Stadt, Land, Autobahn: So weit kommt ein Elektroauto wie der VW ID.3

Copyright Abbildung(en): Gabriel Nica / Shutterstock.com

Stadt, Land, Autobahn: So weit kommt ein Elektroauto wie der VW ID.3

Mächtig Reichweite abspulen ist mit der aktuellen Generation an Elektroautos wie dem VW ID.3 kein Problem. Denn nicht nur die Akkukapazitäten neuer E-Autos sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Der ID.3 verfügt auch über innovative Technologien, die ihn für jede Verkehrssituation gut wappnen. Außerdem fährt man mit einem E-Modell anders, bewusster, gezielter, effizienter – und hat dabei trotzdem jede Menge Fahrspaß. In einer aktuellen Mitteilung hat VW spannende Fakten zu insgesamt sechs verschiedenen Fahrszenarien zusammengestellt. Sie zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile geworden sind.

Städtische Rushhour, zehn Prozent Restkapazität

Nur noch zehn Prozent Restakku sind kein Grund für Reichweitenangst: Elektroautos wie der ID.3 haben so einige technische Raffinessen an Bord, die man nutzen kann, um weiterhin entspannt zu bleiben. Zehn Prozent Batterieladung bedeuten beim ID.3 Pro S immerhin noch rund 55 Kilometer Reichweite. Im städtischen Stop-and-go-Verkehr sogar noch mehr. Denn: Der Stromverbrauch bei innerorts während der Stoßzeiten üblichen Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h liegt beim ID.3 Pro S bei rund 10 kWh auf 100 km (WLTP). Mit einer Kapazität von 77 kWh bei der größten Batterie könnte man bei einem Ladestand von nur noch zehn Prozent also 77 Kilometer weit fahren. Der durchschnittliche Pendler fährt insgesamt etwa 40 Kilometer am Tag. Somit dürfte auch die deutliche Mehrheit der Autofahrer damit auf jeden Fall ans Ziel kommen.

Generell verbraucht der ID.3 Pro S kombiniert nur 17,7 bis 15,9 kWh pro 100 Kilometer. Hinzu kommt, dass diese Energie vom E-Motor fast komplett in Bewegungsenergie umgesetzt werden kann. Denn der Wirkungsgrad eines Stromers liegt bei bis zu 90 Prozent. Beim Verbrenner sind es maximal 40 Prozent, der Rest verpufft einfach als Wärme.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Rushhour

Sollte es doch einmal eng werden, kann der Leistungsbedarf von Heizung, Klimaanlage oder Radio heruntergefahren werden. Das intelligente ID.3 Batteriemanagementsystem macht diesen Schritt von selbst, sobald die Batterieladung unter fünf Prozent geht, fährt man im sogenannten „Turtle Mode“ – also sinnbildlich im „Schildkrötenmodus“.

Der Verbrauchsanteil der Nebenaggregate ist umso höher, je geringer die Durchschnittsgeschwindigkeit ist. Das ergibt insbesondere im Stop-and-go-Verkehr ein hohes Einsparpotenzial – für den Fall der Fälle. Liegen bleiben wird man aber nicht: Denn in Großstädten wie etwa Hamburg, Berlin oder München sind bereits heute jeweils mehr als 1000 Ladepunkte zu finden.

Fix zum Ziel über die Autobahn

Elektromobilität ist alles andere als langsam und macht richtig Spaß. Vor allem beim Beschleunigen. Und dafür ist der ID.3 Pro S mit 150 kW / 204 PS und 310 Nm Drehmoment ideal – selbst bei längeren Volllastfahrten auf der Autobahn. Doch was passiert, wenn man das „Spaßpedal“ mal stärker durchdrückt? Grundsätzlich ist das problemlos. Aber dann steigt natürlich – wie auch bei jedem Verbrenner – der Verbrauch. Wird etwa bei frühlingshaften 15 Grad konstant mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h für 30 Minuten gefahren, schlägt dies mit gut 14 kWh zu Buche – was bei einem Verbrenner aber nur 1,6 Liter Superbenzin entspricht. Um die vorhandene Energie jedoch optimal auszunutzen, empfiehlt sich generell auch auf Autobahnen eine niedrigere Geschwindigkeit von etwa 120 km/h.

Insgesamt schafft der ID.3 Pro S im WLTP-Zyklus bis zu 549 Kilometer und gilt selbst bei sportlicher Fahrweise als effizientes und reichweitenstarkes E-Fahrzeug. Der ADAC spricht übrigens bei Elektroautos von „Langstreckenautos“, wenn eine Reichweite von 200 Kilometern realistisch ist. Ausreichend Fahrdisziplin vorausgesetzt, sind sogar mit dem mittleren Batteriepaket (58 kWh und 420 Kilometer gemäß WLTP) beachtliche 531 Kilometer mit einer Batterieladung möglich. Das zeigte eine Rekordfahrt mit dem ID.3 Pro Performance von Zwickau in die Schweiz. Möglich macht das neben dem smarten Batteriesystem und dem starken E-Motor auch der niedrige cW-Wert von 0,267.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Autobahn

Schlussendlich gilt beim E-Fahrzeug aber genauso wie bei jedem anderen Auto: Der Mix macht’s. Nach schnellem Fahren also am besten in den „Eco-Modus“ umschalten, um der Batterie und dem Kühlsystem eine Pause zu gönnen – und auch selbst entspannt ans Ziel zu kommen.

Voll beladen in den Urlaub: eine gute Idee?

Mit Kind und Kegel in den wohlverdienten Urlaub – diesmal nach Paris. Mit dem ID.3 ist das ohne weiteres möglich. Also nichts wie los – Gepäck verstauen und ab in die Sommerferien bei 25 Grad im Schatten. Die knapp 900 Kilometer werden auf zügiger Autobahn und malerischen Landstraßen zurückgelegt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei entspannten 80 km/h.

Der ID.3 Pro S kann mit bis zu 412 (plus 75 kg für Fahrer, Gepäck) Kilogramm beladen werden. Das ergibt ein Gesamtgewicht von 2260 Kilogramm, welches voll ausgeschöpft natürlich auch Einfluss auf die Reichweite hat. Voll beladen sind auf dieser Fahrt mit der 77-kWh-Batterie realistisch 450 Kilometer machbar. Dabei sollte vor Fahrtantritt aber auch der optimale Reifendruck im Auge behalten werden. Liegt dieser unter dem Sollwert, dann erhöhen sich Verschleiß und Rollwiderstand; der Verbrauch steigt um bis zu 0,2 kWh/100 km und führt so zu einer geringeren Reichweite.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Urlaub

Reichweitenunterstützend ist bei Elektroautos auch das „Segeln“. Hierbei wird Strecke zurückgelegt, ohne Energie aufzuwenden. Das ist beim ID.3 grundsätzlich in der Fahrstufe „D“ möglich und geht ganz einfach, indem der Fuß vom Gaspedal genommen wird. Ist der „Eco-Assistent“ aktiviert, kann so über die „Rekuperation“ die Hochvoltbatterie wieder geladen werden – das macht der ID.3 ganz automatisch und berücksichtigt dabei die aktuelle Fahrsituation und sogar Tempolimits. Besonders viel Energie kann im „Sport-Modus“ zurückgewonnen werden.

Klar ist aber auch: Das Gewicht muss am Anfang mit mehr Energie beschleunigt werden. Hier kommt es auf den individuell geschicktesten Fahrstil an.

Fahrt in die Berge: Die Luft wird dünn!

In der Früh bei zehn Grad: auf zum Wochenendtrip in die Alpen. Da geht’s schon mal bei Steigungen von über 15 Prozent auf knapp 3000 Meter Höhe! Das schafft der ID.3 selbst bei verschiedenen Witterungsbedingungen und Straßenbelägen problemlos. Denn Höhenluft hat – anders als bei reinen Saugmotoren – keinen Einfluss auf die Leistung des E-Motors. Dieser ist beim ID.3 ein effizienter Synchronmotor mit Permanentmagnet (PSM), der geringe Stromwärmeverluste hat. Zudem ist der E-Motor kompakt gebaut: Er passt sogar in eine Sporttasche und bringt nur rund 90 Kilogramm Gewicht mit sich.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Berge

Die hügelige Route ist besonders anspruchsvoll (Steigungen und Gefälle im permanenten Wechsel) und führt größtenteils über Landstraßen. Geht es bergab, dann gerne den Fuß vom Strompedal nehmen und in den Rekuperationsmodus „B“ wechseln, rät Volkswagen. So kann bis zu 3/4 der kinetischen Energie zurückgewonnen werden. Diese Art zu fahren – also ein komfortabler „New Drivestyle“ – ist exklusiv Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen vorbehalten und bietet klare Vorteile gegenüber dem Verbrenner.

Flotte Fahrt im Hochsommer

Sommer, Sonne, Wochenende! Draußen herrscht Kaiserwetter und deshalb geht es mit dem ID.3 zum Strandtrip nach Timmendorf. Bei der Nutzung der Klimaanlage gilt die Faustformel: Kühlen benötigt weniger Energie als Heizen. Cruist der ID.3 entlang der Strandpromenade mit 20 km/h bei 30 Grad Außentemperatur, dann braucht die Klimaanlage weniger als 1 kW, um im Innenraum eine angenehme Temperatur zu halten. Diese großen Temperaturunterschiede kommen jedoch eher selten vor. So war es im Sommer 2019 in Deutschland im Durchschnitt nur 19,7 Grad warm, eine Zuschaltung der Klimaautomatik kaum nötig. Zur optimalen Entfeuchtung läuft sie bedarfsgerecht und verbrauchsarm im Hintergrund.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Sommer

Nach einem tollen Strandtag soll’s dann auch fix zurück nach Hause gehen. Doch die Sonne hat den Innenraum ordentlich aufgeheizt: Also besser die Stauhitze vor Fahrtantritt entlassen. Dann ab in den Sportmodus: Ein Spurt von 0 auf 100 km/h ist mit dem ID.3 Pro S bereits in 7,9 Sekunden erreicht! Aber besser Fenster zu, damit die Klimaanlage optimal arbeiten kann. Über die Autobahn geht’s dann mit konstanten 120 km/h zurück. Eine ideale Geschwindigkeit, weil hier besonders die Aerodynamik des vollverkleideten Unterbodens und die strömungsoptimierte Karosserie (ähnlich einer Tropfenform) zum Tragen kommen.

Draußen dunkel und eiskalt, innen mollig: Kommen wir ans Ziel?

„Driving home for Christmas“: Der Winter hat sein Schneekleid über die Landschaft gelegt und Väterchen Frost kühlt die Außentemperatur auf konstante 10 Grad Minus. Bei solch eisigen Startbedingungen gibt es leichte Einschränkungen der Leistung. Das gilt für Verbrenner (Motor benötigt länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen) wie auch für E-Fahrzeuge, da die Batterien bei starker Kälte etwas weniger leistungsfähig sind. Diesen Effekt minimiert jedoch die eingebaute Batterieheizung.

Reichweitenunterstützend wirkt beim ID.3 die sogenannte „Hochvolt-PTC-Einheit“. Sie setzt die elektrische Energie der Batterie direkt in Wärme um. Im Verbund mit der optionalen Wärmepumpe werden so weitere Wärmequellen für eine höhere Effizienz genutzt. So werden aus 1 kW elektrischer Energie (Batterie) bis zu 2 kW Wärmeleistung.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Winter

Hinzu kommt, dass in der dunklen und kalten Jahreszeit Verbraucher wie Heckscheibenheizung und Scheinwerfer mehr in Anspruch genommen werden als in anderen Monaten. Ist etwa die Heckscheibe mit Raureif oder gar Frost bedeckt, verbraucht die Heckscheibenheizung rund 0,0033 kWh. Tipp: Die Umluftregelung der Klimaanlage ist permanent aktiv und regelt bedarfsgerecht den Umluftanteil, um Heizenergie bei weiterhin freier Sicht zu sparen. Auch ist es ratsam, bei der gewünschten Cockpit-Temperatur die Sitz- und Lenkradheizung wieder zu deaktivieren, um hierdurch weitere Energie zu sparen.

Grundsätzlich gilt es wie sonst auch, vorausschauend zu fahren. Dadurch wird mechanisches Bremsen vermieden und stattdessen kann rekuperiert werden, um Energie zurückzugewinnen. In jeder Fahrsituation sind eine klare Sicht und optimales Licht wichtig: Deshalb kommt der ID.3 serienmäßig bereits mit LED-Scheinwerfern. Diese brauchen rund 73 Prozent weniger Energie als herkömmliche Halogen-Scheinwerfer. Wählt man etwa das optionale IQ.LIGHT mit den neuesten LED-Matrix-Scheinwerfern, dann leuchten insgesamt 48 LEDs die Straße aus, und das mit 44 Prozent weniger Energie.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 05.01.2021

Über den Autor

Michael ist freier Journalist und schreibt seit 2012 fast ausschließlich über nachhaltige Mobilität, Elektro- und Hybridautos, Energiethemen sowie Umweltschutz.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie “Stadt, Land, Autobahn: So weit kommt ein Elektroauto wie der VW ID.3” sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
83 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments

Ich weiß nicht was der Verfasser dieses Blabla geraucht hat, bloss selber scheint er weder einen ID. 3 noch ein anderes eMobil vorher gefahren zu haben. Derartige Märchenerzählungen sind meiner Meinung nach in weiten Ausführungen irreführend und entsprechen nur in wenigen Teilen dem Gebrauch und den tatsächlichen Verbräuchen des ID. 3 noch eines anderen eMobil. Reine Schönmalerei führt immer nur Negativpresse, wenn festgestellt wird, dass nur die Hälfte davon wahr ist.
Was interessiert jemanden ein Verbrauch der Hechscheibenheizung von 0,0033kWh, wenn das ganze Fahrzeug im Winterberieb mit Heizung zwischen 20 bis 30 kWh verbraucht, da kommt man auch mit 10% Restkapazität keine 77km mehr weit. Ein eMobil ist im Winter auch nicht eingeschränkt, da fährt man einfach los, als ob es Sommer ist, ggf. im warmen vorgeheizten Auto.
Dann wäre noch die besonnene vorausschauende Fahrweise. Dies trifft vielleicht noch bei Langstrecken auf die Autobahn zu, weil man keine Lust hat nach 200km nachzuladen, aber doch nicht mehr im Alltagsberieb. Angaben vom Verbrauch im 30min-Betrieb (14 kWh bei 130 km/h) sind völlig hirnrissig, welche auch nicht besonders werbewirksam für den ID3 sind, da viel zu hoch. Ok, ist nur ein Bericht von einem aus der VW Presseabteilung, der irgendetwas schreiben muss über Dinge, welche er nicht kennt. Fehlte nur noch die Aussage, dass das Mibil an einer Haushaltssteckdose innerhalb einer Stunde aufgeladen werden kann, dann wäre das Märchen perfekt.

was du zum Ende schreibst wäre eine Lüge – alles andere ist Fact. Auch wenn es dir nicht passt.

am ehesten kommt man bei solchen artikeln zu den reichweitenangaben wenn man sie halbiert. dann könnte man diese “bequem” erreichen.

Ja da hat die Marketingabteilung von VW mal wieder versucht gute Arbeit zu leisten:
Faktencheck:

  1. Man hat zwar immer wieder herausgestellt, das der iD3 mit großem Akku 540 km Reichweite hat – man hat aber „vergessen“ zu erwähnen, daß dann nur 4 Personen (inklusive Fahrer!!!) dabei sein dürfen,
  2. Man Verkauft einen cw-Wert von 0,26 als tropfenförmig genial – der zu schlagende Mitbewerber mit T weist hier jedoch 0,23 auf (und ja, daß macht beim Luftwiderstand einen großen Unterschied im Verbrauch)
  3. Eine Beschleunigung von 7,8 Sekunden versucht VW dem Kunden als „super sportlich“ zu verkaufen – beim Tesla Model 3 ist etwas über eine Sekunde zwischen Performance und AWD Long Range schon sehr deutlich zu spüren – wie sportlich fühlen sich dann wohl 4 Sekunden an – ich sage es mal so: extrem anders (in etwa so wie ein Golf GTI im Gegensatz zu einen VW Bus) Wer das nicht glaubt (Egon Maier und Freunde) einfach einmal probefahren und erleben.
  4. Die Aussage zur deutschen Durchschnittstemperatur von 19,8° ist extrem irreführend – das weiß jeder, der eine Klimaanlage mit etwa einem Liter Mehrverbrauch pro 100 km sein eigen nennt.

Liebe VW Marketing Meiers ihr habt wirklich ein solides Auto zu einem guten Preis auf den Markt gebracht – Respekt hierfür- aber zum Weltauto mit Führungsanspruch im Weltmarkt müßt Ihr Euch eben auch an China und den USA messen lassen – und hier würde VW eine Portion Demut besser zu Gesicht stehen, als die Irreführung potentieller Kunden mit angeblicher Innovation, die einem Faktencheck nicht wirklich in allen Punkten standhält.

Man kann natürlich Korintenk**ei betreiben aber es gibt unendlich viele Facts, die den M3 mies und den Id.3 super aussehen lassen.
Und jede Menge Tests, die dem m3 einen erheblich höheren Verbrauch ab Lader attestieren. Weil er nämlich eine unterirdische Ladeeffizienz hat.
Und was hilft es eine winzig besseren CW-Wert zu haben wenn man hinten die Knie unter der Kinnlade und den Kofferraum voll Wasser hat.
Und 7,8 sek für 100km/ sind super sportlich auch wenn 4 natürlich hypersportlich sind. Haarspalterei?

Der Bericht ist natürlich einseitig aber stellt viele Aspekte vernünftig dar – und nimmt Reichweitenängstlern viel Wind aus den Segeln.
Es geht doch um BEV und nicht um dieses kleinliche VW-Hatertum?

Und wie der Kunde das sieht, das hast du im letzten Quartal 2020 gesehen. Speziell die Absatzzahlen von Tesla in Europa und im Vergleich dazu der Wettbewerb.
Wir können auch weltweit nehmen.

Wende Deinen Blick doch einmal über den Tellerrand Europa hinaus – wenn ich so cherry-picking betreiben würde wie Du – ich würde fragen wer im 4 Quartal mehr Fahrzeuge in England verkauft hat.
Fakt bleibt leider – Tesla hat weltweit 2020 499550 Fahrzeuge verkauft und VW mit 22900 nicht einmal die Hälfte!
Und bei VW dürfen ganz Viele verschiedene Segmente mit in die Statistik.
Vergleichen wir Model3 mit iD3 kommt VW noch schlechter weg.
Im laufenden Jahr wird VW diese Zahlen nur leider nicht so steigern können.

  1. Der E golf geht aus der Produktion
  2. Das Luxus Segment von Porsche wird wahrscheinlich nicht noch einmal 20.000 Fahrzeuge an den Mann bringen (Wer ein schnelleres und günstigeres Auto möchte wird auf das Plaid Modell S warten.
  3. Das Luxussegment e-tron hat seinen Peek ebenso überwunden wie das Model X (es wird sich zeigen was nach dem wie frisch und dem Audi e-tron GT passieren wird)
  4. Skoda Enjaq ist für 2021 ausverkauft
  5. die Zukunft 3 „Kleinen“ ist ungewiss.

Nicht falsch verstehen ich bin kein VW Hater – ich versuche hier als BMW i3 Fahrer und Tesla Besteller nur die Anti -Tesla Meinungen hier im Forum etwas ins richtige Licht zu rücken.
PS:
in den Model3 Kofferraum läuft übrigens schon lange kein Wasser mehr rein.
Das wird vom Tesla Ranger übrigens zu Hause beim Kunden ausgewechselt – wo genau steht der ID3 noch einmal für die kommenden 2 Software Updates?
Lösung:
Jeweils 8 Stunden beim Händler !
– wann werden Sie da wohl bei den 30.000 Fahrzeugen einen Termin für das 1. Update bekommen.
Aber klar – VW ist in allen Belangen das „bessere“ Fahrzeug.

VW-Hatertum? Ich würde eher als VW-“Dissapointertum” nennen… 🙁

Ein um 0,03 besserer CW Wert ist ab 60 Km/h (ab da ist der Windwiderstand größer als der Rollwiderstand) ein um 10% geringerer Luftwiderstand bei gleicher Stirnfläche. Gar nicht so schlecht wie ich finde. Aber ist ja Erbsenzählerei. Hat bestimmt keine Auswirkung auf den Verbrauch…Der Unterschied zwischen 60 Km/h und 120 Km/h ist nun, dass die vierfache Reibungskraft durch den Luftwiderstand entsteht und somit die achtfache Leistung aufgebracht werden muss. Dazu kann man die o.g. 10% ins Verhältnis und schwupps die wupps isses gar nicht mal so unwichtig.

Last edited 1 Monat zuvor by MichseHan

Ich weiß nicht wo das Gerücht mit dem pauschal ineffizienten Ladeverhalten vom Model 3 herkommt. Der ADAC Ladetest etwa?

Ich dokumentiere mit einem externen Zähler die Ladeverlust an 11kW AC und kann zwar einzelne starke Ausreise nach oben von 15% erkennen. In Schnitt über alles sind es 3%. Da ist ein recht passabler Wert, selbst wenn er durch Fehler 1-2% höher liegt.

Nun, ich hab keinen Tesla, aber ein Verlust von nur 3% ist technisch gar nicht möglich. Ob das was der Tesla da misst nicht eher Mist ist? Sinnvoll ist ohnehin nur die Betrachtung des Verbrauchs ab WP. Also geladene Strommenge geteilt durch gefahrene km.

WB sollte das heißen, also Wallbox

Muss eine entsprechende WERBUNG nicht gekennzeichnet werden? Denn etwas anderes als ein Placement des Herstellers ist dies hier nicht.
Wenn nicht lasse ich mich gerne eines besseren belehren.

Hinzu kommt die Überschrift des Artikels “…so weit kommt ein Elektroauto ….” finde ich irreführend denn es wird kein Realtest durchgeführt. Es sind nur Angaben des Herstellers und mal ehrlich, wie weit darf man Verbrauchswerten der Hersteller glauben besonders dem Umweltfreund VW?

Deshalb: Werbung und ich werde den News dieser Plattform noch weniger Beachtung schenken als zuvor.

Quelle ist angegeben und es handelt sich mitnichten um Werbung. Dennoch vielen Dank für deine Rückmeldung.

Bei gewissen Themen sind die Kommentare informativer und realitätsbezogener als die Beiträge der Hersteller selbst… Dankeschön!

@Autor und VW – Schreibfehler:

Wird etwa bei frühlingshaften 15 Grad konstant mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h für 30 Minuten gefahren, schlägt dies mit gut 14 kWh zu Buche – was bei einem Verbrenner aber nur 1,6 Liter Superbenzin entspricht.

Haben wir wirklich Verbrennerautos, die bei 130 km/h mit ca. 2,5 Liter Superbenziner auf 100 km auskommen?

Geht es bergab, dann gerne den Fuß vom Strompedal nehmen und in den Rekuperationsmodus „B“ wechseln, rät Volkswagen. So kann bis zu 3/4 der kinetischen Energie zurückgewonnen werden.

Die Rekuperation gewinnt Energie zurück, aber nicht soviel wie manche Glauben, deshalb ist das Gewicht auch bei E-Auto nicht egal – wer mit einem schweren E-Auto den Berg hochfährt, der bekommt den Mehrverbrauch gegenüber einem leichten E-Auto bergab nicht wieder zurück.

Ganz einfache Rechnung:
Schweres E-Auto – 20 kWh berghoch, 14 kWh bergab (70% Kuperation) = 6 kWh Verbrauch
Leichtes E-Auto – 10 kWh berghoch, 7 kWh bergab (70% Kuperation) = 3 kWh Verbrauch

Einen schönen Tag alle zusammen !!

Ich habe heute von meinem KIA eNiro drei Bilder gemacht. Eines mit Schnee im Hintergund und mit der Temperaturanzeige des heutigen Tages 13.00 Uhr. Dann habe ich zwei Fotos vom Fahrprofil meines eNiro gemacht.
Ich fuhr von Mitte November 2020 bis heute mit meinem eAuto 3.368 km. Alle km mit Heizung, Sitzheizung, Radio, Licht, Navi und auch Lenkradheizung. Also das volle Programm.
Für diese 3.368 km benötigte ich 74 Std. und 53 Minuten = 44,9 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit.
98 % der Fahrweise Ökonomisch und 2 % Normal.
Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 14,9 kWh/100 km. Zumindest lt. Anzeige.

Wenn die Redaktion Interesse hat, könnte ich per Mail meine Fotos senden um den Wahrheitsgehalt meiner Aussage zu bestätigen.

Also ich galub Dir das! Ich fahre nen Ioniq, der braucht sogar noch ein bisschen weniger, aber unerheblich.
Ich lese im einschlägigen Forum von Verbrauchsanzeigen des ID.3 von weit über 30 kWh/100 km auf Kurzstrecken im Winter um Null Grad. Bei meinem Ioniq ist das absolut undenkbar, der zeigt die ersten paar hundert Meter auch mal 28 kWh an, aber nach 5 km ist er wieder unter 20.

Mensch, regt euch doch nicht über Elekroautowerbung auf, besonders wird bei der VW Werbung auch noch mit dem Verbrenner verglichen. Der Verbrauch ist mir mit 14kWh/100km zu wenig.

Meinst du beim 130 fahren? Da heißt es ja 1/2 Stunde 130 fahren braucht 14 kWh. Also 21,5 kWh/100km

So ist es, ein Ioniq braucht da 16 bis 17 kWh/100km

Der ID3 sprengt alles davorgewesene. Ich kaufe jetzt 8 Stück. 2 für mich, 2 für die Frau,4 als Reserve, wenn die in 10 Jahren ausverkauft sind.

“[…] empfiehlt sich generell auch auf Autobahnen eine niedrigere Geschwindigkeit von etwa 120 km/h.” Aussagen wie diese machen E-Autos uninteressant. Die wichtigste Ressource in meinem Leben ist Zeit. Ich fahre ziemlich genau 2400 KM/Woche Autobahn (ohne Tempolimit). Bei 120 km/h sind das 20h meiner Lebenszeit. Mit meinem aktuellen Fahrzeug Fahre ich aber nur 10h. Das ist eine Zeitersparnis von 40h pro Monat und 440h im Jahr. Die Zeit für das Aufladen ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. E-Autos nicht mitnichten alltagstauglich.

Bei so viel Zeit im Auto hättest Du ja LKW Fahrer werden sollen – Jetzt stell dir einmal vor , wenn dein Auto autonomen fahren würde – wie viel Stunden weniger du denn arbeiten müsstest.
Kommt halt doch bald auf das richtige Auto an.
😉

Wenn Autos tatsächlich in ferner Zukunft voll autonom fahren, werden diese das sicher mit noch höherer Geschwindigkeit machen. Bei vernetzten Fahrzeugen die untereinander Gefahren, Verkehrsverhältnisse und andere Informationen in Echtzeit austauschen spricht nichts mehr für eine unnötige Geschwindigkeitsbegrenzung. Im Gegenteil.

Die Leute haben keine Zeit und sollten aber bedenken, dass auch die Schnellsten nicht weiter als bis zum Friedhof kommen – dorthin kommen zwar auch die Langsamen, aber die haben es damit nicht so eilig.

Was machst Du mit den vielen gewonnenen Stunden Lebenszeit? Arbeiten? Da fahr ich lieber entspannt spazieren.

Wer so schnell rast, der hat sehr viel Stress und ein erhöhtes Risiko – während der Fahrt und auch noch lange danach (Bluthochdruck, Herzinfarkt usw.) – dass er wohl keine Lebenszeit gewinnt.

Ich verbringe die Zeit mit meiner Familie, Pflege meinen Permakulturgarten und genieße qualitative Freizeit.

Der Artikel ist zwar bescheuert aber 240km/h Durchschnitts Tempo… ist klar.

Ich hatte bis gerade ernsthaft über den kauf eines ID.4 oder Skoda enyaq nachgedacht, aber wenn VW selbst beim id.3 von 21,5kwh /100km bei 130km/h ausgeht, werden das bei den SUV noch mehr und damit also selbst im gemütlich fahren Modus real keine 300km Reichweite drin sein. Und dafür dann trotz Förderung noch höhere Leasing Raten als für vergleichbare konventionelle machen keinen spass.

Ich pendel jeden Tag 160 km einfache Fahrt. Davon sind ziemlich genau 120km ohne Tempolimit und auf dieser Strecke fahre ich den Wagen mit 240km/h. Mit 260km/h (GPS) Maxgeschwindigkeit wäre sogar noch mehr möglich. Meine Angaben haben sich nur auf diesen Teilabschnitt bezogen.

Ich fahre mich eher, ob jemand mit dieser Einstellung die charakterliche Reife hat, überhaupt ein Fahrzeug zu lenken.

Das kann ich nur zurückgeben. Jemand der sich der Realität verschließt wie sie es tun und sich in seinem imaginären Utopia bewegt sollte definitiv kein KFZ führen dürfen. Die Realität ist, dass es in Deutschland Millionen von Pendlern gibt und eben nicht alle in Städten leben wollen und können. Ebenso ist es Realität, dass öffentlicher Nahverkehr und E-Mobilität eben nicht für Vielfahrer und Pendler geeignet sind. Und als jemand aus der IT Branche möchte ich sie gerne noch auf die ökologischen Kosten von elektronischer Kommunikation hinweisen. E-Mail, Chat und Videotelefonie senken keinesfalls den Energieverbrauch einer Gesellschaft. Im Gegenteil. Deshalb hat sich auch trotz Corona und diverser Lockdowns der Energiebedarf/CO²-Ausstoss nicht zu Gunsten der Umwelt verändert.

Die Realität ist, dass ich selbst Pendler bin, ich weiß durchaus wovon ich rede. In meinem Utopia (das ist es nämlich tatsächlich) werden testosteronschwangere Mitmenschen nicht mehr mit absurden Geschwindigkeiten sich selbst und andere gefährden können und dabei aberwitzige Mengen Energie vernichten, nur um zu zeigen was sie doch für dolle Hechte sind.

Liebe Raser, Eure Zeit ist vorbei. Akzeptiert es oder weint leise in eure Kissen. It’s over. Wenn ihr Adrenalin produzieren wollt dann fahrt Autorennen auf der XBox wie vernünftige Leute.

Soso, IT verbraucht auch Energie. Das ist zweifelsohne richtig. Stattdessen aber mit 260 Sachen über die Autobahn zu preschen zeugt von keiner Logik.

In einem Benz geht es doch nicht um Adrenalin!? Aber schon klar. Wer schnell fährt ist ein verrückter Adrenalin-Junkie.

Deshalb sind alle ICE Zugführer eigentlich auch kranke Bastards die gerne Menschen mit 200km/h überfahren wollen. Piloten sind auch total durchgeknallte Risiko-Junkies die nur ihren Highspeedwahn ausleben.

Das es Menschen gibt, die auf dem Land leben aber in der Stadt arbeiten ist natürlich unmöglich. Und das diese dies vielleicht auch auf Grund sozialer Verpflichtungen tun ist natürlich undenkbar.

Das so jemand vielleicht auch sonst eine Energiebilanz hat die “grüner” ist als die der meisten hier ist gar keinen Gedanken wert.

Nein allgemein kann ein Mensch der schnell fährt nur böse sein…wobei 250km/h mit einem Tesla ist natürlich voll ok.

@ IT-JiM
Du verschaukelst uns ! Oder ?
Wenn du am Tag, 480 km mit 120 kmh Durchschnittgeschwindigkeits fährst, dann sitzt du pro Tag 4 Stunden im Auto.
Bei halber Fahrzeit = 2 Stunden hast du 240 kmh am Tacho !
240 kmh im Durchschnitt !!!
Wo um Himmels willen kann man solche Durchschnittsgeschwindigkeiten fahren?

Ich pendel jeden Tag 160 km einfache Fahrt. Davon sind ziemlich genau 120km ohne Tempolimit und auf dieser Strecke fahre ich den Wagen mit 240km/h. Mit 260km/h (GPS) Maxgeschwindigkeit wäre sogar noch mehr möglich. Meine Angaben haben sich nur auf diesen Teilabschnitt bezogen.

260 km/h ist entweder gelogen (was ich sehr hoffe), oder eine bodenlose Frechheit der Allgemeinheit gegenüber.

Last edited 1 Monat zuvor by Horst

Wieso gelogen oder frech? Das schafft doch fast jedes gut motorisierte Fahrzeug. Ich fahre übrigens einen C300e.

High five Mann. Wusste nicht dass du Benz fährst, dachte du bist Alman mit Oktavia. Benz ist natürlich voll krass gut. Peace Brudah.

Überall auf der Welt ist das Realität. Was macht Deutschland so besonders, dass dies nicht gehen soll? Ist am Ende der Rest der Welt einfach nur Uncool oder versteht irgendwas falsch?

Ja Zeit ist Geld, aber mehr Treibstoff bedeutet auch mehr Verbrauch und damit mehr Treibstoffkosten. Ich denke, Sie können von Glück reden, dass das Benzin/Diesel so billig sind. Nach dem Verursacherprinzip müsste der Spritpreis mindestens bei 3 Euro liegen.

Finden Sie, dass Sie gesund leben. Einfach so durch die Gegend zu bolzen? Hebt den Adrinalinspiegel gewaltig und man fühlt sich dabei so richtig stark. Man kommt völlig ausgeruht an. Oder vielleicht können Sie sich einfach nicht richtig organisieren.

Ich gehe einmal davon aus, dass Sie ein Vertreter sind. Wie lange bleiben Sie durchschnittlich bei einem Kunden? Ich denke kaum, dass sich während dieser Zeit Ihr Auto einfach so bewegt. Also eigentlich Zeit Ihr Auto zu laden. Motto: Wer nicht fährt der lädt. Schon mal daran gedacht?

Mit 10h Dauerfahrt (ohne Pinckel/Kaffeepause) müssen Sie dauernd mit 240km/h unterwegs sein. Ist das denn in Deutschland möglich (Baustellen, Unfälle, Staus). Oder fahren Sie dann zwischendurch mal mit 300km/h, dass sie die 10h schaffen?

Wissen Sie ich lade zu 100% bei mir zu Hause, während dem ich das Leben geniesse.
Sie müssen wie im 20. Jahrhundert immer wieder an so eine ominöse Tanke (mit Anfahrt, Rückfahrt, , Warten, Tankvorgang und Zahlen ca. 15-20 Minuten) und das 3-4 mal/Woche, das sind sicher 1h/Woche x 50 = 50h/Jahr. Hmmmm, stört Sie gar nicht.

Ich habe da noch einmal nachgerechnet.

IT-JiM schreibt, dass Zeit die wichtigste Ressource für ihn ist. Ist ja mal OK.
Wenn er 2 Std. am Tag mit 240 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit fährt, dann benötigt er ein Auto das 300 kmh schafft. Dieser Bolide genehmigt sich dann vermutlich 100 Liter Super pro Tag für 480 km = ca. 21 Liter / 100 km. Das kostet schon mal 130 Euro nur um jeden Tag mit 240 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit in die Arbeit zu rasen und um 2 Stunden Zeit einzusparen.
4 Stunden im eAuto bei 120 kmh kosten bei 20 kWh pro 100 km pro Tag und 480 km, = ca. 96 kWh Strom. Zu EnBW Preisen 0,39 c = 37,44 Euro pro Tag.
Für die Mehrkosten von 92,56 Euro pro Tag muss IT-JiM wie viele Stunden Arbeiten?

Aber vielleicht habe ich im Post was falsch verstanden.

In der Regel fährt man solche Strecken bei dieser Geschwindigkeit nur beruflich. Dort interessieren einen weder Verschleiß noch Spritkosten, da diese der Arbeitgeber bezahlt. Es geht also nicht um einen Kostenvergleich, sondern nur darum, dass ein BEV diesen Anforderungen nicht gewachsen ist.

Darüber hinaus ist 240km/h Durchschnittsgeschwindigkeit natürlich hanebüchener Unsinn. Er mein natürlich: Ich fahre so schnell das Auto fährt, immer dann wenn die Verkehrssituation es zulässt. Auch das ist legitim und für ein E-Auto kein praktikabler Anwendungsfall.

Sehen Sie, genau diese Denkweise muss der Vergangenheit angehören. So quasi ist mir doch Scheissegal, hauptsache jemand anders bezahlt. Keine Verantwortung übernehmen. Hemmungslose Verschwendungssucht mit Treibstoff und Verschleissteilen. Deswegen müssen solche Dinge in naher Zukunft sehr viel teurer werden, damit solches Treiben endlich aufhört. Das Thema Klima muss ganzheitlich gedacht werden.

In Zukunft werden so stumpfsinnige Handelsreisetouren über 500km eh nicht mehr stattfinden. Leute, die mit einem Notebook bewaffnet in einem dieser vom Geschäft bezahlten Kombi Boliden mit über 200km/h durch die Gengend bolzen.

Digitalisierung und Homeoffice sind dringend gefordert sowie ein klares Tempolimit auf 120km/h.

Schauen Sie sich mal die Energiebilanz von E-Mails und Videocalls an. Dazu die Energiebilanz der Cloudserver und Zubehör welche alle 0,5 bis 3 Jahre komplett (!) ausgetauscht werden. 😀
Auch digitale Mobilität verlagert den Verbrauch nur. Eine Gesellschaft ohne immensen stetig steigenden Hunger auf Energie wird es nicht geben. Und dieser wird immer negative Begleiterscheinungen haben. Alles andere ist Utopie.

Per Zufall bin ich selber in der Software Entwicklung tätig und weiss ganz genau, dass unsere IT solche Server heute, stellen Sie sich vor, die Moderne ist eingekehrt, nicht mehr dezentral, sondern zentral in einem Gebäude betreiben, wo viele Firmen ihre Server haben. Das sind prädiszinierte Lokationen, die mit nachhaltigem Strom versorgt werden, z.B. Wasserkraft, Sonne, Wind. Eine Notstromanlage, die alle Schaltjahre für vielleicht max. 2h mal in Betrieb sein wird, macht den Braten überhaupt nicht feiss.

Also kommen Sie mir nicht mit solch banalen Ausflüchten, nur um weiterhin Ihre Bequemlichkeit und Ihre Unfähigkeit den Status Quo abzugeben unter Beweis zu stellen.

Die Natur wird uns und auch Sie in die Schranken weisen und da hilft auch Ihr jämmerliches Eine Gesellschaft ohne immens stetigenden Hunger nach Energie wird es nicht geben Gehabe nichts. Qualität von Leben ist etwas anderes als quantitativ ausgelaugt zu sein und danach 3 Physiotherapeuten beschäftigen zu müssen, um den Burn-Out wieder zu heilen.

Corona zeigt uns auf bemerkenswerte Weise, dass Ihr sogenannter stetige Hunger nach immer mehr Energie eine Sackgfasse ist. Dumm ist nur, dass wir als Weltgemeinschaft zuerst immer so viele Tote zu beklagen haben müssen, bevor wir merken, dass Leute wie Sie die Realität immer noch nicht durch Denken aufgeben wollen. Wirklich bedauerlich.

Was mich aber hoffen lässt ist, dass Leute wie Sie in Zukunft von einer modern denkenden Generation überstimmt werden, wenn es darum geht Energie als nachhaltiges und kostbares Gut einzuschätzen.

Auch eine zentrale Serverfarm hat eine max Live Time von 5 Jahren. Kein Unternehmen betreibt Server über EoL. Das geht meist auch gar nicht, da Cisco, HP, TK & Co keinen längeren Support und Sale anbieten. Bedeutet also spätestens alle 5 Jahre muss alles ausgetauscht werden. Alleine die Herstellungskosten dieser Server Umgebungen ist nach ökologischen Maßstäben eine riesen Sauerei. Dazu kommt die eingeschränkte Recyclingfähigkeit und der stetig wachsende Energiebedarf für den Betrieb. Davon wird sicherlich ein Teil aus regenerativen Quellen genutzt aber eben nur ein sehr kleiner Teil. Dieser Teil wächst nicht annähernd so schnell, wie der Mehrverbrauch steigt. Dazu kommt die Gewinnung und Verwendung diverser ökologisch- und sozialproblematischer Ressourcen (Gold, Nickel, Lithium, etc.). Allein das in Mainboards verwendete Glasfaser ist schon eine riesen Sauerei und läßt sich überhaupt nicht recyceln. Es sei denn zu Staub zermahlen und in Beton kippen ist neuerdings ökologisches Recycling…

Ich pendel jeden Tag 160 km einfache Fahrt. Davon sind ziemlich genau 120km ohne Tempolimit und auf dieser Strecke fahre ich den Wagen mit 240km/h. Mit 260km/h (GPS) Maxgeschwindigkeit wäre sogar noch mehr möglich. Meine Angaben haben sich nur auf diesen Teilabschnitt bezogen. Ich tanke ausschließlich bei Shell und Aral. Dort tanke ich und bezahle per App. Dauert maximal 5 Minuten. Ich möchte mich mit dem Thema überhaupt nicht auseinandersetzen und es schon gar nicht planen oder danach mein Alltag ausrichten.

Mit einem Tesla Model S müsste das doch fast auch zu schaffen sein. Dann sparst du dir noch die Zeit beim Tanken . Oder hat sich hier ein Troll verirrt???

Was ist denn das für ne alberne Rechnung? Die halbe Zeit bedeutet den doppelten Durchschnitt. Das ist selbst auf einer deutschen Autobahn nicht zu schaffen.

Wenn Ihnen Zeit wirklich so wichtig ist, dann sollten Sie nicht so viel Zeit mit Autobahnfahren verbringen.
Oder anders gesagt: Sie sind wirklich zu bedauern, dass es für Sie keine andere Lösung gibt, als jahrelang so viel Zeit mit Autofahren zu vergeuden und gleichzeitig noch die Umwelt extrem zu belasten.
Oder noch anders gesagt: Was Sie tun, sollte man in Ihrem und in unserem Interesse verunmöglichen. In den meisten Ländern wäre das auch nicht möglich.

Ich bleibe dabei, dass BEVs in ihrer heutigen Form Spielzeuge sind. Sie eigenen sich bestenfalls dafür um als Zweitwagen mit grünen Gewissen zur Arbeit zu pendeln. Wer wirklich nur max. 200km bei moderater Geschwindigkeit von Steckdose zu Steckdose pendelt mag damit ganz gut bedient sein. Aber es sind keine treuen Begleiter für alle Lebenslagen.

Diesen Sommerurlaub in Dänemark gewesen, 980km. Den adaptiven Tempomat auf 180 gestellt und eine längere Pause zum Mittagessen, Beine vertreten und tanken gemacht. Das Auto war bis unters Dach voll geladen, 2 Erwachsene 2 Kinder, incl. Fahrrädern am Heckträger auf der AHK. Ich möchte mir die Ladestopps mit einem Elektroauto gar nicht ausmalen müssen.

Als junge Erwachsene sind wir im Winter praktisch jedes Wochenende in die Alpen zum Snowboarden. Ein Weg 300km, früh morgens los mit 4 Leuten im Fiat 500 oder Mitsubishi Colt, natürlich plus Ausrüstung. Außentemperatur unter -10°C, nach 250 km Autobahn noch mal 50km verschneite Straßen steil den Berg hoch. Nach einem Tag auf der Piste hält man auf dem Rückweg kurz zum tanken, trinken kaufen und Wasser lassen und fährt wieder nach Hause.

Ich möchte die jungen Erwachsenen in 10 Jahren sehen, die den alten 500e oder Honda E zum Führerschein von der Mama geschenkt bekommen. Viel Spaß beim Versuch das mit diesen Gucci Handtäschchen nach zu machen…

Last edited 1 Monat zuvor by Dagobert Duck

Warum die ganzen Daumen nach unten? Es ist die Realität.

Ich stelle mir gerade vor, wie ich meiner Tochter in 10 Jahren einen gebrauchten 500e zum Führerschein schenke und die dann versucht mit Freunden nach Portugal zum Campen zu fahren.

Ich komme aus dem lachen nicht mehr raus!

Das ist natürlich eine Frage der Ansprüche die man an ein Auto stellt. Mein Sohn hat einen Suzuki Swift und auch er war schon zu Fünft mit Freunden Campen. Aber für die Fahrt zum Attersee oder zum Neusiedlersee ist auch ein eAuto ausreichend. Für die täglichen 25 Arbeitskilometer sowieso. Wenn es weiter zu fahren ist, kann ja einer fahren der einen tollen Diesel für die 2.000 km Nonstop Fahrt hat. Ansichtssache !

So lange dann noch im Freundeskreis 1-2 Leute einem alten T5 haben ist alles fein. Ich finde es einfach nur amüsant wie sehr die Hersteller sich Mühe geben so zu tun als seien Ihre E-Autos ohne Abstriche für alle Lebenslagen gewappnet. Es wirkt einfach etwas traurig, einfach weil es so an den Haaren herbeigezogen ist. Wer ein BEV kauft sollte ganz genau wissen was es kann und was eben nicht, alles andere ist Augenwischerei und Betrug am Kunden. Wenn ich so drüber nachdenke, dann passt der Bericht also doch ganz gut zu VW…

Bei meinem BEV KIA eNiro muss ich wirklich keine Abstriche machen.

Ich brauche eine mindest Reichweite von 100 km. Hat er.
Die Fähigkeit mit eigenem PV Strom fahren zu können. Hat er.
Eine gute starke Heizung oder Klima. Hat er.
Lademöglichkeit an der 220 Volt Steckdose. Hat er.
Jeden erdenklichen Fahrkomfort. Hat er.
Jede nur denkbare Ausstattung. Hat er.
Ein elektrisches Glasschiebedach. Hat er.
Ganz kleine Wartungskosten. Hat er.
Keine lokalen Emmissionen. Hat er.
Leise angenehme Fahrgeräusche. Hat er.
Eine hohe Steuerersparnis. Hat er.
Ganz niedrige Betriebskosten. Hat er.
Niedrige Versicherungskosten. Hat es.
Sehr hohe Garantiezeit 7 Jahre. Hat er.
Souveräne Leistungsentfaltung. Hat er.

Was braucht mein BEV nicht?
Eine Reichweite von mehr als 500 km. Ich muss spätestens nach 200 km 1x lulu.
Eine Ladezeit von 300 km in 10 Minuten. Mein Auto steht 23 Stunden am Tag herum.
Eine Anhängevorrichtung. Die haben meine Nachbarn.
Eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 150 kmh. Darf man in Ö sowieso nirgends straffrei fahren.
3 m3 Laderaum. Dafür gibt es Anhänger oder einen T5 von Freunden.

Wie sie sehen gibt es Menschen, die haben ganz andere Anforderungen an ein BEV.

Ist doch schön, dass Sie Nachbarn und Freunde haben, die Ihnen noch ein richtiges Auto leihen können!

Das kommt nicht von den Herstellern. Das fordern die überkritischen Kunden. Da muss das Auto plötzlich ohne Pause von Gütersloh bis zur Costa del Sol kommen, einen Ikea-Einkauf schaffen, auf einer Bildzeitung wenden können, nichts verbrauchen und in jede kleinste Parklücke passen. Und natürlich darf es nicht mehr als 9.999€ kosten. Neu.

Ihre Tochter lernt hoffentlich schon heute in der Schule, dass das Thema Klima zu einem Hauptfach werden sollte.

In 10 Jahren wird Ihre Tochter nie mehr etwas anderes fahren wollen als ein Elektroauto/Elektrotöff.
In Richtung Portugal werden dann die Tankstellen vielleicht noch alle paar 500km mit heillosen Verpennerkolonnen übervölkert sein und Elektroautos werden mit einem breiten Grinsen an diesen zu Spät gekommenen ganz einfach vobeidüsen.

Ich warte jetzt schon auf den Moment, wo Sie sich von einem Elektroauto via AHK zur nächsten Tanke abschleppen lassen müssen, weil die Dichte der Tankstellen etwa so seine wird, wie die Ladeinfrastruktur, die ich vor 10 Jahren mit meinem Elektroauto vorgefunden habe.

Last edited 1 Monat zuvor by Markus Doessegger

Waren sie schonmal in Griechenland, Kroatien, Slowenien, Tschechien? Da fährt man unsere alten Diesel, baut den SCR aus und freut sich darüber auch endlich Passat, Mercedes und BMW fahren und leisten zu können. In diesen Ländern gibt es seitens der Fahrer weder Interesse noch Kapital für E-Mobilität. Von der Infrastruktur fange ich gar nicht erst an.

Natürlich sind es Spielzeuge. Das ist ja das tolle daran. 😀 Spielzeugautos für Erwachsene, wie man sie sich vielleicht damals als Kind erträumt hat. Nicht dieser langweilige Zwischengas-Krempel mit Zahnriemen, Topf und hakeligem Geschalte.

Also ich fahre einen Skoda Citigo E IV mit “260km” Reichweite… zumindest im Sommer, ich komme damit überall hin und ich brauche keine 180kmh zu fahren und eventuell am nächsten Baum zu enden…
120kmh 2 Stunden Fahren 45min Pause weitergehts, wo ist das Problem, es ist völlig entspannt , ein Stau juckt mich nicht und dazu gibt es jetzt schon jede menge Ladesäulen.
Für Berufsfahrer gibt es jetzt schon das Model 3 + das auch im Winter 315km bei 120kmh schafft oder wer mehr will nimmt den LR…
Letztendlich kann ich immer nur sagen das Berufsfahrer die durch den Arbeitgeber gezwungen werden mit Hochgeschwindigkeit durchs Land zu ziehen nicht wirklich ihr leben schätzen, denn keine Versicherung zahlt mehr wenn du mit mehr als 130kmh einen Unfall hast…

Diesen Sommerurlaub in Dänemark gewesen, 980km. Den adaptiven Tempomat auf 180 gestellt und eine längere Pause zum Mittagessen, Beine vertreten und tanken gemacht. Das Auto war bis unters Dach voll geladen, 2 Erwachsene 2 Kinder, incl. Fahrrädern am Heckträger auf der AHK. Ich möchte mir die Ladestopps mit einem Elektroauto gar nicht ausmalen müssen.

980 km geteilt durch 180 km/h ca. 5,5 Stunden, bei 125 km/h knapp 8 Stunden, wenn ohne Staus.

245 km – 2 Stunden – 1.Rast, kleiner Snack, “wer mal muss, der kann jetzt” und laden.
Weitere 245 km und 2 Stunden – 2.Rast, Mittagessen mit Besuch auf dem WC und laden.
Nochmal 245 und 2 Stunden – 3.Rast, kleiner Snack, Füße vertreten, evtl. WC und laden.
Nach weiteren 245 km und 2 Stunden am Ziel – ca. 8 Std Fahrzeit + 2-3 Std. Pause.

Morgens um 7 Uhr gestartet und gegen 17:30 Uhr mit dem BEV entspannt am Ziel, falls keine Staus.

Der Tempomat-Verbrenner-Fahrer wäre, wenn um 7 Uhr gestartet, schon gegen 14 Uhr am Ziel und leicht gestresst, besser man lässt ihn die nächsten Stunden in Ruhe.

Ihre schöne Theorie setzt voraus, dass alle 3 Ladesäulen sofort frei sind und funktionieren. Das ist ja heute schon Poker und ich bin gespannt wie es läuft, wenn mal mehr BEVs auf der Straße sind und die Sommerferien starten. Viel Spaß, wenn bei jedem Ladestopp noch 2-3 vor Ihnen dran sind.
Zudem bin ich gar nicht gestresst, ich fahre gerne zügig durch. Wenn jemand die andere Variante als entspannter empfindet, bitteschön: es ist ein freies Land. An einer Ladesäule zu stehen würde mich wahnsinnig machen.
Den Rest der Familie habe ich in Stuttgart am Flughafen raus geworfen und in Hamburg wieder ein gesammelt, dann stört mich schon keiner ständig mit Pipipause. Ich kann durchfahren und die Mutter war mit den Kindern im Zoo. Auf dem Rückweg das gleiche. Ökofreaks läuft es dabei natürlich kalt den Rücken runter, aber was solls…
Ich habe seit dem Sommer ein PHEV als Zweitwagen. Von 5 Versuchen diesen öffentlich zu laden, war drei mal keine Ladesäule frei und ein mal hat die Säule sich geweigert den Ladevorgang zu starten. Ein mal hat es dann tatsächlich funktioniert. Zu Hause laden ist schön und günstig, aber unterwegs möchte ich wirklich nicht darauf angewiesen sein. Davon abgesehen ist es mit dem Fahrzeug entspanntes Gleiten durch die Stadt.

Selbst die Bild-Zeitung hätte die diffusen Ängste vor der E-Mobilität nicht schöner konkretisieren können.

Sind ja keine diffusen Ängste, sondern ganz konkrete Erfahrungen, für die es Lösungen braucht, wenn die E-Mobilität in der Breite Erfolgreich sein soll. Die Lösung braucht es auch schnell, Die Zahlen springen hoch. Wenn die Pioniere mit den ersten Autos aber schlechte Erfahrungen machen und Freunden und Familie erzählen, ist es auch schnell wieder gelaufen.

Jaa, schon schlimm dass die E-Mobilität heute für viele Leute tatsächlich gut funktioniert. Irgendwas läuft da schief. Zugegeben, diese haben sich vorher gut informiert, wussten vielleicht schon dass bei ihnen im Umkreis ca 10 Ladepunkte existieren, usw. Bestimmt bricht das bald zusammen…

Jetzt mal ehrlich: Sie arbeiten selber in der Branche, verdienen quasi ihr Geld auch mit E-Mobilität, kommen aber hierher um uns doofen early adopters zu erzählen dass die Technik eigentlich gar nicht funktioniert, und wie Sie sich mit ihren Zulieferer-Buddies in der Tier 5-Kantine über uns grenzdebilen Kunden kaputtlachen?

Last edited 1 Monat zuvor by Horst

Ich mache stets 10 Sekunden Ladungen. 5 Sek. einstecken und dann 5 Sek. ausziehen. Dazwischen tue ich das, was man Entspannung nennt, esse/trinke etwas, beantworte E-mails am Mobile Phone, lese im Elektroauto-News blog etc.
Ich bin seit 10 Jahren nur mit BEV’s unterwegs und habe immer eine Lademöglichkeit gefunden, wo ich warten musste. Sie malen das Bild einer Fata Morgana, nur um eine weitere Ausrede zu finden, warum für Sie ein Elektroauto nicht gehen kann. Übrigens meistens lade ich zu Hause oder gratis in einem Hotel, wo ich etwas esse oder über Nacht bleibe. Nota Bene, wie wäre es z.B. mit Kultur? Wenn ich in Avignon, das ist in Frankreich in Richtung Côte d’Azur. Da gibt es ein kulturell sehr interessantes Städtchen. Würde auch Ihren Urlaub sehr bereichern, oder brausen Sie einfach mit Scheuklappen durch die Gegend. Solche Orte gibt es in ganz Europa.

Sie Zeichnen ein Bild, während den Sommerferien, dass ich nur zu gut in Erinnerung habe, als ich vor 20 Jahren in die Ferien gefahren bin. Damals gab es noch keine Elektroautos und nur Verbrenner. Da standen doch 4-5 dieser Dinos vor jeder Tanke in einer Kolonne aufgereiht. Und jeder, aber absolut jeder stand sicher 5 Minuten neben seinem Dino mit dem Benzinschlauch in der Hand. Wie öde, kann einen wirklich wahnsinnig machen.

Aktuell wird an Schnellladesäulen massiv aufgebaut. Ich erwarte, dass in gleichem Masse die Tankenstellen für die Dinos abgebaut werden, da es immer mehr von dieser Sorte geben wird. Da die Dinos ja eh Reichweiten von 800km haben, würde es eigentlich genügen, wenn es alle 500km 1 oder 2 Zapfstellen gäbe.

Ah, der grosse Nachteil der Dinos ist natürlich, dass sie zu Hause keine Energiezufuhr haben, zu Schade. Während ich am Tag der Abreise in die Ferien mit gefüllter Batterie in Richtung Feriendestination abfahre, müssen die Dinos zuerst noch ihre ominöse Tanke aufsuchen. Gibt dem BEV Fahrer schon mal einen rechten Vorsprung, den Sie mit Stress zuerst wieder flott machen müssen. Und ja, wenn einmal das Tempolimit endlich auch in Deutschland in Kraft tritt, dauert Ihre Aufholjagt natürlich auch dementsprechend länger.

Gibt es da nicht auch etwas, was Sie Ihrer Lebensqualität zu liebe tun könnten? Die Zukunft ruft, geben Sie doch den Schwarzen Peter jemandem anders ab.

Wenn der Weg das Ziel sein soll, miete ich mir ein Wohnmobil. Oft gemacht, immer genossen. Mit zwei Kleinkindern geht es aber Mittlerweile eher darum die, mit möglichst wenig Stress für alle Beteiligten, ans Urlaubsziel zu verfrachten.

Bei langen Urlaubfahrten mit Auto muss dieses in Zukunft wohl wieder auf den Autozug und Fahrer sowie Mitfahrer in den Schlafwagen, dann beginnt der Urlaub schon am Vorabend.

Das finde ich tatsächlich eine schöne Lösung, leider ist der Autozug in Deutschland tot. Ich hätte diesen Sommer nichts lieber gemacht als Sonntag Abend in Stuttgart die Karre auf den Zug zu fahren, im Speisewagen 1-2 Bier zu trinken und morgens entspannt in Hamburg auf zu wachen. Leider ist das bei den Bahn nicht zu haben.

So ein Quatsch. Ich bin nie gestresst durch schnelles Fahren. Ich schwimme mit dem Verkehr mit. Ist die Bahn frei fährt man schneller. Meist fahre ich im Urlaub mit adaptiven Tempomat auf 210km/h und Lenkassistenten. Ist der Verkehr langsam fährt man langsam ist die Bahn frei fährt man schnell. Da ist nichts stressig dran. Auf dem Weg zur Arbeit fahre ich schneller und ohne Tempomat da dieser nur bis 210 funktioniert. Auch da bin ich nicht gestresst Dank gleicher Fahrweise.

Irgendwie blöd, wenn man in unterschiedlichen Blogs die selben Texte postet. Dass Du nicht ganz gebacken bist haben wir schon erkannt, musst das nicht wiederholen.
Lies mal die Betriebserlaubnis Deines Fahrradträgers, normalerweise steht das was von 130 km/h max.

Es gibt keine Verordnung über die maximale Höchstgeschwindigkeit mit einen Heckträger, aber Hauptsache eine Breitseite verteilt, weil Ihnen meine Einstellung nicht passt.

Bringe ich Sie so auf, dass Sie mir schon hinterher spionieren? 😀
Man postet eben mal hier und da, war ein langsamer Tag im Home-Office. Sie wissen schon, Pandemie.

Ich bin beruflich bei allen europäischen Fahrzeugherstellern bzw. Zulieferern von Antriebsystem unterwegs. Ich lebe ganz gut davon, dass E-Mobilität so explodiert. Wir liefern als Tier 2 bzw. auch Tier 1 ein Bauteil, dass in allen E-Motoren vom 48V Mildhybrid bis zum BEV verbaut wird.

Ich habe den Luxus mich zwischen Meetings auch mal beim Mittagessen mit den Entwicklern unterhalten zu können und kann einen Blick auf die Mitarbeiterparkplätze werfen. Da stehen nach wie vor weniger BEVs als mittlerweile Samstags bei Aldi.

Mir ist bislang noch kein Entwickler begegnet, der vom BEV in seiner jetzigen Form überzeugt ist. Aber wir sind eben auch alles Realisten und keine Idealisten. Das überlasst man den Kunden.

Ich würde Familie oder Freunden Stand HEUTE kein BEV empfehlen. Das mag sich in einigen Jahren aber ändern. Wer eins möchte, aus welchen Gründen auch immer, der soll leasen statt kaufen. Die technische Entwicklung in dem Bereich ist aktuell zu schnell, die BEVs von heute werden in ein paar Jahren nicht mehr viel Wert sein.

Das können sie jetzt glauben, oder auch nicht, das ändert für mich nichts. Fahren Sie doch mal an einen Entwicklungsstandort und schauen sich da um. Es ist ja kein Geheimnis wer die großen Hersteller sind und wo die Standorte liegen.

Also ich habe mich vorab informiert, alle Fakten klar analysiert und entschieden, dass ein E-Auto der ideale Zweitwagen ist, der eigentlich das gros der Familien-km abdeckt. Bin rückblickend sehr zufrieden mit der Entscheidung. Fährt sich toll, keine angeblich unkaputtbare Steuerkette drin, kein hakeliges Getriebe usw. Was ist mein Fehler? Was habe ich übersehen? Wo ist der Haken, den scheinbar nur die Tier 1-Elite kennt?

Ich sage doch als Zweitwagen ist das okay. Die Wagen sind in Ordnung um zur Arbeit zu pendeln und die Einkäufe in der Stadt zu machen. Auch um alleine kann eine Strecke mit 1-2 Ladestopps zu machen mag das okay sein, wenn man es nur 2 mal im Jahr braucht. Kaufen sie aber keinen aktuellen BEV Neuwagen von ihrem eigenen Geld. Nur der Batterietechnik von in 5 Jahren sehen die BEVs von heute alt aus und das wird sich im Wert niederschlagen.

Ich sage aber auch:
Sie können aktuell nicht alle Bereiche abdecken. Für die meisten Familien geht es eben nicht als alleiniges Fahrzeug. Das muss mal ein Hänger gezogen werden oder mit Dachbox in den Winterurlaub gefahren werden, etc. BEVs mit denen das mit Einschränkungen funktioniert Kosten oberhalb 100.000€. Dem gegenüber erledigt diese Aufgabe jeder 10 Jahre alte Kombi aus der Kompaktklasse.

Was auch stimmt ist, dass die heutigen BEV Kleinwagen Spielzeuge mit 150km realer Autobahnreichweite sind. Viele Kleinwagen beginnen ihr Leben als Zweit oder Drittwagen einer wohlhabenden Familie, gehen dort dann als erstes Auto in den Besitz des Kindes und sind danach das einzige Auto eines Angestellten im Niedriglohnsektor.
Wie ich schon gesagt habe: Mir tut bereits die Tochter leid, die im Studium auch mal aus ihrer Studentenstadt die Eltern besuchen will. Für den dritten Besitzer ist es dann nach 12-15 Jahren mit 70% SoC ganz vorbei…
Ich habe mir mit 18 den Twingo von meiner Mutter geliehen um von Freiburg aus Freunde in Berlin zu besuchen. Klar, geht auch mit der Bahn, ist man zu viert eben 400-600€ los und nicht nur 3 Tankfüllungen. Ob die Kinder von morgen dafür dann wohl Papas Model X2 bekommen?

Diese BEV Kleinwagen mit niedriger Reichweite werden in einigen Jahren wie Blei bei den Händlern stehen, da gehe ich jeder Wette ein. Die üblichen 2. und 3. Besitzer haben für diese Autos doch gar keine Verwendung.

Ich frage mich wo die Langstreckenfahrer sind und wieviel es überhaupt gibt – reden wir da über eine Minderheit, die BEVs mit 600 km Reichweite brauchen?

Ich bin über 40 Jahre mit dem Auto gefahren und hätte mit einem BEV (240 km Reichweite) nur beim Österreichurlaub vor gut 30 Jahren zwischenladen müssen.

Die große Mehrheit kommt mit 40 km am Tag locker hin plus Wochenendfahrt ins Grüne wohl keine 400 km pro Woche – also 2 Ladungen in der Woche würden reichen.

Ich finde es schon ziemlich traurig für die Deutschen Autobauer und besonders für VW . Elektromobilität erst jetzt zu erkennen . Ich fahre schon vier Jahre ein Elektroauto und bin sehr zufrieden mit meinem Nisan Leaf, fahre schon den Dritten. Technik super und Reichweite bei 62 kwh bei normaler Fahrweise gute 300 km !
Frdl.
Fritz Timm

sorry mistake von mir natürlich Nissan mit zwei s

Immer wider dieselbe Leier… VW gegen Tesla.
Ich fuhr die letzten 10 Jahre immer elektrisch, habe ein wenig Erfahrung, mit verschiedenen Marken.
Dieser Bericht ist serieus, wäre in der Praxis so möglich, und muss nicht von VW stammen. Die 1,5 Liter Benzinverbrauch bei konstant 130,zum Vergleich, ist natürlich viel zu tief. Auch den Verbrauch anzunehmen was ein E Auto bergauf verbraucht und bergab rekuperiert ist Erbsenzählerei die nie konstant ist.Tatsache ist, dass ein E Auto immer bergab rekuperieren kann und so den Geldbeutel füllt. Der Diesel kann nur abriegeln und nichts verbrauchen.
FAZIT: nach heutigem Stand der Technik:
Mehr Reichweite geht nur über grössere Akkus
Ob ein Synchronmotor oder ein Asynchroner machen den Braten kaum fetter
ergo, Verbrauchsangaben liegen bei allen nicht weit auseinander
Die hängen wie schon zum 1000 sten Mal berichtet, von anderen Faktoren ab
Mit E Autos die starke Motoren haben, kann auch sparsam gefahren werden
Dies ist ein ganz grosser Vorteil zum Verbrenner
Fährt mal einen V8 im Standgas durch die Stadt……….

Diese Lobhudelei zum ID3 ist so dick aufgetragen und strotzt dermaßen von Propaganda-Lügen, dass bezgl. des Autors nur zwei Schlussfolgerungen plausibel erscheinen: entweder redet er hier wie ein Blinder von der Farbe -sprich: er kennt das Fahrzeug überhaupt nicht, oder er lügt wider besseren Wissens!

VW sollte einfach mal liefern statt lavern. Der ID 4 ist im Wintertest in der Schweiz komplett durchgefallen. Sensoren blockiert, Kameras verschmutzt und der Heckantrieb (wo gibt’s denn sowas noch) taugt wirklich nur zum Einkaufen fahren. Da hilft die ganze PR Maschinerie nix. Andere Hersteller machen keine Werbung und liefern dafür brauchbare eAutos. Wieder andere werden händeringend in Europa erwartet. Aber auf die eVW’s wartet – ausser bezahlte PR Schreiber – wirklich niemand. Ist ja auch nicht so schlimm. VW will ja noch möglichst lange Verbrenner verkaufen.

In Felsberg bei Kassel ist ein 2 Tage alt und 300 Km gefahrender Golf 8 Hybrid wären der Fahrt mit einen hellen blauen Blitz explodiert. Fahrer und Beifahrer sind leicht verletzt, dem Beifahrer hat es sogar die Brille vom Kopf gerissen. Der VW Golf 8 ist ausgebrannt.

Diese News könnten dich auch interessieren:

nextmove warnt vor BAFA-Betrug: VW-Drillinge und ID.3 betroffen
Xpeng setzt künftig auf LFP-Akkus für Xpeng P7 und Xpeng G3
Polestar-Chef: Akku-Auto hat sich zu Recht durchgesetzt
83
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).