Sono Motors "Sion Parts for Future": Ersatzteile und Add-Ons von der Community

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Sono Motors „Sion Parts for Future“: Ersatzteile und Add-Ons von der Community

Das Münchner Start-Up Sono Motors öffnet seine Pforten für Designer, Ingenieure und Bastler. Im Rahmen des Projekts „Sion Parts for Future“ sollen eben diese Add-Ons beziehungsweise Zubehör für das Solar-Elektroauto entwickeln. Die im Rahmen dieses Projekts entwickelten Produkte sollen später in das Open Service System von Sono Motor integriert werden. Angedacht ist, dass die Add-Ons es Sion Besitzern ermöglichen sollen, ihre Fahrzeuge und damit ihren Alltag und ihre Reisen, entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.

Wie das Unternehmen zu verstehen gibt wird „Sion Parts for Future“ als Teil des Forschungs- und Innovationsprogramms OPEN!NEXT der Europäischen Union umgesetzt. Dieses Programm sieht eine strategische Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der Öffentlichkeit vor. Mit dem Ziel die Art und Weise, wie Produkte in Zukunft entwickelt, produziert und vertrieben werden, zu revolutionieren. Bis zum 14. Februar haben Designer, Ingenieure und Bastler die Zeit ihre Ideen einzureichen. Die Entwickler der 10 besten Ideen erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte mit dem Sono Motors Team weiterzuentwickeln.

Sono Motors ist es durch diesen Entwicklungsansatz möglich die eigene Ein-Variante-Strategie weiterzuentwickeln. Denn so bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu individualisieren. Darüber hinaus plant Sono Motors ein intelligentes Open Service System, das es Besitzern ermöglicht, bestimmte Fahrzeugteile kostengünstig auszutauschen.

„Wir denken viele Dinge von Grund auf neu – auch für die Zeit nach dem Kauf eines Sion. Wir möchten jedem Besitzer die Möglichkeit geben, individuellen Bedürfnissen nachzukommen. Jeder Fahrer hat andere Anforderungen und es ist unser Ziel, die Ausstattung sowie die Instandhaltung von Elektrofahrzeugen kostengünstig, effizient und einfach zu gestalten.“ – Sono Motors

Das Start-Up gibt zu verstehen: „Alle Entwicklungsaktivitäten beruhen vom ersten Tag an auf Open-Source-Prinzipien. Unter der Lizenz CC-BY-SA-4.0 werden diese für die Öffentlichkeit freigegeben. Das erlaubt eine kommerzielle Vervielfältigung und ermöglicht die Gründung neuer Unternehmen, die auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb dieser Add-ons basieren.“ Dies gilt es zu beachten, wenn man als Designer, Ingenieure und Bastler entsprechende Add-Ons oder Zubehör für den Sion über deren Plattform einreicht.

„Mit dem Ziel, die Mobilität positiv zu verändern, wollen wir in diesem Projekt mit Hilfe von additiven Fertigungstechnologien Fahrzeug Add-Ons bauen, die helfen, Fahrzeuge und Fahrten basierend auf den individuellen Bedürfnissen der Nutzer*innen zu personalisieren. Und wir wollen dies Open Source tun. Open Source und Community-basierte Entwicklung ist etwas, das aus unserer Sicht zu mehr Innovation führt als herkömmliche geschlossene Entwicklungszyklen. Für Software-Produkte wird dieses Konzept schon seit Jahren erfolgreich genutzt. Wir wollen dies auch für Hardware-Produkte erreichen.“ – Jona Christians, Co-Gründer Sono Motors

Quelle: Sono Motors – Pressemitteilung vom 02. Februar 2021

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Das ist ne gute Idee, aber setzt voraus, dass es das Auto je geben wird und es dann auch noch gekauft wird. Danach siehts aber aktuell gar nicht aus…

Das ist ne gute Idee, aber setzt voraus, dass es das Auto je geben wird und es dann auch noch gekauft wird.

Jaja, komisch nur, dass es dann schon mit den Demo-Fahrzeugen der SVC1-Version über 12.500 Kauf-Anzahlungen gegeben hat.

Danach sieht[‚]s aber aktuell gar nicht aus[ ]…

Doch mal sorgfältiger hingucken: Mit dem Bau der Serien-ähnlichen Prototypen SVC2 Ende 2020 haben nicht nur ein kommerzieller schwedischer Investor 45 Mio€ Kapital dazugegeben:

https://www.elektroauto-news.net/elektroautos/sono-motors-erreicht-100-millionen-euro-finanzierungsmeilenstein

–> also, ich rechne nach der praktischen Fahrwerksabstimmung und allgemeiner Erprobungen sowie des jew. „Feinschliffs“ … sagen wir mal, Mitte 2021 mit weiteren Probefahrten in mehreren EU-Ländern und dann mit mehr als 50.000 Kauf-Anzahlungen.

Last edited 1 Monat zuvor by Wolfbrecht Gösebert

Ja ja, die Hoffnung stirbt zuletzt …

[…] die Hoffnung stirbt zuletzt

bzw.
„Strauss“ schrieb:

Hoffen wir das dies einmal nicht nur warme Luft ist.

Was habt Ihr mit Eurem ganzen „Schisshasen-ängslichem Hoffen“ an »45-Mio€-Investor-Kapital« blos nicht verstanden?

Die armen Vorbesteller[ ]…

Pffft –
wg. einer 500-€-Anzahlung 1) entblödet sich nicht schon wieder einer von diesen selbsternannten Sion-Anlegerschützern, die sich geradezu selbstlos erschöpfend in ständigem Wehklagen, Mahnen und Warnen ergehen

[1) … da gibt doch glatt Mancher für eine Woche Urlaub weit mehr aus!]

Ich hoffe doch, Du hast – in zumindest gleicher Weise – z.B. auch die „Verlierer“ bei

  • Wirecard (bargeldloses Zahlen)
  • FlowTex Technologie (Horizontalbohrmaschinen)
  • „Baulöwe“ Schneider (krass unterfinanzierte Bauvorhaben)

vor ihrem unheilvollen endenden werdenden Tun gewarnt! Nicht?

Hoffen wir das dies einmal nicht nur warme Luft ist. Die armen Vorbesteller…..

Leider hat die Verbrenner-Lobby zu viel Macht. Das hat vor über 30 Jahren schon das Aus für Elsbeth bedeutet.
Aber auch die Verbrenner werden Facharbeiter entlassen.

Ankündigen und nichts liefern ! Anfangs war ich begeistert von SION und jetzt ist es für mich ein arrogantes selbstherrliches kapitalgieriges Studentenpack.

Sorry, aber Letzterem kann ich nicht zustimmen. Wer die mal kennengelernt hat, weiß, dass sie genau das nicht sind. Da fallen mir eher Abgasbetrüger ein, die den Staat und den (deutschen) Kunden vera… 3 Mrd für US- Kunden zahlen, aber die Deutschen sind die D… und kaufen auch noch weiter bei VW und Co.

Die Deutschen kaufen, Gott sei Dank, weiterhin VW, weil die verantwortlichen Abgasverbrecher nicht mehr im Amt sind und die VW „Worker“ mit der Sache gar nichts zu tun haben. Dutzende Tausend VW Mitarbeiter würden arbeitslos… Ein zweiter Grund, VW zu kaufen: Die Burschen bauen gute und sehr gute Autos.

Ja, die Verbrennerlobby ist eben auch ein großer Arbeitgeber. Und die „Worker“ haben sicher gute Arbeit geleistet (er läuft und läuft).
Aber auch von denen wird in den nächsten 5 Jahren die Hälfte entlassen ( hoffentlich mit guter Abfindung und neuen Jobs), weil sie zu teuer sind.
Die Gewinnmarche ist bei Stromern deutlich kleiner, Der ganze „Nachgang“ ist schon mal deutlich geringer. Von den (Verschleiß-) Teilen ganz zu schweigen. Da verdienen dann nicht mehr so viele und soviel.
Und derartige Konkurrenz mag man eben nicht. Also Knüppel zwischen die Beine von Sonomotors. Die Jungs dort haben das nicht verbockt. Die gehen mit Euphorie ran und nicht, wie kann ich möglichst viel verdienen. Und das ohne Schummelei. Wobei ich hier explizit nicht die „Worker“ meine.

Der letzte Satz ist eine Frechheit. Wenn Sie diese Leute, die ganz offensichtlich bemüht sind, ihr Auto zum Laufen zu bringen, als Pack bezeichnen, möchte ich annehmen, dass Ihnen für die Charakterisierung der Abgasverbrecher, Ionity’s Strompreisgebaren, die AfD-Spitzen, Erdogan, Donald Trump u.v.a. keine Vokabeln mehr einfallen.

Hallo Leute,
Ich habe bereits 2017, in Leipzig Probefahrt mit dem 1. Modell.
Seitdem nur bunte Bilder und Versprechen. Hatte auch große Probleme meine Anzahlung zurück zu bekommen. Ich bin ein gebrantes Kind.
Bodo

Hallo Bodo, warum hast Du die Anzahlung zurück verlangt? Gefällt Dir das Auto/Konzept nicht mehr?

VG aus Meuselwitz

Lothar

Hallo,
Ich hatte, als Sono die ersten Projektstudien gemacht hatte großes Interesse. Zu der Zeit fuhr ich Mercedes alte A Klasse.
Zwischenzeitlich hatte ich das Warten und die substanzlosen Ankündigungen satt. Habe in 2020 einen e Golf für 17k€ gekauft und bin über die e Mobilität begeistert. Es gibt sicher ein paar schwächen. Der Golf 7 ist eines der weltweit am meisten gebautes Auto der Welt mit excelenter Verarbeitung. Vielleicht ist Sono ja so weit, wenn der Golf in 15 Jahren fertig ist. Ich hoffe die schaffen bis dahin mehr als Prototypen. Die Ideen sind ja gute. Viel Erfolg
Manfred

[…] Zwischenzeitlich hatte ich das Warten und die substanzlosen Ankündigungen satt. […]

Ja, es ist wirklich ein dicker Hund, dass einzig allein Sono von allen eStartups das einzige ist, dass Termine nach hinten schieben muss …

Im Ernst: Ist doch schön, dass Du die Vorteile des E-Fahrens schon jetzt geniessen kannst!

Auch ich bin ein Interessent der ersten Stunde. Einen eGolf habe ich mir ebenfalls als Zwischenlösung gekauft. Die wichtigste Erfahrung war: ein kleiner Akku mit 250km sicherer Reichweite ist nicht das Problem, sondern die fehlenden Schnellader im ländlichen Raum. Und trotzdem habe ich in knapp einem Jahr und 16.000Km nur einmal ernsthafte Probleme bekommen, weil ich mich auf eine Schnellladesäule verlassen habe, diese dann jedoch Kommunikationsprobleme mit allen meinen Apps und Karten hatte. Die dann erforderliche Ladung am Schnarchlader (da kann der eGolf leider nur 2x16A, also 7,4kW) von fast einer Stunde hat mir echte Terminprobleme bereitet. Aber trotzdem werde ich, sobald als möglich, eine Probefahrt mit dem Sion machen und ich werde mit großer Sicherheit auch einen kaufen und die Vorteile in die Welt tragen. Die Vorteile des Sion, dieses außergewöhnliche Konzept, überzeugen mich immer noch und sind in dieser geballten Form bisher auch nicht von Tesla verfügbar:

  • lizenzfreier Service und Reparatur durch den Nutzer oder freie Werkstätten, mit Anleitung durch Werkstatthandbuch und Erklärvideos – bei keinem anderen Hersteller verfügbar!
  • lizenzfreie kostengünstige Ersatzteile, Normwerkzeuge nutzbar
  • vollwertige AZV verfügbar
  • Ganzjahresreifen ab Werk, mir unklar warum das nur hier möglich ist
  • bidirektionaler Typ 2 Anschluss mit 3x16A – ermöglicht Stromspende für einen „Liegenbleiber“
  • Solarzellen zur Reichweitenverlängerung
  • umfangreiche App-Funktionen, Erweiterungen auf Anregung der Nutzergemeinschaft möglich
  • Nutzungsteilung mit Freunden per App
  • großer Kofferraum
  • der Bioluftfilter aus echtem Moos
  • Ausstattung mit allen erforderlichen Komponenten, jedoch ohne den Zwang zu irgendwelchen nicht benötigten, teuren Schnickschnack
  • Navigation direkt mit dem Handy (nutze ich auch beim eGolf)
  • günstiger Preis, auch ohne Förderung
  • 250km Reichweite sind o.k. – 300km wären jedoch für den Winterbetrieb (da bleiben dann bei -5°C maximal 250km übrig) besser

Ich bin der festen Überzeugung, dass Sono Motors sein Ziel erreichen wird. Leider lässt meine finanzielle Situation keinen Spielraum für eine direkte Unterstützung, aber ich habe große Hochachtung vor all den vielen Unterstützern die z.T. große Summen bzw. den kompletten Kaufpreis investiert habe.

Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Und auch hier benötigt man „Worker“ (panib)

Und immer diese negativen Kommentare, aus Wut, Enttäuschung und sonst für Gründe! Genau in dem Bericht geht es um Mitgestaltung und etwas neues für die Zukunft, nix von der Stange was auch Fehler schon mit eingebaut hat, welche Enttäuschung. Ihr, die negativen Menschen habt nichts verstanden.!

Doch , wir haben verstanden, dass sie nichts auf die Reihe bekommen. Nur abgekupferte Sprüche von E Musk. Wenn es keine Besseren gäbe, wäre die E Mobilität noch da wo der Dieselskandal war. Zum Glück hat der die Europäer aufgeschreckt und jetzt sind auch die meisten hiesigen Hersteller am Ball.
Zum Elsbeth-Motor, wer die Technik kennt, weiss warum auch dies nichts wurde.Wie der Rapsdiesel gab es auch dort Material- Probleme im Tank und in den Motoren. Kienast hat vollkommen Recht. Die Zechgeprellten wollen es aber nicht eingestehen. Sono hat offenbar mehr Leute zum Umfragen machen, wo die Rückleuchten nun endgültig plaziert werden sollten, als endlich mal ein Auto zu bauen.

Immer dieses negative Gesulze, man kann es nicht mehr hören. Ja, es dauert alles länger als erwartet, ja es ist für uns alle ein Wagnis. Ja, man darf sich zurückziehen und aussteigen auch enttäuscht sein. Aber muss man dann ununterbrochen nachtreten? Das ist eine destruktive, selbstzerstörende Haltung, die nie zum Guten führt. Ich bin 83 Jahre alt, mir (als Reservier) läuft langsam die Zeit davon. Ich wäre traurig, wenn ich den Sion nicht mehr fahren könnte, aber böse könnte ich nicht sein. Die jungen Leute, mit Ihrem idealistischem Projekt „Sion“ begeistern mich. Ich wäre in meinem Leben gerne einer solchen elanvollen, positiven Gruppe begegnet. Sie haben ein gutes Ziel, sie streben bei ihrem Projekt nicht nach „immer größer und immer mehr“, dem Zeitgeist der letzten 100 Jahre. Es gibt auch Glück in der Beschrenkung. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Also Leute, ergeht Euch nicht im Pessimismus, der bringt keinen weiter. Wendet Euch ab und den schöneren Dingen zu, die Euch erfreuen und die Mundwinkel wieder nach oben bringen. So kommt Ihr besser durchs Leben. Ja, ja, der Alte hat gesprochen.

Diese Probleme waren vernachlässigter (und hätten gelöst werden können) im Vergleich zu den Abgasen der Verbrenner in den 80ern. Aber wer will schon Konkurrenz. Da wird lieber das Patent aufgekauft und die Innovation lässt man verschwinden. Hut ab vor Sonomotors. Die zeigen Rückgrat und haben weit über 10 000 Unterstützer. Auch unter 85 jährige. Damit auch Hut ab vor Herrn Lau.

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