Stadt, Land, Autobahn: So weit kommt ein Elektroauto wie der VW ID.3

Stadt, Land, Autobahn: So weit kommt ein Elektroauto wie der VW ID.3

Copyright Abbildung(en): Gabriel Nica / Shutterstock.com

Mächtig Reichweite abspulen ist mit der aktuellen Generation an Elektroautos wie dem VW ID.3 kein Problem. Denn nicht nur die Akkukapazitäten neuer E-Autos sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Der ID.3 verfügt auch über innovative Technologien, die ihn für jede Verkehrssituation gut wappnen. Außerdem fährt man mit einem E-Modell anders, bewusster, gezielter, effizienter – und hat dabei trotzdem jede Menge Fahrspaß. In einer aktuellen Mitteilung hat VW spannende Fakten zu insgesamt sechs verschiedenen Fahrszenarien zusammengestellt. Sie zeigen, wie alltagstauglich E-Autos mittlerweile geworden sind.

Städtische Rushhour, zehn Prozent Restkapazität

Nur noch zehn Prozent Restakku sind kein Grund für Reichweitenangst: Elektroautos wie der ID.3 haben so einige technische Raffinessen an Bord, die man nutzen kann, um weiterhin entspannt zu bleiben. Zehn Prozent Batterieladung bedeuten beim ID.3 Pro S immerhin noch rund 55 Kilometer Reichweite. Im städtischen Stop-and-go-Verkehr sogar noch mehr. Denn: Der Stromverbrauch bei innerorts während der Stoßzeiten üblichen Geschwindigkeiten von 20 bis 30 km/h liegt beim ID.3 Pro S bei rund 10 kWh auf 100 km (WLTP). Mit einer Kapazität von 77 kWh bei der größten Batterie könnte man bei einem Ladestand von nur noch zehn Prozent also 77 Kilometer weit fahren. Der durchschnittliche Pendler fährt insgesamt etwa 40 Kilometer am Tag. Somit dürfte auch die deutliche Mehrheit der Autofahrer damit auf jeden Fall ans Ziel kommen.

Generell verbraucht der ID.3 Pro S kombiniert nur 17,7 bis 15,9 kWh pro 100 Kilometer. Hinzu kommt, dass diese Energie vom E-Motor fast komplett in Bewegungsenergie umgesetzt werden kann. Denn der Wirkungsgrad eines Stromers liegt bei bis zu 90 Prozent. Beim Verbrenner sind es maximal 40 Prozent, der Rest verpufft einfach als Wärme.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Rushhour

Sollte es doch einmal eng werden, kann der Leistungsbedarf von Heizung, Klimaanlage oder Radio heruntergefahren werden. Das intelligente ID.3 Batteriemanagementsystem macht diesen Schritt von selbst, sobald die Batterieladung unter fünf Prozent geht, fährt man im sogenannten „Turtle Mode“ – also sinnbildlich im „Schildkrötenmodus“.

Der Verbrauchsanteil der Nebenaggregate ist umso höher, je geringer die Durchschnittsgeschwindigkeit ist. Das ergibt insbesondere im Stop-and-go-Verkehr ein hohes Einsparpotenzial – für den Fall der Fälle. Liegen bleiben wird man aber nicht: Denn in Großstädten wie etwa Hamburg, Berlin oder München sind bereits heute jeweils mehr als 1000 Ladepunkte zu finden.

Fix zum Ziel über die Autobahn

Elektromobilität ist alles andere als langsam und macht richtig Spaß. Vor allem beim Beschleunigen. Und dafür ist der ID.3 Pro S mit 150 kW / 204 PS und 310 Nm Drehmoment ideal – selbst bei längeren Volllastfahrten auf der Autobahn. Doch was passiert, wenn man das „Spaßpedal“ mal stärker durchdrückt? Grundsätzlich ist das problemlos. Aber dann steigt natürlich – wie auch bei jedem Verbrenner – der Verbrauch. Wird etwa bei frühlingshaften 15 Grad konstant mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h für 30 Minuten gefahren, schlägt dies mit gut 14 kWh zu Buche – was bei einem Verbrenner aber nur 1,6 Liter Superbenzin entspricht. Um die vorhandene Energie jedoch optimal auszunutzen, empfiehlt sich generell auch auf Autobahnen eine niedrigere Geschwindigkeit von etwa 120 km/h.

Insgesamt schafft der ID.3 Pro S im WLTP-Zyklus bis zu 549 Kilometer und gilt selbst bei sportlicher Fahrweise als effizientes und reichweitenstarkes E-Fahrzeug. Der ADAC spricht übrigens bei Elektroautos von „Langstreckenautos“, wenn eine Reichweite von 200 Kilometern realistisch ist. Ausreichend Fahrdisziplin vorausgesetzt, sind sogar mit dem mittleren Batteriepaket (58 kWh und 420 Kilometer gemäß WLTP) beachtliche 531 Kilometer mit einer Batterieladung möglich. Das zeigte eine Rekordfahrt mit dem ID.3 Pro Performance von Zwickau in die Schweiz. Möglich macht das neben dem smarten Batteriesystem und dem starken E-Motor auch der niedrige cW-Wert von 0,267.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Autobahn

Schlussendlich gilt beim E-Fahrzeug aber genauso wie bei jedem anderen Auto: Der Mix macht’s. Nach schnellem Fahren also am besten in den „Eco-Modus“ umschalten, um der Batterie und dem Kühlsystem eine Pause zu gönnen – und auch selbst entspannt ans Ziel zu kommen.

Voll beladen in den Urlaub: eine gute Idee?

Mit Kind und Kegel in den wohlverdienten Urlaub – diesmal nach Paris. Mit dem ID.3 ist das ohne weiteres möglich. Also nichts wie los – Gepäck verstauen und ab in die Sommerferien bei 25 Grad im Schatten. Die knapp 900 Kilometer werden auf zügiger Autobahn und malerischen Landstraßen zurückgelegt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei entspannten 80 km/h.

Der ID.3 Pro S kann mit bis zu 412 (plus 75 kg für Fahrer, Gepäck) Kilogramm beladen werden. Das ergibt ein Gesamtgewicht von 2260 Kilogramm, welches voll ausgeschöpft natürlich auch Einfluss auf die Reichweite hat. Voll beladen sind auf dieser Fahrt mit der 77-kWh-Batterie realistisch 450 Kilometer machbar. Dabei sollte vor Fahrtantritt aber auch der optimale Reifendruck im Auge behalten werden. Liegt dieser unter dem Sollwert, dann erhöhen sich Verschleiß und Rollwiderstand; der Verbrauch steigt um bis zu 0,2 kWh/100 km und führt so zu einer geringeren Reichweite.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Urlaub

Reichweitenunterstützend ist bei Elektroautos auch das „Segeln“. Hierbei wird Strecke zurückgelegt, ohne Energie aufzuwenden. Das ist beim ID.3 grundsätzlich in der Fahrstufe „D“ möglich und geht ganz einfach, indem der Fuß vom Gaspedal genommen wird. Ist der „Eco-Assistent“ aktiviert, kann so über die „Rekuperation“ die Hochvoltbatterie wieder geladen werden – das macht der ID.3 ganz automatisch und berücksichtigt dabei die aktuelle Fahrsituation und sogar Tempolimits. Besonders viel Energie kann im „Sport-Modus“ zurückgewonnen werden.

Klar ist aber auch: Das Gewicht muss am Anfang mit mehr Energie beschleunigt werden. Hier kommt es auf den individuell geschicktesten Fahrstil an.

Fahrt in die Berge: Die Luft wird dünn!

In der Früh bei zehn Grad: auf zum Wochenendtrip in die Alpen. Da geht’s schon mal bei Steigungen von über 15 Prozent auf knapp 3000 Meter Höhe! Das schafft der ID.3 selbst bei verschiedenen Witterungsbedingungen und Straßenbelägen problemlos. Denn Höhenluft hat – anders als bei reinen Saugmotoren – keinen Einfluss auf die Leistung des E-Motors. Dieser ist beim ID.3 ein effizienter Synchronmotor mit Permanentmagnet (PSM), der geringe Stromwärmeverluste hat. Zudem ist der E-Motor kompakt gebaut: Er passt sogar in eine Sporttasche und bringt nur rund 90 Kilogramm Gewicht mit sich.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Berge

Die hügelige Route ist besonders anspruchsvoll (Steigungen und Gefälle im permanenten Wechsel) und führt größtenteils über Landstraßen. Geht es bergab, dann gerne den Fuß vom Strompedal nehmen und in den Rekuperationsmodus „B“ wechseln, rät Volkswagen. So kann bis zu 3/4 der kinetischen Energie zurückgewonnen werden. Diese Art zu fahren – also ein komfortabler „New Drivestyle“ – ist exklusiv Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen vorbehalten und bietet klare Vorteile gegenüber dem Verbrenner.

Flotte Fahrt im Hochsommer

Sommer, Sonne, Wochenende! Draußen herrscht Kaiserwetter und deshalb geht es mit dem ID.3 zum Strandtrip nach Timmendorf. Bei der Nutzung der Klimaanlage gilt die Faustformel: Kühlen benötigt weniger Energie als Heizen. Cruist der ID.3 entlang der Strandpromenade mit 20 km/h bei 30 Grad Außentemperatur, dann braucht die Klimaanlage weniger als 1 kW, um im Innenraum eine angenehme Temperatur zu halten. Diese großen Temperaturunterschiede kommen jedoch eher selten vor. So war es im Sommer 2019 in Deutschland im Durchschnitt nur 19,7 Grad warm, eine Zuschaltung der Klimaautomatik kaum nötig. Zur optimalen Entfeuchtung läuft sie bedarfsgerecht und verbrauchsarm im Hintergrund.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Sommer

Nach einem tollen Strandtag soll’s dann auch fix zurück nach Hause gehen. Doch die Sonne hat den Innenraum ordentlich aufgeheizt: Also besser die Stauhitze vor Fahrtantritt entlassen. Dann ab in den Sportmodus: Ein Spurt von 0 auf 100 km/h ist mit dem ID.3 Pro S bereits in 7,9 Sekunden erreicht! Aber besser Fenster zu, damit die Klimaanlage optimal arbeiten kann. Über die Autobahn geht’s dann mit konstanten 120 km/h zurück. Eine ideale Geschwindigkeit, weil hier besonders die Aerodynamik des vollverkleideten Unterbodens und die strömungsoptimierte Karosserie (ähnlich einer Tropfenform) zum Tragen kommen.

Draußen dunkel und eiskalt, innen mollig: Kommen wir ans Ziel?

„Driving home for Christmas“: Der Winter hat sein Schneekleid über die Landschaft gelegt und Väterchen Frost kühlt die Außentemperatur auf konstante 10 Grad Minus. Bei solch eisigen Startbedingungen gibt es leichte Einschränkungen der Leistung. Das gilt für Verbrenner (Motor benötigt länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen) wie auch für E-Fahrzeuge, da die Batterien bei starker Kälte etwas weniger leistungsfähig sind. Diesen Effekt minimiert jedoch die eingebaute Batterieheizung.

Reichweitenunterstützend wirkt beim ID.3 die sogenannte „Hochvolt-PTC-Einheit“. Sie setzt die elektrische Energie der Batterie direkt in Wärme um. Im Verbund mit der optionalen Wärmepumpe werden so weitere Wärmequellen für eine höhere Effizienz genutzt. So werden aus 1 kW elektrischer Energie (Batterie) bis zu 2 kW Wärmeleistung.

Volkswagen-Elektroauto-Reichweite-Winter

Hinzu kommt, dass in der dunklen und kalten Jahreszeit Verbraucher wie Heckscheibenheizung und Scheinwerfer mehr in Anspruch genommen werden als in anderen Monaten. Ist etwa die Heckscheibe mit Raureif oder gar Frost bedeckt, verbraucht die Heckscheibenheizung rund 0,0033 kWh. Tipp: Die Umluftregelung der Klimaanlage ist permanent aktiv und regelt bedarfsgerecht den Umluftanteil, um Heizenergie bei weiterhin freier Sicht zu sparen. Auch ist es ratsam, bei der gewünschten Cockpit-Temperatur die Sitz- und Lenkradheizung wieder zu deaktivieren, um hierdurch weitere Energie zu sparen.

Grundsätzlich gilt es wie sonst auch, vorausschauend zu fahren. Dadurch wird mechanisches Bremsen vermieden und stattdessen kann rekuperiert werden, um Energie zurückzugewinnen. In jeder Fahrsituation sind eine klare Sicht und optimales Licht wichtig: Deshalb kommt der ID.3 serienmäßig bereits mit LED-Scheinwerfern. Diese brauchen rund 73 Prozent weniger Energie als herkömmliche Halogen-Scheinwerfer. Wählt man etwa das optionale IQ.LIGHT mit den neuesten LED-Matrix-Scheinwerfern, dann leuchten insgesamt 48 LEDs die Straße aus, und das mit 44 Prozent weniger Energie.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 05.01.2021

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Ich weiß nicht was der Verfasser dieses Blabla geraucht hat, bloss selber scheint er weder einen ID. 3 noch ein anderes eMobil vorher gefahren zu haben. Derartige Märchenerzählungen sind meiner Meinung nach in weiten Ausführungen irreführend und entsprechen nur in wenigen Teilen dem Gebrauch und den tatsächlichen Verbräuchen des ID. 3 noch eines anderen eMobil. Reine Schönmalerei führt immer nur Negativpresse, wenn festgestellt wird, dass nur die Hälfte davon wahr ist.
Was interessiert jemanden ein Verbrauch der Hechscheibenheizung von 0,0033kWh, wenn das ganze Fahrzeug im Winterberieb mit Heizung zwischen 20 bis 30 kWh verbraucht, da kommt man auch mit 10% Restkapazität keine 77km mehr weit. Ein eMobil ist im Winter auch nicht eingeschränkt, da fährt man einfach los, als ob es Sommer ist, ggf. im warmen vorgeheizten Auto.
Dann wäre noch die besonnene vorausschauende Fahrweise. Dies trifft vielleicht noch bei Langstrecken auf die Autobahn zu, weil man keine Lust hat nach 200km nachzuladen, aber doch nicht mehr im Alltagsberieb. Angaben vom Verbrauch im 30min-Betrieb (14 kWh bei 130 km/h) sind völlig hirnrissig, welche auch nicht besonders werbewirksam für den ID3 sind, da viel zu hoch. Ok, ist nur ein Bericht von einem aus der VW Presseabteilung, der irgendetwas schreiben muss über Dinge, welche er nicht kennt. Fehlte nur noch die Aussage, dass das Mibil an einer Haushaltssteckdose innerhalb einer Stunde aufgeladen werden kann, dann wäre das Märchen perfekt.

Ja da hat die Marketingabteilung von VW mal wieder versucht gute Arbeit zu leisten:
Faktencheck:

  1. Man hat zwar immer wieder herausgestellt, das der iD3 mit großem Akku 540 km Reichweite hat – man hat aber „vergessen“ zu erwähnen, daß dann nur 4 Personen (inklusive Fahrer!!!) dabei sein dürfen,
  2. Man Verkauft einen cw-Wert von 0,26 als tropfenförmig genial – der zu schlagende Mitbewerber mit T weist hier jedoch 0,23 auf (und ja, daß macht beim Luftwiderstand einen großen Unterschied im Verbrauch)
  3. Eine Beschleunigung von 7,8 Sekunden versucht VW dem Kunden als „super sportlich“ zu verkaufen – beim Tesla Model 3 ist etwas über eine Sekunde zwischen Performance und AWD Long Range schon sehr deutlich zu spüren – wie sportlich fühlen sich dann wohl 4 Sekunden an – ich sage es mal so: extrem anders (in etwa so wie ein Golf GTI im Gegensatz zu einen VW Bus) Wer das nicht glaubt (Egon Maier und Freunde) einfach einmal probefahren und erleben.
  4. Die Aussage zur deutschen Durchschnittstemperatur von 19,8° ist extrem irreführend – das weiß jeder, der eine Klimaanlage mit etwa einem Liter Mehrverbrauch pro 100 km sein eigen nennt.

Liebe VW Marketing Meiers ihr habt wirklich ein solides Auto zu einem guten Preis auf den Markt gebracht – Respekt hierfür- aber zum Weltauto mit Führungsanspruch im Weltmarkt müßt Ihr Euch eben auch an China und den USA messen lassen – und hier würde VW eine Portion Demut besser zu Gesicht stehen, als die Irreführung potentieller Kunden mit angeblicher Innovation, die einem Faktencheck nicht wirklich in allen Punkten standhält.

Muss eine entsprechende WERBUNG nicht gekennzeichnet werden? Denn etwas anderes als ein Placement des Herstellers ist dies hier nicht.
Wenn nicht lasse ich mich gerne eines besseren belehren.

Hinzu kommt die Überschrift des Artikels „…so weit kommt ein Elektroauto ….“ finde ich irreführend denn es wird kein Realtest durchgeführt. Es sind nur Angaben des Herstellers und mal ehrlich, wie weit darf man Verbrauchswerten der Hersteller glauben besonders dem Umweltfreund VW?

Deshalb: Werbung und ich werde den News dieser Plattform noch weniger Beachtung schenken als zuvor.

Bei gewissen Themen sind die Kommentare informativer und realitätsbezogener als die Beiträge der Hersteller selbst… Dankeschön!

@Autor und VW – Schreibfehler:

Wird etwa bei frühlingshaften 15 Grad konstant mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h für 30 Minuten gefahren, schlägt dies mit gut 14 kWh zu Buche – was bei einem Verbrenner aber nur 1,6 Liter Superbenzin entspricht.

Haben wir wirklich Verbrennerautos, die bei 130 km/h mit ca. 2,5 Liter Superbenziner auf 100 km auskommen?

Geht es bergab, dann gerne den Fuß vom Strompedal nehmen und in den Rekuperationsmodus „B“ wechseln, rät Volkswagen. So kann bis zu 3/4 der kinetischen Energie zurückgewonnen werden.

Die Rekuperation gewinnt Energie zurück, aber nicht soviel wie manche Glauben, deshalb ist das Gewicht auch bei E-Auto nicht egal – wer mit einem schweren E-Auto den Berg hochfährt, der bekommt den Mehrverbrauch gegenüber einem leichten E-Auto bergab nicht wieder zurück.

Ganz einfache Rechnung:
Schweres E-Auto – 20 kWh berghoch, 14 kWh bergab (70% Kuperation) = 6 kWh Verbrauch
Leichtes E-Auto – 10 kWh berghoch, 7 kWh bergab (70% Kuperation) = 3 kWh Verbrauch

Einen schönen Tag alle zusammen !!

Ich habe heute von meinem KIA eNiro drei Bilder gemacht. Eines mit Schnee im Hintergund und mit der Temperaturanzeige des heutigen Tages 13.00 Uhr. Dann habe ich zwei Fotos vom Fahrprofil meines eNiro gemacht.
Ich fuhr von Mitte November 2020 bis heute mit meinem eAuto 3.368 km. Alle km mit Heizung, Sitzheizung, Radio, Licht, Navi und auch Lenkradheizung. Also das volle Programm.
Für diese 3.368 km benötigte ich 74 Std. und 53 Minuten = 44,9 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit.
98 % der Fahrweise Ökonomisch und 2 % Normal.
Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 14,9 kWh/100 km. Zumindest lt. Anzeige.

Wenn die Redaktion Interesse hat, könnte ich per Mail meine Fotos senden um den Wahrheitsgehalt meiner Aussage zu bestätigen.

Mensch, regt euch doch nicht über Elekroautowerbung auf, besonders wird bei der VW Werbung auch noch mit dem Verbrenner verglichen. Der Verbrauch ist mir mit 14kWh/100km zu wenig.

Der ID3 sprengt alles davorgewesene. Ich kaufe jetzt 8 Stück. 2 für mich, 2 für die Frau,4 als Reserve, wenn die in 10 Jahren ausverkauft sind.

„[…] empfiehlt sich generell auch auf Autobahnen eine niedrigere Geschwindigkeit von etwa 120 km/h.“ Aussagen wie diese machen E-Autos uninteressant. Die wichtigste Ressource in meinem Leben ist Zeit. Ich fahre ziemlich genau 2400 KM/Woche Autobahn (ohne Tempolimit). Bei 120 km/h sind das 20h meiner Lebenszeit. Mit meinem aktuellen Fahrzeug Fahre ich aber nur 10h. Das ist eine Zeitersparnis von 40h pro Monat und 440h im Jahr. Die Zeit für das Aufladen ist dabei noch gar nicht berücksichtigt. E-Autos nicht mitnichten alltagstauglich.

Ich bleibe dabei, dass BEVs in ihrer heutigen Form Spielzeuge sind. Sie eigenen sich bestenfalls dafür um als Zweitwagen mit grünen Gewissen zur Arbeit zu pendeln. Wer wirklich nur max. 200km bei moderater Geschwindigkeit von Steckdose zu Steckdose pendelt mag damit ganz gut bedient sein. Aber es sind keine treuen Begleiter für alle Lebenslagen.

Diesen Sommerurlaub in Dänemark gewesen, 980km. Den adaptiven Tempomat auf 180 gestellt und eine längere Pause zum Mittagessen, Beine vertreten und tanken gemacht. Das Auto war bis unters Dach voll geladen, 2 Erwachsene 2 Kinder, incl. Fahrrädern am Heckträger auf der AHK. Ich möchte mir die Ladestopps mit einem Elektroauto gar nicht ausmalen müssen.

Als junge Erwachsene sind wir im Winter praktisch jedes Wochenende in die Alpen zum Snowboarden. Ein Weg 300km, früh morgens los mit 4 Leuten im Fiat 500 oder Mitsubishi Colt, natürlich plus Ausrüstung. Außentemperatur unter -10°C, nach 250 km Autobahn noch mal 50km verschneite Straßen steil den Berg hoch. Nach einem Tag auf der Piste hält man auf dem Rückweg kurz zum tanken, trinken kaufen und Wasser lassen und fährt wieder nach Hause.

Ich möchte die jungen Erwachsenen in 10 Jahren sehen, die den alten 500e oder Honda E zum Führerschein von der Mama geschenkt bekommen. Viel Spaß beim Versuch das mit diesen Gucci Handtäschchen nach zu machen…

Last edited 1 Jahr zuvor by Dagobert Duck

Ich finde es schon ziemlich traurig für die Deutschen Autobauer und besonders für VW . Elektromobilität erst jetzt zu erkennen . Ich fahre schon vier Jahre ein Elektroauto und bin sehr zufrieden mit meinem Nisan Leaf, fahre schon den Dritten. Technik super und Reichweite bei 62 kwh bei normaler Fahrweise gute 300 km !
Frdl.
Fritz Timm

sorry mistake von mir natürlich Nissan mit zwei s

Diese Lobhudelei zum ID3 ist so dick aufgetragen und strotzt dermaßen von Propaganda-Lügen, dass bezgl. des Autors nur zwei Schlussfolgerungen plausibel erscheinen: entweder redet er hier wie ein Blinder von der Farbe -sprich: er kennt das Fahrzeug überhaupt nicht, oder er lügt wider besseren Wissens!

In Felsberg bei Kassel ist ein 2 Tage alt und 300 Km gefahrender Golf 8 Hybrid wären der Fahrt mit einen hellen blauen Blitz explodiert. Fahrer und Beifahrer sind leicht verletzt, dem Beifahrer hat es sogar die Brille vom Kopf gerissen. Der VW Golf 8 ist ausgebrannt.

Also ich bin an drei Tagen den ID.3 gefahren und muß sagen, ich kann den Betrug schon riechen.
Ich habe tatsächlich an allen drei Tagen einen Durchschnittsverbrauch von mhr als 22 Kw gehabt. Was steht in den Herstellerangaben?
Die Tagestemperatur betrug ca. 14°C.
Außerdem fuhr der 170Kw starke Motor mehrmals im reduzierten Modus, da sich bei mehreren Fahrtantritten Fehlermeldungen zeigten, die erst wieder nach dem Ausschalten und längerem Abstellen des Fahrzeugs verschwunden waren. Wie von Geisterhand.
Verkäufer: Ja, das hat er manchmal, stellt aber kein Problem dar.
Soso, mit der Hälfte der Leistung trotzdem 22Kw zu verbrauchen ist also kein Problem. Versprochen 🙂
Auch ohne Fehlermeldung ist die Leistung des ID.3 nicht berauschend, ziemlich langweilig und das Mini-Cockpit ist lächerlich, braucht keiner so ein Zusatzding auf der Lenksäule.
Ich bin sehr enttäuscht über diese chinesische Ingenieursleistung.

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