Taycan Cross Turismo im achtwöchigen Härtetest in fünf Klimazonen

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Copyright Abbildung(en): Porsche

Lange vor der Weltpremiere des Taycan Cross Turismo hat Porsche einen Prototypen auf eine achtwöchige, interkontinentale Testfahrt geschickt. Am Steuer waren einige ausgewählte Journalisten aus unterschiedlichen Ländern. Ein Blick hinter die Kulissen.

Für gewöhnlich werden vor der Markteinführung eines neuen Fahrzeugs hunderttausende Kilometer auf geheimen Testfahrten abgespult, bevor es im Blitzlichtgewitter hochkarätiger Medienevents präsentiert wird. Aber was, wenn man mit dieser Tradition brechen und der weltweiten Presse einen vorzeitigen Blick hinter die Kulissen gewähren würde? Diese Frage stellte sich Porsche im Vorfeld der offiziellen Einführung des Taycan Cross Turismo.

Die Antwort darauf sollte ein zweimonatiger Roadtrip sein, bei dem der Cross Turismo in fünf Ländern auf die Reise ging. Unterwegs musste er seine Leistung in extremer Hitze und Kälte sowie auf unzähligen verschiedenen Untergründen unter Beweis stellen. Fast zwei Dutzend ausgewählten Journalisten, die das Vorserienfahrzeug in dieser Testphase selbst fahren konnten, präsentierte das Cross-Utility-Vehicle so schon sehr früh seine Fähigkeiten.

Der Ausgangspunkt der Tour lag in den USA, genauer gesagt in der amerikanischen Wüste, bevor es in die vereiste Wildnis im winterlichen Norwegen ging. Danach boten Schotterstraßen und schlammige Wege in Großbritannien ihre ganz eigenen Herausforderungen, bevor das Fahrzeug auf das europäische Festland zurückkehrte und die engen, gepflasterten Straßen im Zentrum von Amsterdam erkundete. Den passenden Abschluss bildeten Hochgeschwindigkeitsfahrten auf einer deutschen Autobahn, auf der kein Tempolimit gilt.

Porsche-Taycan-Cross-Turismo-Härtetest-Heck
Porsche

Normalerweise, also ohne Corona-bedingte Reisebeschränkungen, begleiten wir das Fahrzeug während seines Entwicklungsprozesses überall. Das war dieses Mal jedoch nicht möglich, daher mussten wir uns etwas anderes einfallen lassen“, erzählt Mayk Wienkötter, Pressesprecher Taycan und Elektromobilität. „Wir dachten uns, dass die fünf wichtigsten Märkte am aufschlussreichsten wären, auch weil sie passenderweise in unterschiedlichen Klimazonen liegen. Das hilft uns dabei, die Geschichte dieses Autos zu erzählen.

Doch die Umsetzung dieses Vorhabens brachte in Zeiten von Corona zahlreiche Herausforderungen mit sich. Das Fahrzeug musste ohne die Unterstützung des gewohnten Teams aus Ingenieuren unterwegs sein, die einen Prototypen sonst auf jeder seiner Fahrten begleiten. Auch wenn alle erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden, gibt Wienkötter zu, dass die ganze Idee ihn manchmal nervös machte.

Ein Aspekt aber ließ ihn nachts dennoch ruhig schlafen: „Vertrauen in das Produkt“, sagt er lächelnd. „Es war hilfreich, dass es schon ein sehr weit entwickelter Prototyp war. Außerdem basiert er auf der Taycan-Limousine, und damit ist dieses Fahrzeug schon wirklich ausgereift. Das hat sich ausgezahlt. Wir hatten keinerlei technische Probleme.“

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Porsche

Ein besonderer Höhepunkt: Nachdem der Prototyp zwei Monate lang durch einige der unwirtlichsten Gegenden gelenkt wurde, die die nördliche Hemisphäre zu bieten hat, ist derselbe Cross Turismo, mit all dem Schmutz, den eine solche Reise mit sich bringt, beim internationalen Live-Event zu seiner offiziellen Vorstellung auf die Bühne gefahren.

Das erschien uns nur sinnvoll, denn sonst hat man bei Weltpremieren ja immer diese blitzblanken Autos auf der Bühne“, erklärt Wienkötter. „Dieser Wagen war auf mehreren Kontinenten unterwegs, in unterschiedlichen Klimazonen und auf verschiedenen Untergründen, und hat zahlreiche Arten Dreck und Schmutz angesammelt – all das wollten wir zeigen.“

Quelle: Porsche – Pressemitteilung vom 06.03.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

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Angesichts der Tatsache, dass unser Strom noch zu rund der Hälfte in fossilen Kraftwerken erzeugt wird, sollte man auf die Anschaffung derart verbrauchsintensiver Fahrzeuge vorerst verzichten. Bis zum vollständigen Ausstieg aus der Kohleverstromung, in meinen Augen auch danach, ist jeder Verbrauch von >20 kWh auf 100km jenseits von Gut und Böse, vor allem wenn man bedenkt, dass zwischen der Herstellerangabe und der Realität meistens Welten liegen.

Dir ist wohl dein Gemüseschnitzel nicht bekommen,was?

Warum bloß willst du noch den Erdölförderern die Stange halten? Mir zum Beispiel liegt nichts daran, die arabischen Erdölmultis, das korrupte Venezuela oder das Russland des Genossen Putin mit Geld aus dem Öl zu versorgen! Deswegen freue ich mich, gerade am Aufbau des neuen Taycan-Werkes für Elektroporsches beruflich beteiligt gewesen zu sein.

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