallboxen installiert. Es konnten rein physisch nicht 51 Fahrzeuge gleichzeitig an den Wallboxen hängen. Die Forscher haben die maximale Leistung aller 27 Wallboxen auf zusammen 25kW begrenzt.

Nach der DIN 18015-1 2002 hätten diese Wohnungen ohne elektrische Warmwasserbereitung eine Anschlussleistung von 109kW zur Verfügung gehabt, mit Warmwasserbereitung wären es schon 206kW gewesen.
Bei der höheren Anschlussleistung wäre mehr Luft im Netz. Es gelang mir nicht, das auf die Schnelle herauszufinden. Es ist auch nicht angegeben, wann und nach welchen Normen das Netz in dem Gebiet das letzte Mal erneuert wurde. Wenn es das Gebiet der Neuen Heimat ist, schätze ich die Baujahre der Häuser auf 1930-1960. Laut StreetView ist alles in gutem Zustand, möglicherweise wurden alle Medien auch mal erneuert. Das ist meiner Meinung nach entscheidend, ob es im Bestand funktioniert.

„An die Wallboxen gehängt wurden die E-Autos zumeist zwischen 17 und 19 Uhr – also nach Dienstschluss. Und zwar durchschnittlich alle vier Tage. Im Schnitt luden die E-Autos pro Ladevorgang 19,6 Kilowattstunden (kWh), nach 4,2 Stunden waren die Akkus voll. 14 Prozent der Ladevorgänge wurden vorzeitig beendet. „Weil die Autofahrer offenbar wegfahren mussten“, so Wimmer.“
Ich rechne daraus um, dass bei jedem 7. Fahrzeug das Ladeziel nicht erreicht wurde. Jetzt lässt sich daraus nicht schließen, ob diejenigen nur mal schnell weggefahren sind und es dann beim nächsten Anstecken dann doch voll mit Energie versorgt haben oder ob sie an anderer Stelle nachgeladen haben. Egal wie, es wird nicht entscheidend sein, es gibt schließlich auch noch andere Möglichkeiten. Es hätte mich nur interessiert.
Die anderen Fahrzeuge haben dann vermutlich über 4 Tage 20kWh verbraucht. Welche Strecke damit gefahren wurde, kann man daraus auch nicht schließen. Es ist auch nicht zu beurteilen, ob dass jetzt die Energie ist, die im Akku angekommen ist oder die für das Laden verbraucht wurde. Es kann also zwischen 90 und 125km liegen. Der niedrigere Wert wäre unterdurchschnittlich, der höhere entspräche dem Durchschnitt. Mich würde auch noch interessieren, wie die Software für das Lademanagement programmiert ist. Bekommt man den Ladestrom nach der Reihenfolge des Ansteckens an die Wallbox, werden Gewohnheiten berücksichtigt, kann man selbst vorgeben, wie lange man Zeit zum Laden hat, kann man durch Tarifoptionen schneller geladen werden, was in dem Fall beim kostenlosen Laden sicher nicht möglich war. Diese Fragen wurden in keinem von mir gelesenen Artikel angeschnitten. Die Forscher in diesem Projekt kennen die Randbedingungen und können unter diesen Bedingungen hochrechnen und Gebiete in denen 50% E-Auto-Quote klappt herausfinden und ebenso die wo es nicht funktioniert identifizieren. Das ist ja auch schon mal was.
Saubere Stromerzeugung ist auf jeden Fall das Wichtigste, da ist Österreich schon mal ein ganzes Stück weiter als Deutschland.

Für exakte Daten müssen wir leider noch zuwarten bis ein Endergebnis vorgelegt wird. Das könnte im April oder Mai 2021 vorliegen.
Der Versuch ist insofern jetzt schon aussagekräftig, da es noch sehr viele Jahre dauern wird bis wir 50 % eAutos im Bestand haben. Bis es zu 50 % eAutos kommt, wird am Ladesektor und an den Ladepunkten noch gewaltig viel passieren. Für mich ist mit diesem Versuch der Beweis erbracht, dass es nicht finster wird wenn wir abends anstecken.
Mehr Sicherheit braucht es zur Zeit nicht.

Mann wird sehen müssen wie sich die Lage nach der Corona Krise entwickelt, aber so wie es aussieht ist wohl Tesla auf einen guten Weg.

Leider wird Rohstoffmamgel Wachstum der E-Mobilität schon in wenigen Jahren einbremsen. Bis dahin wird sich die Produktion bei Tesla noch mehrmals vervielfachen. In der Zeit werden Massenhersteller von Verbrennern auch moderat ihren BEV-Anteil (,bezogen auf ihren Gesamtabsatz) weiter erhöhen. Gewinn mit Produktion von BEVs wird bei Verbrennerherstellern nicht zu erwirtschaften sein – mehr als CO2-Strafen mildern ist nicht drinn.
Ob Zellen mit massenhaft verbreiteten, billigen (samt einfacher Aufbereitung) Rohstoffen, Lithiumhygroxid und Nickel in fünf Jahren ersetzen können, das wird die spannende Frag sein.

PS: kontraproduktive Wege, wie PHEVs sollten natürlich schleunigst unterbunden statt gefördert werden. Das ist reine Rohstoffverschwendung. Lieber CO2-Strafen senken, wenn man die dennoch unabdingbaren Insolvenzen der Verbrennerhersteller unbedingt ziehen will.

Rohstoffmangel dürfte es nur geben, wenn jeder meint ein E-Auto müsste ein 100-kWh-Batterie haben.

Einige Hersteller nennen ihre E-Autos bewusst Stadtautos, um sich gegen die Batterie-Gigantomanie zu stellen, z.B. der auf der Webseite vorgestellte Mazda MX-30 e-SKYACTIV mit 35,5 kWh-Batterie.

Der Verkehr der Zukunft wird kein 1:1 Austausch von großen Verbrennern gegen große E-Autos sein und auch gar sein nicht dürfen, wenn die Umwelt gerettet werden soll. Der Individualverkehr wird sich entweder deutlich reduzieren müssen oder mit kleineren E-Autos auskommen bzw. mit Carsharing.

Der ÖPNV muss nach Corona wieder mehr genutzt werden, dazu sollten sich die Kommunen endlich zu einem steuerfinanzierten, kostenlosen Bus- und Bahnbetrieb durchringen verbunden mit verbesserten Angeboten im Randbereich, damit keiner ein Auto braucht wegen der schlechten Busanbindung.

Wenn die Städte von großen Autos freigehalten werden, z.B. durch eine Citymaut, und alle, die trotz kostenlosem ÖPNV noch ein Auto brauchen, in Zukunft mit einem kleinen E-Auto und max. 12-kWh-Batterie (Reichweite 100 – 140 km) fahren, dann ist Rohstoffmangel kein Problem.

Der Mensch braucht keine 2 Tonnen für 1-2 Insassen und etwas Gepäck – auch nicht als E-Auto.

Doch, leider schon. Der Mensch leistet sich, was seine Geldbörse zulässt und jeglicher Komfort und Luxus geht proportional mit Umweltbelastung einher. Knapp 8 Millarden Menschen steigern kontinuierlich ihren Lebensstandard. Ist wie eine Heuschreckenplage, nur wir können nicht weiterziehen, wenn der Planet „abgegrast“ ist. Selbst größte Anstrengungen und Einschränkungen könnten längst nichts mehr ändern und 10 Jahre hin oder her spielen doch auch keine Role mehr.

Fakt ist: Tesla kann in China jetzt E-Autos gewinnbringend unter Verbrennerpreisen vergleichbarer deutscher Verbrennerfahrzeuge anbieten.
Fakt ist auch: Kein Verbrennerhersteller kann BEVs kostendeckend produzieren (erforderliche Preise würde Niemand bezahlen). Absatz wird entsprechend nur soweit gesteigert, solange sich dies mit CO2-Strafverrechnung rechnet. Sinkt der Verbrennerabsatz in China, wegen Tesla, Nio, BYD, … weiter, kommts zu einer entsprechenden Kettenreaktion. Da spielt es keine Rolle mehr, ob wir, ein paar deutsche Hansl unseren Herstellern die Stange halten.

Das kein Hersteller BEVs gewinnbringend zu Preisen unter den von vergleichbaren Verbrennern produzieren kann, ist doch nur eine unbewiesene Behauptung der Verbrennerhersteller. Würden BEVs in gleicher Stückzahl produziert werden wie jetzt Verbrenner, wären die Kosten auch nicht höher. Ich behaupte sogar, dass die Kosten geringer wären.
Das Problem ist, dass die Transformation einige Jahre dauert, bis es soweit ist – siehe Tesla – und während dieser Zeit nichts oder weniger als im Moment verdient wird. Das versucht man mit allen Mitteln solang irgend möglich hinauszögern um während dessen möglichst viel Subventionen abgreifen zu können. Warum sonst wurden die finalen Preise für die ID3 Modelle erst nach Bekanntgabe der staatlichen Förderung festgelegt und veröffentlicht.

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