STREETBOOSTER One: E-Mobilität im urbanen Alltag erfahren

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E-Bikes, E-Scooter, Segways und Hoverboards – sind wir schon bald alle elektrisch im Alltag unterwegs? Dieser Frage muss man sich auch außerhalb unseres Schwerpunkt-Themas E-Pkw und Elektro-Nutzfahrzeuge stellen. Daher habe ich den Selbsttest gewagt, um zu erfahren, inwiefern ein E-Scooter – in diesem Fall der STREETBOOSTER One – eine sinnvolle Ergänzung zu einem E-Auto ist. 

Hierbei gilt es vorab direkt darauf hinzuweisen, nicht in jeder Situation ist ein E-Scooter von Vorteil. Aber eben doch in den meisten Fällen. Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich eh versuche viele Strecken mit dem Rad zu fahren. Vor allem, wenn es innerhalb meiner Heimatstadt ist. Nur zum Einkaufen (Wocheneinkauf) oder wenn ich Familie und Freunde besuche, insofern es gestattet ist, kommt das E-Auto zum Einsatz. Wobei diese regelmäßig wechseln, wie du sicher von meinen Testberichten weißt.

Mir war es daher wichtig einen Roller auszuwählen, der als Alternative zum Rad durchgeht. Vor allem, wenn es um schnelle Erledigungen im Ort geht oder kleinere Einkäufe. Sprich, ein E-Scooter der auch ein wenig Gewicht trägt, ohne dabei direkt in die Knie gezwungen zu werden. Dessen Akku aber auch nicht nach jeder Fahrt an die Steckdose muss. Die Qualität, Verarbeitung, Langlebigkeit und Portabilität, soll natürlich auch gegeben sein, doch dazu direkt mehr.

E-Scooter ist nicht E-Scooter. Details machen den Unterschied.

Seit dem 15. Juni 2019 sind E-Scooter auch im deutschen Straßenverkehr erlaubt. Die in der Verordnung definierten „Elektrokleinstfahrzeuge“ verfügen über einen elektrischen Antriebsmotor und können bis zu 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Zuzüglich einer Toleranz, auf welche ich noch zu sprechen komme. Bedingt durch die vorliegende gesetzliche Regelung gilt es, dass E-Scooter einige Anforderungen erfüllen:

Zudem ist es so, dass ein E-Tretroller die Straßenzulassung in Deutschland nur bekommt, wenn er eine Geschwindigkeit von 20 km/h nicht überschreitet. Das heißt, E-Tretroller mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 Kilometer pro Stunde sind in Deutschland nicht erlaubt. Vergessen sollte man hierbei allerdings nicht die sogenannte Obertoleranz, welche dem E-Scooter noch ein wenig Spielraum einräumt. So auch beim STREETBOOSTER One, denn dieser bringt es auf 22 km/h Spitzentempo und liegt somit an der oberen Toleranzgrenze.

Doch bevor wir auf das Fahren des E-Roller eingehen, möchte ich ein paar Fakten zum STREETBOOSTER One verlieren. Dieser wurde mir in einem durchaus alleine tragbaren Karton geliefert und hat so seinen Weg in meine Wohnung gefunden. Mit dabei war alles was man benötigt. E-Scooter, Ladegerät sowie Werkzeug zum Aufbau. Wobei wirklich viel nicht aufzubauen war. Lediglich der Lenker, welcher beim Transport quer im Karton lag, musste mit vier Schrauben in der korrekten Position fixiert werden. An sich kein Hexenwerk.

Vor allem da die beiliegende, deutschsprachige Anleitung alles entsprechend erläutert hat. Bereits beim Auspacken und ersten Begutachten ist aufgefallen, dass man sich etwas beim STREETBOOSTER One gedacht hat. Der gesamte Rahmen ist aus hochwertigem Aluguss gefertigt, die Schutzblechabdeckung wirkt massiv und bricht auch nicht weg, wenn man sich aus Versehen Mal daraufstellt – wie ich eher unfreiwillig getestet habe, da ich dachte, dass es sich um eine Fußbremse handelt. Die Reifen kommen luftgefüllt daher, ein Adapter zum Aufpumpen liegt ebenfalls bei. 

Positiv lässt sich ebenfalls hervorheben, dass die Stehfläche des E-Scooter – das gesamte Bodenteil – aus einem Gussteil gezogen wurden. Es besteht nicht, wie man es von anderen E-Roller eventuell kennt, aus zusammengeschweißten Platten. Dies erhöht die Langlebigkeit ebenfalls entsprechend. Durch den automatisch einrastenden Falthebel, ist der STREETBOOSTER One innerhalb weniger Sekunden fahrbereit. Wenn man weiß wie es geht: Fuß aufs Trittbrett stellen, Lenker nach oben drücken und Verrieglung vorschieben. Los geht’s.

Genauso schnell ist er aber auch wieder zusammengeklappt. Hier geht man genau anders herum vor. Verriegelung zur Seite schieben, Lenker leicht von sich wegdrücken, dann Falthebel betätigen und Lenkstange umlegen. Diese rastet dann an der Schutzblechabdeckung ein. Was dann dazu beiträgt, dass der Elektro-Scooter bequem transportiert werden kann. Vor allem, wenn man ein paar Stufen steigen muss, den E-Scooter im Zug transportieren möchte oder einfach nur im Kofferraum verstauen mag, bis er dann wieder zum Einsatz kommt.

Sollte dann doch Mal etwas im Laufe der Jahre kaputt gehen, muss man seinen STREETBOOSTER One noch nicht abschreiben. Denn der Händler schreibt sich Service selbst groß auf die Fahne. Bestellungen bis 15 Uhr verlassen in der Regel noch am gleichen Tag das Lager, Ersatzteile werden mindestens sieben Jahre vorgehalten und sind ebenso schnell lieferfähig. Werktags profitiert man zudem von 8 bis 18 Uhr von deren Service-Hotline. Die in der Tat zu helfen weiß, wie ich selbst getestet habe.

Digitale Alltagsintegration - nicht nur beim E-Auto ein Thema!

Denn der STREETBOOSTER One kommt nicht nur qualitativ verarbeitet daher, sondern auch mit einer App, welche sich über Bluetooth mit dem E-Scooter koppeln lässt. Insofern man den richtigen Code zur Hand hat. 123456 ist es nicht, um so viel vorab zu verraten. Das Schwarmwissen im Internet konnte auch nicht helfen, daher der Anruf bei der Service Hotline. Und siehe da, der Hinweis, dass man den Karton mit den Unterlagen, Werkzeug und Ladegerät ein wenig genauer checken sollte, führte zum Erfolg. Der dortige sechsstellige Zahlencode ermöglichte es dann den Scooter mit der App zu verbinden, welche es sowohl für Android und iOS gibt.

Notwendig ist die an sich zum Betrieb des E-Scooter nicht, bringt aber Vorteile mit sich. So lässt sich bequem Geschwindigkeit und Ladestand des E-Scooters abrufen, als auch das Licht am Roller ein- und ausschalten. Ein weiteres Plus mit der STREETBOOSTER-App ist die aktivierbare Wegfahrsperre, die die Vorderradbremse blockiert und so verhindert, dass Unbefugte den E-Scooter in Bewegung setzen können. Quasi eine Art digitaler Fahrzeugschlüssel. Wer auf die App verzichten mag, der kann dies machen. Über einfachen Knopfdruck lässt sich am mittig installierten Display auf der Lenkerstange alles einstellen. Auch Akku-Stand und Geschwindigkeit sind dort ablesbar.

Für den Alltag sollte man bei der Verwendung der Smartphone-App darauf achten eine entsprechende Halterung an der Lenkstange zu befestigen, damit das eigene Smartphone entsprechend gesichert ist bei der Fahrt. Und man vor allem die Hände frei hat für eine ruckelfrei Gas- und Bremsbetätigung. Wobei natürlich vor allem das Gas geben verlockend ist, wie ich im Alltag feststellen konnte.

Alltag mit dem STREETBOSTER One - so schlägt sich der E-Scooter

Denn der STREETBOOSTER One lädt mit seiner maximalen Geschwindigkeit von 22 km/h durchaus dazu ein diese auszureizen. Ganz egal, ob man ihn aus dem Kofferraum geholt hat und zusammenbaut oder bereits aus der heimischen Wohnung mit sich bringt. Anschalten und los geht es. Bis zu 26 km weit, mit nur einer Akku-Ladung. Wobei auch hier gilt, dauerhafte Spitzenleistung geht zu Lasten der Reichweite. Kennt man so bereits vom E-Auto.

Beruhigt aufsteigen kann man übrigens auch, wenn man ein wenig schwerer ist. Der E-Scooter wurde mehrfach unter echten Bedingungen mit 95 kg Fahrergewicht getestet. Wobei es sich hierbei um Herstellerangaben handelt, selbst bringe ich das nicht auf die Waage. Hat mir aber den entsprechenden Spielraum im Alltag eingeräumt, um in meinem Fahrradrucksack meine Einkäufe zu transportieren. Womit wir auch beim einzig großen Manko ankommen.

Dabei ist das nicht die Tatsache, dass ich immer noch selbst einkaufen muss… sondern die Tatsache, dass es nicht gerade ganz simpel ist den E-Scooter anzuketten und nur auf die digitale Wegfahrsperre möchte ich mich dann doch nicht verhalten. Daher sollte man gezielt zu einem großen Schloss greifen, welches sich im Bereich der Querstange von Bodenteil zu Lenkstange befestigen lässt. Wer dann den Roller noch einklappt, sorgt dafür, dass es potenziellen Dieben nicht gerade einfach gemacht wird.

Falls diese es dennoch versuchen hilft sicherlich die Tatsache, dass es den STREETBOOSTER One nicht nur in unauffälligem Schwarz, sondern auch in einer Blau/ Weiß-Kombination, als auch komplett in Weiß oder in schickem Grünton, wie bei meinem Testfahrzeug gibt. Es fällt also auf, wenn sich jemand den Roller unter den Arm klemmen würde.

Ist man bei Familie und Freunden unterwegs reicht es dann aber natürlich auch nur aus den E-Scooter-Ständer auszuklappen, welcher seitlich am Bodenteil fixiert ist. Dadurch bleibt der E-Roller auch stehen, ohne, dass man diesen anlehnen muss. Worauf es auch zu achten gilt, bei der Aufnahme der Fotos aber noch nicht geschehen war, ist das Anbringen des Nummernschilds. Denn ein solches ist für den STREETBOSTER One als E-Scooter mit Straßenzulassung notwendig. Dieses wird unterhalb des Schutzbleches mit zwei Schrauben befestigt.

Nach der Verordnung für die „Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge“, dürfen öffentliche Straßen nur dann genutzt werden, wenn das Fahrzeug eine gültige Versicherungsplakette besitzt. Das gilt für alle Elektroroller, die mindestens 6 Kilometer pro Stunde fahren können. Somit gilt, alle Besitzer müssen ihren E-Scooter versichern, um bei einem Unfall abgesichert zu sein. Hierzu bekommt man von der Versicherung eine Versicherungsplakette, die am Tretroller angebracht werden muss. Dadurch lässt sich unterwegs nachweisen, dass eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Die Versicherung kann man wahlweise bei seiner eigenen Versicherung abschließen oder direkt bei STREETBOOSTER.

Ein paar Worte zum Akku...

Die Reichweite von 26 km habe ich in einem der vorherigen Absätze bereits erwähnt. Die dafür notwendige Energie entstammt einem komplett gekapselten Akku mit eigenem Batteriemanagementsystem. Durch den Aufbau des Akkus bringt dieser einige sicherheitstechnische Vorteile mit sich. So ist dieser deutlich besser gegen Erschütterungen geschützt und etwaige Feuchtigkeit, die zur Zerstörung des Akkus beitragen kann, dringt in keinem Fall ein.

Das verwendete Batteriemanagementsystem funktioniert in einer Weise, dass der größte Anteil der Batteriekapazität vorgeladen wird (80 % innerhalb von zwei Stunden) und das danach eine perfekte Balancierung stattfindet. Bis zur Vollladung werden in Summe ca. fünf bis sechs Stunden benötigt. Ähnlich kennt man es vom E-Auto, in der der Akku auf 80% schneller geladen wird, als die letzten 20%.

Der Akku des STREETBOOSTER One ist im Übrigen vom TÜV Süd zertifiziert. Darüber hinaus sind Funktionen zur Erkennung von Zellverbindungsfehlern, Überlasterkennung oder zum Beispiel eine Kurzschlussabschaltung enthalten. Sprich, lange Freude mit dem STREETBOOSTER One ist gewährt. Und die wird man auch haben, wie ich während meines Testzeitraums selbst erfahren konnte. Persönlich bin ich mir ganz sicher, dass es nicht der letzte E-Scooter gewesen sein wird, welchen ich getestet habe. Da diese Art der Mikro-Elektromobilität aus meiner Sicht durchaus ihre Berechtigung im Alltag hat. Wie sind deine Erfahrungen damit?

Disclaimer

Der STREETBOOSTER One wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Warum sollten „Kinderroller“ die E-Mobilität im urbanen Alltag sein?
Es sollten Fahrstrassen in den Städten und ins Umland sein, 4-rädrige E-Bikes mit Wetterschutz und der Möglichkeit den Wocheneinkauf zu transportieren, dann wären Autos innerorts weitgehend überflüssig. Und wenn das Dach mit Solarzellen belegt wird, dann wird die Steckdose kaum gebraucht.

Für Leute deren Einkäufe aus Dosen, Plastikflaschen und anderen wenig empfindlichen Waren besteht, mag ein E-Tretroller ja geeignet sein, aber ich will auch Salat, Bananen, Tomaten usw. heil nach Hause bringen und keine Mischmasch-Pampe in Rucksack oder Plastiktüte vorfinden.

Meinen Wocheneinkauf mache ich zu Fuß (ca. 500 m hin und 500 m wieder zurück) mit Einkaufstrolley oder faltbarem Bollerwagen, wenn größere und schwerere Sachen auf dem Einkaufszettel stehen.

Auf dem Hinweg mit leichtem Gefährt geht es leicht bergauf und auf dem Rückweg vollgepackt leicht bergab, so dass ich die Schwerkraft als kostenlose Schiebehilfe habe.

Sagen wir es mal so, der Scooter hat ein Anwendungsfenster. Das öffnet sich dann, wenn man noch entsprechend körperlich fit ist oder das Wetter passt. Leider wird das vom entsprechenden Marketing marktschreierisch als die ultimative Lösung angepriesen, die alles revolutionieren soll.
Solche pauschalen Aussagen sind einfach nur pauschaler Bullshit. 😉
Auch und gerade die Verkehrsinfrastruktur muss passen.

„Sagen wir es mal so, der Scooter hat ein Anwendungsfenster.“

+1

Neben dem von Sebastian schon genannten Einkaufstransport (aber wohl eher nur für 1 Person …) sehe ich einen Scooter z.B. auch als sinnvolle Ergänzung für ein eAuto »für die letzte Meile« zwischen Ladestation und Zielort 🙂

Ein Foto im gefalteten Zustand habe ich im Artikel nicht gefunden … die Masse (gefaltet!) für den Streetbooster sind mächtige 110 x 48 x 43 cm. In kleinen Kofferräumen kann das zu Problemen führen!

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ich gebe ihnen grundsätzlich Recht, allerdings werden solche Fahrzeuge von allen möglichen Lobbyinteressen ad absurdum geführt. Sie sind grundsätzlich viel zu langsam! Was soll ich mit elektrischer Unterstützung bis 25 km/h. Ich trete auf flacher Strecke deutlich schneller. Also habe ich nur die Wahl zwischen „schleichen“ oder „schwitzen“
Der Sicherheitsaspekt ist dabei nur vorgeschoben. Jedes handelsübliche Fahrrad rollt bergab mit 50+ km/h und hat dabei einen längeren Bremsweg wie wenn es die gleiche Geschwindigkeit in der Ebene oder bergauf fahren würde.

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert

Jedes handelsübliche Fahrrad rollt bergab mit 50+ km/h

Das soll ein Argument für was genau werden? Die E-Skooter, wie die Pedelcs oder S-Pedelecs auch, sind mit Motorkraft betriebene (oder unterstütze) Fahrzeuge. Da muss es Grenzen geben.

Sie sind grundsätzlich viel zu langsam!

Aus meiner Sicht: nein.

Jeder kann da seine eigene Ansicht haben. Meine ist simpel, ich gewinne mit 25 km/h nichts! Ich kann entweder die ganze Zeit absichtlich langsamer fahren als ich es sonst tun würde, oder schwitzen. Ich will aber bei der Arbeit nicht verschwitzt ankommen. Also bleibt das E-Bike nur für die Radtour am Wochende und für die 10km zur Arbeit nehme ich das Auto. Wenn es E-Bikes mit Wetterschutz und Unterstützung bis min. 45 km/h gäbe, würde uns in der Familie ein Auto reichen. Was meiner Meinung nach auch der Grund ist, warum es das nicht gibt. Man stelle sich vor Millionen deutsche Familien wären nicht mehr auf den Zweitwagen angewiesen. Da wäre bei VW, BMW, Daimler und co. aber was los…

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert

Jeder kann da seine eigene Ansicht haben. Meine ist simpel, ich gewinne mit 25 km/h nichts!

Nun zählen unsere beiden nichts, der Gesetzgeber hat das Europaweit schon vor vielen Jahren festgelegt, so um 2013.

Wenn es E-Bikes mit Wetterschutz und Unterstützung bis min. 45 km/h gäbe,

Lösungen gibt es, die kauft nur keiner. Da wären Velomobile: https://velomobil.net/UEber-mich/Was-sind-Velomobile/
Mit zwei Rädern und 45 km/h wird das Wetter eine echte Herausforderung, dann bleiben nur noch 3 Räder übrig. Da ein S-Pedelec schon über 5000 Euro kostet (Tendenz: steigend), sind wir dann bei den kleinen Kabinenrollen angelangt.

Ich frage mich warum einfach aufgebaute E-Bikes so teuer sein müssen, wenn es Citroen schafft für 6.900 Euro ein 4-rädriges E-Leichtfahrzeug (2 Sitze, 45 km/h) mit Karosserie anzubieten – es sind vermutlich die zu hohen Handelsmargen.

E-Bikes sind ein Trendprodukt, das stark nachgefragt wird und nur deshalb können Händler derart hohe Preise nehmen. Von Hersteller- und Zuliefererseite sind die Kosten sicherlich optimiert worden, nur haben die Kunden davon nicht viel.

Es gibt für mich nicht den einen Faktor, der die Kalkulation antreibt, es gibt viele verschiedene. Ein Autohersteller drückt typisch die Preise bei den Zulieferern in die Bodennähe, auch sind diese sehr eng mit dem Hersteller vernetzt. Weiterhin kann sich ein Autohersteller es leisten, seine Kosten über Jahre hinweg zu verteilen.
Den Fahrradmarkt, der übrigens ein saisonaler Markt ist, teilen sich viele kleinere Mittelständer, die eben nicht die Grossenserien auflegen können und die gegenüber den Herstellern von Komponenten in Fernost kein größeres Gewicht haben.
Und natürlich – Angebot und Nachfrage. Gilt immer.

Schön mal den Aufbau eines solchen Tretrollers (E-Scooter) zu sehen. Leider fehlt der Hinweis (oder habe ich das überlesen?), dass solche Roller im normalen Strassenverkehr nur mit Versicherungskennzeichen (fehlt hier?) gefahren werden dürfen und nur entweder auf der normalen Fahrbahn (falls es keinen Radweg gibt) oder einem Radweg. Nicht auf dem Gehweg, nicht im Park und schon gar nicht in einem Markt! (musste ich des öfteren in der letzten Zeit beobachten)

Sorgfältiges Lesen hilft oft – hier im Artikel jedenfalls zum Teil 🙂

Worauf es auch zu achten gilt,[…], ist das Anbringen des Nummernschilds. Denn ein solches ist für den STREETBOSTER One als E-Scooter mit Straßenzulassung notwendig.

Zum zweiten Teil – der Frage des zulässigen Verkehrsraumes – steht im Artikel leider nur ein – ggf. sogar irreführender Satz – da er sich auf »Straßen« bezieht!

Nach der Verordnung für die „Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge“, dürfen öffentliche Straßen nur dann genutzt werden, wenn das Fahrzeug eine gültige Versicherungsplakette besitzt.

  1. Ohne Versicherungsplakette ist jedewede Nutzung im öffentlichen Raum unzulässig, – eben nicht nur auf Strassen – sondern überall
  2. und mit Plakette (wie Du schon schreibst!):
  3. nur entweder auf der normalen Fahrbahn (falls es keinen [benutzungspflichtigen!] Radweg gibt) oder einem Radweg
  4. Nicht auf dem Gehweg, nicht im Park und schon gar nicht in einem Markt!
Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

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